„Wir begrüßen daher grundsätzlich die Vereinbarung von CDU und Bündnis90/Die Grünen im VRR zur Einführung eines Sozialtickets“, so Roland Katzy. „Offenbar hat nun auch die CDU begriffen, dass Mobilität für alle Menschen bezahlbar bleiben muss. Die CDU-Kreistagsfraktion ist nun gefordert. Sie wird sich dem Sozialticket auf Dauer nicht verschließen können. Ein gemeinsamer Antrag der SPD-Kreistagsfraktion und der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zur Einführung eines Sozialtickets für den Kreis Kleve zum Kreishaushalt liegt vor.“

„Bisher hatte die CDU das Sozialticket auf der kommunalen, der VRR- und der Landesebene kategorisch abgelehnt bzw. aktiv verhindert“, so der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bodo Wißen. „Es fehlen aber noch sinnvolle Finanzierungsvorschläge für das Sozialticket. Es darf nicht sein, dass die den normalen Fahrpreis zahlenden Fahrgäste allein dafür aufkommen müssen“ fordert Roland Katzy.

„Letztlich geht es darum, dass Menschen mit ALG-II-Bezug bzw. geringem Einkommen mit dem Sozialticket mobil bleiben können. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Da geht es wirklich um soziale Gerechtigkeit“, unterstreichen Bodo Wißen und Roland Katzy.

 

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