zoggel-webKreis Kleve (29.8.2016). Die Sparkassen Emmerich-Rees, Kleve und Straelen haben fusioniert. Das nordrhein-westfälische Finanzministerium hat diese Fusion jetzt genehmigt. Damit ist der letzte Schritt auf dem Weg zur Vereinigung der drei Institute erfolgt. Mit rund 550 MitarbeiterInnen und einer Bilanzsumme von 2,3 Mrd. Euro geht die neue Sparkasse Rhein-Maas an den Start. An 33 Standorten werden rund 240.000 Kundenkonten mit einem Volumen von knapp 4 Mrd. Euro betreut.

„Als eine Sparkasse in unserem Geschäftsgebiet aufzutreten, gibt uns die Möglichkeiten unsere Stärken zu bündeln und vor allem unsere Privat- und Firmenkunden zukünftig noch besser zu betreuen; wir sind damit die Nummer 1 in der Region“, so Rudi van Zoggel, Vorstandsvorsitzender der neuen Sparkasse Rhein-Maas (Foto).
Für die Kunden der Sparkasse Rhein-Maas ändert sich zum jetzigen Zeitpunkt nichts. Erklärtes Ziel der Sparkasse ist es laut Pressemitteilung, Aufwand und Veränderungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten. Über mögliche Änderungen werden alle betroffenen Kunden rechtzeitig und schriftlich informiert, verspricht das Kreditinstitut.
Erst mit dem Zusammenführen der drei Datenbestände, der sog. technischen Fusion, wird im Oktober 2017 der Fusionsprozess endgültig abgeschlossen.

Kommentare   

#1 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D 29.08.2016 21:11
Floskeln und Sprüche sind das eine - sehr gut Zahlen, hoch zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und "Punkten am Markt" sind das andere. Vielleicht nochmal die Fragen: warum konnte die Sparkasse Emmerich-Rees nicht alleine weiterexistieren? Warum zahlt man auch bei sehr schwachen Zahlen an die Verantwortlichen in Emmerich - nicht nur dort -die überhohen Alterbezüge? Mittelständler, Lohnabhängige, Arbeitnehmer fast aller Einkommensschichten dürften hierfür kein Verständnis haben, aber mit Wettbewerbsverzerrung durch die Politik - Zuschüsse von Gewährträgern - ist vieles möglich ....
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#2 Jens-Uwe Habedank 29.08.2016 21:32
"...und vor allem unsere Privat- und Firmenkunden zukünftig noch besser zu betreuen; wir sind damit die Nummer 1 in der Region“, so Rudi van Zoggel, Vorstandsvorsitzender der neuen Sparkasse Rhein-Maas (Foto)."

Da kann sich der Rentner nur an seinem Rollator erhängen - im Grunde genommen gehen damit noch mehr Filialschliessungen, weitere Gebührensteigerungen und Bezugserhöhungen für den Vorstand einher.
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#3 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 02.09.2016 10:13
Ich gehe mal davon aus, dass sich viele Steuerzahler für die großen, übergroßen Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe des Kreises Kleve an die Sparkasse Emmerich bedankt haben, dagegen sind evtl. Strafzahlungen der Stadt Kleve an den Investor nicht mehr als Peanuts ....
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