sonja1Von der Weltgeschichte beinahe unbemerkt, trafen gestern auf der Klever Kirmes zwei Frauen aufeinander, die die Zukunft in ihren Händen halten: Kleves Bürgermeisterin Sonja Northing und Gundula Halley, bekannte Wahrsagerin mit jahrelanger Erfahrung und Master-Abschluss in Hypersophisticated Kaffeesatzleserei.

sonja2Die Notiz-Blog-Redaktion, deren hellseherischen Fähigkeiten allseits bekannt sind, sah das Zusammentreffen voraus und war zur Stelle, um es für die Nachwelt festzuhalten. Immerhin ging es um nichts weniger als die Zukunft der Schwanenstadt.

Sonja Northing kann selbst als Expertin auf dem Gebiet der Prophezeiungen angesehen werden: Vor einem Jahr hatte sie schon ihren eigenen Wahlsieg vorausgesagt. Doch gestern ging es um mehr: Es ging um Kleves Zukunft. Und da wollte die Bürgermeisterin sich dann doch lieber auf eine Expertin verlassen.

sonja3Gundula Halley legte also für die Schwanenstadt die Karten (von der Notiz-Blog-Astro-Kamera exklusiv festgehalten). Und siehe da: Die nächsten drei Jahre wird Kleve derart prosperieren, dass einem beinahe die Spucke wegbleibt. Man kann es auf die Kurzformel bringen: Es wird alles noch schöner.

Kaum vorstellbar, aber der Minoritenplatz wird schneller bebaut als der Neumarkt in Emmerich (Gut, diese Vorhersage ist kein Kunststück), Sonja Northing erhält einen eigenen Stellplatz in der Tiefgarage des Rathauses, das Museum Kurhaus verkauft einen Ausstellungskatalog an einen Besucher, die Volksbank Kleverland präsentiert eine neue Serie in der RP und die Hochschule in Kleve begrüßt schon in 2018 ihre erste holländische Studentin. Ist das denn alles noch zu fassen?

Kleve, Deine Zukunft wird wunderbar!

„Wo ist die Verheißung seiner Zukunft? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Kreatur gewesen ist.“ (2. Petrus 3,4)

Olaf Plotke, 12. Juli 2016

Kommentare   

#1 Theokrat 13.07.2016 09:10
Ich wage auch mal eine Vorhersage: Der Minoritenplatz wird von Zevens bebaut. Ob Theo, Sonja oder wer auch immer in Kleve Bürgermeister ist, an dieser Konstante ändert sich nichts.
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#2 Der Laie 13.07.2016 14:15
@1
Das dürfte so sicher sein,wie das Amen in der Kirche,wer eine Garagenzufahrt auf Kosten dritter und ein eingeräumtes Wegerecht zu seiner Garage haben möchte, muss Zugeständnisse machen.

Auf der anderen Seite,wird der Bauherr schon plausibel machen,das es kaufmännische Sachzwänge gibt,die halt eine verdichtete Bebauung erfordern.

So wie die Grünen heute noch immer auf der Suche nach dem grün vor der Volksbank sind,so werden sie in Zukunft den Hubsteiger von Herrn
Ruffing brauchen um das Grün des MCC ( Mom City Center) zu finden.
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