schredderJetzt sind natürlich alle einfach nur traurig. Der Wähler in Goch, Emmerich und Kalkar hat die Bürgermeister in Kalkar und Emmerich gnadenlos abgewählt und wollte in Goch auch keinen CDU-Mann mehr im Rathauschefsessel sehen. Das ist bitter und ungerecht und die Bürgermeister und ihre CDU-Wahlkampfteams haben im Wahlkampf ja nochmal sehr deutlich darauf hingewiesen, dass die Gegenkandidaten nur „Sprücheklopfer“ sind, die zudem noch inkompetent und konzeptionslos sind. Und trotz dieser schlagenden Argumente hat der Wähler die anderen gewählt. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln.

Auch darüber dass Emmerichs unterlegene CDU-Bürgermeister Johannes Diks heute meinte, es wäre besser gewesen, wenn die Bürgermeisterwahl im letzten Jahr zusammen mit der Kommunalwahl stattgefunden hätte. Stimmt natürlich. Aber das hatte er ja selbst in der Hand und wollte gerade das im letzten Jahr partout nicht. Ich weiß noch nicht warum, aber der CDU-Kreisparteichef Dr. Günther Bergmann wird uns sicher erklären, warum daran die Landes-SPD und/oder Ministerpräsidentin Hannelore Kraft schuld sind.

Also heute sind alle deprimiert und niedergeschlagen, aber ab morgen beginnt die ganz große Arbeit. Denn in den Rathäusern muss aufgeräumt werden. In 70 Jahren CDU-Alleinherrschaft sammelt sich ja so einiges an, was nun sicher dringend weg muss. Deshalb hier ein wichtiger technischer Hinweis: Die meisten Aktenvernichter schaffen nur 3 Meter Papier pro Minute zu schreddern! Es gibt aber auch einige Hochleistungsschredder, die auf 6 Meter pro Minute kommen. Im Dauerbetrieb neigen die Geräte außerdem zur Überhitzung und müssen dann 30 bis 40 Minuten zum Abkühlen pausieren. Das hält auf. Kleiner Tipp: Wenn man die Schnittwalzen zwischendurch mal ölt, erhöht das die Lebensdauer des Schredders.

Fein raus sind ja mal wieder die Klever: Die haben zwei Wochen Vorsprung!

„Und die Schneiden an den Sensen und Hauen und Gabeln und Beilen waren abgearbeitet und die Stachel stumpf geworden.“ (1. Samuel 13,21)

Olaf Plotke, 27. September 2015

Kommentare   

#1 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 27.09.2015 21:13
Wichtig erscheint mir, dass in Goch wie auch in Kalkar keine Bürgermeister der Altparteien gewählt wurden, dies ist ein gutes Zeichen und zeigt uns, dass die Altparteien keine Lösungen mehr bieten, sie sind verschlissen, konzeptlos und einfach nicht in der Lage, Kommunen zukunftssicher zu gestalten. Glückwunsch an Knickrehm und Schulz.
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#2 Erbarmen bitte! 28.09.2015 09:12
Lustige Phantasie, mehr aber auch nicht.
Schöne Bibelstelle.
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