faschismusexperte2Wenn Michael Bay im Klever Stadtrat was sagt, dann klingt das oft so wie die Bilder von Pieter Bruegel dem Älteren aussehen: derb, polternd, rabulistisch. Nicht alle mögen Bruegel und nicht alle wollen mit sich reden lassen, als wäre man auf einer Bauernhochzeit beim 3. Krug Bier und nicht bei Tagesordnungspunkt 3 der Tagesordnung des Rates der Stadt Kleve angekommen.

Und so gab es gestern in der Ratssitzung in der Stadthalle Kleve einen kleinen Aufstand, der in einer 5-minütigen Sitzungsunterbrechung gipfelte.

Man muss aber kurz die Vorgeschichte Revue passieren lassen, weil sie an Absurditäten schon reich genug war und die aufgeheizte Stimmung veranschaulicht:

Eigentlich ging es ja um die Fähre Schenkenschanz. Arnold Lamers von den Stadtwerken Kleve hatte einen Powerpoint-Vortrag zur Nutzung der Fähre gehalten, der gespickt war mit kaum zu entzifferbaren Grafiken und eigentlich von der ersten bis zur letzten Folie auf die Erkenntnis zusteuerte, dass kaum eine Socke die Fähre benutzt.

„Die Zahlen sprechen für sich“, jubelte denn auch FDP-Fraktionschef Daniel Rütter, der damals den Antrag auf Einstellung des Fährbetriebs gestellt hatte. Aber natürlich sprechen die Zahlen nicht für sich, denn es kommt immer darauf an, wie man sie bewertet, welche Zahlen man weglässt oder welche Zahlen man miteinander in Beziehung setzt. Genau darauf wies dann OK-Fraktionsmitglied Carina Giesen hin. Leider in einem etwas zu emotionalen Beitrag, so dass es CDU-Fraktionschef Wolfgang Gebing leicht fiel, böse zu bemerken: „Politik beginnt mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit.“schanz

Der Spruch wirkt erstmal total einleuchtend, aber im Grunde sagt er gar nichts aus und in Bezug auf die Situation schon gar nicht. Sicher, die Wirklichkeit besteht darin, dass alle zwei Stunden ein Schänzer die Fähre benutzen. Aber das ist nur ein Faktum. Die Frage ist doch, wie man es bewertet. Ist das viel oder wenig? Misst man das an der Einwohnerzahl von Schenkenschanz (das gestern wohl fast komplett bei der Ratssitzung anwesend war), an der von Kleve oder an den Zahlen der Fähre Lina, die in Töreboda den Göta Kanal überquert? Und dann muss man sicher auch noch fragen, ob sich das lohnt? Alles Fragen, die der Vortrag von Herrn Lamers nicht beantwortete. OK-Fraktionschef Dr. Fabian Merges wies dann genau darauf hin: „Wir haben hier Zahlen von Fahrgästen präsentiert bekommen, aber die Kosten bleiben nebulös. Der Vortrag weist in eine bestimmte Richtung.“

Kämmerer Willibrord Haas verstand seinen Einwand wohl falsch und verwahrte sich gegen die Unterstellung, die Stadtwerke hätten dem Rat falsche Zahlen präsentiert.

Und nun kam Grünen-Ratsherr Michael Bay ins Spiel, der die Empörung des Kämmerers noch zu überbieten suchte und in seiner oben beschriebenen Art polterte: „Es ist eine unerträgliche Eingabe von Dr. Merges, hier falsche Zahlen zu unterstellen.“ Das hatte der OK-Chef zwar gar nicht behauptet, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Michael Bay setzte dann noch hinzu, dass es ein böse Unterstellung sei, der Vortrag von Herrn Lamers wäre manipulativ gewesen. Bay sah zur Fraktion der Offenen Klever hinüber und sagte dann halblaut ein Wort, das ich deutlich als „Faschist“ verstand.

OK-Ratsmitglied Heinz Goertz wohl auch, der darauf förmlich explodierte: „Es ist eine Ungeheuerlichkeit Herr Bay, welchen Zynismus Sie mit ihren unerträglichen Kommentaren verbreiten: Was bedeutet das Wort ‚Faschist’ in diesem Zusammenhang?“

faschismusexperteDie Empörung auf Seiten der OK war groß, aber Grüne, FDP, CDU und Bürgermeisterin Sonja Northing gingen erstmal zur Tagesordnung über. SPD-Fraktionschefin Petra Tekath aber nicht. „Michael, was Du gesagt hast, habe ich auch gehört. Wir sollten hier diese Worte nicht benutzen. Wenn man sowas einfach durchgehen lässt, habe ich Zweifel an der Demokratie“, sagte sie sichtlich erregt und pfefferte ihr Mikrofon gut hörbar auf den Tisch. Bürgermeisterin Sonja Northing sagte, sie habe das Wort nicht gehört. CDU, FDP und Grüne sagten erstmal nichts. Tekath ließ sich nicht abfertigen, forderte eine öffentliche Entschuldigung von Bay und drohte an, notfalls die Kommunalaufsicht einzuschalten und rechtliche Schritte gegen den Grünen-Polterer einzuleiten.

Der war in der Zwischenzeit zu Heinz Goertz gegangen. Man sah, dass die beiden Ratsherren sich intensiv unterhielten und Bay seinem Kollegen kurz freunschaftlich drückte. Als SPD-Chefin Tekath eine Sitzungsunterbrechung beantragte, um das weitere Vorgehen zu besprechen, konnte Michael Bay erklären, dass er sich bei Heinz Goertz entschuldigt hätte und dieser die Entschuldigung auch angenommen habe. Er wandte sich dann noch an den ganzen Rat: „Wenn es Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich durch meinen Wortgebrauch verletzt fühlen, bitte ich um Entschuldigung.“

Die Sitzungsunterbrechung gab es dann trotzdem noch. Michael Bay kam übrigens noch zum Pressetisch und erklärte, dass er nicht „Faschist“ gesagt habe, sondern „Du bist doch der Faschismus-Experte“. Eine dringend nötige Präzisierung einer Aussage, die in der Diskussion um die Fähre Schenkenschanz sicher absolut notwendig war.

Auf den Fähranlegern in Schenkenschanz und auf dem gegenüberliegenden Ufer können übrigens schon sehr bald Angler ungestört ihrem Hobby nachgehen: Die Einstellung des Betriebs der großen und kleinen Fähre zum Ende des Monats wurde übrigens mit 29 zu 14 Stimmen beschlossen. Petri heil!

„Die Worte des Verleumders sind Schläge und gehen einem durchs Herz.“ (Sprüche 18,8)

Olaf Plotke, 10. März 2016

Kommentare   

#1 Dingelingeling 10.03.2016 15:37
Michael Bay ist an peinlichtkeit kaum zu überbieten.... Die Grünen sollten sich möglichst schnell von ihm trennen um weiteren Schaden innerhalb ihrer Fraktion zu vermeiden... Aber Herr Bay kommt ja schon sehr lange mit seiner unprofessionellen Kritikfähigkeit durch die Wogen der lokalen Politik.. Vielleicht verdienen es die Grünen auch nicht anders....
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#2 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 10.03.2016 18:46
@ Olaf

Ich kenne beide Kommunalpolitiker (Heinz Goertz und Michael Bay) sehr gut und bewerte beide eindeutig als reine Demokraten, menschenfreundlich, hilfsbereit und sozial. Michael haut gern mal mit der Hand auf den Tisch, er ist jedoch - genau wie Heinz - ein liebenswerter, ehrlicher und toleranter Mitmensch.
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#3 Bayleid 10.03.2016 19:13
Herr Bay spielt das gleiche Spielchen, das er und seine "GRÜNEN" Kollegen Garisch, Dr. Leenders sich schon unter Bürgermeister Theo Brauer erlaubt haben. Besonders Herr Zigan, musste unter den widerlichen Angriffen leiden.

Dass die neue Bürgermeisterin so etwas durchgehen lässt, hätte ich nie erwartet.

Sollen hier kritische Geister an die Wand gedrückt werden? Ich habe mir ernsthafte Sorgen über Herrn Goertz gemacht, der ist ja förmlich vor Ärger und Wut explodiert.

Hat so ein Verhalten für Herrn Bay keine Konsequenzen?
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#4 Tyler Durden 10.03.2016 19:15
Genau W.H, Bay hat "Faschist" bestimmt auch ganz liebenswert prononciert...
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#5 Bayleid 10.03.2016 20:00
Mir tut Herr Görtz fast schon leid, er hat sicher mit viel Idealismus seinen Ratssitz angenommen und jetzt werden die Kübel mit Gülle über ihn aus geschüttet.

Herr Bay wird auch noch dahinter kommen, das er sich selbst und seiner Partei schadet.
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#6 Jens-Uwe Habedank 10.03.2016 20:54
Morgens Cicero zitieren- den Rest des Tages den Caligula geben...
SO kennt man Herrn Bay - ich ihn so seit 2009 beim Thema Gesamtschule.

Peinlich sowieso - dass man die Fähre, und eben auch mit Stimmen der Grünen, abschafft. Das war/ ist ein Stück Infrastruktur. Müssen demnächst Reichswalder Maut nach Kleve bezahlen oder sonst über Nierswalde fahren???

Dass die Stadtwerke Mio-Defizite mit Parkhäusern machen, überbezahlte Geschäftsführung haben, zu hohe Tantiemen an auch Hr. Bay zahl(t)en, schwachsinnige Werbung zu immensen Kosten leisten - hat der "kleine" Bürger zu zahlen bzw. nur bei ihm wird der Rotstift angesetzt.
So ist halt, eben auch grüne, Politik!

Apropos "falsche Zahlen" - die Aufregung von Haas und Bay sind künstlich; wohl um von Sachlichkeit abzulenken.
Wer denn falsche Zahlen liefert(e) - waren z.B. die Grünen in 2010 als sie über die Presse verlautbaren liessen dass die Errichtung einer Gesamtschule in Kleve dies zu ca. 2 Mio Euro mehr an Fahrtosten für die Stadt zur Folge hätte.

Herr Bay ist, war schon immer, eine Fehlbesetzugn im Stadtrat - als Assistent von Herrn Dutschmann möge er vortrefflich taugen...
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#7 Frauenversteher 10.03.2016 22:15
Ich habe manchmal das Gefühl, diese Attacken kommen von ihm gezielt, um die Aufmerksamkeit vom Thema abzulenken.
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#8 Bernd Derksen 10.03.2016 22:48
Dürfen die Guten (und 'Spitzen'-Grüne gehören doch per Selbstdefinition sicher dazu ;-) ) denn nicht immer nach Lust und Machtkalkül "Faschist" und andere üble Beleidigungen und Beschimpfungen zu Andersmeinenden sagen? ;-)
(In der Gegenrichtung bedeutet es natürlich leicht das Karriere-Ende. ;-) )
_______
Gibt es denn in Kleve eigentlich keine Bürger, die mal in der nächsten Einwohnerfragestunde besorgt nach einer Schwerhörigkeit der Bürgermeisterin, etc. fragen? ;-) (Wenn denn die Darstellung so korrekt ist, und davon gehe ich aus, dann müsste man ja doch mal nachfragen... )

Mir scheint, dass Herr Bay Glück hat, dass Herr Goertz so ein netter ist ...
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#9 xyz 11.03.2016 07:22
Ohne jetzt für oder gegen einen Menschen "Partei" ergreifen zu wollen, vielleicht hat sich auch eine/r dort Anwesende/n verhört....kann auch schon mal vorkommen.
Andere Menschen sind auch öfter (habe ich selber gehört) keine
"Rhetorik-Heiligen"........und bekommen für Nebensächlichkeiten Wutausbrüche..........
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#10 deutscherMichel 11.03.2016 08:23
Hat Herr Bay den Kommentar von Heinz Goertz zum AfD-Interview gelesen und ist dies vielleicht der Grund für seine nicht einmal mit einem Verweis vesehene undemokratische Entgleisung?

"Und zu Recht fragen viele Bürger, warum waren früher die zig Milliarden nicht da, als es um Mietwohnungsbau, Bildungssysteme, Infrastruktur, Kitas, Ganztagsschulen ... ging.
Jetzt wo die Flüchtlinge da sind, ist auch das Geld da. Ich persönlich finde diese Frage berechtigt.

Kurz und knapp: Politik/Parteien müssen um die Wähler werben. Sie zu beschimpfen und zu verdächtigen, wird die sie zur AfD treiben."
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#11 Bayleid 11.03.2016 09:36
Kennt jemand Herrn Görtz etwas näher? Wie kommt Herr Bay denn überhaupt dazu, so etwas zu sagen? Kann Bay sich nicht vorstellen, wie verletzend das sein kann. Ich habe mal gehört der wäre Psychologe.
Ein Glück, das wenigstens Frau Tekath von der SPD aufgepasst hat. Bleibt so was wirklich ohne Folgen? Dann wird es sicher bald im Klever Parlament hoch hergehen.
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#12 xyz 11.03.2016 10:22
Ich finde es schon merkwürdig, dass sich Herr Heinz Goertz hier nicht dazu äussert, er hat doch sonst immer für alle und zu allem Kommentare........
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#13 Sylvester 11.03.2016 10:24
Herr Goertz ist auch kein Heiliger. Was der sich an Kommentaren zu den Ereignissen in Köln geleistet hat!
Kann den Ärger von Herrn Bay auf Herrn Goertz verstehen.
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#14 Heinz Goertz 11.03.2016 10:49
@12 xyz

Zitat xyz:
Ich finde es schon merkwürdig, dass sich Herr Heinz Goertz hier nicht dazu äussert, er hat doch sonst immer für alle und zu allem Kommentare........

xyz, auch das ist eine Unterstellung. Ich kommentiere eben NICHT für alle und zu allem.

Was soll ich denn noch zu Herrn Bay im einzelnen und zu den GRÜNEN im allgemeinen sagen?

Herr Bay konnte und kann sich das auch nur heraus nehmen, weil die GRÜNEN die Mehrheitsbeschaffer der CDU sind. Basta
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#15 MoKre 11.03.2016 10:56
Ich habe schon viele Gespräche mit Herrn Goerts geführt.Er ist ein äußerst höflicher Mensch.Wie kommt Herr Bey dazu ihn so zu denunzieren???Ich finde das für die politische Stimmung in kleve ganz schlimm!!
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#16 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 11.03.2016 10:58
@ 14

Hallo Heinz, ich denke man sollte sich nur gegenüber Kommentaroren mit Echtnamen und mit sachlichen Argumenten äußern - so werde ich es jetzt tun. Mit dir (aber auch mit Michael) ist es eine Freude zu diskutieren, es sind geistige Zweikämpfe auf hohem Niveau.
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#17 Willi Heuvens, Spark. a.D. 11.03.2016 11:11
Ich war nicht dabei, als diese Äußerung - in welcher Form auch immer - gefallen ist, eines ist klar: Mit Heinz Goertz und mit Michael Bay haben Faschismus und Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz KEINE Chance.
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#18 PaulKleve 11.03.2016 12:16
Michael Bay müßte sich endlich mehr im Zaum halten, schon zu Brauers Zeiten konnte er sich fast Alles erlauben. Kann mich erinnern, erste Ratssitzung mit ihm (er sass hinter mir). Er knisterte er mit einer Plastiktüte (!!) herum, um mich beim Vortragen am Mikrofon zu stören. Vielleicht sollte man ihn nicht so wichtig nehmen. Frau Hütten und andere bekommen bei den Grünen einen Tritt .... und Herr Bay kann machen was er will.
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#19 O.Plotke 11.03.2016 12:54
Kleiner Nachtrag zum Notiz-Blog:

Bürgermeisterin Sonja Northing legt wert auf die Feststellung, dass sie die Äußerung von Michael Bay tatsächlich nicht gehört hat.
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#20 deutscherMichel 11.03.2016 13:13
Michael Bay und der Faschismus:

"Um den wirtschaftlichen Erfolg abzusichern, wurden Staaten in die EU aufgenommen, in denen jetzt faschistische Gruppen das nationale völkische, menschenverachtende Moment wieder hochleben lassen; ..."

lokalkompass.de/.../...

Welche Staaten?
Welche Gruppen?
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#21 zyx 11.03.2016 13:50
"Bürgermeisterin Sonja Northing legt wert auf die Feststellung, dass sie die Äußerung von Michael Bay tatsächlich nicht gehört hat."

Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe, gab es doch genug Ohrenzeugen. Zum Beispiel Frau Tekath, die hat wenigstens Mumm in den politischen Knochen.
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#22 deutscherMichel 11.03.2016 15:50
Ein bissiger Kommentar von Herrn Görtz auf die Antifa-Parolen von Herrn Bay dürfte wohl der Auslöser sein:

"Heinz Goertz aus Kleve | 29.01.2016 | 14:21

Lieber Michael, dann muss ich davon aus gehen, dass Du Deine zynischen, diskriminierenden Ausdrücke, mit denen Du die politischen Gegner im Rat und sonst wo titulierst, aus dem "Stürmer" oder "Völkischen Beobachter" hast."

lokalkompass.de/.../...
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#23 bayguard 11.03.2016 16:23
Herr Plotke,

sie waren doch im Ratssaal anwesend. Ist das alles ohne Konsequenzen für Herrn Bay geblieben? Verstehe ich nicht. Die Anwürfe des Bay schädigen den politischen Ruf des Herrn Görtz außerordentlich.

In anderen Parlamenten hätte derjenige sicher auf Druck der eigenen und der anderen Parteien/Öffentlichkeit seinen Hut nehmen müssen.
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#24 xyz 11.03.2016 18:30
Hat es seinerzeit Konsequenzen gegeben, als bei einer öffentlichen Vorstellung in der HSRW, die Bebauung "Minoritenplatz", von einem Herrn der Offenen Klever, öffentlich über Mikro und von allen Teilnehmern deutlich zu hören, als "Bunker" bezeichnet wurde..........?
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#25 O.Plotke 11.03.2016 19:15
@zyx:

Die Bürgermeisterin hat das Wort von Herrn Bay nicht gehört. Das kann man ihr ruhig glauben. Sie ist sicher jemand, der eingeschritten sofort wäre, hätte sie es gehört.
Ich habe deshalb das im Text nochmal präzisiert.
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#26 Heinz Goertz 11.03.2016 19:37
@24 xyz

Ich glaube sie meinen mich. Da stehe ich bis heute zu. Ja, ich habe Bunker gesagt und bin bei den OK´s.

Warum sollte es dafür Konsequenzen geben? Kann man eine Sache/Bunker beleidigen? Es ist immerhin eine Geschmacksfrage.
Keine Ahnung ob sie Hochbunker kennen, für MICH sah das so aus.

Und falls sie es vergessen haben, der GESAMTE Rat der Stadt Kleve, hat den Bunker abgelehnt.
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#27 Interna 11.03.2016 19:39
@Olaf Plotke:
Es reicht nicht aus zu sagen "wenn sie gehört hätte, wäre sie sofort eingeschritten."
Wenn es ausrechend Zeugen für diese Aussage gibt, hat die Bürgermeisterin den Fall zu untersuchen und angemessen zu reagieren.
Die Aussage "ich habe es nicht gehört" reicht bei weitem nicht.
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#28 Jens-Uwe Habedank 11.03.2016 19:42
@ 25, O. Plotke:
Man kann der BM glauben, muss aber nicht... Ich für meinen Teil sehe da zwei Möglichkeiten angesichts der Tatsache, dass es ja auch andere Ratmitglieder gehört haben:
1) Sie hat's gehört und wollte sich nicht mit einem Ultra-Alpha-Tier wie M. Bay anlegen...
2) Sie war unaufmerksam, folgt somit den von ihr geleiteten Sitzungen nicht sachgerecht...

So oder so - Seriosität sieht anders aus!
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#29 Tyler Durden 11.03.2016 19:51
Interessanter Diskussionsverlauf, jetzt ist plötzlich die Bürgermeisterin die Böse und keiner spricht mehr über den eigentlichen Verursacher.

Aber bei Habedank kennt man ja die Intentionen...
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#30 Interna 11.03.2016 20:15
@Tyler Durden
Selbstverständlich gehört der eigentliche Verursacher angemessen zur Verantwortung gezogen.
Es wird Zeit, dass die Ratssitzung iive mitgeschnitten wird.
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#31 Jens-Uwe Habedank 11.03.2016 21:49
@ 29, Tyler Durden:
Zum Verursacher, Hr. Bay, habe ich mich deutlich geäußert (#6).
Gleichfalls, und das betrifft den Punkt "Nicht-Ahndung", zu der Verantwortlichkeit des/ der RatsVorsitzenden.

Es wäre Ihnen, hier mal "anonym" wie Sie ja auftreten, geraten a) entweder vollständig zu lesen oder b) ggf. Animositäten gegen Jemanden (hier ich) fundierter und sachlicher zu formulieren.

Im Weiteren - Was wären denn meine "Intentionen", die Sie ja so gut kennen wollen..?
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#32 xyz 11.03.2016 22:35
#26. Heinz Goertz

Nein, ich meine nicht Sie!

Bei der damaligen Vorstellung kam vor allen Dingen aus dem "Nichtratspublikum" (also die "normalen" BürgerInnen) lautstarker Unmut über eine solche Aussage......
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#33 Tyler Durden 11.03.2016 22:48
@Habedank

Ihre Animositäten gegen Frau Northing als Leiterin des Sozialamtes sind bekannt. Interessierte können Ihre unbewiesenen Behauptungen in diversen Ihrer Kommentare hier nachlesen.

Dass Sie jetzt die Gelegenheit zur Abrechnung nutzen und Frau Northing in #28 entweder 1. Feigheit oder 2. Unfähigkeit unterstellen, anstatt entsprechend der Unschuldsvermutung davon auszugehen, dass sie Bays Entgleisung tatsächlich nicht gehört hat, ist hinterhältig!
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#34 Bernd Derksen 12.03.2016 08:22
Ob sich Herr Bay denn öffentlich dazu konkreter und damit ernsthafter äußern und entschuldigen wird? Oder belässt er es bei den mir nicht ausreichend erscheinenden Aussagen in der Ratssitzung?

Ansonsten hielte ich tatsächlich eine nachträgliche Rüge, o.ä. durch die verantwortliche Versammlungsleiterin für angemessen, vielleicht notwendig. Denn derart sollten Debatten in demokratischen Gremien nicht geführt werden (dürfen). So sehr man sich in der Sache auch streiten kann und muss.

Fehler macht jeder. Es ist wichtig, wie man damit umgeht.
Trauen Sie sich, Herr Bay!
-----
#22 Das waren schon sehr bemerkenswerte Ansichten von Herrn Bay dort. Diese Radikalität dürften wenige Ratsmitglieder haben. Umso wichtiger, dass andere bei Grenzüberschreitenden reagieren.

Ich glaube der Bürgermeisterin, dass sie die Aussage nicht wahrgenommen hat. Aber sie trägt die Verantwortung für einen ordnungsgemäßen Ablauf einer solchen Sitzung.
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#35 Bernd Derksen 12.03.2016 08:48
@Heinz Goertz
Mal meine Anerkennung, dass sie als eines, nein, vermutlich als einziges Klever Ratsmitglied, unter Realnamen ihre Ansichten in Foren wie diesen regelmäßig äußern.

(Herr Bay macht es teilweise.
Aber nicht nur: Eines wird mir immer in Erinnerung bleiben: Als er, für mich offenkundig, im kleveblog anonym Herrn van Meegen wegen seines Grünen- Austritts beschimpfte. Dass mein dortiger Kommentar mit dem Argument des Schutzes der Anonymität der Kommentatoren nicht freigeschaltet wurde, fand ich an sich nachvollziehbar. Aber da ich selten zensiert werde, bleibt es mir natürlich im Gedächtnis ...)

Also:
Sehen Sie die Beschimpfung durch Herrn Bay als Ausdruck unzureichender sachlicher Argumentationsmittel. Warum sonst sollte er derartige Unsinns-Begriffe in Ihre Richtung einsetzen?

Es sei denn Herr Bay teilt tatsächlich das schräge Weltbild manches politischen Extremisten: Wer meine Meinung nicht teilt, muss doch einfach ein "Faschist" sein.
Aber auch das ist dann ja nicht Ihr Problem, Herr Goertz.
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#36 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 12.03.2016 09:06
@ Bernd

Wenn diese Äußerung gefallen sein soll, was ich nicht weiß und auch nicht akzeptiere, ist dies nicht die feine demokratische Art. Aber Heinz wirft so etwas nicht aus der Bahn, er geht seinen Weg, unbeirrbar, ehrlich und offen. Sich mal mit Heinz Goertz "reiben" und "fair streiten", das mache ich gern, auf Heinz Goertz kann man bauen, der ist zu Recht Ratsmitglied im Sinne der Wähler.
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#37 xyz 12.03.2016 10:10
Es kann eventuell auch sein, dass man nun die Bürgermeisterin, die nichts Derartiges gehört hat, die man für dieses Amt hervorgebracht hat, schützen möchte oder muss, und daher, wenn diese Aussage tatsächlich gemacht wurde, nun als "edler Ritter" der Vergebung, hervorgeht......?

Es kann eventuell auch so sein, dass herauskommen könnte, dass sich eine Dame aus dem Rat doch verhört hat..........?

Wir werden abwarten müssen, zu welcher Einigung sich der "Rat" berät und entschließt.......vielleicht geheim.......vielleicht öffentlich....
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#38 Zuschauer 12.03.2016 10:41
Weshalb darf ein Ratsmitglied der Stadt Kleve, ein anderes Ratsmitglied ohne Konsequenzen in einer öffentliche Ratssitzung mit Zuschauern als Faschist beschimpfen, ohne dass jemand am Tisch von der Bürgermeisterin reagiert, auch wenn die Bürgermeisterin es nicht gehört hat. Und weshalb haben angeblich nur ein paar Ratsmitglieder dies gehört in der verbalen auseinander Setzung.
Selbst die weit weg saßen ( SPD Fraktion) und Zuschauer haben dies mitbekommen aber selbst die eigene Fraktion der Grünen hat nicht reagiert, wahrscheinlich ist dies die normale Umgangssprache in der Fraktion der GRÜNEN.
Warum hat Herr Haas von der Verwaltung und Herr Janssen von der CDU nicht gehört was Dr. Merges gesagt hat oder wollten diese das nicht. Erst richtig zuhören dann reagieren!!
Oder ist das Schimpfwort A….ch schlimmer als Faschist, dann würden wahrscheinlich alle Anwesenden es gehört haben. Ich hätte erwartet dass das betreffende Ratsmitglied erstmals aus dieser Ratssitzung durch der Bürgermeisterin verwiesen wurde. Wer den politischen Lebensweg des Herrn Goertz kennt, wird die Ungeheuerlichkeit der Beschimpfung begreifen.
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#39 xyz 12.03.2016 10:56
#38. Zuschauer

Das ist ein wichtiger Hinweis in Richtung der Bürgermeisterin........jetzt muss man tatsächlich aus allen Rats-Richtungen sehen und hören, wie man aus dieser Situation wieder "herauskommt"......
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#40 Interna 12.03.2016 11:15
@xyz
Es wurde öffentlich gesagt.
Es gehört öffentlich durch die Bürgermeisterin gerügt.
@Willi Heuvens
Es ist dabei völlig egal, ob es Heinz Goertz aus der Bahn wirft oder nicht.
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#41 xyz 12.03.2016 11:41
#40. Interna

Dann bleibt abzuwarten, ob und welche Worte die Bürgermeisterin, findet.

Ich denke, man wird sie dahingehend beraten........

(Es gab oder gibt ev. doch das "SNT".....)
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#42 Heinz Goertz 12.03.2016 12:24
@37

Zitat xyz:

Es kann eventuell auch so sein, dass herauskommen könnte, dass sich eine Dame aus dem Rat doch verhört hat..........?

Wenn Sie die Fraktionsvorsitzende der SPD, Frau Tekath meinen, sie hat sich nicht verhört.

Der Grund dafür, dass Herr Bay mich völlig Zusammenhangslos in einer Ratssitzung mit Faschismus in Zusammenhang bringt, liegt wohl darin, dass ICH in den Ereignissen der Sylvester-Nacht in Köln, faschistoide Tendenzen gesehen habe. Dieser Meinung bin ich auch heute noch.

Darüber kann man doch Sprechen, oder ist das schon verboten. Aber doch nicht dann, wenn es um die Fähre bei Schenkenschanz geht.

Ich betrachte die Sache als Beleidigung, Rufschädigung, üble Diffamierung meiner Person, widerlich.
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#43 Jaja 12.03.2016 12:45
Völlig krank die Diskussion. Herr Bay hat sich doch wohl mit Herrn Goertz vertragen und sich dann auch noch vor dem ganzen Rat entschuldigt. So steht es in obigem Blog und ich gehe davon aus, dass das so stimmt.
Wo ist jetzt das Problem?
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#44 xyz 12.03.2016 14:35
#42. Heinz Goertz

Sie haben leider diese Textpassage aus einem Gesamtthema herauszitiert, und dient auf gar keinen Fall dazu, Sie zu beleidigen!!!

Ich bitte Sie sehr höflich, dies nicht zu unterstellen!

Es liegt mir absolut fern, egal in welcher Situation, Menschen zu beleidigen, zu diffamieren.......

Es ist nur die entstandene, eher "peinliche" Situation, in der sich ev. Menschen in offizieller Verantwortung befinden könnten....ich betone...könnten!
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#45 Heinz Goertz 12.03.2016 15:03
@43, Jaja
Richtig ist, dass sich Herr Bay beim mir entschuldigt hat.

Trotz dem betrachte ich die Sache als Beleidigung, Rufschädigung und üble Diffamierung meiner Person. Es geht hier nicht so sehr um mich, sondern mehr um den Stil, der im Klever Stadtrat gepflegt oder auch nicht gepflegt wird. Aber Michael scheint Narrenfreiheit zu genießen. Und das schon, seit dem er im Rat ist.

Deshalb muss dazu mehr kommen als eine persönliche Entschuldigung.

Es geht ja nicht nur um mich. Herr Bay hat in der vorletzten Ratssitzung , die ganze Fraktion der OFFENEN KLEVER, schwer beleidigt.

Nur durch die Drohung von Bürgermeisterin Northing, dass sie von ihrem Hausrecht gebrauch zu machen, hat Herr Bay sich zu einer Entschuldigung herab gelassen.

Und ich bleibe dabei, dass Herr Bay sich das nur erlauben kann, weil die GRÜNEN die Herz-Lungen-Maschine der CDU sind. Mich wundert auch, dass Herr Gebing, Jurist und Fraktionsvorsitzender der CDU, geschwiegen hat. Ich schätze Herrn Gebing als Ratsmitglied sehr, auch wegen seiner sachlichen und oft fundierten Art. Aber bei den rhetorischen Ergüssen des Herrn Bay scheint er überfordert oder "Koalitionshörig", siehe oben.
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#46 B.R. 12.03.2016 15:54
Autsch, das tut weh.

Darf ich vielleicht auch mal was sagen, über die Zahlen, die die Stadtwerke vorgelegt hat ?
An wen muss man sich da wenden ?
Von wem braucht man da eine Genehmigung ?
Olaf, Heinz Goertz oder Willi Heuvens ?

Ich entschuldige mich auch schon mal im voraus, dass ich diese hochinteressante
Diskussion unterbrochen habe.
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#47 deutscherMichel 12.03.2016 18:04
zitiere Heinz Goertz:
@37

Der Grund dafür, dass Herr Bay mich völlig Zusammenhangslos in einer Ratssitzung mit Faschismus in Zusammenhang bringt, liegt wohl darin, dass ICH in den Ereignissen der Sylvester-Nacht in Köln, faschistoide Tendenzen gesehen habe. Dieser Meinung bin ich auch heute noch.

Darüber kann man doch Sprechen, oder ist das schon verboten.


Das Ende der Weimarer Republik - Stalinisten und Faschisten

Wer Faschist ist, bestimmt Herr Bay - nämlich alle anderen Staaten und Gruppen, die seiner Meinung nicht folgen:

"Um den wirtschaftlichen Erfolg abzusichern, wurden Staaten in die EU aufgenommen, in denen jetzt faschistische Gruppen das nationale völkische, menschenverachtende Moment wieder hochleben lassen; ... "

lokalkompass.de/.../...

Im Jahre 2016 wagt ein deutscher KleinPolitiker ausländische Staaten und Gruppen pauschalisierend in die Faschismus-Ecke zu stellen.

Woher kommt diese Überzeugung?

Erst kürzlich hat uns Herr Bay den ideologischen Unterbau seiner politischen Überzeugungen mitgeteilt:

Die "Blätter für deutsche und internationale Politik"

www.kurier-am-sonntag.de/.../9855-bruch-der-afd-kreistagsfraktion-fraktionschef-natrop-aus-der-partei-ausgetreten

Ich nehme an, dass diese Zeitschrift ihn schon seit den Studientagen begleitet hat.

Was ist das für eine Zeitschrift?

"Die Blätter für deutsche und internationale Politik stellten das publizistische Flaggschiff des Pahl-Rugenstein Verlages dar. Sie erschienen zunächst als Organ des Anfang 1955 auf Inspiration des KPD-Parteisekretärs im Bereich Massenorganisationen, Hans Blanc,in Köln gegründeten „Deutschen Club 1954" (DC 54) im Graf von Westphalen/Pahl-
Rugenstein Verlag."4 Die 1957 von Hermann Etzel, Karl Graf von Westphalen zu Fürstenberg und Paul Neuhöffer begründeten Blätter fungierten vor allem nach dem Sieg der mehrheitlich zum orthodoxen Flügel des SDS zählenden Redakteure um Karl D. Bredthauer im innerredaktionellen Richtungsstreit als bevorzugtes Medium der orthodoxen Linken in Westdeutschland. Sie gehörten zu den „befreundeten Zeitungen und Zeitschriften" der SED und dienten ihr im Rahmen ihrer Westarbeit als Medium für die Propagierung ihrer Politik in der Bundesrepublik. Ihre leitenden Redakteure stimmten nicht nur die inhaltliche Gestaltung der Blätter mit der SED ab, die gesamte Redaktion war politisch und finanziell vollständig von der SED abhängig."5 Seit der Auflösung des Pahl-Rugenstein Verlages im November 1989 im Zuge der Implosion der DDR werden die Blätter Über die Blätter Verlagsgesellschaft mbh Bonn vertrieben. Auch wenn sie sich heute politisch ausgewogener präsentieren, fühlen sie sich dem Umfeld der DKP und ihrer Bündnisorganisationen noch immer eng verbunden."


Udo Baron
Kalter Krieg und heisser Frieden: Der Einfluss der SED und ihrer westdeutschen Verbündeten auf die Partei „Die Grünen“.
2003


... waren diese Ausführungen hilfreich???
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#48 B.R. 12.03.2016 18:23
Ich erlaube mir mal die gegenseitigen Beleidigungen kurz zu unterbrechen.

Ich habe das jetzt gefunden mit den Kosten der Fähre in der WAZ. Ich hatte das damals schon kurz überflogen. Was einem direkt auffällt ist folgendes:
Das ist keine Kostenrechnung im eigentlichen Sinne, das ist einfach nur eine Bilanzrechnung aus dem externen Rechnungswesen.

Das externe Rechnungswesen ist aber aus verschiedenen Gründen zur Steuerung eines Unternehmens bzw. eines Projektes nicht geeignet.
Es fehlen hier Wirtschaftlichkeitsrechnungen aus dem internen Rechnungswesen;
also kurzfristige (Plan-)Kostenrechnungen und langfristige Investitionsrechnungen.

Die haben sich da offensichtlich bei den Stadtwerken keine grossartigen Gedanken gemacht zu den tatsächlichen Kosten, und wie man diese Kosten steuern kann.

Das führt dann zwangsläufig zu folgendem Problem:
Ich bin auf der Veranstaltung nicht gewesen. Aber es gab offensichtlich nie vernünftige Planungsrechnungen der Stadtwerke zu der Fähre, mit der Folge, dass man an dem Abend im luftleeren Raum herumargumentieren muss.

Das ist natürlich Zeitverschwendung ein solcher Abend, wenn man keine umfangreichen Wirtschaftlichkeitsrechnungen als Grundlage hat; bzw. führt das dazu, dass man den Abend mit Beleidigungen ausfüllen muss.


www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/lieb-und-teuer-id11026520.html
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#49 Heinz Goertz 12.03.2016 18:56
@48, B.R.

Danke B.R. Endlich mal was zur Sache Fähre. Danke
Sie haben völlig Recht. Genau das hatte ja Herr Dr. Merges bemängelt.

„Wir haben hier Zahlen von Fahrgästen präsentiert bekommen, aber die Kosten bleiben nebulös. Der Vortrag weist in eine bestimmte Richtung.“

Ich dachte immer, dass es die Aufgabe von Stadtverordneten und Sachkundigen Bürgern ist, kritische Fragen zur SACHE zu stellen. Dafür sind sie doch auch gewählt worden. So verstehe ich es jedenfalls.

Ich würde mir wünschen, "die" Verwaltung erkennt diese Rolle der Legislative ohne Vorbehalt an, die den Stadtverordneten mit der Wahl zugefallen ist.

Dass die Fähre weg soll, zu groß ist, den falschen Antrieb hat/hatte, ... ,zur falschen Zeit fährt, sich nicht rechnet, für die Landwirtschaft zu klein ist, für Touristen zu groß ist, ist ja allen klar.

Aber dann bitte auch mal eine Kostenrechnung vorlegen, die selbst ich verstehen könnte.
Also, was kostet die Fähre uns Steuerzahlern im Jahr???
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#50 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 12.03.2016 19:34
@ 49

Lieber Heinz, du hast ja vollkommen Recht. Ist man nicht in der Lage, eine detaillierte Kostenrechnung vorzulegen, die dann Grundlage ist für ein Weiterbetreiben der Fähre oder auch nicht?
Hier sollte doch auch der Aufsichtsrat der Stadtwerke mal Druck machen. Übrigens, in diesen Aufsichtsrat gehören Leute vom Fach, Wirtschafts- und Finanzfachleute, lebenso in den Verwaltungsrat der Sparkasse, denn dann werden die Vorstände wirklich "kontrolliert" und die Politik hat andere, reale Grundlagen für Entscheidungen. Es gibt (für mich) mit Sicherheit Möglichkeiten, die Fähre weiter zu betreiben ....
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#51 deutscherMichel 12.03.2016 19:35
zitiere Heinz Goertz:
@37

Der Grund dafür, dass Herr Bay mich völlig Zusammenhangslos in einer Ratssitzung mit Faschismus in Zusammenhang bringt, liegt wohl darin, dass ICH in den Ereignissen der Sylvester-Nacht in Köln, faschistoide Tendenzen gesehen habe. Dieser Meinung bin ich auch heute noch.


"Hamed Abdel-Samad
Der islamische Faschismus
Hardcover, Droemer HC
01.04.2014, 224 S.
ISBN: 978-3-426-27627-3

Eine Analyse


Der Islamismus entstand parallel zum italienischen Faschismus und zum Nationalsozialismus. Sein faschistoi­des Gedankengut allerdings reicht viel weiter zurück – es ist bereits im Ur-Islam angelegt. Hamed Abdel-Samad schlägt in seiner Analyse einen Bogen von den Ursprüngen des Islam bis hin zur Gegenwart. Die Grundzüge des Faschismus scheinen überall durch; in der Organisationsstruktur ebenso wie in der Religion, die stets über dem Menschen steht.

Ein wichtiges Buch, dessen Thesen Hamed Abdel-Samad eine Todes-Fatwa einbrachten. Allein das entlarvt den Islamismus."

www.droemer-knaur.de/buch/7917563/der-islamische-faschismus
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#52 Jens-Uwe Habedank 12.03.2016 20:23
@33, Tyler Durden:
Stimmt - ich habe meine Erfahrungen mit Frau Northing gemacht; hinsichtlich Glaubwürdigkeit, Diametrie zwischen Gesagtem und Getanem. Na und? Darüber kann ich mir, Sie vielleicht nicht, doch bestimmt ein Urteil erlauben, oder?! Ich bin durchaus in der Lage zu differenzieren und eben nicht so etwas wie "Rache" auszuüben - im Gegensatz zu manchem VerwaltungsmitarbeiterIn.
Meine Kritik bleibt. Was daran soll "hinterhältig" sein?
Als noch "Alle" im Sonja-Fieber waren, habe ich mir erlaubt darauf hinzuweisen, dass die Dame eher die weibliche Fortsetzung der Tradition Theo Brauers wäre - ich fühle mich, u.a. gerade durch diese "Gnade des Nicht-Vernehmens bzw. "kleinhalten", bestätigt...

@ All:
Zum einen ist es mir völlig unverständlich, dass ausgerechnet der Fähren-Desaster-Master (denn er war ursprünglich verantwortlich!) eine 8-jährige Belohnung im Form einer ohne-Bedenken-Anstellung bekommen hat.
Zum Anderen sollte man den "Plan" der Stadtwerke sehen:
- Schänzer via Maut provozieren, dass sie die Fähre meiden...
- Darauf hin die Fährzeiten lächerlich unsinnig reduzieren...(11.30h erste Fahrt!)
- Über Verluste jammern (davon noch mindestens 50% kalkulatorische Buchverluste, also nicht echte Verluste)...
- Verschweigen/ Übergehen dass Parkhäuser ein 7-9-faches an Miesen bringen...
- Kostpielige, und wohl ineffektive, Werbung finanzieren...
- Derartige Miese und Werbung letztlich durch den Strom- und Gaspreis der Klever BürgerInnen finanzieren...

Diese Fähre wurde eigens, in der Spezifikation, auch für Schwerlasten bzgl. der Landwirtschaft angeschafft. Als mal ein Trecker im Altrhein versank, halbierte man das zulässige Gewicht - statt die Verantwortlichkeit für den Unfall beim Betreiber zu suchen! Fakt ist doch, dass die Fähre bei Beladung ( hier einen schweren Trecker) gesichert sein muss, z.B. durch Vertäuung o.Ä. bei Auffahrt - dies war seinerzeit nicht der Fall, weshalb der Trecker die Fähre in den Altrhein schob und der Trecker ins Gewässer abrutschte...
Was war die Konsequenz? Nicht die Einhaltung von Ladungs-/Beladungsvorschriften wurde verbessert; Nein, das zulässige Gesamtgewicht (und damit die Nutzung für die Landwirtschaft) wurde halbiert und ad absurdum geführt!

@50, Willi Heuvens:
Träumer - in diesem Aufsichtsrat sitzen doch Leute, die eher an Interesse an Tantiemen u.Ä. haben als an Effizienz und Sachlichkeit. Warum werden Mio-Defizite bei Parkhäusern der Stadtwerke ( ob nun Eigentum oder gemietet) stillschweigend geduldet???
Würde man z.B. einen Hr. Bay ernst nehmen können ( der ja soooo um die Kostenstuktur der Stadtwerke besorgt ist) - so müßte man die Parkhäuser verkaufen/ schliessen/ Preise erhöhen...
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#53 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 12.03.2016 21:44
@ 52

Ich habe mich schon mal angeboten, in Aufsichtsräten mitzuwirken, hätte ich auch gern gemacht .... dabei blieb es dann .... ich wurde nie gebeten ....
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#54 Interna 12.03.2016 23:12
@53
Wie kommste denn auch darauf.
In Aufsichtsräte gehören doch Lehrer und Psychologen. Die tuen den Geschäftsführern nicht weh, da sie von Zahlen nichts verstehen.
Deswegen kommen die Stadtwerke ja auch mit einer so unvollständigen Präsentation weg.
Und wenn dann jemand dies sachlich moniert wie Fabian Merges wird er gleich vom Psychologen und Aufsichtsratsmitglied angegriffen.
So funktioniert das halt in Kleve.
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#55 B.R. 12.03.2016 23:24
@ 49 Heinz Goertz )

Die andere Möglichkeit ist natürlich, man hat interne Wirtschaftlichkeitsrechnungen und will die nicht offenlegen:
Welches Unternehmen möchte schon seine internen Unterlagen veröffentlichen ?

Es führt natürlich zum selben Ergebnis: Es muss zwangsläufig einen nebulösen abend geben.

Wenn man jetzt mehrere Fähren hätte, würde man sicherlich interne Rechnungen noch zusätzlich machen. Aber bei einer Fähre, es muss nicht zwangsläufig sein.

Ausserdem scheint es mit dem Fährtyp noch einige Schwierigkeiten gegeben zu haben, habe ich bei kleveblog gelesen.

Es spricht vieles dafür, dass man sich nie ernsthafte Gedanken über das Projekt gemacht hat. Einfach mal drauf los. Und jetzt stand schon lange die Entscheidung fest, das Ding aufzugeben.

Das Hauptproblem bei der Kostenrechnung hier sind die Personalkosten. Und da scheint wohl nicht drüber diskutiert worden sein.
Interne Rechnungen würde hier wohl auch nicht viel dran ändern.
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#56 Baywatch 13.03.2016 02:08
Man muss genau lesen- bzw. hinhören, um der Infamie des Herrn Bay auf die Spur zu kommen:

"Wenn es Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich durch meinen Wortgebrauch verletzt fühlen, bitte ich um Entschuldigung.“

Herr Bay entschuldigt sich nicht für den Inhalt seiner Aussage, sondern lediglich für seinen Wortgebrauch. Und hier auch nur für dessen mögliche Wirkung. Und er relativiert die Ungeheuerlichkeit seiner widerwärtigen Behauptung, in dem er diese auf das subjektive Empfinden des Herrn Goertz reduziert. Bay hätte folglich nicht verletzt, wäre also nicht aktiv Handelnder gewesen, oh nein!, sondern die Verletzung wäre sozusagen bloß ein unbeabsichtigtes Nebenprodukt, eben ein Gefühl bei Herrn Goertz.

Weil Herr Bay sich für seinen Wortgebrauch bzw. für seine Wortwahl entschuldigt, so macht er damit unmissverständlich klar, dass er in der Sache keinen Millimeter von seinem Standpunkt abrücken wird. Er äußert lediglich sein Bedauern darüber, dass dieser Standpunkt überhaupt deutlich geworden ist – schuld daran ist in jedem Fall der Wortgebrauch.

Und nachdem die Äußerung gefallen ist und alle Bescheid wissen, kann er sich hinterher so obskur ausdrücken, wie er will, die Menschen wissen ja weiterhin Bescheid....
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#57 Heinz Goertz 13.03.2016 10:10
@ 51 deutscherMichel

Ich kenne dieses Buch, habe es vor einiger Zeit gelesen.

Bei meinem Hinweis, dass ich in den Ereignissen von Köln faschistoide Tendenzen sehe, wollte ich aber keinen Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches "Der Islamischer Faschismus" herstellen.

Selbstverständlich gab und gibt es im Nahen Osten Diktaturen, die unter dem Deckmäntelchen "des" Islam, Faschismus-ähnliche Züge tragen.

Herr BAY ist aber der Meinung, dass nur Deutschland, Italien und Japan für die Zeit bis 1945 ein Copyright für den Faschismusbegriff haben.

Ich bin überhaupt nicht seiner Meinung. Die Massenhaften Angriffe auf wehrlose Frauen in Köln, waren auch ein Angriff auf unseren Rechtsstaat!
Ausgeübt von einer bestimmten Gruppe, die die Würde der Frauen als nicht vorhanden betrachtet!

Und das ist für mich faschistoid!

Dass man für so etwas, in einer öffentlichen Ratssitzung beschimpft werden kann, ohne dass der Betreffende zur Rechenschaft gezogen wird, und die GRÜNEN und die CDU sich schweigend ducken, das spricht Bände.
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#58 B.R. 13.03.2016 11:33
"Im Jahr 2014 verbucht Hoffmann den Verlust für die Stadt Kleve durch den Betrieb der Fähre mit 340 000 Euro. Darin enthalten sind die Verluste der Stadtwerke in Höhe von 300 000 Euro und durch den Verlust bedingte, nicht gezahlte Gewerbesteuer an die Stadt Kleve in Höhe von 40 000 Euro. "

Über den Kostencharakter von gezahlter Gewerbesteuer läßt sich streiten.
Nicht gezahlte Gewerbesteuer sind grundsätzlich keine Kosten.
Was die Stadtwerke hier mehr in der Tasche haben (nicht gezahlte Gewerbesteuer) hat die Stadt weniger in der Tasche (Verluste).
Diese Steuerzahlungen zwischen den beiden verbundenen Unternehmen gleichen sich hier m.E. auch aus.
Ich weiss jetzt nicht , was die Zahl von 340.000 in dem Zusammenhang soll.
Da wird ja der Eindruck erweckt, dass die 340.000 Kosten der Fähre sind. Das sehe ich jetzt nicht so.

" Die buchhalterischen Abschreibungen in Höhe von 20 000 Euro im Jahr fallen an sowie sonstige Kosten und Versicherungen von 20 000 Euro "

Die buchhalterischen Abschreibungen gehören nicht in eine Kostenrechnung. In der Kostenrechnung setzt man kalkulatorische Abschreibungen an.


"Die Fähre besitzt noch einen Restbuchwert in Höhe von 150 000 Euro, so Hoffmann. (Siehe Grafik)"

Es ist dasselbe Problem wie mit den abschreibungen, der Ansatz des Restbuchwertes ist nicht nur völlig uninteressant , sondern kann auch zu erheblichen wirtschaftlichen Fehlentscheidungen führen.


"Rolf Hoffmann kennt seine Zahlen. Der Geschäftsführer der Klever Stadtwerke ist verwundert darüber, dass man ihm in Leserbriefen vorwirft, mit falschen Zahlen zu hantieren: „Das ist absurd. Wir sind ein Unternehmen mit einem Umsatz von 80 Millionen Euro im Jahr, wir haben klare bilanzielle Vorschriften und werden umfangreich geprüft“, sagt er im Gespräch mit der NRZ."

Er kennt die Zahlen aus der gesetzlich vorgeschriebenen Buchhaltung. Da zweifelt niemand daran. Das sind gesetzlich vorgeschriebene Pflichten, die man erfüllen muss.
Aber die Zahlen aus der Kostenrechnung kennt er eben nicht.
Wenn jetzt bei der Kosten bzw. Wirtschaftlichkeitsrechnung für die Fähre nur die schon vorhandenen Zahlen aus der gesetzlich vorgeschriebenen Bilanz heruntergeleiert werden, zeigt das doch eindrucksvoll, dass man sich nie mit den tatsächlichen Kosten der Fähre befasst hat.

Die andere Möglichkeit ist, dass es interne Planungsrechnungen für die Fähre gibt, die man nicht veröffentlichen will. Aber das glaube ich weniger.
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#59 Heinz Goertz 13.03.2016 12:15
59. B.R.

Danke für die Infos.

Kein Mensch kann davon aus gehen, dass das durchschnittliche Ratsmitglied die Bilanzen dazu verstehen kann. Ich gehe aber davon aus, dass die Verwaltung, hier die Stadtwerke, den Stadtverordneten die Zahlen so auf den Tisch legt, dass sie von jedermann verstanden werden.
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#60 Erbarmen bitte! 13.03.2016 18:41
Wofür muss sich Michael Bay denn entschuldigen? Das Wort "Faschismus-Experte" stellt mit Sicherheit keine Beleidigung da. Selbst "Faschist", ohne Adressaten geäußert, dürfte wohl kaum beleidigend sein.
Wenn Herr Goertz sich aber angesprochen fühlt...
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#61 Max Knippert 14.03.2016 00:37
Wenn Worte beleidigen sollen, dienen sie nur dem Ego und nicht der Kommunikation. Man stellt sich selbst über andere und einen Diskussion ist überflüssig. Der Eigene Standpunkt ist Oberstes Prinzip und gute Argumente werden totgeschlagen. So menschlich Hilflosigkeit sein kann, diese Wortwahl ist indiskutabel? Sprachliche Ausfälle haben zur Zeit Konjunktur, sei es im EU-Parlaments oder bei der afd. Diese unertäglichen sprachlichen und geistigen Ausfälle, muss man etwas entgegen setzen - aber eben keinen Kontrollverlust. Michael, es ist an der Zeit, das du etwas änderst. Nicht Morgen sonden spätestens heute.
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#62 B.R. 14.03.2016 00:44
@ 59 Heinz Goertz )

Die Stadt Kleve und die Stadtwerke sind hier ihren Informationspflichten nicht nachgekommen. Bei einem Projekt von so erheblicher Tragweite hätte man die Bürger besser informieren müssen.

Es gibt externe Bilanzen (gesetzliche Bilanzen), interne bilanzen, Kostenrechnungen, Investitionsrechnungen, und Liquiditätsrechnungen.

Man hätte hier eine (Plan-) Kostenrechnung machen müssen. Statt dessen legt man eine externe Bilanzrechnung vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Geschäftsführer der Stadtwerke nicht den Unterschied kennt zwischen einer externen Bilanzrechnung und einer Kostenrechnung.

Um das mal kurz aufzeigen, wo das Problem hier grundsätzlich liegt.
Auf der Hohen Strasse in Köln gibt es bzw. soll es Immobilien geben, die stehen in den externen Bilanzen mit 50.000 Euro.
Diese Immobilien haben aber einen Marktwert bzw. Verkaufswert von 1 millionen Euro.

Welchen Sinn sollte es geben, bei Kostenrechnungen bzw. Wirtschaftlichkeitsrechnungen von dem Wert in der externen Bilanz, also 50.000 Euro , auszugehen ? Es gibt keinen Sinn, das sieht man sofort.
Hier bei der Fähre sind die Unterschiede jetzt nicht so gross, aber eine externe bilanzrechnung ist hier´einfach der falsche ansatz, wenn man die Bürger umfassend informieren möchte.

Ausserdem sind externe Bilanzen immer vergangenheitsorientiert. Wenn man etwas planen möchte, muss man in die Zukunft schauen.

Interne Bilanzrechnung und Liquiditätsrechnung braucht man hier nicht.
Eine zusätzliche Investitionsrechung kann man hier machen. Ist hier aber nur Herumspielerei, wird wahrscheinlich keine zusätzlichen Erkenntnisse bringen.

Die Kostenrechnung hier gestaltet sich auch ganz einfach, dass sie jeder Bürger verstehen kann.
Eine Möglichkeit ist z.b. die Kosten in drei Blöcke zu unterteilen:
Personalkosten, kalkulatorische Abschreibungen, sonstige laufen Kosten wie Tüv, Reparaturen.

Die kalkulatorischen Zinsen auf das eingesetzte Kapital, wären ein vierter Posten, ist aber relativ gesehen wenig.

Kann sein, dass ich jetzt auf die schnelle noch irgendwelche Kosten übersehen habe . Ändert aber nichts an dem Grundproblem.

Und dann muss man diese drei Kostenblöcke mal näher analysieren und planen. Die Personalkosten kommen mir auf den ersten Blick ein bisschen hoch vor.

Und eine solche Kostenrechnung hätte auch jeder Bürger verstanden bzw. dabei mitreden können.
Kalkulatorische Abschreibungen sind im prinzip die anschaffungskosten (oder auch Wiederbeschaffungskosten) der Fähre geteilt durch die intern geplante Nutzungsdauer.
Und jeder Bürger hat auch ungefähre Vorstellungen über die laufenden Kosten.

Den Kosten stellt man die Erlöse gegenüber. Die Umsatzerlöse scheinen wohl gering zu sein; ich kann in der hinsicht jetzt aber keine genaue Zahen erkennen.

Aber man sieht relativ einfach, das Hauptproblem ist hier eine genaue Erfassung und Planung der Kosten.


"Wir haben hier Zahlen von Fahrgästen präsentiert bekommen, aber die Kosten bleiben nebulös. Der Vortrag weist in eine bestimmte Richtung.“

Das kann man ja schon hier mit dem gesunden Menschenverstand ahnen.

"Kämmerer Willibrord Haas verstand seinen Einwand wohl falsch und verwahrte sich gegen die Unterstellung, die Stadtwerke hätten dem Rat falsche Zahlen präsentiert. "

Das kann man so und so sehen. Die Zahlen, die die Stadtwerke geliefert haben, werden wohl richtig sein:
Aber das entscheidende Zahlenwerk, eine einfach strukturierte (Plan-)kostenrechnung fehlt hier.

Es gibt zwei Gründe , warum die entscheidenden zahlen hier fehlen.

Erstens:
Diese Fähre (bzw beiden Fähren )ist wahrscheinlich wieder eines dieser typischen kommunalen Projekte, wo ohne jegliche betriebwirtschaftliche Planung das Geld zum Fenster herausgeschmissen wird.
Und wenn man die Bürger an dem Abend richig informiert hätte, hätte man dies wohl zugeben müssen.

Zweitens:
Herr Haas und Herr Rütter wissen natürlich , dass die Kassen leer sind. Und die politische Entscheidung ist schon lange gefallen: Das Ding muss weg, egal wieviel es tatsächlich kostet; und wie man noch an der Kostenschraube drehen kann.
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#63 Zuschauer 14.03.2016 08:43
60.Erbarmen Bitte -- Ich fühlte mich als Zuschauer in dieser Ratssitzung auch angesprochen ! Sie haben wahrscheinlich das selbe Sprachgebrauch wie das Grüne Ratsmitglied wie ich ihr Kommentar verstanden habe.
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#64 Internetkunde 14.03.2016 09:27
Warum wird das Verhalten von Herrn Bay eigentlich nur hier thematisiert und nicht (nie) in den Tageszeitungen?
Und warum auch beim Kurier nur online und nicht in der gedruckten Ausgabe?
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#65 bay bay 14.03.2016 11:27
@64 Internetkunde,

weil es völlig normal ist/war, dass Herr Bay und seine GRÜNEN Freunde, Garisch und Leenders, mit Duldung der CDU die wehrlosesten Ratsmitglieder mobben konnten. Bürgermeister Theo Brauer hat damals oft noch Einen drauf gesetzt.

Was Frau Else Peters und Herr Zigan damals einstecken mussten, war ungeheuerlich!
Internetkunde, haben sie davon jemals in der Presse gelesen?
Das bei dem letzten Vorfall(Faschismusexperte), die Ratssitzung weiter geführt wird, als wäre nichts geschehen, ist kein gutes Zeichen.

Unter dem Vorsitz der neuen Bürgermeisterin Frau Noting, hätte ich es nicht für möglich gehalten. Und es geht genauso weiter.
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#66 Martin Fingerhut 14.03.2016 11:31
Das F-Wort habe ich NICHT gehört.
Es muß gefallen sein,
während andere RatsMitglieder diskutierten
und Bay's Mikro abgeschaltet war.
Nicht ungewöhnlich, daß Bay auch dann herumBölkt, wenn er nicht dran ist.
Deshalb habe ich mich auf das konzentriert,
was die anderen sagten.
Halte es für plausibel, wenn es Frau Northing ähnlich gegangen ist.

Daß Frau Northing zögert, einzuschreiten, weil sie sich nur auf HörenSagen Dritter verlassen muß,
kann ich zunächst verstehen.
Daß ausschließlich von der Seite SPD - OK - FDP der "Faschist" bestätigt wurde,
unterStützt zunächst ihre Vorsicht.
Doch wenn es wirklich anders gelautet hätte,
warum erklärt dann niemand von CDU oder Grünen,
daß die anderen sich verhört hätten ?

Die Version, die Bay später am PresseTisch der Presse aufTischte,
halte ich für absurd :
Ein "-ismus", erst Recht ein "-ismus-Experte" klingt zu anders als "-ist".
Wenn jemand - sogar mehrere - "Faschist" verstanden haben,
dann kann es wohl kaum "Faschismus" gewesen sein.
Eher hätte Bay sich mit "Fasching" rausZuReden versuchen können.

In seiner halbHerzigen Nicht-Entschuldigung beruft sich noch nicht einmal Bay selber auf die Story des "F-Experten".

@ Faschismus - Stalinismus - Islamismus :
Sämtliche -ismen stehen für Extreme.
Sämtliche Extreme sind unMenschlich.
Denn sie verlieren das menschliche Maß,
das immer auch Rücksicht nimmt auf die Unvollkommenheit des Menschen.
Selbst ein Humanismus ist - in teoretischer ReinForm - nicht mehr human.
Bei Extremisten ist es ganz egal, an welcher Seite des politischen Spektrums sie sich selber wähnen.
Die politische Skala ist für mich nicht ein Balken von links nach rechts,
sondern ein Band,
das sich an den Seiten nach hinten biegt
und ganz weit hinten - hinterm Wald und hinterm Mond - zu einem Ring schließt.
Jede Richtung hat oder hatte ihre Extremisten.
Meine Eltern erinnerte das, was in den 70er gegen Unternehmer gehetzt wurde,
sehr an jenes, was sie in den 30ern im Stürmer hatten lesen müssen.
Allein, daß im einen Fall die Juden an allem Schuld sein sollten,
im anderen die "Ausbeuter".
Zur Zeit der KreuzZüge, der Reformation, des Terrors in NordIrland, gaben sich die Extremisten als "kristlich" aus,
heute behaupten andere von sich, den "wahren" Islam gepachtet zu haben.
Worte werden ausgetauscht, die Parolen bleiben die gleichen.
Die Waffen werden ausgetauscht, die Verbrechen bleiben die gleichen.

@ B.R. :
Endlich wieder Kommentare von Ihnen,
denen uneingeschränkt zugestimmt werden kann.
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#67 B.R. 14.03.2016 16:18
@ 66 Martin Fingerhut )

Danke, ich werde selten gelobt.
Ich werde mich auch weiterhin bemühen, hier kostenlos Kommentare einzustellen, die 100 % ig ihre Zustimmung finden werden.

Auch für mich gibt es einige Indizien, dass Frau Northing das betreffende Wort bzw. die Beschimpfung nicht gehört hat.
U.a.: Olaf scheint ja nicht zu 100% mit Frau Northing unter einer Decke zu stecken; kann man an dem Leserbrief von Frau Northing im kurier am sonntag zugestellt am samstag erahnen.

Von daher gesehen glaube ich hier auch mal ausnahmsweise Olaf.
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#68 Martin Fingerhut 14.03.2016 17:07
@ #64 Internetkunde :
Warum stehen die Eskarpaden des Klever Bay's nicht in den TagesZeitungen ?

Stellen Sie sich mal vor,
zur aktuellen WahlVerdrossenheit fänden Sie in einer GrenzWertigen Post

auf einer LokalSeite ( wenn auch nicht gleich auf der allerErsten )

ganz oben links ( also an prominentester Stelle )

unter dem amtlichen Wappen des Kreises

und der ÜberSchrift " Kreis Kleve ",

aufgepeppt mit einer Karikatur von Familie Krause am MittTagsTisch,

im ErscheinungsBild der redaktionellen Berichte
- jedoch FETT hervorGehoben -

folgende Verse :

###
Familie Krause geht hier mal
zum MittTagEssen ins Lokal.
Die SpeiseKarte wird gereicht,
man liest sie, prüft sie und vergleicht,
und dann wählt jeder aus dem Kreise
sich selber seine LieblingsSpeise.
Nur Vater Krause brummt dabei :
" Ich halt' nichts von der Wählerei,
wählt ihr für mich, mir ist egal
was man mir reicht als MittTagsMahl ! "
Bald wird das Essen aufgetragen
und freudig füllt man sich den Magen,
doch Vater Krause ruft entsetzt :
" Just dies Gericht bringt man mir jetzt ?
Ich hätte alles gern verzehrt,
nur dieses nicht - weil's ganz verkehrt ! "
Moral : Wer vor der Wahl sich drückt,
ist hinterHer oft nicht beglückt
und denkt : Mein StandPunkt war verfehlt,
ach, hätte ich nur s e l b s t gewählt !
[...]
###

So weit, so gut.

ein demokratischer Aufruf ?

" Klever, bitte geht zur Wahl ? "

moralisch lauter ?

von wegen !

Die Moral von der Geschicht' entlarvt,
wes Moral dies Blatt beherrscht :

###
[...]
Drum, lieber Bürger, gib auch du
den StimmSchein ab -- wähl' CDU !
###

So stand es am 19. Juni 1954 in einer schon damals Recht Peinlichen zeitung,

Und deren - ehemalige - Konkurenz,
der über JahrZehnte hinWeg Tausende von interessanten Berichten zu verdanken war,
ist von der KonzernSpitze kastriert worden.
Ziel : NRZ = Nur Rp-Zitate.

Was glauben Sie also,
haben die Klever in den vorigen 60 Jahren von den tatsächlichen Vorgängen in Kleve erfahren dürfen ?
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#69 Jens-Uwe Habedank 14.03.2016 20:06
Mal zurück zur Fähre an sich:
Der Staat, das Land, der Kreis, die Kommune erhalten Steuergelder um letztlich die Infrastruktur, das etwas einfachere Leben der BürgerInnen etc. zu bezahlen und versorgen.
Hierzu gehört m.E. nach auch die Erreichbarkeit von Zielen, hier die Stadt Kleve.
Dafür gibt es z.B. Straßen von Reichswalde nach Kleve. Dafür gibt es auch eine Fähre von Schenkenschanz nach Düffelward ( weil es einfacher ist als über Griethausen; 800mm statt 8km).

Wenn nun Alles rein nach Kostengesichtspunkten gewertet/ entschieden werden müßte - na, dann könnte man den Klever Haushalt wohl um die 70% bis 95% reduzieren?
Wer braucht schon einen Stadtrat mit Sitzungsgeldern - wenn diese (Stadträte) sich anderweitig ernähren können?
- Wer braucht schon ein neues Rathaus - wenn offenbar Entscheidungen außerhalb diesem getroffen werden (z.B. Hotel 130, Beigeordnete, usw.)?
- Wer braucht schon ein Schulamt - wenn stets externe Gutachten, allein schon für Schülerzahlen, benötigt werden?
- Wer braucht schon eine Stadtkasse - wenn irgendwo in Moers oder Umgebung verrechnet wird..?
- Wer braucht schon ein Bauamt - wenn stets ein Gericht über Bebauung entscheiden muss?
- Wer braucht schon ein Stadtmarketing - wenn die Mitglieder sich selbst um ihre Vermarktung kümmern müssen?
- Wer braucht schon ein städtische Wirtschaftsförderung - wenn die Einzelhändler erst aus der Presse über Veranstaltungen im Nachgang informiert werden?

Wer braucht eine soche Führung in der Stadt, die BürgerInnen - die nur dafür zahlen, bei jeder Schieflage ( die sie gar nicht zu verantworten haben) noch mehr zahlen...???
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#70 B.R. 14.03.2016 21:08
@ 66 Martin Fingerhut )

So wird es auch für Aussenstehende verständlich. Ich hat es mir auch so ähnlich gedacht.
Entweder hat die Bürgermeisterin es nicht gehört.
oder sie hat es vielleicht halb gehört. Und dann gibt es ein Problem, weil die anderen sich nicht einig sind.

Mir leuchtet langsam alles ein. Herr Bay hat es eventuell auch absichtlich gemacht, diese Provokation etwas unverständlich in den Raum zu werfen.

Die Stadtwerke haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht, der Abend droht zu einem deseaster zu werden.
Herr Bay als Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke, versucht nun mit solchen Beleidigungen die Diskussion in eine andere Richtung zu lenken.
Hätte er klar deutlich seine Beleidigung geäußert, hätte er kurz hart gemaßregelt werden müssen; und dann wäre es wahrscheinlich weiter gegangen.

So entsteht nun ein ziemliches Chaos, und alle diskutieren eigentlich nur noch über Herrn Bay und Frau Northing.

Ich denke Herr bay ist auch sehr erfahren, dass er schon weiss, was er macht und wie weit er gehen kann.
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#71 zyx 15.03.2016 10:04
Irgend wie, erinnert mich das alles an ein Kasperle-Theater.
Die Sitzung wird eröffnet, der Vorhang geht auf:

Im Rahmen des Theaters sitzen Herr Bay und Frau Maier-Wilmes von den Grünen. Vor dem Theater sitzen die Herren und EINE versprengte Dame von der CDU. Links sitzt die SPD, die eigentlich bei der CDU sitzen müsste.
Ganz außen, damit sie nicht soviel mit bekommen, sitzt die FDP und die Offenen Klever.

Bay und Wilmes eröffnen die Vorstellung mit einem Feuerwerk von Prüfaufträgen für die Verwaltung, die dann regelmäßig die Augen verdrehen. Von existenzieller Bedeutung scheint für Bay und Wilmes das Radfahrwegekonzept zu sein. Schulpolitik ist aber nicht so wichtig und kann warten, wegen der Prüfaufträge. Die Zuschauer der CDU lassen es in aller Würde, schweigend über sich ergehen. Sie haben sich daran gewöhnt und nur Herr Gebing hat die Lizenz, etwas zu sagen.
Sollte es jemand von der FPD und der OK wagen, etwas kritisches zu fragen oder zu bemerken, klettert Bay aus den Theaterkasten raus, beschimpft die Betreffenden als Zyniker, Lügner, Faschismusexperten, ... kurz, als Dummköpfe, die nicht würdig sind, an der Vorstellung im Rat teilzunehmen.

Frau Northing lernt schnell dazu und hört auch lieber nichts, wenn es um Beleidigungen geht. So wie die Damen und Herren der Grünen und der CDU auch nie was hören.

Sollte es tatsächlich jemanden von den Zuschauern geben, der sich über die Wahlergebnisse vom letzten Wochenende wundert?
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#72 Martin Fingerhut 15.03.2016 10:28
@ #67, #70 B.R. :
Danke für den Hinweis auf den LeserBrief.

Ich denke, auch trotz Frau Northing's UmArmung ist O.Plotke weiterHin vertrauensWürdig.

Die AbKnutscherei ist nicht mein Ding
und zum Glück bin ich von ihr noch nicht angegriffen ( wörtlich gemeint ) worden.

---

Warum zögerte Frau Northing, auf das F-Wort zu reagieren ?

Vielleicht weil Frau Tekath es für zu grundSätzlich unangebracht hält ?
Soweit ich mich erinnere,
argumentierte Frau Tekath, es sei ein demokratisch gewählter Rat
und deshalb könne es dort keine Faschisten geben.

Bei allem, was ich an diesem Rat kritisiere,
- tatsächlich halte ich den Begriff "Faschist" bei keinem einzigen der momentanen Mitglieder für angebracht.
allerdings :
Wie die Geschichte bereits x-fach bewiesen hat
und es auch aktuell in Europa wieder beweist,
können durch demokratische Wahlen auch Extremisten in Parlamente gelangen.

Vielleicht hat Frau Northing an die Zeit in 5 Jahren gedacht
- nach den nächsten BürgerMeister- und RatsWahlen :
Wenn jetzt das Wort "Faschist" als grundsätzlich unzulässig ausgeschlossen würde,
könnten eines Tages passende Bezeichnungen für manche demokratisch gewählten Extremisten fehlen.

---

Sie haben Recht, die Diskussion um Bay lenkt völlig vom Tema ab.
Das ist auch mein Eindruck schon während der Sitzung gewesen.

Da ich Bay da schon zuvor mehrere Stunden lang immer wieder herumBölkend ertragen mußte,
glaube ich nicht, es sei von ihm speziell zur Ablenkung inszeniert.
Zumindest nicht aus CDU-grüner ParteiTaktik.
Wenn, dann höchstens aus SelbstSucht.

Für Ablenkung ist Udo Janßen zuständig,
der wieder einmal in gewohnt überheblicher, hochNäsiger Art sein Opfer herumMachen wollte.

Allerdings stahl Bay ihm die Schau.
Zitieren
#73 xyz 15.03.2016 10:32
#71. zyx

Das haben Sie ganz wunderbar herausgefunden und kommentiert!

Nicht umsonst hat Martin Fingerhut in einem seiner Kommentare geschrieben, dass das eventuell gefallene Wort auch "Fasching" gewesen sein könnte........ ;-)
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#74 zyx 15.03.2016 11:17
Zitat Michael Bay aus:
lokalkompass.de/.../...

"... , der Deutsche Nazimichel steht geifernd in der Ecke und erregt sich zusammen mit seinem bürgerlichem Pendant am eitrig wahnhaften, an Rassentheorien, verpflichtet Frauen dazu, wieder zu Gebärmüttern zu werden und dem Volk deutsche Kinder zu schenken."

Wundert sich immer noch irgend einer über die Wahlergebnisse vom Wochenende???
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#75 Martin Fingerhut 15.03.2016 15:47
@ #73 xyz :
kleine Korrektur :
Daß Bay tatsächlich "Fasching" gesagt haben könnte, halte ich NICHT für möglich.
Lediglich hätte sein gequälter AusRedeVersuch der Presse gegenÜber
mit "Fasching" nicht ganz so offensichtlich an den Haaren herbeiGezogen geklungen.
Wenn er überhaupt auf diese Idee gekommen wäre.
Ist er aber nicht.
Also hat er das Wort "Fasching" auch nicht benutzt.
Weder in jener AusSage, um die es ging,
noch in seinem hilflosen (V)ErklärungsVersuch.

Allerdings wäre der Begriff "Fasching" für einiges von dem,
was Bay so bietet, was der Rat sich von ihm bieten läßt, was wir uns von ihm bieten lassen müssen,
eine zutreffende - wenn auch verharmlosende - UmSchreibung.

( s. z.B.
www.kurier-am-sonntag.de/.../4391-marienschul-eltern-sauer-auf-klever-schulausschuss#comment-14358
)

@ #71 zyx :
Dem Lob von #73 xyz schließe ich mich an.

Da Sie die nachMittTagsFüllenden Vorstellungen bay Hofe wohl nicht mitErlebt haben,
eine Ergänzung :
SchulPolitik ist ein ganz immanent wichtiges BayWerk !
( s. obigen link, weitere Berichte dazu demnächst aus jenem Teater ).

running gag in den Aufführungen des HofKasperleTeaters sind übrigens jene WortMeldungen Frau Dr. Meyer-Wilmes,
in welchen Sie erklärt, daß sie annehme, daß das, worüber gleich abgestimmt werden soll,
( gelegentlich auch das, wofür sie bereits votiert hat )
gar nicht das sei, was dort stehe, sondern irgendEine völlig andere Bedeutung habe.
Welche das sein soll, umschreibt sie bestenfalls nebulös.
Es kümmert ohneHin niemanden,
denn beschlossen wird das, was die Verwaltung vor-geschrieben hat.
In der Bedeutung, wie es dort steht.
Nicht in irgendEiner anderen, welche Frau Dr. Meyer-Wilmes sich zurechtTräumt.

à propos Kasperle-Teater :
Während einer Veranstaltung über BürgerBeteiligung
in Baden-WürttemBerg
stellte ich mich einem aus FrankFurt stammenden Professor, der jetzt in Berlin lehrt,
vor als " aus Kleve ".
SOFORT wußte der über Kleve Bescheid !
Er hatte insbesondere das Ergebnis der Klever BM-Wahl von Berlin aus verfolgt.
So intensiv hatte er selbst nach Jahren noch jene Kasperle-Vorstellung von "BürgerBeteiligung" in Erinnerung,
die er in Kleve hatte mitErleben müssen.
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#76 B.R. 15.03.2016 19:02
@ 74 zyx )

Dieses Geblubber zwischen Michael Bay und Willi Heuvens ist schon wirklich sehr seltsam.
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#77 Jens-Uwe Habedank 15.03.2016 22:01
Letzes Mal war ich wohl in 2012 oder 2013 bei einer Klever Ratssitzung - was Ablenken, Niedermachen Fragender und Durchsetzung-kraft-"Anmache" anzugehen scheint, hat sich wohl nicht wirklich was geändert..?

Willis Idol, TB, wirkt noch immer; wenn gleich nun etwas weiblicher...
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#78 Martin Fingerhut 16.03.2016 10:45
@ #77 Jens-Uwe Habedank :
Doch, verändert hat sich durchAus ETWAS :
DieJenigen, die weiter denken und kritisch fragen,
werden nicht mehr auch noch vom Platz des Vorsitzenden aus
mit endlosen haßErfüllten Tiraden überSchüttet.
DAS hat sich geändert.
sonst ? s.u. !

Die übrigen Idole wie Bay und Udo Janßen treiben ihr UnWesen weiter.
Nur Leenders scheint zum Glück endlich Geschichte.
Doch dafür schafft Bay sich weitere Handlanger heran.
Um Platz zu schaffen, wird gefeuert, wer zu grün ist.

@ all :

a-sozial : Kleve's a-Fähre

Der Beschluß, die Fähre abzuschaffen, stammt noch aus der AmtsZeit des vorigen BürgerMeisters.
Inzwischen sitzt eine andere Person auf dessen Sessel.
Mehr Änderungen auf einmal scheint Kleve nicht verkraften zu können.
JedenFalls bleibt alles übrige in Kleve's Tradition :

- Am 09. beschließt der Rat, am 16. werden die Bürger informiert.

- Am 09. beschließt der Rat NOCHMALS das gleiche, das er bereits 9 Monate zuvor beschlossen hatte,
was aber so schlampig formuliert war, daß es so nicht zu gebrauchen war.

- Am 09. beschließt der Rat aufGrund von Zahlen, die so präsentiert wurden,
daß wohl keiner sie gründlich lesen konnte - geschweige denn verstehen.

- Am 09. beschließt der Rat allein aufGrund eines einzigen TeilAspekts;
die zur Wertung sonst noch nötigen Daten werden gar nicht erst genannt.

- Am 09. fordern mal wieder allein die Offenen Klever eine vollständige Übersicht.

- Am 09. werden deswegen die Offenen Klever mal wieder von fast allen anderen gemeinsam angefeindet und für lächerlich erklärt.

- Am 09. liegen die vorgeblichen "Argumente", mit welchen die Offenen Klever verhöhnt werden,
wie üblich zwischen irreFührend und völlig abwegig.

- Am 09. beschließt Rat die Fähre abzuschaffen, weil sie angeblich zu teuer sei,
doch gerade über die Kosten ist am wenigsten berichtet worden.

- Am 09. beschließt der Rat mit vor allem der CDU-grünen Mehrheit,
ohne sich um wesentliche Informationen zu kümmern.

- Am 09. beschließt der Rat - und die Bürger, die das mitErleben müssen, sind verdonnert, es sprachlos hinZuNehmen.

- Am 09. hat der Rat schon längst beschlossen - erst eine Woche später ( heute, am 16., 19:00 im blauen Salon der StadtHalle ) werden die Bürger "informiert".

Bin gespannt, was die Bürger heute sagen.
Was sie heute sagen dürfen.
Was sie sich noch zu sagen aufraffen.
Oder ob sie es zu sehr gewohnt sind, in Kleve nichts zu sagen zu haben.

Alles wie gewohnt.

Alles in der Tradition der vorigen 11 Jahre.

Ist doch toll, wenn alles so schön beim alten bleibt, isn't it, Mrs Mayoress Northing ?
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#79 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 16.03.2016 12:08
@ 77

Lieber Jens-Uwe, wer hätte nicht gern Idole, erfolgreiche Idole?

@ 78

Der Name Leenders fiel .... Meine Erfahrung mit Dr. Artur Leenders: hochintelligent, Menschlichkeit und Sozialverhalten ebenfalls ausgezeichnet, Kenntnisse in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen: sehr gut.
Solche Menschen haben es schwer, gewählt zu werden .... in Deutschland.
Übrigens: ich war Sparkassenmitarbeiter von 1970 bis 2013, war auch nicht der Dümmste, wurde 1989 letztmalig höhergruppiert - keine Gehaltserhöhung über 24 Jahre .... meine Zeugnisse hatten alle das Prädikat -1- ...! Kleider machen Leute ....
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#80 Martin Fingerhut 16.03.2016 14:06
Das a-fähre Kleve wurde dem Rat SO vor-bereitet :

Gezeigt wurden Statistiken über Statistiken über FahrGastZahlen,
die so umfangReich und deshalb so klein beschriftet waren,
daß sie nur schwer zu entziffern waren.

Zum Teil schien das, was zu den BalkenGrafiken vorgetragen wurde,
gar nicht zu dem zu passen, was gezeigt wurde.
z.B. war mehrfach von nur einem einzigen FahrGast die Rede,
während lauter Balken zu sehen ware, die locker bis zur Höhe der Beschriftung "20" reichten und sogar darüber hinaus.

Zur Steigerung der Verwirrung gab es immer gleich 2 Balken.
Offenbar sollten sie unterscheiden,
wer einzeln bezahlt hatte und wer eine SammelKarte benutzte.

Dabei wurde offenbar unterstellt, EinzelZahler seien grundSätzlich keine Schänzer.

Warum ist nicht spätestens seit dem vorigen Sommer konkret erhoben worden,
welcher FahrGast woher kommt und wohin will ?
So unterBeschäftigt, wie der FährMann angeblich sein soll,
wäre das doch ganz nebenBei möglich gewesen.

Mit Vergleichen, um wie wenig der Weg via GrietHausen länger sei,
sollte der Verlust der Fähre harmlosGerechnet werden.

"Nur" 2 km mehr bis nach Kleve zum Einkaufen klingen für AutoFahrer harmlos,
doch für Senioren auf der fiets ?

8 km UmWeg zwischen KranenBurg und Schanz
mögen aus der Sicht von Klevern nicht relevant sein,
denn - so glaubt er - welcher Schänzer will schon KranenBurg ?
Doch wieViele sind es wirklich ?
Arbeitet jemand vielleicht dort ?

und umgekehrt :
WieViele Touristen planen ihre Tour am Rijn entlang über Millingen und die Schanz ?
Für wieViele davon ist gerade das ÜberSetzen mit der Fähre ein attraktives Element ?
Werden sie noch auf der Klever RijnSeite entlangFietsen,
wenn sie 8 km UmWeg via GrietHausen strampeln müssen ?

Tabellen, wie - scheinbar - wenig länger der Weg ohne Fähre ist, sind schön und gut,
nur geben sie höchstens eine ungefähre Ahnung von den tatsächlichen Folgen.

Völlig absurd wurde die Tabelle bei dem Hinweis,
bis Emmerich sei es ohne Fähre sogar kürzer.
So, als sei es für jene, die nach Emmerich wollen,
ein Vorteil, wenn es keine Fähre mehr gibt.

Während Rat und Gäste mit Dutzenden Balken detailiertester FahrGastStatistiken bombadiert wurden,
gab es nur eine äußerst grobe Übersicht, wie sich die Kosten zusammenSetzen.

Ausführlich hingegen wurde lamentiert,
wie sehr sich seit 2005 die Auflagen verschärft hätten.

So seien z.B. ein Radar und gleich ZWEI SeeFunkNotRufGeräte vorgeschrieben.
Gewiß sind das Posten, die für die Fähre zur Schanz lächerlich überTrieben erscheinen.
Aber vorhanden sind sie doch wohl.
Angeschafft zu werden brauchen sie also nicht mehr.
Welche Kosten können sie dann noch verursachen ?
Genau darüber schwieg des Sängers Höflichkeit.

StattDessen wartete er mit der Sensation auf,
die PrüfVorschriften für unser TraumSchiff seien ein MammutWerk mit 1.200 Seiten.
na und ?
WieViele Seiten haben wohl die gesammelten Vorschriften für die TÜV-Prüfung von Pkw.s ?
Wird die Stadt folglich sämtliche DienstWagen abschaffen,
weil die Leute vom TÜV zu viel gelernt haben müssen,
ehe sie kontrollieren, ob der Blinker blinkt ?

Relevant wäre gewesen : Was KOSTET die Prüfung ?
Doch dazu keine Auskunft.

Ein Verdacht drängt sich auf :

Als eine neue Fähre angeschafft wurde, um gelegentlich auch einen Trecker überZuSetzen,
haben sich dabei die StadtWerke ganz einfach überHoben ?

Hat niemand sich in der Branche ausgekannt ?

Wie sonst konnte eine Fähre gekauft werden,
deren Antrieb für das AltRijnRinnsal völlig ungeeignet war
und die deshalb aufwendig umgebaut werden mußte ?

Ist einfach eine große - ZU große - Fähre angeschafft worden,
ohne zu ahnen, welche Folgen daran hängen ?

Wer sich nen 30Tonner leistet,
um morgens beim Bäcker an der Ecke Brötchen zu holen,
kommt auch nicht mehr mit dem MopedFührerSchein aus.

Hat bei Stadt und StadtWerken keiner geahnt,
daß wenn ein KreuzFahrtSchiff als Fähre angeschafft wird,
dann der FährMann halt auch ein Patent für große Fahrt auf allen 7 Meeren braucht ?

Daß dann ein Klever AngelSchein nicht reicht ?

Sind wirklich erst nach 2005 die Vorschriften verschärft worden ?
Oder ist manchen erst nach und nach aufgegangen,
welche Vorschriften alle schon von Beginn an eigentlich hätten eingehalten werden müssen ?

Sind deshalb denen, die "Verantwortliche" heißen,
weil sie eigentlich verantwortlich handeln und sich folglich gründlich informieren sollten,
die Folgen über die Köpfe gewaksen ?

Sind die gründlichen Informationen dem Rat und den Bürgern vorEntHalten worden, um zu verschleiern, wer sich wie sehr blamiert hat ?

Wollte jetzt die Mehrheit im Rat sich aus der Verantwortung stehlen,
inDem sie über die Köpfe der Schänzer hinweg die Fähre beseitigt,
ehe die SelbstÜberschätzungen noch weitere Folgen zeitigen ?

Für den 1. Versuch, im vorigen Juni, belastete sich der Rat gar nicht erst mit Zahlen.
Doch der 1. Beschluß war wohl ebenSo überEilt schlampig,
wie offenbar der Kauf einer quasi HochSeeFähre.

Die Peinlichkeit, einen 2. Anlauf zu benötigen,
wurde kaschiert unter einem Bombardement von StatistikGrafiken.

Peinlichkeiten erst zu produzieren und dann über sie hinWegTäuschen zu wollen,
hat in Kleve eine lange Tradition
und immer noch HochKonjunktur.

Ist doch toll,
wenn manche sich so elegant aus der Affaire machen können,
weil das a-fähre Kleve von einer will-fährigen RatsMehrheit beschlossen wird.
Diese will fährige Daten gar nicht erst erfahren.
Kein Wunder, wenn Kleve eigentlich schon längst un-fähr ist.


@ #79 Willi Heuvens, SparKAng.i.Ruh. :
### erfolgreiche Idole? ###
### hochIntelligent, menschlich, sozial, ... ###

Howgh - der LobHeuvelei-Bot hat gesprochen !

Wen hat's diesMal getroffen ?
Ach ja, das LeendersZombie.
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#81 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 16.03.2016 14:11
@ 80
"Zombie"
... da bleib ich lieber sachlich, so wie bei den Unternehmensbesuchen mit dem Genannten und anderen.
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#82 Bernd Derksen 16.03.2016 14:21
@Martin Fingerhut
In Bedburg-Hau gibt es ja mittlerweile ein Fragerecht für Bürger zu Beginn UND am Ende JEDER Rats- und Ausschusssitzung (genauer des öffentlichen Teils).

Welche Fraktion in Kleve hat derartiges beantragt?
Und wie verhielten sich ggf. die anderen dazu?
______
Ich entsinne mich, dass in B-H dem ersten Anlauf der SPD dazu vonseiten der CDU und FDP mit recht drastischen Formulierungen begegnet wurde.
Beim nächsten Versuch, Jahre später, gab es komplettes Einvernehmen bei der nun geltenden, noch weitergehenderen Variante der Einwohnerfragestunde. (Vermutlich weil keiner glaubte, sich noch Widerstand leisten zu können.)
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#83 B.R. 16.03.2016 14:48
@ 81 Willi Heuvens )

Was heisst den jetzt sachlich ?
Man kann sich einmal sachlich äußern.
Man kann sich auch ein zweitesmal sachlich äußern.
Aber wenn man 76.563 mal sachlich dasselbe gesagt hat, wird es irgendwann
unsachlich.
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#84 Der Laie 16.03.2016 15:14
@ Willi Heuvens
warum sollte man jemanden nur weil er unkündbar ist, dafür das er sich morgens in die Anwesenheitsliste einträgt,mehr Gehalt bieten.

@80 Martin Fingerhut
Wenn man seinen Gesprächspartner schon nicht überzeugen kann, muß man ihn wenigstens verwirren.
Die Zeiten bei den Stadtwerken, wo man aus dem Vollen schöpfen konnte gehen doch auch hier zu Ende.Auf der einen Seite sollen die Stadtwerke Geld in die Stadtkasse spülen,auf der anderen Seite politisch motivierte Projekte wie Fähre, Schwimmbäder und Parkhäuser als defizitäre Betriebe
subventionieren.
Nur leider wurde das alte Monopol,wem die Leitung gehört dem gehört auch der Kunde aufgehoben.Als mehrmaliger Wechselkunde bei der Strom und Gasbelieferung freue ich mich jedesmal wie einfach doch Geld sparen geht.

Da ich vermutlich nicht der einzige bin,der seine Ausgaben im Blick hat,dürfte es schwer werden von einem Geschäftsführer der Stadtwerke zu verlangen,Gewinne zur Aufbesserung der Stadtkasse zu erwirtschaften und auf der anderen Seite wettbewerbsfremde Preise verlangen zu müssen, damit Nostalgie Fähren betrieben werden können.

Als nächstes dürfte doch die Schleuse in Brienen auf dem Prüfstand stehen,so wie der Unterhalt der Bundeswasserstraße Altrhein.
Wo keine Berufsschiffahrt möglich ist,warum soll die Allgemeinheit für das Hobby von Freizeit Kapitänen zahlen.

Warum man in Kleve aber immer Dückskes um alles unbequeme drehen muss,ist mir unerklärlich.
Die Stadtwerke hat eine falsche Fähre gekauft,die Einnahmen decken die Betriebskosten nicht,die Stadt will sich diesen Verlustbringer nicht länger leisten,was kann man daran nicht verstehen.
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#85 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 16.03.2016 15:43
@ Bernd

Richtig, hier wendet sich einiges zum Guten, zum Bürgerfreundlichen und Bürgernahen. Man sollte auch mal Positives schreiben, nicht immer und überall gegen alles sein.

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Antworten auf Kommentare von Forenteilnehmern ohne Echtname gebe nicht mehr.
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#86 Martin Fingerhut 16.03.2016 16:04
@ #81 Willi Heuvens, SparKAng.i.Ruh. :
"sachlich" : s.u.
"Zombie" : Jemand, der scheinbar von den Toten wiederAuferstanden ist und in der Welt herumGeistert.
Leenders :
hatte Anfang 2014 versprochen, Kleve nicht weiter zu schaden.
( www.kurier-am-sonntag.de/.../7095-polit-paukenschlag-artur-leenders-hoert-auf )
war also politisch tot.
Doch nur 1 Jahr später putscht er sich in die BM-Kandidatur.
Geistert also wieder herum.
q.e.d.

Entlarvendes über den " hochIntelligenten, menschlichen, sozialen, ... " Heroen
ist z.B. ab
www.kurier-am-sonntag.de/notizblog/9856-menschen-mit-auslauf#comment-11803
zusammenGetragen.

### so wie bei den Unternehmensbesuchen mit dem Genannten ###
Es wäre für Sie ernüchternder gewesen,
zu erleben, wie er sich in RatsSitzungen und Begegnungen mit Bürgern aufführte.


@ #83 B.R. :
Und alles rein illusorische wird auch bei der Millionsten Wiederholung nicht sachlich.


@ #82 Bernd Derksen :
Wenn es sogar schon bis in W.H.'s B-H vorgedrungen ist,
kann es bis Kleef ja nur noch wenige JahrHunderte dauern.

äh, Verzeihung :
Dann muß also auch B-H schleunigst in Schutt und Asche fallen.

Und Kleef bleibt ganz allein übrig auf verwüsteter Flur.

Als Hort der reinen Lehre von wahrer BürgerBeteiligung.
bundesWeit bekannte Kasperle-"BürgerBeteiligung" à la UnterStadtWorkShop.

Mit "teilSaniertem" fröhlichem RatHaus,
wunderSchöner VolksBank,
niedlichem Hotelchen,
kleinTeiligem MinoritenHattan,
einem großZügigen RatHausPlatz ... -Plätzchen ... -Keks ... -Krümel.
mommigen MarmorLuxusSozialWohnungen entlang des KermisDahls anStelle des HallenBades,
StauQuerSpange durch den TierGarten
und all jenem, was ein rauer Wind sonst noch nach Kleve wehen wird.

Und weil unsere StadtWerke so schon vorausSchauend hochSeeTüchtig eingekauft haben,
kann - Dank des KlimaWandels - die Fähre Martin Schenck
dann vom Kavariner Strand aus
über die SchanzSandBank hinweg
direkt die neue NordSeeInsel EltenBerg anlaufen.

ein Hoch auf die Klever StadtVerwaltung !

Wir dusseligen Bürger müssen halt nur ein paar JahrZehnte oder JahrHunderte brav stillHalten,
dann wird sich alles zum besten wenden.

Wer will kleinlich JETZT eine Fähre ?
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#87 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 16.03.2016 16:07
Ich denke aber, man kommt so langsam vom Thema weg .... ich hoffe alle Kontrahenten versöhnen sich wieder und begeben sich an die (politische) Arbeit, denn .... es liegt vieles im argen, vieles ist noch zu tun ....
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#88 Tyler Durden 16.03.2016 16:43
zitiere Willi Heuvens, Spark.ang. a.D.:

Antworten auf Kommentare von Forenteilnehmern ohne Echtname gebe nicht mehr.



Aufruf an alle: Bitte nur noch Pseudonyme benutzen!
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#89 Aufsichtsrat 16.03.2016 20:27
O.K., ich wechsele zum Vollpseudonym.
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#90 B.R. 19.03.2016 12:48
Mal zum Leserbrief "Unterschriftenautomat" im kurier.

Man könnte es auch anders formulieren, dass Frau Northing nicht in der Lage ist, eigenständig einen Leserbrief zu schreiben.
Ich hatte das hier schon während des Wahlkampfes vermutet, dass Frau Northing nur eine Marionette von Herrn Haas ist.
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