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Weil das mit den Inhalten des Koalitionsvertrags vielleicht doch zu kompliziert ist und zu wenig Aufregungspotential bietet, wird öffentlich lieber darüber spekuliert, wer im neuen Kabinett Merkel welchen Posten bekleiden wird.
Was soll ich hier den Intellektuellen geben; ich spekuliere lieber mit. Das ist so schön einfach und man braucht dafür auch gar keine Ahnung von Politik zu haben.
Während die Medien sich also lang und breit über Schulz, Scholz and friends auslassen, wird über unsere amtierende Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD) aus Kleve meines Wissens nach noch nicht spekuliert. Dann muss ich das halt wieder machen.
Also Dr. Barbara Hendricks wird dem nächsten Kabinett Merkel nicht angehören. Wenn die SPD-Mitglieder den Koalitionsvertrag ablehnen sowieso nicht, aber wenn sie zustimmen wohl auch nicht. Warum? Martin Schulz ist schuld. Das ist zwar sowieso schon seit Anfang letzten Jahres, aber diesmal stimmt es. Denn Schulz ist NRW-Abgeordneter und unsere Barbara auch. Und nur einer geht. Das ist eben Partei-Proporz. Deshalb wird es zwar vermutlich auch in der neuen Regierung eine SPD-Umweltministerin geben, aber die wird wohl nicht aus Nordrhein-Westfalen kommen.
Schade für Kleve und schade für Deutschland. „Es ist eine erstaunliche Ministerin, vielleicht die erstaunlichste im ganzen Kabinett dieser scheidenden Koalition“, schrieb Michael Bauchmüller Mitte November beinahe wehmütig in der Süddeutschen Zeitung, da noch in Erwartung einer nahenden Jamaika-Koalition. Aber es stimmt heute noch genauso wie damals. Mit Barbara Hendricks wird eine der großen Politikerinnen Deutschlands die erste Reihe verlassen. Zumindest kann das passieren. Und ich bin deshalb auch wehmütig. Aber zuweilen träume ich davon, dass sie nochmal unsere erste Bundespräsidentin wird.
Das ist wie gesagt nur ein Traum von mir. Real ist, dass Martin Schulz Außenminister werden will.

„Und sie warfen das Los über ihre Ämter zugleich, dem Jüngeren wie dem Älteren, dem Lehrer wie dem Schüler.“ (1. Chronik 25,8)

Olaf Plotke, 7. Februar 2018

Kommentare   

#1 klever 07.02.2018 22:02
Den Wendehals Schulz sollte man zum Teufel jagen. Als Runderneuerer der Partei einst angetreten, als nicht Groko-woller von der Presse gebrandmarkt, als unter keinen Umständen Merkelkabinettangehöriger straft er nun alle ab die ehrlich an eine erneuerung der SPD geglaubt haben.
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#2 Tatonka 07.02.2018 22:23
Hallo

Also wurde endlich mal Zeit das diese Frau in Rente geschickt wird.
Das ist auch sehr gut für Kleve :-)
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#3 Gerd Bartels 08.02.2018 06:58
Scheinbar ist es in der SPD unabdingbar, dass nur Frauen mit einer großen Klappe weiter mit Pöstchen bedacht werden.
Als Beispiel mögen hier Andrea Nahles und Manuela Schwesig dienen.
Barbara Hendricks hat es nicht nötig in dieser Riege mit zu turnen.
Wenn eine Partei den Wert ihrer Leitungsriege nicht erkennt , dann passieren möglicherweise solche Dinge. Bin kein Sozi, aber Frau Hendricks mag ich,
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#4 Martin Fingerhut 10.02.2018 20:11
Vor ca. 2 Monaten rätselten meine Schwester und ich noch :
" Gibt's die JuSos eigentlich noch ? "
Unser holMirMalEinBier-Basta!-bombas tischer GazPrommi war der einzige Auswuks, der uns einfiel.

Nur wenig später hat es sich komplett gewandelt !

Vor gut 40 Jahren war Katharina Focke BundesMinisterin für die " junge gesunde Familie " ( Jugend, Familie und Gesundheit ).
In der Mainzer Sitzung faßte entweder der Till oder der Bajazz es so zusammen :
" Gelebt, geliebt, geraucht, gesoffen
- und dann auf Katrin Focke hoffen ! "

Zur GroßKotz-Regierung läßt es sich aktualisieren :
" Verlebt, verschleppt, verraucht, versoffen
- bleibt nur auf Kevin Kühnert hoffen ! "

Die angeblich so große Koalition
ist verlebt,
hat die vorigen 4 Jahre über wichtiges verschleppt,
jeglicher Glanz ist verraucht
und sämtliche Hoffnungen für eine neue Regierung sind in den UnTiefen des kleinKarierten CSU-HeckMecks versoffen.
Gluck, gluck - weg sind sie !

Erneuert sich die SPD ?
Macht sie eines Tages ein Lied wahr ??
" Wenn der 1. BundesKanzler Kevin heißt ... " ???
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