sonja2Sie kann es einfach nicht. Letzte Woche brüskierte die Klever Bürgermeisterin Sonja Northing gerade erst die polnische Stadt Gnesen, weil sie die Einladung zur Eröffnung der immanent wichtigen Ausstellung „1050 Jahre Christentum in Polen“ ausschlug und sorgte gleichzeitig für „Entsetzen in der polnischen Gemeinde Kleves“, wie uns die Rheinische Post dankenswerterweise mitteilte, die diesen „Eklat“ öffentlich machte (hier klicken).

Die Wogen dieser internationalen Krise, die mit der Einbestellung von Ex-Bürgermeister Josef Joeken (CDU) bei Polens Ministerpräsidentin Szydlo einen weiteren Höhepunkt fand, haben sich gerade ein wenig geglättet, da sorgt die Bürgermeister-Anfängerin gleich für den nächsten Eklat: Sie schlug die Einladung zum 67. Geburtstag von Erwin Kowalski aus Dortmund-Hörde aus. Der hatte sie als Repräsentantin der Stadt Kleve für den 5. Mai in „Georg’s Klause“ nach Aplerbeck eingeladen. Kennengelernt hatten Kowalski und Northing sich nach einer Podiumsdiskussion in der Stadthalle Kleve im letzten Jahr, wo die spätere Bürgermeisterin dem von einer Kaffeefahrt-Gruppe in Kleve zurückgelassenen Rentner eine Art Bier im „Früh“ ausgab (hier klicken).

Seitdem fühlt sich Erwin Kowalski mit Kleve verbunden. Und jetzt das! „Damals tat Frau Northing noch so bürgernah - aber jetzt zeigt sie ihr wahres Gesicht“, macht Erwin Kowalski im Gespräch mit der Rheinischen mettwurstPost seiner Enttäuschung Luft. Der Rentner hatte sich in sicherer Erwartung des Besuchs der Bürgermeisterin sogar in Unkosten gestürzt und beim Partyservice Hannuschka ein „Rustikales Buffet“ für 15,95 Euro pro Person mit Kasseler in Blätterteig, saftigem Grillschinken, Partymettwürstchen, Laugenbrezel mit Schmals, Mini-Cordon Bleu usw. bestellt. Lecker!

Zu Ehren der Bürgermeisterin und des Geburtstagskinds hatte außerdem der Männerchor „Harmonie“ 1882 Hörde das Lied „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“ einstudiert. „Wir wollten die Bürgermeisterin bitten, es mit uns zusammen für Erwin Kowalski zu singen. Aber das können wir ja nun vergessen, woll?“, sagt Dirigent und Chorleiter Winfried Meyer traurig.

Kowalski erhielt statt einer Glückwunschkarte nur eine nüchterne Absage aus dem Klever Bürgermeisterbüro, in dem es u.a. hieß, dass „leider auch die Teilnahme eines Vertreters nicht schmidtmöglich sei.“ Die Rheinische Post hat auch bereits die Vertreter der Klever CDU Politik zu dem Vorfall befragt. Und natürlich wäre die Teilnahme eines Vertreters möglich gewesen. Und zwar auch noch von einem sehr guten. Nämlich Bürgermeister-Stellvertreter Joachim Schmidt (Foto rechts): „Ich wäre gerne nach Dortmund gereist und hatte mir den Termin extra freigehalten.“

Kopfschütteln auch bei anderen hochrangigen Vertretern der Klever Politik CDU. „Ich hätte es begrüßt, wenn ein Repräsentant der Stadt Kleve an den Feierlichkeiten teilgenommen hätte“, kritisiert CDU-Fraktionschef Wolfgang Gebing die Entscheidung der Bürgermeisterin und bekräftigt seine Hoffnung, dass durch die Absage die guten Beziehungen Kleves zu Erwin Kowalski und Dortmund keinen Schaden nehmen.

Das hofft auch der Vorsitzende des Klever BVB-Fanclubs Dieter Stumpe. „Es ist schon ungeheuerlich, wie es die neue Bürgermeisterin schafft, mal eben so allen BVB-Fans der Schwanenstadt vor den Kopf zu stoßen. Das ist ein Eklat!“

Am Geld kann es nicht gelegen haben. Die An- und Abreise hätte die Stadt Kleve nur 36,25 Euro gekostet - die Übernachtung bei Erwin Kowalski auf dem Gästesofa wäre kostenlos gewesen. „Der Betrag dürfte die Stadtkasse in keine extreme Schieflage bringen“, heißt es deshalb korrekterweise in der Rheinischen Post.

sonja1Nach diesem erneuten Fehltritt Sonja Northings wachsen nicht nur bei der CDU in der Politik die Zweifel an den Fähigkeiten der neuen Bürgermeisterin. Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers fürchtet, dass Sonja Northing im Herbst auch nicht mit zum Oktoberfest zur Gewerbeimmobilienmesse Expo Real fliegen und damit die guten Beziehungen zur Landeshauptstadt München aufs Spiel setzen könnte: „Das wäre ein Eklat ungeahnten Ausmaßes, der die Wirtschaftsförderung der Stadt Kleve aufs Spiel setzen würde.“

Wie die Rheinische Post ist auch die Notiz-Blog-Redaktion nun in großer, großer Sorge um die Zukunft der Stadt Kleve. Vor allem weil aus gut informierten Kreisen bekannt wurde, dass im Klever Rathaus eine Einladung zur Eröffnung einer Briefmarkenausstellung "Unsere liebsten Präsidenten" in der türkischen Stadt Balikesir eingetroffen ist...

„Die Spötter bringen frech eine Stadt in Aufruhr; aber die Weisen stillen den Zorn.“ (Sprüche 29,8)

Olaf Plotke, 20. April 2016

Kommentare   

#1 Charly Stoffels 20.04.2016 15:30
Seit was ist das was die RP veröffentlicht Gesetz ? Im vorliegenden Artikel scheinen zweierlei vermischt zu sein ?
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#2 Der Laie 20.04.2016 16:37
Hätte der Erwin mal noch eine Eintrittskarte für das DFB Museum oben drauf legen sollen,oder einen wärmenden Borussia Schal aus dem Fan Shop
in Aussicht stellen sollen, dann hätte es auch mit dem Kaffeeklatsch mit Sonja geklappt.
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#3 Bernd Derksen 20.04.2016 17:49
Sicherlich lädt manches Detail des RP-Artikels zur kritischen Betrachtung, gar zum Lustigmachen darüber, ein. Wie z.B. die CDU-Perspektive, der Begriff "Eklat", die wie auch immer errechnete Kostenangabe, usw. .

Aber mir scheint klar, dass die neue Bürgermeisterin in der Art und Weise, wie sie den Polen (hier und dort) aus deren Sicht ihre fehlende Wertschätzung ausdrückte, sehr unglücklich, ja kritikwürdig, agiert hat.
Ich denke, dass ihr noch die Sensibilität für gewisse "Empfindlichkeiten" fehlte.

Ich teile zwar natürlich die Ansicht, dass davon die Welt nicht untergeht. Aber es bleibt ein zu thematisierender Fehler.
Von dem ich sicher bin, dass er sich so nicht wiederholen wird.

Der im Notizblog genutzte Vergleich erscheint mir eher unpassend und verharmlost die Wirkung des sicherlich gar nicht böse gemeinten Agierens der BM.
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Wenn ich mir die diversen Beschimpfungen osteuropäischer Staaten und deren gewählter Regierungsvertreter durch deutsche Regierungs- und Oppositionspolitiker anschaue, so scheint mir auch auf anderen Ebenen das Verständnis für andere Sichtweisen als die eigene mangelhaft.
Da hat unser Land nach dem 2. Weltkrieg, gerade nach 89, sich einiges aufgebaut, was nun offenbar nur noch wenig zu zählen scheint ...

Aber vielleicht fehlt mir als politisch "Ahnungslosem" ;-) auch nur das Verständnis in den Sinn und Zweck derartiger bewusster Verschlechterungen im Miteinander und Austausch mit befreundeten Staaten ...
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#4 Heinz Goertz 20.04.2016 19:03
Immerhin wurde Otto der III. von Theophanu, der Gattin Ottos des II. im Reichswald bei Kleve entbunden. Sie war auf dem Weg zu ihrer Lieblingspfalz in Nijmegen.

Und besagter Otto der III., geboren bei Kleve, gründete das Bistum Gnesen, die Keimzelle des polnischen Nationalstaates!

Und da verstehen die polnischen Würdenträger und Exzellenzen überhaupt keinen Spaß, und Ironie schon gar nicht.
Der verstorbene Pfarrer Leinung hat durch diesen Zusammenhang, erfolgreich Kontakte nach Gnesen knüpfen können, und den "klevischen" Beitrag zur Versöhnung mit unseren östlichen Nachbarn geleistet.

So etwas muss man pflegen und hegen, sonst wird es vergessen.

Zur Ehrenrettung "der" Klever, muss man wissen, dass Pfarrer Leinung aus Elten kam und sich mit der Geschichte der Ottonen bestens auskannte.
944 hat der Großvater des III. Otto, auf Hochelten gebetet und gesiegelt. Die Gaugrafen von Hamaland (Hochelten und die weitere Umgebung), waren wie die Ottonen, Sachsen und mit ihnen verwandt. Aber das nur am Rande.
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#5 g.gerrits 20.04.2016 21:10
Irgendwo auf der Welt ist heute bestimmt der erste Apriltraurig! !! Falls nicht, wäre dieser Artikel einfach nur lächerlich traurig!
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#6 Nobody 20.04.2016 21:40
Was wäre in Kleve gewesen, wenn der BürgermeisterIn-Vorgänger sich so einen Eklat mit der polnischen Freundschaft geleistet hätte.........gar nicht auszudenken..........


Im Moment scheint in der Stadtverwaltung "Sendepause" gegenüber den BürgerInnen zu sein. War da nicht irgendwann die Rede von Offenheit, usw.?
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#7 Klever 21.04.2016 08:08
@ Nobody

was bitte hat dieser Artikel mit offenheit zu tun. Wenn dieser Termin so wichtig gewesen wäre, hätte einer der Stellvertretenden Bürgermeister Frau Northing auf diesen aufmerksam machen sollen. Da der CDU-stellvertreter sich extra schon einen Termin freigehalten hatte, wäre dieses ein leichtes gewesen. Aber nein... zusehen und sich diebsch freuen über diesen Fauxpais und so tun als ob das einem Weltuntergang gleichkommt....
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#8 CDU-Wähler 21.04.2016 09:00
Vielleicht ist das Wort Eklat übertrieben, aber es ist schon nicht nur ein Missgeschick, das der Bürgermeisterin unterlaufen ist. Traditionen muss man pflegen und Netzwerke auch.
Theo Brauer wäre so etwas nicht passiert.
Sie ist nicht so gut vernetzt wie ihre Vorgänger und kennt weder das Vereinsleben noch die politischen und sozialen Beziehungen. Das war für mich von Anfang an das größte Manko und für mich der Grund doch Udo Janssen zu wählen.
Aber Hat Frau Northing denn keine Berater?
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#9 RP-Abonnent a.D. 21.04.2016 09:56
Als Theo Brauer einmal (k)einen Skandal auslöste:

. . . / d i e - s l a w i s c h e - s e e l e - e r f a h r e n - a i d - 1 . 2 8 1 7 2 5 0

Hat nach dem Lesen dieses Artikels von 2012 noch irgendwer Zweifel daran, worum es bei dem Eklat-Artikel von letzter Woche in der Rheinischen Post tatsächlich geht und was diese Zeitung in Wahrheit ist?
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#10 Tyler Durden 21.04.2016 10:11
Vollkommen korrekt von der BMin, an diesem religiösen Firlefanz nicht teilzunehmen.
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#11 Martin Fingerhut 21.04.2016 10:59
@ noch-nicht-adé-RP-Abonnenten :

Schon unter
h t t p
anwortete ich auf die Frage

" Warum stehen die Eskarpaden des Klever Bay's nicht in den TagesZeitungen ? " :

Stellen Sie sich mal vor,
zur aktuellen WahlVerdrossenheit fänden Sie in einer GrenzWertigen Post

auf einer LokalSeite ( wenn auch nicht gleich auf der allerErsten )

ganz oben links ( also an prominentester Stelle )

unter dem amtlichen Wappen des Kreises

und der ÜberSchrift " Kreis Kleve ",

aufgepeppt mit einer Karikatur von Familie Krause am MittTagsTisch,

im ErscheinungsBild der redaktionellen Berichte
- jedoch FETT hervorGehoben -

folgende Verse :

###
Familie Krause geht hier mal
zum MittTagEssen ins Lokal.
Die SpeiseKarte wird gereicht,
man liest sie, prüft sie und vergleicht,
und dann wählt jeder aus dem Kreise
sich selber seine LieblingsSpeise.
Nur Vater Krause brummt dabei :
" Ich halt' nichts von der Wählerei,
wählt ihr für mich, mir ist egal
was man mir reicht als MittTagsMahl ! "
Bald wird das Essen aufgetragen
und freudig füllt man sich den Magen,
doch Vater Krause ruft entsetzt :
" Just dies Gericht bringt man mir jetzt ?
Ich hätte alles gern verzehrt,
nur dieses nicht - weil's ganz verkehrt ! "
Moral : Wer vor der Wahl sich drückt,
ist hinterHer oft nicht beglückt
und denkt : Mein StandPunkt war verfehlt,
ach, hätte ich nur s e l b s t gewählt !
[...]
###

So weit, so gut.

ein demokratischer Aufruf ?

" Klever, bitte geht zur Wahl ? "

moralisch lauter ?

von wegen !

Die Moral von der Geschicht' entlarvt,
wes Moral dies Blatt beherrscht :

###
[...]
Drum, lieber Bürger, gib auch du
den StimmSchein ab -- wähl' CDU !
###

So stand es am 19. Juni 1954 in einer schon damals Recht Peinlichen zeitung,

Und deren - ehemalige - Konkurenz,
der über JahrZehnte hinWeg Tausende von interessanten Berichten zu verdanken waren,
ist von der KonzernSpitze kastriert worden.
Ziel : NRZ = Nur Rp-Zitate.

Was glauben Sie also,
haben die Klever in den vorigen 60 Jahren von den tatsächlichen Vorgängen in Kleve erfahren dürfen ?
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#12 Heinz Goertz 21.04.2016 11:51
Zitat Nobody 6.
was bitte hat dieser Artikel mit offenheit zu tun. Wenn dieser Termin so wichtig gewesen wäre, hätte einer der Stellvertretenden Bürgermeister Frau Northing auf diesen aufmerksam machen sollen. Da der CDU-stellvertreter sich extra schon einen Termin freigehalten hatte, wäre dieses ein leichtes gewesen. Aber nein... zusehen und sich diebsch freuen über diesen Fauxpais und so tun als ob das einem Weltuntergang gleichkommt....


Peinlich finde ich, dass die 12-ender, die zum Teil mit hohen polnischen Orden behängt sind, nicht in der Lage waren, die Entscheider im Rathaus zu beraten. Das nehme ich den HERREN persönlich übel!

Richtig, eine Bürgermeisterin MUSS die Entscheidung alleine treffen aber sie MUSS sich auch auf dass verlassen können, was andere ihr zuraten. Selbstverständlich hätte Frau Northing die Herren dorthin geschickt.

Im übrigen haben sich die früheren Bürgermeister selber dort oft genug vertreten lassen.

Auch der stellvertretende Bürgermeister, Herr Schmidt von der CDU hat lange genug Erfahrung im Verhältnis Kleve-Gnesen, warum hat er seine Erfahrung nicht eingebracht?
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#13 Nobody 21.04.2016 12:58
#12. Heinz Goertz

....es war und ist nicht mein Zitat....
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#14 Der Laie 21.04.2016 13:15
@10 Tyler Durden
Das in Deutschland anders als in Polen die Trennung zwischen Staat und Religion besteht,können einige immer noch nicht akzeptieren.
Wenn der Bürgermeister/In auf Kosten der Stadtkasse Lustreisen unternimmt, meckert der Bürger,wenn die Bürgermeisterin lieber zu Hause Sacharbeit leistet,als an der Selbstbeweihräucherung einiger Kuttenträger in Polen teilzunehmen,wird auch gemeckert.
Wie der Artikel in der RP zu stande gekommen ist, darüber darf reichlich spekuliert werden,oder sichtet einer der Redakteure jeden Tag den Post Ein - und Ausgang der Bürgermeisterin.
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#15 B.R. 21.04.2016 15:59
Die Islamisierung Deutschland ist das Gebot der Stunde, da ist christlicher Firlefanz reine Zeitverschwendung.
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#16 Heinz Goertz 21.04.2016 18:21
@13. Nobody,

danke für die Richtigstellung. Ich habe mich schon selbst gewundert, dass es von Ihnen sein sollte.

"Frau Northing kann die Bedeutung dieser Einladung offenbar nicht richtig einschätzen." Wladyslaw Pisarek, Vorsitzender
. . . / b u e r g e r m e i s t e r i n - s o r g t - f u e r - e k l a t - a i d - 1 . 5 9 0 4 8 5 0

Die im Artikel der RP, journalistisch betonte Scheinheiligkeit von Herrn Pisarek, Vorsitzender der katholischen polnischen Gemeinde Kleve und die des stellvertretenden Bürgermeisters Joachim Schmidt, ist nicht zu überbieten. Einfach nur Widerlich.


Beide, Herr Pisarek und Herr Schmidt, hätten die Bürgermeisterin eingehend zur Sache unterrichten können. Für die Beamten im Rathaus, besteht sogar die dienstrechtliche PFLICHT, die betreffenden Vorgesetzten, also Frau Northing zu beraten.

Natürlich waren ALLE ahnungslos. Und Frau Northing hat Herrn Schmidt verboten!!! dort hin zu fahren. Klar Herr Schmidt, das glaubt Ihnen jeder!

Besonders Herr Wladyslaw Pisarek hat den Beziehungen zwischen Kleve und Gnesen schweren Schaden zu gefügt! Und zwar dadurch, dass er den Artikel in der RP lanciert hat.
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#17 Beobachter 21.04.2016 22:29
Volle Zustimmung, Heinz Goertz!
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#18 Nobody 22.04.2016 01:18
Vorher hat man immer für ALLES die Schuld beim Bürgermeister gesucht.........und jetzt?

In Kleve riecht es irgendwie unangenehm nach beklemmender, "verschwiegener" Verl....heit ........
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#19 Beobachter 22.04.2016 08:26
Was war eigentlich mit Propst Mecking? War der auch in Polen? Hat er auch abgesagt? Ist das womöglich auch ein Eklat?
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#20 Martin Fingerhut 22.04.2016 09:34
„ offen, klar und herzlich “
lautete Frau Northing's WahlkampfMotto.

offen ?

Ist es nicht üblich, Antworten auf Einladungen, GrußWorte und ähnliches per PresseMitTeilung öffentlich zu machen ?
Wird nicht seit Jahren jeder Furz im NewsLetter der Stadt verbreitet ?
Wer auf w w w . K l e v e . d e sucht, erhält :
" Ihre Suche nach Northing Polen ergab 1 Ergebnisse. "
Dieses "Ergebnisse" ist :
" Pressemitteilung vom 17.12.2015: Grußwort der Bürgermeisterin 2015/2016 "
darin der Abschnitt :
" Gedenken möchte ich an dieser Stelle auch an den am 10. Juli 2015 verstorbenen Pfarrer Fritz Leinung. Im Oktober 2001 wurde Pfarrer Leinung die Ehrenbürgerschaft der Stadt Kleve verliehen. Sein Wirken stand stets unter dem Leitgedanken der Versöhnung und Verständigung. Pfarrer Leinung setzte sich für die Versöhnung mit den Niederlanden, England und Polen ein. Deswegen ist es auch von Bedeutung, dass im August diesen Jahres eine Klever Delegation aus Rat und Verwaltung zur polnischen Stadt Swinemünde eingeladen wurde, um die Möglichkeiten zur Gründung einer Städtepartnerschaft mit Kleve zu forcieren. "

Frau Northing's GrußWort ist gerade mal 4 Monate alt.
So ändern sich die Zeiten.
oder - frei nach Kishon [ " sic transit Gloria BirnBaum " ] -
sic transit Sonja Northing.

Offen ist an diesem "Eklat" einzig,
daß die RP ihn aufgewirbelt hat.


klar ?

Ist die "Affäre" wirklich Frau Northing's eigene Entscheidung ?
Oder hält sie sich lediglich an Regeln, die schon lange bestehen ?

Ist Frau Northing gut informiert gewesen ?
Oder ist ihr ein KuckucksEi unterGeschoben worden ?
Soll sie diskreditiert werden ?

Warum "durfte" Herr Schmidt nicht nach Polen reisen,
obwohl er Kleve und uns Klever dort gewiß gut vertreten hätte ?
Oder ist sein "ReiseVerbot" Teil des Komplotts gegen Frau Northing ?

Ist das GrußWort tatsächlich nur 7 Zeilen knapp ?
Enthält es wirklich trotzDem gleich 2 sachliche Fehler ?
Wer hat das GrußWort geschrieben ?
Ist es Frau Northing unterGejubelt worden ?
von wem ?

Nichts ist klar !


Offen und klar wäre,
zu benennen, ob und warum abgesagt, verboten, falsch geschrieben wurde
- und von wem.


Herzlich
war die Absage nun ganz gewiß nicht.
Ein knappes GrußWörtchen voller Fehler erst recht nicht.


offen ?
klar ?
- herzlich wenig !


wenig bis nichts.

Auch Google hat das gemerkt :

Wer auf w w w . K l e v e . d e
nach " Northing Polen " sucht,
der erhält nicht nur " 1 Ergebnisse ".
sondern auch den Vorschlag :

" Meinten Sie: Nothing Polen "
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#21 Nobody 22.04.2016 10:38
.....ich mache mir da keine Sorgen.........wenn man früher in einer Kinderbande die "Führung" hatte, beim Amt für Arbeit.....usw., die hilfesuchenden Menschen zum resignierenden Schweigen gebracht hat, wird man doch wohl mit lächelnden und augenzwinkernden Umarmungen die Verwaltung, Politk und Bürgerschaft zum "vernünftigen und rationellen Denken und Handeln" erziehen können............

Da nun Kleve kein "haldern pop" ist, wird es immer ein paar "Abtrünnige" geben..........
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#22 Tyler Durden 22.04.2016 11:40
zitiere B.R.:
Die Islamisierung Deutschland ist das Gebot der Stunde, da ist christlicher Firlefanz reine Zeitverschwendung.


Religion ist allgemein Zeitverschwendung, das ist alles Firlefanz. Jeder Christ, Jude, Moslem, Hindu oder Pastafari kann in seinem stillen Kämmerlein anbeten, wen oder was er will. Aber lasst dabei bitte Öffentlichkeit und Staat außen vor...
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#23 Heinz Goertz 22.04.2016 17:27
@18, Nobody

Vorher hat man immer für ALLES die Schuld beim Bürgermeister gesucht.........und jetzt?


Die Bürgermeisterin trägt die Verantwortung! Wenn wir über Schuld reden, dann geht es um Sachen, die im StGB geregelt sind.

Hier bei dieser Sache geht es um Peinlichkeiten, die u.a. Herr Pisarek, Vorsitzender der Gemeinschaft, kath. Polen in Kleve zu verantworten hat: Er hat dafür gesorgt, dass das Verhältnis zwischen Gnesen und Kleve in aller epischen Breite in der RP zerredet wurde. Man nennt so etwas auch kontraproduktiv und ...
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#24 Innozenz 22.04.2016 20:52
Der Vorsitzende, Herr Pisareck sollte zur Kenntnis nehmen, das Deutschland zwar kein laizistischer Staat, aber ein säkularer Staat ist.

In Polen ist das natürlich anders. Hat ja keiner was dagegen.
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#25 spokój 23.04.2016 10:09
Pfarrer Leinung hätte in Anbetracht der "schrecklichen Verfehlungen" von Frau Northing milde gelächelt.

Die selbst beauftragten Hüter seines Vermächtnisses, betätigen sich als Schmierfinken in der Presse.
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#26 Nobody 23.04.2016 11:26
#23. Heinz Goertz

Vielen Dank für die "political instruction".........

Hier geht es einzig und alleine um die sogenannte "Schuld", die vorrangig und seit jeher aus der Ethik und Philosophie, stammt.

Und nun ist in Ihrem letzten Absatz ein "Sündiger" ausserhalb der "Festung - Stadtverwaltung Kleve" gefunden worden.
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#27 Bernd Derksen 23.04.2016 13:56
@Nobody
Vereinfachen wir nicht alle gerne? ;-)

(Kommunikation bedeutet stets auch Kompexitätsreduktion. ;-) )

Wobei die Frage, wie und mit welcher Wirkung die im RP-Artikel kritisch Zitierten sich im Vorfeld deutlich und konstruktiv gegenüber der Bürgermeister eingebracht haben, schon eine naheliegende ist...

Auf die mich Antworten auch interessieren.
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#28 Erbarmen bitte! 27.04.2016 09:30
Ich finde man soll Traditionen pflegen und gewachsene Strukturen nicht einfach zerhauen. Ich frage mich warum denn niemand in der Verwaltung (Haas, Rauer, enge Mitarbeiterinnen des alten Bürgermeisters) Frau Northing über die Wichtigkeit des Termins informiert haben oder haben Sie das?
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#29 Der Laie 27.04.2016 14:05
@28 Erbarmen bitte
Welchen Nutzen haben die Bürger der Stadt Kleve davon, wenn sich auf kosten der Stadtkasse Repräsentanten der Stadt Kleve zum Kaffeetrinken auf den Weg nach Polen machen.
Traditionen kann man gerne in seiner Freizeit pflegen,aber warum unbeteiligte dafür zahlen sollen, leuchtet mir nicht ein.
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#30 Nobody 27.04.2016 14:31
#28 Erbarmen bitte!

Hat Frau Bürgermeisterin keine Einladung bekommen.......... ?

....und wenn man seit jeher in Kleve (auch Donsbrüggen) beheimatet ist, und wenn man auch noch hier in vielen städtischen und gesellschaftlichen Strukturen interveniert ist, bleibt es befremdend.
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#31 woelfivieh 10.05.2016 13:25
Boah hat Kleve Probleme...sicher ist das alles sehr sehr schade, aber ein Eklat...? Es gibt doch wirklich schlimmeres auf der Welt. Für mich liest sich der ganze Artikel mehr wie eine Satire - dafür ein dickes Lob an Herrn Plottke!
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#32 ??? 10.05.2016 14:49
#31 woelfivieh

.....der Artikel war bereits vom 20. April 2016........ :-)
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