jusosvaterDie Herren auf diesem Foto sind zwei Nachwuchspolitiker der SPD, genannt Jusos, die sich gerade einem Vaterschaftstest unterziehen – deshalb stecken sie sich irgendwelche Röhrchen in den Mund, an denen dann ihr sozialdemokratischer Speichel kleben bleibt.

Man könnte meinen, dass die nette Dame in der Mitte das mit dem Vaterschaftstest so möchte, aber das stimmt nicht.

Die Frau studiert an der Hochschule Rhein-Waal Naturwissenschaft, was hier natürlich den putzigen Namen "Bio Science and Health" trägt, und demonstriert den Beiden bei einem Besuch an der Hochschule lediglich wie so ein Vaterschaftstest funktioniert. Kann für junge Männer ja auch ganz nützlich sein.

Die beiden Herren, Juso-Kreis-Chef Carsten Otto (li.) und Juso-Kreisvorstand Frank Thon, machen das also freiwillig und haben das auch der lokalen Presse per Mitteilung im Namen der Kreis Klever Jusos kundgetan.

Natürlich verheimlichen sie auch das Ergebnis des Vaterschaftstests nicht, was nun auch das einzig wirklich interessante an der Pressemitteilung ist: „Die beiden Jusos sind nicht miteinander verwandt. Erleichtert atmen die beiden auf.“

Das soll natürlich witzig sein. Und ich finde es ja auch ganz gut, wenn man nicht immer alles so bierernst nimmt.

Aber bierernst können die Jusos auch.

In einer anderen Pressemitteilung befassen sie sich nämlich mit der Abiturientenquote im Kreis Kleve. Dass der Kreis Kleve bei einem landesweiten Vergleich nur auf dem vorletzten Platz landet, ist für die Jusos ein "Bildungsskandal", denn immerhin brauchen wir viele Abiturienten, die dann auch unsere schöne neue Hochschule besuchen sollen. Schuld ist natürlich die CDU.

Das ist nicht so wahnsinnig originell, deshalb muss in so einer Polit-Pressemitteilung natürlich auch dem politischen Gegner noch dreistes Nichtstun unterstellt werden.  Und das liest sich dann so: "Doch statt Lösungen vor Ort zu finden, fliegt man von Seiten der CDU lieber mit Frau Klotz (Hochschulpräsidentin - Anm. d. Ver.) nach China. Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten im Kreis Kleve sprechen sich eindeutig gegen diese Art und Weise der konservativen Politik aus."

Ich würde eine Flugreise nach China ja nicht direkt als konservative Politik bezeichnen. Vielleicht wollten sich die Politiker ja auch nur ein paar Ratschläge holen von einem Land, das die Zahl der Studienanfänger von 1998 bis 2005 verfünffacht hat. Denn ein ähnliches Wunder soll ja auch der Hochschule Rhein-Waal widerfahren. Aus den derzeit 600 Studenten sollen in einigen Jahren 5.000 geworden sein.

Die Vaterschaft an der Hochschule ist übrigens eindeutig geklärt: Die geht aufs Konto von CDU und FDP, nicht auf das der SPD.

 

Olaf Plotke, 25. Januar 2011

 

 

Bei ARD und ZDF sitzt man ja angeblich in der ersten Reihe, obwohl vermutlich die wenigsten Fernsehzuschauer ihr Wohnzimmer so organisiert haben, dass die Stühle in Reihen vor dem Fernseher stehen. In der Oper oder in Rockkonzerten wäre man ja gerne mal in der ersten Reihe. Aber die Platzkarten für die erste Reihe der Oper sind entweder zu teuer oder immer schon weg und um bei einem Konzert von z.B. Tokio Hotel in der ersten Reihe zu stehen, muss man ja irgendwie drei Wochen vorher schon mit dem Campieren vor der Halle beginnen.

Es scheint also recht schwierig zu sein, in die erste Reihe zu gelangen.

Anders sieht das in Klassenräumen aus. Da will keiner freiwillig in der ersten Reihe sitzen.

Und im Schulbus. Da war auch immer klar, dass die "Coolen" hinten saßen. Und je näher man selbst der letzten Reihe kam, desto "cooler" konnte man sich fühlen.

Am Donnerstag hatte das Museum Schloss Moyland zu einer Pressekonferenz zur Auslobung des Joseph Beuys-Preis geladen (siehe aktuelle Print-Ausgabe). Die Mitarbeiter des Museums hatten vorher zwei Stuhlreihen aufgestellt, die vor dem Tisch standen, an dem dann Museumsdirektorin Dr. Bettina Paust, der Fördervereins-Vorsitzender Hans Geurts und Volksbank Kleverland-Chef Frank Ruffing Platz nahmen. Komischerweise setzten sich alle Journalisten (inklusive mir) in die zweite Reihe, während die erste Reihe frei blieb. Dabei stehen wir nun alle nicht im Verdacht ängstliche Menschen zu sein. Und doch: Keiner wollte in die erste Reihe.

Warum ist das so? Sind wir Lokaljournalisten so cool oder welchen Grund hat das?

erste_reihe

Die einen am Tisch (rechts), die Journalisten in der zweiten und die erste Reihe verwaist. Komisch...

Olaf Plotke, 23. Januar 2011

Was habe ich da nur ausgelöst?

Eigentlich wollte ich in meinen letzten „Notiz-Blog“ nur einen satirischen Rückblick auf den Neujahrsempfang der Kreis Klever Grünen im Kurhaus präsentieren (Lesen Sie in der kommenden Kurier-Ausgabe den Bericht über den Empfang). Doch besonders die Grüne Jugend im Kreis Kleve hat den Artikel sehr ernst genommen, vor allem den Schluss mit den Zeilen über das Büffet, in denen ich schrieb, dass es "sehr fleischlastig" war. Auf der Facebook-Seite der Grünen Jugend ist dann eine Diskussion darüber entbrannt, ob Grüne auf ihren Veranstaltungen sich und ihren Gästen überhaupt Fleisch anbieten dürfen. „Sowas geht gar nicht bei grünen Veranstaltungen“, schreibt ein junger Grüner, der sich „Privatsphäre Erwünscht“ nennt und den Neujahrsempfang gleich mal als „dekadent“ bezeichnet.

Das ist natürlich Unsinn, denn es war eine schöne Veranstaltung mit einem würdigen Rahmen und gar nicht dekadent. Das nur mal so am Rande.

Auf alle Fälle gipfelt die Facebook-Diskussion der Jungen Grünen nun in einem Antrag, den sie wohl auf der nächsten Kreismitgliederversammlung stellen wollen. Titel: „Für vegetarische Verpflegung bei Veranstaltungen von Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Kleve“.

Die Begründung lautet im Kern, dass man mit vegetarischem Essen aktiven Umweltschutz betreibt, weil man die „tierquälende Massentierhaltung“ und den Raubbau an der Natur nicht unterstützt. Das sagen ja auch so bekannte Vegetarier wie Paul McCartney und Pamela Anderson, die sich dank modernster Transportmittel weltweit für den Tierschutz engagieren.

Ich will mich nicht über Vegetarier lustig machen, ich werbe ja selbst dafür, mehr vegetarisch zu essen und empfehle auch an dieser Stelle wärmstens das neue Buch meiner Freundin Rose Elliot, das übrigens mit dem Gourmand World Cookbook Award ausgezeichnet wurde: „New Complete Vegetarian“. Ein tolles Kochbuch, nicht nur für Vegetarier.

Meine Argumentation (oder besser Hoffnung): Wer mehr vegetarisch ist, kann sich vielleicht dann öfter mal ein qualitativ besseres Stück Fleisch kaufen, das dann auch etwas teurer ist. Ich selbst esse in der Regel nur einmal pro Woche Fleisch. Ein rein vegetarisches Leben käme für mich nicht in Frage.

Für die meisten anderen Deutschen übrigens auch nicht. Deshalb fände ich es auch albern, wenn die Grünen im Kreis künftig nur noch Nusskuchen, Grünkernfrikadellen (obwohl das wegen der Farbe gut passen würde) und Käsebrötchen (geht Käse überhaupt?) anbieten würden. Eine Partei, die sich selbst als neue Volkspartei bezeichnet, muss auch Schnitzel essen dürfen und sie muss es vor allem auch ihren Gästen anbieten dürfen.

Und auch das soll nochmal gesagt werden: Der Neujahrsempfang der Kreis Klever Grünen war eine tolle Veranstaltung, die zurecht viel Lob erhalten hat. Und ich bin immer wieder gerne dabei.

tomatekseigel

 

 

 

 

 

 

 

Bitte keine Missverständnisse: Es gab auch nicht nur Fleisch beim Neujahrsempfang der Grünen. Hier der Beweis: Tomaten mit Mozzarella (links) und der süße Retro-Käse-Igel (rechts).

Olaf Plotke, 21. Januar 2011

Der Neujahrsempfang der Kreis Klever Grünen im Museum Kurhaus ist ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis. Mehr als 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Institutionen nehmen alljährlich daran teil und natürlich sind auch Vertreter der Grünen aus dem ganzen Kreis dabei. Die ganze Veranstaltung sagt: „Sehr her, wir sind die Mitte der Gesellschaft! Wir sind bürgerlich und wir geben den Ton an.“ 

Keine Frage, die Veranstaltung ist edel. Man sitzt inmitten moderner Kunst, lauscht cooler Jazz-Musik und hört Reden von wichtigen und weniger wichtigen Politikern.

So war es auch in diesem Jahr. Die Gästeliste war wieder illuster und man hatte auch keine Schwierigkeiten, die wichtigen Gäste von den Grünen zu trennen. Zumindest die männlichen Grünen konnte man leicht ausmachen. Sie trugen Turnschuhe wie z.B. Friedrich Foerster, bei dem man nicht sofort vermuten würde, dass er eine Sportskanone ist, oder ganz lässig T-Shirt unter dem Sakko wie Dr. Artur Leenders oder eine braun-grüne ins Försterhafte spielende Kombination wie Kreischef Michael Bay. Auf alle Fälle eben nicht so schick wie z.B. Volksbank-Vorstand Frank Ruffing, Honorarkonsul Freddy Heinzel, Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers oder Kleves Bürgermeister Theo Brauer. rede

Die Begrüßung teilten sich Anne Peters und Michael Bay. Bei den Grünen gibt es ja immer zwei Vorsitzende, die bei ihnen aber Sprecher heißen. Obwohl Frau Peters auf mich nicht so wirkte, als ob sie sonderlich gut sprechen könnte. Zumindest nicht vor Publikum. Ihre Rede war denn auch gar keine Rede, sondern m.E. ein schlechtes Vorlesen eines noch schlechteren Textes.

Michael Bay ist da schon ein ganz anderes Kaliber - der kann reden. Und er brachte am Ende seiner Ansprache auch einen Satz, der so prägnant war, dass man nachher noch am Büffet darüber sprach. Er zitierte nämlich Siegmund Freud: „Es gibt keine 100-prozentige Wahrheit, es gibt ja auch keinen 100-prozentigen Alkohol!“

Danach sprach dann Museumsdirektor Dr. Roland Mönig, der das nun auch wirklich kann. Ich höre ihm gerne zu, obwohl er manchmal so blödsinnige Sätze sagt wie man sie in der Kunstszene eben so sagt. Er sprach nämlich über ein Kunstwerk, das aus einer Wand besteht, auf die ein Mann (Künstler?) einige Stoffreste geklebt hat (siehe Foto). Und Dr. Mönig meint: „Dadurch wird die Wand animiert und belebt!“ Das ist ein bisschen doppelt gemoppelt, weil „animieren“ soviel heißt wie „zum Leben erwecken“, aber es ist sowieso Unsinn, weil die Wand natürlich weiterhin völlig unbelebt und unbeweglich im Kurhaus steht. animierte_wand

Zum Abschluss sprach dann der grüne Bundestagsabgeordnete Kai Gehring und zwar unter anderem über einen Anti-Grünen-Werbespot der CSU, in dem ein grünes Männchen mit einer Steinschleuder zu sehen ist. Herr Gehring wollte wohl mal einen markigen Spruch bringen und sagte, die CSU solle aufpassen, denn „so eine Steinschleuder könne auch nach hinten losgehen!“

Wie bitte?

Ich habe den Grünen Jugendpolitik-Experten nachher gefragt, wie denn eine Steinschleuder nach hinten losgehen könne. Er wusste es auch nicht, meinte aber, dass das Bild klar sei.

Aha.

Mir war das nicht klar. Genauso wenig wie ich verstanden habe, warum er als Bundestagsabgeordneter die Finanzkrise „hautnah miterlebt hat“ wie er das so schön ausgedrückt hat. Hat der Herr etwa faule Immobilienkredite aufgekauft oder hat Bundestagspräsident Norbert Lammert ihm auch Kurzarbeit verordnet, wie viele Industriebetriebe ihren Mitarbeitern? Musste der Abgeordnete etwa auf einen Teil seiner 7.668 Euro hohen monatlichen Diät plus 3.868 Euro Kostenpauschale verzichten?

Natürlich nicht. Wir müssen uns über die Absicherung des Abgeordneten Gehring keine Sorgen machen. Vermutlich war das auch nur so ein Spruch wie der mit der Steinschleuder, die nach hinten losgeht.

Gehring forderte übrigens auch „Bauernhöfe statt Fleischfabriken!“. Das ist schön gesagt, weil wir die Vorstellung lieben, dass die Tiere noch wie bei Heidi auf der Weide stehen. Dumm nur, dass dann nicht genug Fleisch für alle da wäre. Auch nicht für den Neujahrsempfang der Grünen im Kurhaus, bei dem es ein sehr, sehr fleischlastiges Büffet gab mit Frikadellen, panierten Hähnchenteilen, Roastbeef usw. fleischbuffet

Den Abgeordneten Gehring hat es nicht weiter gestört, die Gäste auch nicht. Mir war es egal, ich esse bei solchen Gelegenheiten eh lieber vegetarisch.

Und den Käse-Igel fand ich hübsch (siehe Foto). Die Käsestücke waren dort natürlich mit Plastikstäbchen befestigt. Ist ja sicher auch öko, weil dafür keine Wälder abgeholzt wurden.

 

Olaf Plotke, 17. Januar 2010

 

Gerwers-NEU„Wir sind hier nicht in Ungarn“, sagte der Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz im Rathaus. Er wiederholte das später auch nochmal. Und das obwohl doch eigentlich jeder weiß, oder zumindest fast jeder, dass Rees nicht Ungarn ist und auch nicht dazu gehört.

Aber Herr Gerwers meinte natürlich etwas anderes. Er wollte damit ausdrücken, dass er keine Zensur anstrebe. Denn genau das passiert ja wohl derzeit in Ungarn, wo die Regierung ein viel kritisiertes Mediengesetz verabschiedet hat.

Wenn aber Herr Gerwers nun bekräftigt, man sei hier (also in Rees) nicht in Ungarn, dann hat das einen guten Grund.

In diesem Fall geht es um die Neugestaltung des Reeser Marktplatzes. Da werden 20 handverlesene Menschen an drei Tagen zusammen sitzen, um Ideen zu entwickeln. Werkstatt-Verfahren nennt die Verwaltungsspitze dieses Treffen "hinter verschlossenen Türen". Los geht es am 20. Januar. Die nächsten Termine sind dann am 15. Februar und 22. März.

Es liegt also ganz hübsch viel Zeit zwischen den Treffen. So viel Zeit, dass mit Sicherheit der ein oder andere Teilnehmer etwas darüber erzählen wird, was da so in diesem elitären Kreis besprochen wurde. Man kann sicher sein, dass das dann in einer der Tageszeitungen oder im Kurier am Sonntag steht.

Und genau das will Herr Gerwers nun mal gar nicht. Deshalb sollen alle Teilnehmer die Klappe halten. Und wenn ich das richtig verstanden habe, sollen wir Journalisten es nicht drucken, wenn einer der Teilnehmer doch nicht seine Klappe halten kann und Ideen aus dem Werkstatt-Kreis ausplaudert. „Wie gesagt, wir sind hier nicht in Ungarn“, erklärt der Bürgermeister. Aha.

Und weil wir hier nicht in Ungarn sind, müssen wir unsere Artikel dem Rathaus-Chef auch nicht vorlegen bevor sie gedruckt werden. Würden wir auch gar nicht machen. Das weiß Herr Gerwers natürlich, deshalb braucht er diesen seltsamen Schlenker in Richtung Ungarn eigentlich auch gar nicht zu machen. Was soll das dann?

Er möchte wohl, dass die Journalisten nicht das tun, was ihr Beruf ist - nämlich den Austausch zwischen Organisationen, Parteien, Institutionen und Bürgern durch Erzeugung von Öffentlichkeit herzustellen. Das Werkstatt-Verfahren wird hinter verschlossenen Türen stattfinden und die Bürger werden erst nach Abschluss in irgendeiner Form informiert, die bislang noch nicht feststeht. Dass Herr Gerwers das so möchte, ist sein gutes Recht. Und es ist das gute Recht der Medien, Öffentlichkeit herzustellen. „Die gefährlichste Form der Zensur ist die Schere im eigenen Kopf“, hat mal ein berühmter italienischer Journalist im 19. Jahrhundert gesagt. Und damit hat er recht. Deshalb lehne ich als Journalist diese Schere ab.

Oder wie Herr Gerwers so schön sagt: „Wir sind hier ja nicht in Ungarn.“

Stimmt.

 

Olaf Plotke, 14. Januar 2011

Sie haben sicher schon mal einem Journalisten bei der Arbeit zugesehen, oder? Also das sieht dann so aus, dass der Journalist eifrig in einen Notizblock rein schreibt. Seitenweise. Und am Ende ist der Artikel dann doch nur 90 Zeilen lang (wenn überhaupt). Es fällt also viel „hinten runter“. Ich habe dann doch mal ein paar Sachen aus dem letzten Jahr aufgehoben für die man keinen Platz hatte, die aber zu schade sind, um unberücksichtigt zu bleiben.

1. Man staunt ja immer wieder über die kunstvollen Bauwerke, die Architekten erschaffen können. Aber im Bauen von Sätzen sind Sie fast genau so gut, wie ich bei einer Pressekonferenz feststellen konnte. Da erklärte nämlich der Architekt den staunenden Journalisten: „Das Gebäude steht selbstständig auf dem Platz!“ Wow!

2. Der Pressebericht eines heimischen Sportvereins von einem Wettkampftag enthält ein bemerkenswertes Motto, unter das der Verein den Wettkampftag für sich gestellt hatte: „Gewinnen war oberste Priorität!“

Wenn das Schule macht, wollen bald alle Sportvereine immer nur gewinnen...

3. Wenn Beamte dichten, erblickt in einer Pressemitteilung schon mal ein Satz wie dieser das Licht der Welt: „Die Methodik einer durchgängigen Fallzuständigkeit und Prozesssteuerung bei der beruflichen Perspektivplanung bzw. Eingliederung führte dabei zu organisatorischen Veränderungen bei Trägern des SGB II und zu einer quasi neuen Profession der sozialen Arbeit: Der Fallmanager, die Fallmanagerin.“ Gut, dass das mal klargestellt wurde.

4. Und an was Eltern so alles denken müssen, wenn sie ihr Kind in Uedem anmelden wollen, erklärt die Gemeinde in einer Pressemitteilung: „Zur Anmeldung sind das Familienstammbuch bzw. die Unterlagen zur Sorgeberechtigung, der ausgefüllte Anmeldebogen und vor allen Dingen das schulpflichtige Kind mitzubringen."

kronkorkenAuf dem Moyländer Weihnachtsmarkt verkaufte jemand Schmuck, der aus Kronkorken hergestellt wurde. Für 299 Euro konnte man zum Beispiel die große Kette mit den Heineken-, Cola- und anderen Kronkoren erwerben, die untere gab es schon für 99 Euro.

 

Das hier ist das Bücherregal in der Kreisgeschäftsstelle der CDU in Kleve. Auf den ersten Blick fallen eigentlich nur die Druckerpatronen auf den Regalen auf. Aber wer mal im Bücherregal stöbert, staunt. lenin1

 

Da finden sich neben Bücher über Adenauer und andere CDU-Größen doch glatt zwei Bücher über Lenin. Sehen Sie selbst: lenin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dieses Foto hat uns die Pressestelle der Luftwaffe in Kalkar geschickt. Es entstand bei einer Weihnachtsfeier in der Kaserne, bei der auch einige Bürgermeister anwesend waren. Frohes Fest!nikolaus

 

Olaf Plotke, 7. Januar 2011