Kreis Kleve (04.11.2016). Der Unternehmerpreis Niederrhein ist eine Klever Idee. Eine Idee, die sich unter Führung des Wirtschaftsforum Niederrhein längst dem ganzen Kreis Kleve geöffnet hat. Am Donnerstagabend erhielten in der Stadthalle zwei Firmen und ein Manager den heiß begehrten Ritterschlag. Kleve ging diesmal leer aus. Das tat der guten Stimmung im Saal keinen Abbruch.Kreis Kleve (04.11.2016). Der Unternehmerpreis Niederrhein ist eine Klever Idee. Eine Idee, die sich unter Führung des Wirtschaftsforum Niederrhein längst dem ganzen Kreis Kleve geöffnet hat. Am Donnerstagabend erhielten in der Stadthalle zwei Firmen und ein Manager den heiß begehrten Ritterschlag. Kleve ging diesmal leer aus. Das tat der guten Stimmung im Saal keinen Abbruch.
„Wachstum, Wechsel, Wandel“ lautet das Motto des Abends. Und das traf auf die drei Preisträger zu. Eine weitere Gemeinsamkeit: Sie beschäftigen sich alle mit dem Thema Mobilität. Als erstes trat Susanne Convent-Schramm auf die Bühne. Sie leitet den Logistiker Convent in dritter Generation und hat mit ihrem Team viel bewegt. Um sich gegen die Billigkonkurrenz aus Osteuropa behaupten zu können, wurde das emmericher Unternehmen zum (Gefahr-)Spediteur mit Lagerfunktion... und noch ein bisschen mehr als das. Auch das Umfüllen und das Verzollen wird übernommen.
Preisträger Nummer zwei ist Ludger van Bebber, Chef des Airport Niederrhein in Weeze. Seit er 2004 die Geschicke des Flughafen übernahm, hat er mit reichlich Gegenwind zu kämpfen. „Eigentlich standen wir alle zwei Jahre vor dem Aus“, erzählte der Kalkarer mit einem Schmunzeln. Immer wieder neuen Herausforderungen wurde sich gestellt und früh erkannt, dass die klassischen Einnahmequellen eines Flughafens zum Überleben nicht ausreichen. Die Ansiedlung von mittlerweile 50 Firmen, ein innovatives Parksystem, der Solarpark oder die Vermietung von Terrain für Großveranstaltungen wie Parookaville wurden als weitere Einnahmequellen erschlossen.
Zu guter Letzt waren es Sven Holtermann und Richard Lacek-Herbrand, die für die in Kevelaer beheimatete Herbrand Gruppe die metallene Zins-Skulptur überreicht bekamen. An 19 Standorten  in 15 Städten erwirtschaftet das Unternehmen mit 950 Mitarbeitern rund eine halbe Milliarde Euro im Jahr. Gut 10.000 Fahrzeuge setzt Herbrand pro Jahr ab, etwa 95.000 Autos gehen durch die Hände der Werkstätten. Zahlen, die (nicht nur die Jury) begeisterten.

 

Text & Foto: Michael Terhoeven

Kommentare   

#1 B.R. 04.11.2016 17:24
Die hauptsächlichen innovativen Einnahmequellen des Herrn Bebber, um die Insolvenz nicht anmelden zu müssen, werden dabei aber verschwiegen.

- Steuerzahler: Merkels Gäste
- Steuerzahler: u.a. werden Zinsansprüche mit wertlosen Flughafenanteilen verrechnet.


Wie heisst es so schön in gut informierten Kreisen: " der Flughafen wollte unbedingt die Erstaufnahmeeinrichtung "

Und ein Gutachten zur Werthaltigkeit der Flughafenanteile hat es auch nie gegeben.
Nicht ohne Grund. Selbst den dubiosesten Wirtschaftsprüfungsgesellschaf ten wäre es unter den gegebenen Umständen nicht gelungen, einen Wert grösser null begründen zu können.
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#2 B.R. 05.11.2016 21:15
" Landrat bittet dringend darum, dass die Informationen die er mitteilt nichtöffentlich bleiben, da ansonsten ein enormer Schaden entstehen würde. Zudem könne dann infrage gestellt werden, ob der Weg, dem Kreistag Bericht zu erstatten, richtig sei. Der Flughafen würde sich in einer existenziellen Krise befinden. Wie und ob es weitergeht, sei offen. "

www.kleveblog.de/flughafen-niederrhein-protokoll-des-grauens/

Ich hätte da eine Idee, wie der Flughafen vor der Insolvenz gerettet werden kann:
Man verkauft dem Steuerzahler völlig wertlose Flughafenanteile zu Phantasie-Millionen Preisen. Gleichzeitig steigt man in grossem Stil ein in das Schneeballsystem mit Merkels Gästen.
Noch funktioniert das Schneeballsystem, aber nach den Wahlen werden die Bürger die Zeche dafür zahlen müssen
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#3 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 19.12.2016 12:00
Ich vermisse unter den Preisträgern die Verantwortlichen der ehemaligen Sparkasse Emmerich-Rees, die Jahrzehnte lang eine so erfolgreiche Arbeit leisteten, so dass es jetzt zur Fusion kam. Nicht nur übergroße Altersversorgungen sollte man zahlen, auch eine Honorierung mit einem Preis wäre angebracht gewesen ....
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