Max Knippert vor dem neuen Klever Rathaus. Günstiger als Tönnissen und schon fertig!Während Kleves Bürgermeister Theodor Brauer auf der Immobilienmesse Expo Real in München gerade alle Hände voll zu tun hat, die Schlangen von potentiellen neuen Minoritenplatz-Investoren abzuarbeiten, hat ein anderer schon gebaut: Der Klever Künstler Max Knippert  hat ein seltsames Holzgestell auf den Minoritenplatz gesetzt.

Am Freitag wurde es der Presse vorgestellt. Ich konnte nicht, also ging mein Kollege Michael Terhoeven hin. Als er mir die Fotos präsentierte, konnte ich einen Ausruf des Erstaunens nicht zurückhalten: „Was soll der Scheiß?“

Heute bin ich dann selbst mal da hin. Das Holzgerüst erinnert entfernt an eine Dalli-Dalli-Kulisse aus den frühen 70er-Jahren. Aber weil das ja Kunst ist und den beinahe kämpferischen Namen „Rathaus 24“ trägt, ist man natürlich neugierig, was einem der Künstler damit sagen will.

Natürlich ist das Holzgestell kein Holzgestell, sondern eine Installation - genau wie das Center ja kein Center geworden wäre, sondern ein Geschäftshaus. Aber im Gegensatz zu Sontowski konnte Knippert seinen Bau realisieren. Zu verdanken hat er das einer unabhängigen Jury, die sein Projekt für die Klever Station der Wanderausstellung „Kunst und Caravan“ auswählte. In der Jury saß u.a. Kurhaus-Vize Dr. Roland Mönig, der sich auf diese Weise nochmal für das Vertrauen der Stadtspitze in ihn bedanken wollte. Wie nett.

Strammer Max vom Max.Ich schlendere heute also mal zum „Rathaus 24“ und denke noch so, dass der Herr Knippert da sicher der Tätigkeit des Denkpausens nachgeht, aber er steht nur mitten in seinem Rathaus und kocht. „Was gibt es denn?“, frage ich neugierig. „Na, was wohl?“, antwortet Max: „Strammen Max natürlich.“ Natürlich.

Es soll ja schon mal vorkommen, dass die Leute im Rathaus so ihr eigenes Süppchen kochen, aber ein Spiegelei...

Aber das ist ja auch gesund und Eiweiß kann man immer gebrauchen. Für den Interims-Bürgermeister Knippert ist es auch das Frühstück, denn es ist irgendwie wichtig für das Kunstwerk, dass der Künstler 24 Stunden am Tag vor Ort. „Rathaus 24“ eben. Ach so.

Aber Knippert beweist zumindest, dass die Leute stehen bleiben, in die Dalli-Dalli-Kulisse eintreten und mit ihm reden. „Das will ich zeigen: Dass wir mehr Plätze und Orte brauchen, an denen man sich treffen und reden kann. Und es funktioniert ja auch“, sagt der Künstler und macht eine Bewegung in die Runde, wo mittlerweile ein gutes Dutzend Leute stehen.

Ich verrate ihm nicht, dass die nur durch mein Facebook-Posting vor wenigen Minuten hier angerollt sind, indem ich der Öffentlichkeit mitteilte: „Am Minoritenplatz gibt es Strammen Max für lau!“

Oh... lecker. Da hat man doch direkt Hunger.Da fällt mir ein, dass ich ja auch gerne so einen leckeren „Strammen Max“ hätte, zumal Max ihn mit Iberico-Schinken belegt und den bekommt man ja auch nicht alle Tage. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen als ich sehe wie ein frecher Hund, der sich dreist vorgedrängelt hat, seine Zähne in das wundervoll glänzende Spiegelei auf der knusprigen Brotscheibe schlägt.

„Das ist ja günstiger als in der Uni-Mensa“, freut sich ein Student, der sich auch vorgedrängelt hat. Er hat einen Kommilitonin aus Finnland im Schlepptau, die mal ein typisch deutsches Gericht kennenlernen soll - vermutlich will er bei ihr landen. „What is it?“, fragt sie neugierig. „Strammer Max!“, sagt einer der ungeduldig Wartenden ganz langsam und dehnt dabei jede Silbe. Vermutlich will er auch bei ihr landen. Die junge Finnin versteht es natürlich immer noch nicht. Sie zückt ihr Smartphone, tippt „Strammer Max“ ein, aber leo.org weiß da auch keinen Rat.

Also beuge ich mich vor und flüstere ihr die Übersetzung ins Ohr. Die junge Frau wird sofort knallrot, starrt mich entsetzt an und guckt dann fassungslos zu wie Max ein neues Ei aufschlägt.

„Die wären schon mal weg“, denke ich und schaue zu wie der deutsche Student hinter seiner Finnin herrennt und immer ruft „Was ist denn los? Was ist denn los?“

Schon wieder einen Wähler überzeugt! So geht Wahlkampf.Max wundert sich unterdessen, über den großen Andrang und kommt doch etwas in Verlegenheit, weil er mit einem solchen Ansturm nicht gerechnet hat und gerade einmal 6 Eier (aber in Bioqualität) gekauft hat. Er löst das Problem letztlich mit einem großen Pott Suppe. Glück gehabt.

Dabei wollte Max ja eigentlich kein Restaurant aufmachen, sondern so wie weiland Beuys in dem Demokratie-Büro in Kassel, hier über Stadtgestaltung und -planung reden.

Aber ich habe schon verstanden: Knippert bereitet seine Bürgermeisterkandidatur für 2015 vor. Denkpausen-Sprecher Ralf Daute hat ja bereits einmal darüber nachgedacht, die Bürgerinitiative zu einer Partei weiterzuentwickeln (hier klicken, um den Daute-Kommentar zu lesen). Da trifft es sich gut, wenn der Spitzenkandidat seinen Amtssitz selber bauen kann. Solche Leute braucht man an der Spitze!

Ist natürlich noch etwas zugig das Knippertsche Rathaus, aber das war unser altes ja auch. Aber es ist deutlich günstiger als das Tönnissen-Ding. Während der Bauunternehmer 11,6 Millionen bekommt, hat das Rathaus von Max gerade mal 3.500 Euro gekostet.

Das hat nun auch schon die ersten Lokalpolitiker überzeugt. Offene Klever-Fraktionschef Paul Zigan auch schon einen Antrag formuliert bekommen, den er dann in der nächsten Ratssitzung artig vorlesen darf. Danach soll die Stadt auf die Millionen-Sanierung verzichten und lieber das Knippert-Modell nehmen. Der fände es super, denn er will es eh verkaufen.

Überraschend: Knippert will auch eine Volksbank auf dem Minoritenplatz.„Die Kunst ist zwar nicht das Brot, wohl aber der Wein des Lebens.“, das hat Jean Paul gesagt und das ergibt in diesem Beitrag eigentlich gar keinen Sinn, aber unsere Bürgermeister machen das auch immer so, dass sie wahlweise am Anfang oder Ende einer Rede ein Zitat von einem klugen Geist einstreuen in der Hoffnung, der Hörer möge ob der klassisch-humanistischen Bildung des Stadtoberhaupts begeistert sein und bei der nächsten Wahl wieder sein Kreuzchen neben seinem Namen machen.

In Kleve ist die Sache wie dargestellt bereits gelaufen: Lesmeister, Janssen, Gebing - die Namen müssen Sie sich gar nicht erst merken. Der Knippert macht das! Und die Denkpause sorgt mit ihrer absoluten Mehrheit dafür, dass der Minoritenplatz nicht bebaut wird und der Bürgermeister bei jeder Ratssitzung höchstpersönlich jedem Ratsmitglied einen „Strammen Max“ macht. Denn der ist ja bekanntlich eine gute Grundlage.

Übrigens nicht, damit man anschließend ordentlich auf dem Klever Oktoberfest viele Maßkrüge leertrinken kann.... (Weil auch Minderjährige zur Notiz-Blog-Leserschaft gehören, darf ich die wahre Bedeutung des Namens hier nicht enthüllen. Aber vielleicht findet sich ja auch der ein oder andere Sachse unter den Lesern. Denn dort wurde der „Stramme Max“ in den 20 Jahren des letzten Jahrhunderts erfunden.)

Postskriptum: Das "Rathaus 24" kann noch bis Freitag besucht und besichtigt werden. Und wer früh kommt, hat gute Chancen, dass noch Eier da sind. Guten Appetit!

Olaf Plotke, 7. Oktober 2013

 

 

Kommentare   

#1 Genervter Fisch 07.10.2013 21:51
Aber dieses Anstreben auf das Amt des Bürgermeisters ist doch keine Neuigkeit.....das weiß man doch schon lange!

Wie lange würde dann Kleve noch Kleve sein und nicht Aachen?
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#2 Klever 08.10.2013 09:19
Vielen dank Herr Plotke über die zutreffenden Zeilen über die offenen Klever Anträge.... Ich habe selten so gelacht. Die Denkpause wird bestimmt keine Partei. Der Charme dieser Initiative lag in der überparteilichkeit. Diese ist seit langem schon nichtmehr gegeben, da die OK ler in bekannter Manier wieder die Bürgerbewegung unterlaufen haben und auf Stimmenfang gehen. Inhalte findet man wenig aber hochgradiges Querolantentum in bester J Merges Manier. Keine Ideen, nur Schwachsinnige Anträge, die wie sie richtig erläuterten, der arme Herr Zigan vorlesen darf. Aber inzwischen hat sich ja auch der Sohn von Herrn Merges in den erlauchten Kreis der Antragsvorleser hinaufgearbeitet. Er zumindest hat den Mut den OK lern ein Gesicht zu geben und ein Ratsmandat für die scheidende Else Peters zu übernehmen. Nicht wie J Merges, der für die Sch.... die er im namen der OK ler produziert und nicht den Mut hat öffentlich damit zu werben.
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#3 Paul Zigan 08.10.2013 10:10
Hallo Herr Plottke!

Den Text hätte ich noch "so gerade selbst" hinbekommen.

Paul Zigan
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#4 Fabian Merges 08.10.2013 15:09
@Klever
Über Mut schreiben, aber sich hinter einem Pseudonym verstecken...
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#5 Wim Heuvens 08.10.2013 16:30
Ich ziehe Daniela allen anderen vor, Mitschwimmer haben wir genug und Max ist ein großer Künstler ....
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#6 Erbarmen bitte! 08.10.2013 18:39
Ich finde die Denkpause nicht gut, aber das Kunstwerk von Herrn Knippert schon. Genau wie es in dem Artikel steht, ist es. Hier kommen Leute zusammen, reden, diskutieren. Das finde ich gut. Hat er gut gemacht.
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#7 Peter Wanders 08.10.2013 22:39
Mein lieber Herr Klever, Sie sollten die Strukturen der CDU nicht auf die OKler übertragen.
Wir funktionieren anders.
Bei uns arbeiten und diskutieren viele Köpfe an der Formulierung von Anträgen.
Bei uns werden alle anstehenden Punkte der Tagesordnungen der Ausschuss- und Ratssitzungen diskutiert und Anträge gemeinsam formulert.
Vermutlich dauern deswegen unsere Versammlungen wesentlich länger als die Parallelveranstaltung der CDU.
Wann und wie in Ihrer großen Fraktion eine Diskussion zu den Tagesordnungen der Klever Lokalpolitik stattfindet, wie dort Anträge formuliert werden, wie die Positionen für die Abstimmungen gefunden werden, wieviel Basis-Demokratie in Ihrer eigenen Fraktion steckt, klären Sie bitte mit Ihren CDU-lern.
Unterschätzen Sie nicht Ihre Konkurrenz bei der nächsten Kommunalwahl.

Max Knippert will ganz gewiss nicht Bürgermeister werden. Von seiner Art zuzuhören könnte sich aber so mancher ambitiöse Lokalpolitiker eine Scheibe abschneiden.
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#8 Der da 09.10.2013 09:07
Ich finde die OK sympathisch eben weil sie nicht so professionell sind. Herr Zigan ist ein normaler Mensch und tut auch nicht so als wär er im Bundestag.
Das staatspolitische Auftreten der Anwälte Janssen und Frantz dagegen ist doch nur schwer erträglich. Vor allem weil sie dann auch aus der Rolle fallen und öffentlich die Bürger verhöhnen (Janssen mit dem Jesus-Spruch) oder lange reden und nix sagen wie Frantz.
Dann doch lieber die wackere OK.
Weiter so Herr Zigan. Lassen Sie sich nicht entmutigen!
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#9 Willi Heuvens 09.10.2013 11:34
Herr Zigan ist ein ehrlicher, mitfühlender und offener Kommunalpolitiker. Er würde nie egoistische Politik betreiben.
Udo Janssen ist von Jesus und seiner Lehre so weit entfernt wie Huisberden von Hongkong.
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#10 Klever 09.10.2013 13:47
Es geht nicht darum das auf Menschen herumgehackt wird. Es zeigt sich leider immer wieder das Die OK ler von einfachsten Kommunalen Abläufen und Gesetzten soviel Ahnung haben wie eine Kuh vom eierlegen. Bei den Ok lern wird schwachsinn am laufenden Band produziert. Und ist es nicht schon öfters vorgekommen das die OK ler im Rat gegen die eigenen Anträge stimmten??? Das ist halt so wenn der Ausführende nicht kapiert was es mit den Anträgen auf sich hat......
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#11 Wim Heuvens 09.10.2013 14:20
@ 10

Nein, Schwachsinn verbreiten die nicht, etwas alternative Vorschläge, die man durchdenken und tolerieren sollte. Die CDU sollte sich nicht auf ein so hohes Ross setzen, Andersdenkende sollte man offener begegnen. Formalisten und Revisoren, Kontrolleure und Sesselfurzer gibts viel zu viele im Land, Denker und Kritiker viel zu wenige. In Deutschland scheint oft eine Abgabenordnung wichtiger zu sein als der Mensch. Ich kann ein Lied davon singen...
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#12 Klever 09.10.2013 14:48
@ Heuvens

Tolerieren kann man sie bestimmt, aber sie sollten die Gesetzte und Zuständigkeiten einhalten.
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#13 Willi Heuvens 09.10.2013 15:41
@ Klever

Zunächst einmal sind sie menschlich eingestellt, alles andere können sie -wenn es so wäre- lernen. Es sind z. T. unverbrauchte Kräfte, die einfach etwas Gutes, etwas Positives bewirken möchten. Sie sind ja wohl CDU-Sympathisant der Klever CDU ... ich denke, die Offenen Klever hätten für meine persönliche Unrechtssache, die ich erleben durfte, mehr Verständnis und Engagement gezeigt als die sog. Christen.
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#14 Peter Wanders 09.10.2013 20:22
Lieber Klever,
wenn es um das Einhalten von Gesetzen und Vorschriften geht, sollten Sie sich als erstes mit den Juristen ihrer Partei ganz kräftig auseinandersetzen.
Wenn schon in den Ausschüssen Vorlagen durch die Verwaltung gemacht werden, welche ganz eindeutig gegen Recht und Gesetz und Gleichheitsgrundsätze verstoßen, wenn ich Juristen der CDU darauf schriftlich hinweise, kann ich von diesen Ratsvertretern erwarten, dass diese dies kritisch durchlesen und das Verfahren stoppen.
Dies hätte dem Abteilungsleiter der Verwaltung die Peinlichkeit erspart, dass ich ihm mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde drohen muß, damit er das im Willen der Klever CDU-Obrigkeit auf den Weg gebrachte Verfahren stoppt.
Udo Janssen sagte mir, dass er sich weder mit dem Antrag der Verwaltung noch meinem Schreiben auseinandergesetzt hat. Er läßt sowas halt einfach die Ausschüsse passieren.
Er bekommt aber das Sitzungsgeld, damit genau das nicht passiert.
Für den Bürger bedeutet dies Ohnmacht, Politikverdrossenheit. Es kostet zudem Zeit, Energie und Geld, wenn die Politik der Verwaltung widerrechtliche Aufträge gibt und der Bürger sich dagegen wehren muß.
Einen schönen Gruß an ihre "Recht schaffenden" Juristen.
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#15 Der da 09.10.2013 22:20
Herr Heuvens: Hier geht es nicht um sie!!!
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#16 Willi Heuvens 10.10.2013 10:57
Es geht auch um Menschlichkeit.
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#17 Im Schatten der Schwanenburg 10.10.2013 11:26
#7, P. Wanders

"Bei uns arbeiten und diskutieren viele Köpfe an der Formulierung von Anträgen."

Leider ist davon aber nur wenig zu verspüren. Wie ist es sonst möglich, dass ein Antrag mit dem Tenor "Weniger Blitzer im Stadtgebiet" von Herrn Zigan in der letzten Ratssitzung eingebracht wurde, obwohl die Stadt garnicht zuständig ist sondern der Kreis bzw. bei Bundesstraßen der Kreis?

Zudem ist es, wie ein Ratsmitglied anmerkte, schon zynisch, hier "freie Fahr für freie Bürger zu fordern", am besten noch vor Kindergärten. Einfach unmöglich. Und es gab schon viele weitere skurile oder völlig sinnfreie Anträge im Rat, sorry!

Ich begrüße allerdings die Unterstützung der OK in Hinsicht auf die "Denkpause"-Aktion und den Minoritenplatz. Nur sollte die "Denkpause" aufpassen, sich von den OK nicht instrumentalisieren und für wahltaktische Zwecke ausnutzen zu lassen.
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#18 Im Schatten der Schwanenburg 10.10.2013 12:56
Sorry: bei Bundestraßen natürlich das Land! Tut mir leid!
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#19 Martin Fingerhut 11.10.2013 12:14
Danke Max !

Für den enormen Einsatz !
Für die gastliche Aufnahme.
Für interessante Diskussionen.

Danke Max !

Schließlich geht es hier eigentlich um das Kunst- und DenkProjekt RatHaus24

und weder um KochRezepte
noch um die offenen Klever.
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#20 Fabian Merges 11.10.2013 12:16
@Im Schatten der Schwanenburg
Die Vorschriften haben sich geändert:
"Die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden dürfen künftig überall an ihren Straßen Tempokontrollen errichten und zu schnelle Autofahrer "blitzen"." [1]

Die Offenen Klever (OK) haben sich dieser Problematik angenommen. Übrigens sehen auch die Gewerkschaften und der ADAC die neuen Möglichenkeiten zum Blitzen sehr skeptisch!

Dass wir "freie Fahrt vor Kindergärten fördern" ist völlig abwegig!! Ich zitiere aus unserem Antrag:

"Radarkontrollen sollen in Kleve wie bisher nur an ausgewiesenen Gefahrenpunkten wie Kindergärten, Schulen, Altenheimen etc. durchgeführt werden.
Es soll von vornherein jeder Eindruck vermieden werden, dass Radarkontrollen nur dem Ziel dienen könnten, den städtischen Haushalt zu füllen." [2]

Die Offenen Klever wollen also genau das Gegenteil von dem was Sie behaupten!
Der Antrag ist also alles andere als sinnfrei, sondern soll ein Signal an die Autofahrer sein, dass Kontrollen nicht zum Zwecke der Haushaltssanierung stattfinden, sondern der Verkehssicherheit dienen.
Übrigens ist in dem zitierten Artikel zu lesen, dass auch die Gewerkschaft der Polizei dies so sieht.[1]

Die Offenen Klever stehen also mit ihrer Idee nicht alleine da. Wenn sie den Offenen Klevern hier immernoch einen sinnfreien und zynischen Antrag vorwerfen, müssen Sie auch dem ADAC und auch der Gewerkschaft der Polizei vorwerfen, sinnfreie und zynische Aussagen zu treffen!

Unser Angebot auch an Sie lautet: Wenn Sie Zweifel an Anträgen der OK haben, schreiben Sie uns. Wir treten gern mit Ihnen in einen konstruktiven Dialog ein:


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[1] "Neue Vorschrift: Kommunen dürfen künftig überall blitzen"; www.nw-news.de/owl/8877094_Neue_Vorschrift_Polizei_darf_kuenftig_ueberall_blitzen.html

[2] Antrag der Offenen Klever vom 19.Juli 2013
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#21 Martin Fingerhut 11.10.2013 15:03
### infooffene-klever.de
@ ###
Ehe im Schatten der SchwanenBurg mal wieder eine Panne den offenen Klevern angekreidet wird als Beweis ihrer angeblichen Unfähigkeit :
Daß das @ aus der Adresse
info ( at ) offene-Klever.de
eine Zeile runterGerutscht wurde,
liegt nicht an den OKs
sondern am System beim KaS.
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#22 Admin 11.10.2013 16:03
Stimmt, Fehler liegt am System.
Lässt sich seltsamerweise nicht ändern... sorry.

Admin.
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#23 Wim Heuvens 12.10.2013 08:38
Die Offenen Klever sind eine basisdemokratische Kraft in Kleve, auf die man nicht verzichten sollte. Sie geben oft wichtige Denkanstöße - wie im übrigen viele Freie Wähler im gesamten Bundesgebiet.
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