schild-webNiederrhein (9.8.2016). Die niederrheinischen CDU-Landtagsabgeordneten fordern den sechsspurigen Ausbau der A57 - zumindest zwischen Kamp-Lintfort und Moers und Moers bis Meerbusch. Außerdem wollen die Abgeordneten, den zügigen Ausbau der B67n und B220n erreichen.
Dr. Günther Bergmann und Margret Vosseler gehören für den Kreis Kleve zu der Gruppe der CDU-Abgeordneten, die sich nun gemeinsam dafür einsetzt, wichtige Infrastrukturprojekte der Region möglichst schnell umgesetzt werden.
Die CDU-Politiker bemängeln, dass die rot-grüne Landesregierung immer mal wieder NRW zustehende Bundesmittel nach Berlin zurückgegeben musste, weil „das Land keine baureifen Projektein der Schublade hatte“. Die Abgeordneten kennen auch den Grund, warum es nicht vorangeht: „Grund hierfür war unter anderem, dass Rot-Grün nach dem Regierungswechsel 2010 keine Fremdvergaben mehr vorgenommen hat.“
Die CDU-Politiker fordern von der Landesregierung, dass die einen Vorrat an geplanten Bundesfernstraßenprojekten anlegt, „um Bundesmittel best- und schnellstmöglich abrufen zu können.“

Kommentare   

#1 Onkel Wolf 09.08.2016 18:33
Wer hat denn zu vergangenen Regierungszeiten massenhaft Stellen im öffentlichen Dienst u.a. im Planungsbereich gestrichen, so dass Bundesmittel deshalb nicht abgerufen werden können, weil gar keiner mehr da ist, alles abzuarbeiten?

Richtig, die Schwarz-Gelbe Koalition. Und nun schieben sie ihren selbst eingebrockten Mist der Landesregierung in die Schuhe.

Und nicht, dass ich ein Freund von Hannelore und dieser anderen merkwürdigen Frau wäre (ist m.W. von den Grünen), aber ihr Politiker seit einfach nur das Letzte in der Reihe von ekelhaften verlogenen Typen- neben Investmentbänkern selbstverständlich.

Ergänzend zu der Idee an sich: Wer Straßen baut, schafft Verkehr und vor allem über Jahrzehnte horrende Folgekosten. Die Idee ist vl. etwas für den besorgten Autobild-Leser, der sicherlich zum Wählerpotential der CDU gehört, aber sinnvoll ist sie in keinem Fall.
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#2 Heinz Goertz 09.08.2016 18:58
Die als Infrastrukturmaßnamen/Straßenb au getarnte Asphaltierung und Betonierung unserer schönen Republik, ist ein Griff in die Klamottenkiste.
Wer glaubt denn ernsthaft, dass etwa durch den Bau der B220n es in Kellen ruhiger wird?
Ja, ich habe auch dafür gestimmt, in der Hoffnung, dass dann die Begehrlichkeiten der Straßenneubaufetischisten dann ein Ende hat.

Mehr Straßen verteilen den Lärm, Gestank und Staub auf eine größere Fläche und auf noch mehr Bürger. Ein wirklicher, durchgreifender Entlastungseffekt ist m. E. eine Wunschvorstellung.
Ganz übel wird es, wenn Straßenneubaupläne, jetzt schon, als Wahlkampfthema missbraucht werden. Wie oben zu lesen.
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#3 jens 09.08.2016 20:27
zitiere Onkel Wolf:
Wer hat denn zu vergangenen Regierungszeiten massenhaft Stellen im öffentlichen Dienst u.a. im Planungsbereich gestrichen, so dass Bundesmittel deshalb nicht abgerufen werden können, weil gar keiner mehr da ist, alles abzuarbeiten?

Richtig, die Schwarz-Gelbe Koalition. Und nun schieben sie ihren selbst eingebrockten Mist der Landesregierung in die Schuhe.

Und nicht, dass ich ein Freund von Hannelore und dieser anderen merkwürdigen Frau wäre (ist m.W. von den Grünen), aber ihr Politiker seit einfach nur das Letzte in der Reihe von ekelhaften verlogenen Typen- neben Investmentbänkern selbstverständlich.

Ergänzend zu der Idee an sich: Wer Straßen baut, schafft Verkehr und vor allem über Jahrzehnte horrende Folgekosten. Die Idee ist vl. etwas für den besorgten Autobild-Leser, der sicherlich zum Wählerpotential der CDU gehört, aber sinnvoll ist sie in keinem Fall.



In keinem Fall??
Bitte ich habe kein Bock mehr täglich dort im Stau zu stehen. Das wäre eine Sinnvolle Entscheidung
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#4 Onkel Wolf 09.08.2016 21:05
@Jens, du glaubst doch nicht ernsthaft daran, dass der Ausbau (ganz abgesehen von jahrelangen Bauarbeiten mit noch mehr Stau) irgend etwas an der Situation ändern würde?

Heiße Luft, dumme Versprechungen die ohnehin niemals (nicht finanzierbar o.a. Gründe) umgesetzt werden.

Diese Milliarden sollte man besser in den Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs stecken. Das ergäbe wenigstens Sinn.

Die wissen ja gar nicht, was sie da tun. Solche ein Ausbau kostet nicht nur viel Geld sondern erfordert wahnsinnige Summen für den Unterhalt, Jahr für Jahr..

Also, CDU, vernünftige Ideen und wir werden wieder Freunde.
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#5 Bleivergiftung 10.08.2016 09:55
Die sollen sich mal lieber dafür einsetzen, das dreckige Kraftwerk in Voerde abzuschalten, das minütlich bei entsprechender Windrichtung inakzeptable Dosen von Quecksilber und anderem Dreck quer über den Niederrhein verteilt.

Da wird akzeptiert, dass Gesundheit und Leben der Niederrheiner gefährdet wird und baut an weiteren Autobahnen und Straßen, die unsere schöne Natur mit noch mehr Dreck belastet. Und das alles nur für die Freunde im Aufsichtsrat einiger Autokonzerne.

Unglaublich, Politik aus dem letzten Jahrhundert!
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#6 Michael Welbers 12.08.2016 21:09
Wer Strassen sät wird Verkehr ernten, so ist das nun mal. Das Gekd was in den Ausbau der Beton- und Teerpisten gesteckt wird, ist in den Ausbau von ÖPNV (Bus und Schiene) wesentlich besser investiert.

Bessere Takte bei Bus und Bahn und das Zweitauto geht auf jeden Fall weg - aber das ist am Niederrhein wohl nicht gewollt, weder von Politik noch von Bürgerschaft.
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#7 Onkel Wolf 14.08.2016 17:16
Genau so ist es, Michael. Politik von vorgestern...
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