disku2

Mein jüngster Notiz-Blog hat zu einigen Irritationen und unbeabsichtigten Deutungen geführt, die mich bewogen haben, ihn gründsätzlich zu überarbeiten.

Kleves Grünen-Bürgermeisterkandidat Dr. Artur Leenders (Fotos oben) sagte in der Podiumsdiskussion im Konrad-Adenauer-Gymnasium einen Satz, den ich ungeheuerlich fand und auch immer noch finde. Es ging um die 150 Flüchtlinge, die derzeit in der Turnhalle untergebracht sind und um die ein Zaun gezogen wurde (Foto rechts unten). Leenders bezeichnete diesen Zaun als „Auslauf“.

disku3Ich finde, dass sich diese Wortwahl im Zusammenhang mit Flüchtlingen verbieten sollte. Es gibt mittlerweile so viel schlimme Dinge im Zusammenhang mit den Flüchtlingen zu lesen und zu hören, dass verantwortungsbewusste Politiker sich hüten sollten, mit unbedachten Worten unbeabsichtigte Assoziationen zu wecken. Deshalb hat mich (und nicht nur mich) der Ausspruch von Artur Leenders so empört.

Ich habe in Kommentaren zu meinem Notiz-Blog gelesen, dass der Eindruck entstanden sein könnte, Dr. Artur Leenders hätte etwas gegen Flüchtlinge. Sollte ich diesen Eindruck mit meinem Notiz-Blog erweckt haben, täte mir das leid. Denn zu diesen Menschen gehört Artur Leenders mit Sicherheit nicht. An seinem Engagement als Arzt für die 150 Flüchtlinge, die in Kellen untergebracht worden sind, kann kein Zweifel bestehen. Sollte ich ihn mit meinem Notiz-Blog in ein falschen Licht gerückt haben, entschuldige ich mich dafür ausdrücklich.

Olaf Plotke, 20. August 2015

(Die Kommentare, die sich auf die ursprünglichse Fassung bezogen haben, wurden gelöscht.)

 

Kommentare   

#1 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 20.08.2015 10:13
Mit dieser Entschuldigung beweist Olaf Stärke.
Ich persönlich kenne kaum Mitmenschen, die im Bereich Nächstenliebe, Mitgefühl, (Mit-)Menschlichkeit und Aufrichtigkeit über viele Jahre eine solch große Anerkennung verdient hätten wie Artur Leenders. Von seinen Fähigkeiten als Manager einer Kreisstadt mit überaus hoher sozialer Kompetenz bin ich ebenfalls als kritischer Bürger und Mann der Finanzen und Wirtschaft überzeugt.
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#2 Michael Bay 20.08.2015 13:18
Lieber Olaf; Gut gemacht. Als ich Deinen Blog gestern gelesen hatte, war ich, sagen wir einmal enttäuscht und verärgert. Auch wenn er diese unglückliche Formulierung benutzt hat, sollte man gleichzeitig sehen, dass er die ankommenden Flüchtlinge tatsächlich bis zu seiner Erschöpfung untersucht und wo es notwendig war, in Krankenhäuser verlegt hat. Er war mit den Bedingungen, welche die BR Arnsberg geschaffen hat, überhaupt nicht zufrieden. Nicht seinetwegenoder der anderen Unterstüzer/innen wegen, sondern wegen der Menschen, die eine wahre Odyssee hatten hintersich bringen müssen, bevor sie hier in Kleve ankamen. Gut fand ich auch, dass er sein Engagement oder das Anderer nicht zum Thema im Wahlkampf, auch gestern nicht, gemacht, sondern sich bei allen für die Zusammenarbeit bedankt hat.
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#3 Martin Fingerhut 03.09.2015 09:35
@ Artur Leenders :

im Auslauf verlaufen ?

Sehr geehrter Herr Leenders,

manchmal sind Ironie und Sarkasmus die geeignetsten StilMittel,
deshalb mögen Sie mir bitte ihren obigen Einsatz nachSehen.

Wohl nicht nur ehemalige KAG-Schüler,
welche die Schule und das Gelände drumHerum noch als offen und freizügig in Erinnerung haben,
müssen entsetzt sein über die Gitter, die "für" die Flüchtlinge aufgestellt worden sind.

Auch mich erinnerte das "Gehege" spontan an einen "Auslauf"
siehe :
www.kurier-am-sonntag.de/.../9827-kellener-sporthalle-zur-notunterkunft-umfunktioniert#comment-11655

Deshalb hätte auch ich sagen können :
" Die haben da Auslauf. "
Um damit gegen diese UnMenschliche Situation zu protestieren !

Vielleicht haben auch Sie es SO gemeint ?

Es absichtlich aber nicht als Protest zu erkennen gegeben,
um im WahlKampf Aufmerksamkeit zu erhaschen ?

Und ebenso mit " mein guter Freund, der ... - na - der, mit dem ich seit so vielen Jahren zusammenArbeite, der ... - na - der ... - na - halt der da von cinque " ?
Auch nur WahlKampfGag ?
Die quietschGrünen Schuhe Ihres Bruders ?
Ihre Form des "WahlKampfes" ?

Den BerufsSchülern haben Sie als LebensWeisheit geraten,
sie sollten sich nicht bange machen lassen sondern sich unbeirrt engagieren.

Ist auch das nur EffektHascherei zwecks WahlKampf ?
Oder meinen Sie das ernst ?
Ganz generell ernst - auch ohne nach einem BM-Sessel zu schielen ?

Wie verhalten Sie sich als Mensch ?
Wie gehen Sie als Mensch - nicht als Kandidat ! - mit Menschen um ?

ein FragenKatalog :

1.)
Wenn es um ein landschaftlich wertvolles Stück Land ginge
und ein Bürger würde Sie fragen
" Warum soll der private Besitzer seinen Grund als BauLand vergoldet bekommen ?
Warum stimmt ausgerechnet jene Fraktion dafür, welche sich doch "grün" nennt ? "
Würden Sie dann diesem Bürger sachlich Ihre Gründe darlegen,
warum Ihnen ein paar LuxusHäuser wichtiger sind als ein Biotop ?
Oder würden Sie stattDessen diesen Bürger mit einer SchimpfTirade zur Schnecke machen ?

2.)
Wenn Dutzende Bürger entsprechend Ihrem Rat für "ihre" Projekte kämpfen
- sei es ein Wald, ein Biotop, ein Platz zum Leben oder ein Platz zum Parken -
wie würden Sie auf diese Bürger reagieren ?
Würden Sie sich über deren Vorstellungen und Ideen informieren ?
Oder würden Sie einen Bericht über sie als "PißArtikel" diffamieren ?

3.)
Wenn die Verwaltung für ein zentrales Areal der Stadt verschiedene Pläne ausgearbeitet hätte,
würden Sie dann erst die Bürger einladen,
um mit Ihnen die Varianten vorstellen mit mit ihnen darüber zu diskutieren ?
BEVOR Sie sich auf einen der Pläne festlegen und diesen beschließen ?
Oder würden Sie gleich bei der 1. Präsentation sich auf einen bestimmten Plan festlegen ?
Die Bürger lieber nicht informieren sondern vor vollEndete Tatsachen stellen wollen ?

4.)
Wenn etliche Anlieger darauf hinweisen würden,
daß dieser eine Plan - Ihr LieblingsPlan - den Anliegern schwer schaden wird ...
Wenn die Anlieger argumentieren würden,
daß die anderen von der Verwaltung ausgearbeiteten Pläne weniger schädlich wären ...
Wenn die Anlieger Vorschläge einbringen würden,
wie der Plan so ergänzt werden könnte, daß er weniger schadet ...
... wie würden Sie darauf reagieren ?
Würden Sie die Anlieger in Ihre FraktionSitzung einladen,
um von ihnen die Bedenken und Vorschläge zu hören ?
Oder würden Sie lieber gar nichts mit " denen da " zu tun haben ?

5.)
Wenn die Anlieger ausschließlich deshalb überhaupt von dem Plan erfahren hätten,
weil zufällig auch ein Bürger jene 1. Präsentation mitErlebt hätte ...
Wenn dieser Bürger - z.B. per LeserBrief - öffentlicht gemacht hätte,
was gerade im Gang war, ...
... wie würden Sie auf diesen Bürger reagieren ?
Würden Sie ihn loben, weil er sich so bürgerschaftlich eingesetzt hatte ?
Würden Sie auch ihn - wie die BerufsSchüler - auffordern, sich nicht bange machen zu lassen ?
Oder würden Sie sich direkt vor ihm aufBauen,
ihm feste auf die Brust tippen
und ihn dazu im gleichen Takt vehement beschimpfen :
"
DU !
DU !
DU ganz alleine !
DU bist an der ganzen Scheiße schuld !
DU hast uns verpetzt !
DU hast mitbekommen, was wir hier durchZiehen wollen !
DU hast darüber nen LeserBrief geschrieben !
DU !
"

Welche Reaktion entspricht Ihrer Natur ?
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#4 Der Laie 03.09.2015 17:11
Da sieht man mal wieder das Alltagsweisheiten ihre Existenzberechtigung auch im Computerzeitalter 4.0 behalten.
Schuster bleib bei deinen Leisten, das Handwerk verstehst du.
Warum ein Arzt, Leiter einer Stadtverwaltung werden möchte kann ich bis heute nicht nachvollziehen.
Die Pleiten,Pech und Pannenserien die ein Sonderschul Lehrer hinterlassen hat, dürften doch Abschreckung genug sein,Fachfremden die Leitung einer Verwaltung zu überlassen.
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#5 Martin Fingerhut 04.09.2015 10:18
@ Artur Leenders :
" Chirurg, bleib bei Deinem LeistenBruch ! "
mahnt Der Laie
und fragt, warum Sie Leiter einer StadtVerwaltung werden wollen.
Er sorgt sich um die fachliche Qualifikation.

Ich frage Sie nach der persönlichen Motivation :

WARUM wollen Sie Leiter der Klever StadtVerwaltung werden ?

"IHRER" StadtVerwaltung,
denn so nannten Sie sie.
wörtlich : " Da muß ich MEINE Verwaltung in Schutz nehmen ! "

IHRE Verwaltung ?

Bezogen Sie das auf die 10 Jahre 2004 bis 2014 ?
Hatten Sie sich mit Ihrem Freund die Arbeit geteilt ?
Als dessen Vize für ihn dessen Verwaltung geleitet ?

Oder beziehen Sie "meine" Verwaltung auf die Zukunft ?
Weil Sie sich schon sicher wähnen, die Wahl zu gewinnen ?

Sprechen Sie als früherer Vize oder als eventuell zukünftiger BürgerMeister ?

Oder als Klever Bürger ?
Meinen Sie mit "meine" Verwaltung UNSERE Verwaltung ?

" pars pro toto " oder " l'État c'est moi " ?
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#6 Michael Bay 04.09.2015 14:55
@3 und 5.
Man wende sich mit Grauen ab. Nicht einmal ein Plagiat wird zustande gebracht; die zum Erbrechen langweiligen und bedeutungslosen kryptischen Andeutungen.
Sie haben wirklich nichts verstanden.
In Erwartung keiner Antwort
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#7 Martin Fingerhut 05.09.2015 08:08
@ Artur Leenders :
" BürgerBeteiligung ist eine Erfindung von schwarz/grün. "
verkündeten Sie im KAG.
Wie meinten Sie das ?

Daß in Kleve BürgerBeteiligung eingeführt wurde,
verdanken die Bürger Ihrer schwarz/grünlichSchwarzen Koalition ?

oder

Die Mär, in Kleve gebe es so etwas ähnliches wie BürgerBeteiligung,
ist eine reine Erfindung ?

Die hilflose #6 Ihres "kriminellen" TrioPartners ist wohl kaum wie ein 6er im Lotto,
eher einer in der Schule.
Noch leerer als der BrandBrief seines Quartetts an die NRZ.

Steht DAS für die "BürgerBeteiligung" à la "Grün" ?

oder

Beantworten Sie Fragen von Bürgern ?

immer noch in Hoffnung auf Antwort.
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#8 Martin Fingerhut 06.09.2015 09:29
@ Artur Leenders :

abgetaucht in Kleve's Tunnel ?

In den 70ern gab es schon mal die Idee,
die LuftSchutzStollen zwischen Kavariner Straße ( bei Heicks )
und StechBahn ( TiefGarage )
für den Verkehr auszubauen.

Ist es DAS, was Sie meinen ?

Oder bei DonsBrüggen unterm ReichsWald durch ?

Oder von den Galleien aus unterm SternBusch ?

?

Wann tauchen Sie wieder auf ?
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#9 Martin Fingerhut 07.09.2015 09:50
@ Artur Leenders :

Zu Ihrer - überraschenden - Kandidatur wurden Gerüchte lanciert
- und Sie widerSprechen diesen bisher nicht -,
Sie würden angeblich ausschließlich deshalb kandidieren,
damit Ihr "Freund" T.B. nicht zu kandidieren brauche.
Welcher seinerSeits murmelte,
er wolle die Bürde des Amtes doch noch einmal auf sich nehmen,
um zu verhindern, daß U.J. an diese Position gerate.

per saldo :
Vorgeblich würden Sie kandidieren, um U.J. zu verhindern.

Wie sollte das funktionieren ?

Wie sollte der Kandidat allein der Grünen
mehr Stimmen erhalten als jener der CDU ?

In der von Ihnen so hochGelobten schwarz-grünlichSchwarzen Koalition
hat die CDU fast die absolute Mehrheit,
die Grünen haben sich - unter Ihrer Führung - zum SteigBügelHalter degradiert.

Wie also sollten Sie mehr Stimmen bekommen als U.J. ?

Oder mehr als S.N. von SPD, OK und FDP zusammen ?

Am 13. werden Sie das StreichErgebnis liefern.
Ihr einziger "Erfolg" kann sein,
daß keiner der beiden anderen die absolute Mehrheit erhält.

Dann kommt es am 27. zur StichWahl zwischen U.J. und S.N..
DAS hätten wir aber auch gleich am 13. haben können.

Ihre Kandidatur führt nur zu einem zusätzlichen, teuren WahlGang.
Ihre Kandidatur ist überflüssig.

Nein, Sie verhindern U.J. nicht !
im GegenTeil :
Als gemeinsame Kandidatin von SPD, OK, FDP *P*L*U*S* Grünen
hätte S.N. eine bessere Chance gehabt,
gegen U.J. zu gewinnen.
DAS haben Sie verhindert !

Sind Sie DAZU für Ihren "Freund" T.B. in die Bresche gesprungen ?

Wer ist wirklich Ihr Freund ?
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#10 Fisch 07.09.2015 12:22
Herr Fingerhut,

für wen oder in welchem Namen schreiben Sie?

Ist das "Wahlkampf" oder.......... ?
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#11 Martin Fingerhut 07.09.2015 15:17
@ #10 Fisch :

Ich schreibe für mich und in meinem Namen
- das kann ich Ihnen flüstern !

All jene Fragen, die sich in den vorigen 11 Jahren angesammelt haben,
seit ich den Klever RatsZirkus intensiv verfolge,
tippe ich nun nach und nach

In der Hoffnung, die Rätsel würden gelöst.

Während der meisten PodiumsPläusche waren Fragen nicht zugelassen.
Darum nun hier.

Vielleicht antwortet einer.
Allerdings halte ich keine Antwort auch für eine Antwort.

Bislang warte ich HIER auf Antworten
von L zu #3, #5, #7, #8 und #9,

sowie auf Antwort von J zu
www.kurier-am-sonntag.de/.../9878-udo-janssen-so-eine-chance-hat-man-nur-einmal-im-leben#comment-11838

weitere Fragen werden folgen.


Und ehe Sie monieren :

Auf
www.kurier-am-sonntag.de/.../9905-northing-lagerdenken-ist-ein-relikt-aus-laengst-vergangener-zeit
werde ich demnächst auch N meine Fragen stellen.

Nur ist N bisher nicht im Rat und deshalb habe ich von ihr noch nichts seltsames erlebt.
Deshalb sind es bei ihr weniger Fragen als bei L und J.
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#12 Martin Fingerhut 08.09.2015 12:00
@ Artur Leenders :

politische FarbVerwirrung :

Zum B-Plan Ludwig-Jahn-Straße,
dem ein mächtiger alter Baum zum Opfer fallen wird,
gab es keine einzige Anmerkung von Seiten der "Grünen".

( siehe
www.kurier-am-sonntag.de/.../9878-udo-janssen-so-eine-chance-hat-man-nur-einmal-im-leben#comment-11883 )

Herr Lichtenberger von der SPD war es,
der sich des Baumes mit wenigstens einer Frage erbarmte.

Ausgerechnet ein "roter" mußte die Rolle der "Grünen" übernehmen.

Welche Farbe würden Sie als BM hervorKehren ?

Weiterhin treu schwarz unter grünlicher TarnKappe ?

Oder doch mal so leuchtend grün wie Ihre Schuhe neulich schienen ?
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#13 Martin Fingerhut 09.09.2015 09:59
@ Artur Leenders :

Dezernat K ( "K" für Kultur )

Sie möchten etwas wieder einführen,
daß es während Ihrer Jugend mal gab :
einen Dezernenten für Kultur.

OK, das klingt zunächst einmal beeindruckend.

nur :
Löst das jene Probleme,
über welche die Mitglieder des Kultur Raums Klever Land im SpiegelZelt vortrugen ?
Wird ein KulturDezernent offener, vernünftiger mit ihnen koOperieren ?
Wird ausgerechnet ein in der VerwaltungsHierarchie hoch angesiedelter Dezernent
flexibler mit VerwaltungsVorschriften umgehen ?

Sie wünschen, daß dieser KulturDezernent
den gleichen Rang erhält wie der technische BeiGeordnete.
Wie wollen Sie verhindern,
daß dieser KulturDezernent ähnlich selbstHerrlich agiert wie sein Kollege ?
Wie wollen Sie den Bereich Kultur,
der Ihnen angeblich doch so wichtig ist
- so wichtig, daß Sie einen eigenen Dezernenten dafür fordern - ,
wie also wollen Sie den Bereich Kultur selber kontrollieren können ?
Weil Sie selber so viel von Kultur verstehen ?
Weil Sie selber JazzGitarre spielen ?
Weil Sie sich in der Szene so gut auskennen ?
So gut, daß Ihnen noch nicht einmal der Name Ihres " guten Freundes " einfällt ?

War Ihre "Vorstellung" von einem Dezernat K
keine "Vorstellung" im Sinne einer ZukunftsVision ?
Kein realer Plan ?
Sondern eine TeaterVorstellung ?
reines WahlKampfGetöse ?

War Ihre Aufführung im SpiegelZelt Ihr ganzer "Beitrag" zur Kultur,
den die Wähler von Ihnen erwarten dürfen ?
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#14 Martin Fingerhut 10.09.2015 09:42
@ Artur Leenders :

Die Leistungen des momentanen BürgerMeisters, des "SonderSchulLehrers" als " oberstem WirtschaftsFörderer "
haben Sie hochGelobt.

Ihre eigene Kompetenz in Sachen Wirtschaft leiten Sie zum einen daraus ab,
daß Sie in der Familie eines Unternehmers aufgewaksen sind,
und zum anderen,
daß Sie seit ein paar Jahren eine eigene ArztPraxis betreiben,
wofür Sie auch unternehmerisch denken und handeln müssen.

Sind Sie damit - im Vergleich zum Ihrer Ansicht nach derMaßen erfolgreichen "SonderSchulLehrer" - für das Amt des BürgerMeisters und obersten WirtschaftsFörderers nicht schon weit überQualifiziert ?
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#15 Martin Fingerhut 10.09.2015 09:43
@ Udo Janßen :

Eine wichtige Aufgabe für Kleve ist es, die hiesige Wirtschaft zu fördern.

Ihre Kompetenz in puncto Wirtschaft begründen Sie
zum einen damit, während des JuraStudiums auch VolksWirtschaftsLehre gehört zu haben,
zum anderen damit, Ihre Kanzlei sei auch ein kleiner Betrieb,
und schließlich mit den vielen Dutzend Bilanzen, die Sie im Rahmen Ihrer Kanzlei erstellen.

Sind Bilanzen für Sie wirklich der Kern des Unternehmertums ?

Glauben Sie, der KassenSturz zum JahresEnde sei das wesentliche daran,
ein Unternehmen erfolgreich zu führen ?

Glauben Sie, Unternehmer würden Ideen für neue Produkte aus dem standardisierten ZahlenWust gewinnen ?

Oder aus strikten Paragrafen ?

Welches Verständnis haben Sie tatsächlich für Wirtschaft ?

Können Sie überhaupt ahnen,
welche Beschlüsse des Rates welche Betriebe wie sehr gefährden können ?
wie viele ArbeitsPlätze ?
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#16 Martin Fingerhut 11.09.2015 11:31
@ #28 *) Willi Heuvens, SparKAng.i.Ruh. :

In Bezug auf Ihr NachFolgeSp(r)itzenIdol braucht niemand erst noch etwas schlechtZuReden.

Daß er aus Ihrer Perspektive wie " eine übergroße Intelligenz und eine sehr hohe soziale Kompetenz " vorkommt,
erstaunt keinen, der Ihre Kommentare verfolgt.

Ob er ein " Mensch wie Du und Ich " ist, hängt davon ab, wer jeweils "Du" und wer "Ich" ist.

Ich jedenFalls möchte kein Mensch sein wie er.

Sie fordern auf :
" Kandidaten mal persönlich erforschen " .

GrundSätzlich d'accord.

Mir persönlich hat L. sich sehr intensiv und nahe vor-gestellt.

NOCH näher ging's kaum.
NOCH eindrücklicher auch nicht.

Jeder, der sich in den vorigen 15 Jahren Sitzungen besuchte,
konnte L's Vor-stellungen live erleben = mußte sie ertragen.

Ich tippe mal :
Jeder, der sich vorstellen kann, was L als BM bedeuten würde, wird sagen :
"
DEN !
DEN !
DEN garantiert nicht !
. . .
"

----------------

*) #28 nicht hier sondern bei :
www.kurier-am-sonntag.de/.../9905-northing-lagerdenken-ist-ein-relikt-aus-laengst-vergangener-zeit
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#17 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 11.09.2015 12:11
@ Herr Fingerhut

Diese Tugenden reichen in diesem Land oft nicht aus, dies sehe ich so. Kleider machen Leute ... kann man sehr oft feststellen, landesweit. Ich bin jedoch überzeugt, mit den von mir geschilderten Tugenden, Kenntnissen und Charaktereigenschaften lassen sich eine Kommune, ein Kreis, ein Land und auch der Bund sehr gut führen, dies dann noch unter Menschlichkeit und Gerechtigkeit.
Ich unterstütze aus Überzeugung diesen Kandidaten, da muss ich jedoch die Gegenkandidatin Frau Northing nicht schlechtreden. Sie ist mir sympathisch, ich halte jedoch AL für jemanden, der im Klever Land im Moment nicht zu toppen ist. Gegen alles und alle sein und für niemanden, dies ist selbst nach meiner menschenunwürdigen beruflichen Vita keine Option für mich. Klare Kante zeigen führt zum Erfolg .... sich auch mal bekennen gehört für mich dazu.
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#18 Martin Fingerhut 12.09.2015 18:52
@ Artur Leenders :

zum Abschluß etwas farbiges :

Da gab's mal eine Grüne Fraktion,
die war so grün, daß ihr Vorsitzender flux beantragte,
nicht nur 200 ParkPlätze auf einen Schlag zu vernichten,
sondern gleich noch ein paar Dutzend mehr
unter den Rasen zu kehren.

Wohl weil er gerade mal seinen grünen Fleck entdeckt hatte
und weil er der Verwaltung blind vertraute.
Denn die Verwaltung hatte den schwarzen Grünen weiß gemacht,
die EinzelHändler wollten die ParkPlätze nicht
und auch keine TiefGarage.

Weil die Händler gesagt hatten :
" Der mickrige Rest an ParkPlätzen hilft uns wenig
und auch eine TiefGarage kann uns nicht retten. "

Was die Verwaltung jedoch nicht weiterGegeben hatte :
" Die ParkPlätze DORT sind aber wichtig für unsere Nachbarn
und ein ParkDeck hier, näher zu unserer Straße,
könnte wenigstens zum Teil jene ParkPlätze ersetzen,
die hier vernichtet werden. "

So schlitzOhrig kann eine Verwaltung sein.
So grünÄugig sind manche im Rat.

Haben Sie inzwischen dazuGelernt ?


Da gab es mal einen strahlenden RatsBeschluß,
den B-Plan für die HafenStraße offenZuLegen und die Bürger zu beteiligen.

Nur 3 Stunden später gab es schon eine trübe Veranstaltung für die Anlieger :
Die Verwaltung informierte,
daß bereits in Kürze die HafenStraße komplett aufgerissen und völlig verändert werde.
Ein Bürger fragte :
Was hat denn das, was jetzt gebaut werden wird,
damit zu tun, daß vorhin erst der Rat beschlossen hat,
die Bürger an der Planung zu beteiligen ?
Antwort :
" Nichts !
Was wir hier bauen, basiert auf dem B-Plan von vor 10 Jahren. "

BürgerBeteiligung unter schwarz-grünlichSchwarz !

Ist eigentlich der B-Plan, an dem die Bürger sich großZügig "beteiligen" durften
- während die Bagger die Straße schon aufrissen -,
noch jemals fertig geworden ?


Da gab es mal einen bunten WorkShop,
bei dem die Bürger frei draufLos planen durften,
was aus der UnterStadt werden soll.

Und auch einen hellGelben WahlZettel,
mit dem die Bürger eines der Ergebnisse wählen durften.

Die goldGlänzende SternStunde der Demokratie und BürgerBeteiligung
wurde jedoch zu einem schwarzen SchandFleck in der Geschichte Kleve's.

Auf hellGelb war die Variante von ASTOC gewählt worden,
in dunkelGrüner Manier wurde sie Schritt für Schritt torpediert :
Ein Hotel hier, eine Bank dort, ...

RatHaus : ein NeuBau statt einer Sanierung !

Ein grünes PresseArchiv zitiert A. Leenders :
( gruene-kleve.de/detail/nachric ht/rathaus-ploetzlich-ist-ein- neubau-thema.html )
„Wir können nicht die Bürger befragen und dann das Gegenteil machen.
[...]
75 Prozent wünschen das Rathaus dort, wo es jetzt ist“

Warum erfüllen Sie nur 75% der Bürger ihren Wunsch ?

Bestimmt wollen 100% der Bürger ein RatHaus mit Fenstern.

Egal ob alt oder neu, egal wo auch immer.

Oder warum nicht gleich :
100% der Bürger wünschen ein RatHaus mit Mauern.
Keiner hat gesagt, es müsse Fenster haben.

Wer SO argumentiert,
der kann auch das RatHaus von Schilda den Klever Bürgern als ihren angeblichen "Wunsch" andrehen.

Werden Sie dann auch draußen das Licht in Säcken einfangen,
um es nach drinnen zu tragen ?

Ihre KoalitionsHerrenPartei CDU wäre bestimmt begeistert :
Das RatHaus wäre innen noch schwärzer als außen !

Liebe SchildBürger, wählt A. Leenders !
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#19 Martin Fingerhut 14.09.2015 12:24
@ Artur Leenders :

### Leenders gratuliert der Wahlsiegerin. "Das war ein schmutziger Wahlkampf." ### *)
feine "Gratulation".

Ihr Stil, wenn Sie nicht gewinnen ?
Wen wundert's ?
( ach, ja : WH natürlich.
doch wen sonst ? )

Gibt es da nicht ein SprichWort :
Was Artur der Träumer **) nicht lernt,
lernt Artur der Schäumer nimmerMehr !
?

oder :
Wer mit dreckigen Fingern ans Werk geht,
macht alles schmierig, was er anfaßt !

Wie "sauber" war denn jener Coup,
mit dem Sie sich zum Kandidaten kürten ?

Wie "sauber" jene ominöse SMS,
die seitHer im MÜllEimer verschwunden ist ?
oder im GiftSchrank ?
Damit wer? sie wieder rausKramt ?
Um wen? zu vergiften ?
oder zu erpressen ?

Nein, SO ist es besser.
besser für ganz Kleve.

Bay, Bay, Leenders !


-------------

*)
www.kurier-am-sonntag.de/lokales-sp-16783/kleverland/9979-historische-buergermeisterwahl-in-kleve-zeichnet-sich-ab
**)
Krüss, James : Arthur der Träumer; ein SchallPlatten-BilderBuch, BertelsMann, GütersLoh 1958
Zitieren
#20 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 14.09.2015 12:46
@ M. Fingerhut

Ich persönlich denke auch, dass erfolgreiche Menschen wie AL viele Neider auf sich ziehen. Gerade der Neid, das Mißgönnen tritt in der Gesellschaft immer häufiger auf. (Herr Fingerhut, Sie kennen ja meine Vita), trotzdem danke ich Ihnen, dass Sie mich in Ihrem letzten Kommentar in die Nähe von AL rücken, für mich eine Auszeichnung.
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#21 Martin Fingerhut 20.01.2016 09:43
Habe mir gerade nochMals die ursprüngliche Version des Artikels durchGelesen :

Auch nach 5 Monaten finde ich sie immer noch einwandfrei.
Auch - und vielleicht gerade - seit Silvester ist O.P.'s Kritik an A.L.'s heftigen MißGriff berechtigt und aktuell.

Erleben zu müssen, ob A.L. nur eine böse Show abzog oder ob er sich mit dieser Formulierung entlarvt hat,
ist uns zum Glück erspart geblieben.
Hoffen, wir daß er sich nun endlich an sein Versprechen von vor 2 Jahren wirklich hält :
www.kurier-am-sonntag.de/.../7095-polit-paukenschlag-artur-leenders-hoert-auf

Daß O.P. seinen ursprünglichen, berechtigten Hinweis auf die menschenVerachtende AusdrucksWeise eilfertig gelöscht hat, ist nicht mehr relevant.

Wobay mensch wohl nur 3 Buchstaben braucht, um auszurechnen, auf wessen Intervention hin.

Gewiß können - berechtigte - Wünsche besonderes Gewicht haben, wenn sie von Freunden kommen.

nur :
Was ist das für ein "Freund",
der erst " Allez hopp ! " oder " mach Männchen ! " kommandiert
und dann zum "Dank" öffentlich tönt :
" Olá, Fifi, brav gemacht ! "

#2 jedenfalls ist mal wieder echtes Bay-risch !
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