windkraft webKleve/Kranenburg (6.9.2015). Die Windkraft-Gegner bekommen jetzt Gegenwind: Stefan Blome und Georg Maes von der Energiegenossenschaft Kranenburg treten für Windkraft im Reichswald ein. Sie sagen: „Jede Kommune kann den Bau von Windenergieanlagen auf Konzentrationszonen beschränken. Tut sie das nicht, dann dürfen Windkraftanlagen im gesamten Außenbereich gebaut werden.”
Kranenburg hat das gesamte Gemeindegebiet untersucht und festgestellt, dass zwischen dem Vogelschutzgebiet und dem Reichswald kein ausreichender Raum für eine Windkraftanlagen-Konzentrationszone ist.

Weil Kranenburg waldreich ist, erlaubt der Windkraftanlagen-Erlass NRW die Ausweisung einer Konzentrationszone im Nadelwald. Das wird auch vom Regionalrat befürwortet. „Wir können nicht nachvollziehen, warum die Stadt mit weniger als 25 Prozent Waldfläche und ohne Absprache mit dem Waldeigentümer zwei kleine Konzentrationszonen im Klever Reichswald darstellen und gleichzeitig die alten Konzentrationszonen an der Nordumfahrung bei Brienen aufheben will“, sagen Maes und Blome. Am Kartenspielerweg in Kranenburg sieht es ihrer Ansicht nach dagegen anders aus: „Dieser Bereich dient ausschließlich der industriellen Holzproduktion und besteht nur aus Nadelbäumen. Die Aufstellung von Windrädern in diesem kommerziell genutzten Bereich zerstört also keine historisch schützenswerten Waldgebiete, sondern ist im Gegenteil ein Naturschutzprojekt, das von allen Umweltfreunden unterstützt werden müsste“, sagt Georg Maes. Denn jedes Windrad bringt einen Beitrag zur Energiewende und macht Atomkraftwerke, Braunkohle-Abbau und Kohlekraftwerke überflüssig.
„Zurzeit werden dort Fledermäuse und Vögel beobachtet und die Windgeschwindigkeit gemessen. Bei der Auswertung sind die Anregungen und Bedenken von Bürgern und Behörden abzuwägen. Erst wenn hiernach öffentliche Belange, auch z.B. Trinkwasser- und Denkmalschutz, nicht entgegen stehen, wird der Gemeinderat über die Darstellung der Konzentrationszone entscheiden“, erklärt Blome. Blome und Maes reden vor allem über die Chancen, die die Windkraft am Kartenspielerweg bietet: Über ihre Genossenschaft können sich Bürger aus Deutschland und den Niederlanden bereits mit einem kleinen Beitrag an den Windrädern beteiligen. „Die Gewinne fließen dann nicht in die Taschen großer Konzerne, sondern in die der Bürger“, erklärt Maes.

Olaf Plotke (Text & Foto)

Kommentare   

#1 Bernd Derksen 06.09.2015 09:09
Da sorgen sich also zwei, von SPD und FDP, um die Rendite ihres investierten Geldes? Dieses Jahr wurden von der Genossenschaft ja "nur" knapp 5% Dividende ausgeschüttet ... ;-)

Gibt halt doch unternehmerische Risiken. Z.B. in Form von Menschen, die das von der Politik Ausgeheckte nicht so hinnehmen wollen ...

Z.B. es unverschämterweise nicht als "ein Naturschutzprojekt, das von allen Umweltfreunden unterstützt werden müsste“ (G. Maes) sehen wollen.

Denn natürlich machen die Kranenburger Windräder "Atomkraftwerke, Braunkohle-Abbau und Kohlekraftwerke überflüssig".

Wie können die Menschen nur so uneinsichtig sein?

Es geht doch um die Rettung der Welt. Und die entscheidet sich am Kartenspielerweg. Das ist doch toll. ;-)

Natürlich geht's nicht um irgendwelche persönlichen finanziellen Vorteile (s.o.) ...
Zitieren
#2 jürgen 06.09.2015 11:08
Es geht's ums Geschäft und jeder der sich als Anteilseigner beteiligt macht ebenso Gewinne. Der Bürger zahlt? Wer sonst? Der Stromabnehmer zahlt. Wie wäre es wenn derlei Geschäfte/Denken mal der Vergangenheit angehören und auf die Idee den Renditeauswurf auf alle Bürger zu verteilen kommt hier keiner. Wenn wir zusammenwachsen wollen darf es so etwas einfach nicht mehr geben. Und vom Wald und Flur sind die Finger zu lassen, und Windräder sind mehr als überflüssig wenn jeder seine Quantenenergiegenerator im Keller hat. Die ganzen Heizungskessel fallen weg, keine Gas und Stromabnahme mehr, der Mensch wird ein Stück freier.

Zudem ist Wind und Sonnenenergie nur ein sehr unzuverlässiger Stromlieferant. AKW`s oder Braunkohle Kraftwerke werden nicht eingespart da, so las ich, über 90% des Wind und Sonnenstromes mit herkömmlichen Kraftwerken (AKW/Gas/Kohle/Braunkohle) hinterlegt sein müssen um die Leistungsschwankungen auszugleichen.

Es ist traurig zu sehen wie Rücksichtslos etwas "scheinbar" Gutes durchgezogen werden soll. Alles was subventioniert wird ist gegen das Natürliche ausgerichtet. Wir sehen was beim Landstrom passiert. Es gibt immer Maisfelder die zur Fütterung von Biogasstromanlagen gebraucht werden. Der Ehegschlamm wird auf die Felder ausgebracht. Die Traktoren und Erntemaschinen werden immer größer und Agrar ist zur Industrie geworden. Ökologie sind nur noch Worthülsen. Wenn ich lese das der Wald ein Holzindustriestandort geworden ist, sehe ich die Jämmerlichkeit in der wir verfallen sind. Hier wird alles beziffert und berechnet und Oma können wir uns nicht mehr leisten? (Ablebepille?)
Jeder qm Natur wird von Wirtschaftsinteressen auf Links gedreht. Seit Nicola Thesla gibt es "Freie Energiemaschinen" und der Mammon hat es verhindert das der Mensch frei werde. Es ist nicht erwünscht das die ewige Sklaverei beendet wird. Wer jetzt ein besseres Geschäft als sein Nachbar macht ist der Clevere?
Der Wald muss immer dafür herhalten welche Interessen gerade installiert werden. Mal ist er Windindustriestandort, mal Holzindustriestandort, mal Tourismusanziehungspunkt, mal Naturschutzgebiet, mal Naherholungsgebiet, mal die Kinderstube der Natur. Immer werden Begründungen für Vorteilnahme/Kapital geliefert.
Lasst die Finger vom Wald und keine neuen Windräder in der Gemeinde, sondern ein gezieltes heranholen von Freien Energiemaschinen für Jedermann. Und wenn der Nachbar kein Geld hat wird einfach ein Kabel herübergelegt denn der Strom kostet ja nichts. Alle Haushaltskassen werden entlastet. Die Verwirtschaftlichung der Welt muss enden, der Kapitalismus hat unsere Mutter Erde an vielen Orten Unbewohnbar gemacht. Die Lebensqualität fährt immer mehr gegen NULL. Warum? Die Natur wird zerstört.
Zitieren
#3 Klever 06.09.2015 11:43
So ein Unfug hab ich schon lange nicht mehr gehört. Windräder gehören nicht in den Wald!!! #Lebensraum #Infraschall
Zitieren
#4 Der Laie 06.09.2015 13:26
Wenn ich das also richtig interpretiere ergeben 158 Genossenschaftsanteile a`500 € ein Genossenschaftsvermögen von 79000 €.
Da dieses Geld bereits eine Dividende ab wirft, dürften wohl noch einige Tausend Genossenschaftsanteile gezeichnet werden müssen,um Miteigentümer an einer einzigen WEA werden zu können.

Das die Volksbank Kleverland lt. Satzung mindestens ein Aufsichtsrat Mitglied bestellt, läßt nicht nur erahnen aus welcher Richtung der Wind weht.
Hier möchte ein Geldinstitut gerne als Kreditgeber für den Wiesbadener
Investor antreten,nun hofft man also mit einer jährlichen Dividenden Zahlung von 25 € pro Genossenschaftsanteil,dem Bürger die Verschandelung einer intakten Landschaft abkaufen zu können.

Wer die aktuellen Nachrichten verfolgt,erfährt das die größte Offshore Anlage in der Nordsee gerade funktionstüchtig übergeben wurde, wegen fehlender Leitungen aber noch nicht zu 100 % ins Netz einspeisen kann.
Da darf die Frage gestellt werden,geht es am Katenspielerweg wirklich um die Verbesserung des Weltklimas oder doch viel mehr darum auf dem letzten Drücker die üppigen Fördergelder für WEA abgreifen zu können.

Es ist schon erschreckend das jetzt auch schon in der Politik die modische Krankheit Gier frißt Hirn einzug gehalten hat. Oder wie darf man es interpretieren das ausgerechnet ein "Grüner" Umweltminister ein Befürworter von Industrieanlagen in Wäldern ist,die Ansiedlung von Gewerbebetrieben auf Ackerflächen aber ablehnt.

Da erkennt man mal wieder es ist nicht überall grün drin wo grün drauf steht oder warum können grüne Wälder gegen 200m hohe weiße Spargelstangen in der Landschaft problemlos ausgewechselt werden.

Der Privatmann darf jedoch in seinem privaten Garten nur dann einen Baum fällen,wenn er nachweisen kann,das von dem Baum eine Gefahr für Mensch und Umwelt aus geht.

Ist das die neue Logik, wir biegen uns die Gesetze so lange zurecht bis sie zum aktuellen Mainstream der Parteifunktionäre passen.Nachfolgende Generationen müssen halt damit Leben was sie vorfinden.
Zitieren
#5 Heinz Seitz 06.09.2015 14:18
@Bernd Derksen
Dieser Kommentar von ihnen,der irritiert! Zumindest mich!! :-)

Ich glaube es besteht ein großer Konsens,dass Windkraft,bzw. Windkraftanlagen, der
Energiewende dienlich sind! Nicht eine so große Übereinstimmung,gibt es bei der
Standortfrage. Auch ich bin in der Frage noch schwangend .

Nun aber aus der Standortfrage und der Argumentation der Herrn Blome und Maes,
eine,nunja ich formuliere mal um,Profitgier abzuleiten,finde ich sehr weit hergeholt.

Grüne Politik heißt ja nicht ,grundsätzlich auf finanzielle Vorteile zu verzichten.
Zitieren
#6 Akw 06.09.2015 14:51
Was ich hier lese, ist das reinste Floriansprinzip.
Fukushima ist wohl schon wieder zu lange her.
Wir brauchen einfach mal wieder einen Super-Gau in einem AKW - am besten gleich in Deutschland, damit man merkt, dass das vielleicht doch etwas schlimmer ist als der Schlagschatten von einem Windrad.
Zitieren
#7 Der Laie 06.09.2015 14:52
@Heinz Seitz
Der private Stromverbraucher wird mit der EEG Umlage Zwangsbeglückt,da von finanziellen Vorteilen zu sprechen ist schon sehr ironisch.
Hier soll aus ideologischen Gründen ein Industriezweig gefördert werden,den nicht die Förderer bezahlen, sondern per Zwangserlass nur der private Verbraucher.Unter sozialer Marktwirtschaft hatte ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt.Das dabei auch noch das Allgemeingut Natur und Landschaft der Habgier einiger weniger geopfert wird, ist um so erschreckender.
Zitieren
#8 Bernd Derksen 06.09.2015 15:31
zitiere Heinz Seitz:
Grüne Politik heißt ja nicht, grundsätzlich auf finanzielle Vorteile zu verzichten.

Natürlich nicht. Und wer sich mal unter Mitwirkung der "grünen" Partei entstandenen Beschlüsse, im Bund, Land und diversen Kommunen, anschaut, der sieht, dass man sich um Subventionen, etc. für die eigene "Klientel" stets bemüht hat.
Ja, da gebe ich Ihnen ja recht. ;-) Da sind die Grünen eine sehr "erfolgreiche" Partei.
--------
Okay, ein Hauch Provokation mag dabei sein ... ;-)
Zitieren
#9 Heinz Goertz 06.09.2015 15:55
Es können auch Genossenschaftsanteile für Palmölplantagen im Regenwald gezeichnet werden.
So ungefähr liest sich das für mich, wenn ich daran denke, dass die Windräder in die Wälder gestellt werden sollen. Der Wald, auch der Reichswald, regeneriert unseren Globus. Das scheint diesen Herren mit den Dollarzeichen in den Augen wohl entgangen zu sein.
Dann wäre auch noch die Frage zu klären, auf wessen Veranlassung die Konzentrationsflächen im Reichswald in den neuen Flächennutzungsplan gekommen sind. Ein Auftrag der Legislative liegt nicht vor.
Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift oder gar ein Gesetz auch nicht. Ist die Lobby der Windradnutznießer schon so stark, dass die Einfluss auf unsere Belange in Kleve haben?
Zitieren
#10 Dr. Marlboro 06.09.2015 16:17
Rauchen gefährdet nicht ihre Gesundheit
Zitieren
#11 Akw 06.09.2015 17:10
Für die Atomkraftwerke und ihre Hinterlassenschaften werden vermutlich noch die Enkelkinder unserer Enkelkinder zahlen müssen und die Umweltschäden durch Braunkohleabbau verschwinden auch nicht übermorgen von selbst.
Da regt sich niemand auf.
Was bitte ist an einem Windrad schlimmer als an einem AKW?

@Bernd Derksen:
Bislang wurde vor allem das Klientel von CDU, SPD und FDP (Berbau, AKW, Braunkohletagebau) mit Subventionen beglückt. Ökologisch und landschaftlich mit teilweise katastrophalen Folgen. Die neuen Subventionen kommen nun zehntausenden Bürgern zu Gute. Was ist daran so falsch?
Um eine Chancengleichheit zwischen dem hochsubventionierten Strom aus Atomkraft und Kohle zu erreichen, sind halt Subventionen nötig.
Zitieren
#12 Heinz Goertz 06.09.2015 17:18
@Akw

Selbstverständlich sind doch alle hier für die Energiewende!
Aber doch nicht kontraproduktiv in unseren Wäldern. Es sind Klimapuffer und CO2 Speicher, die dürfen wir nicht vernichten. Entlang der Autobahnen könnten 100.000-de Windräder aufgestellt werden. Da stört es keinen.
Das bei Windstille in der Nacht, der Atomstrom aus Frankreich importiert werden muss, ist ein offenes Geheimnis. Da haben Sie völlig Recht Akw.
Windräder sind bekanntlich Zufallsstromerzeuger, leider. Sie benötigen eine ausreichendes Kraftwerkspotential im Hintergrund! Ca. 80% der max. Leistung eines Windrades
Zitieren
#13 Tyler Durden 06.09.2015 23:06
Gottseidank werden endlich diese ganzen klimaschädlichen Bäume abgeholzt. Schließlich verursacht die nächtliche Pflanzenatmung 40% des CO2-Aufkommens unserer Atmosphäre. Von der Produktion des noch viel klimaschädllicheren Wasserstoffs ganz zu schweigen! Bei weltweit 3 Billionen Bäumen kommt da ne Menge übelstem Klimaerwärmungs-Gas zusammen.

Also weg mit dem gefährlichen Grünzeug, ersetzt jeden Baum im Reichswald durch einen ordentlichen Windspargel! Dann wird unsere Luft auch mal so richtig schön durcheinander gequirlt. Vielleicht wird Kranenburg dann noch zum Luftkurort? Wer weiß, damit lässt sich dann bestimmt auch noch super ganz viel Geld verdienen...
Zitieren
#14 Der Laie 07.09.2015 00:58
@AKW
Um also zehntausend Bürger mit einer Dividende beglücken zu können,erhalten Millionen Haushalte eine um 22% überteuerte Stromrechnung.Auch die Betreiber von Pumpspeicher Werken müssen die EEG Umlage bezahlen wenn sie Strom für ihre Pumpen einsetzen um die Oberbecken mit Wasser zu füllen.Die Deutsche Bahn zahlt für den Betrieb ihrer E Loks ebenfalls die EEG Umlage.Der Betrieb von vorhandenen neuen schnell regelbaren Gas Kraftwerken lohnt sich nicht,weil die Bundesregierung sich nicht traut eindeutige Gesetze zu verabschieden.
Bayern wird auch in Zukunft ohne AKW´s oder Strom aus der Nordsee nicht im dunkeln sitzen,dann kommt der Strom halt aus Tschechien oder Österreich.Das der deutsche Autofahrer inzwischen an der Tankstelle für die Rente der Rentner zahlt daran hat man sich ja schon gewöhnt,das die EEG Umlage aber nur von privaten Haushalten und Kleinbetrieben gezahlt werden muß, daran kann man sich nicht gewöhnen. In Europa zahlen die Deutschen die höchsten Preise für Strom,müssen die deutschen alleine die Welt retten, oder haben wir nur Politiker die testen wollen, wo die Schmerzgrenze liegt, bevor auch der normale Bürger in Massen auf die Strasse geht.
Zitieren
#15 Mann im Strom 07.09.2015 07:30
@ Der Laie:
Das das EEG vor allem von Kleinbetrieben und privaten Haushalten bezahlt wird ist eine arbeitsplatzsichernde Maßnahme. Wenn die Konzerne die Umlage bezahlen müßten würden sie ihre Betriebe vielleicht verlegen.
Bevor Sie jetzt aufschreien: Steuervorteile für Unternehmen sidn nichts besonderes sonder ganz normal.
Ich sehe es ansonsten wie die meisten hier. Windenergie ist unrentabel und ökologisch bedenklich. Aber dieses Gerede von der Umweltfreundlichkeit ist doch ein reiner Vorwand um uns Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Bislang hat noch niemand den Klimawandel bewiesen. Die einzigen Folgen die er bislang hatte waren massive Steuererhöhungen und Preissteigerungen und das Ende der Glühbirne.
Wir können den Strom billiger aus Polen oder Frankreich einkaufen als ihn selbst zu produzieren. Aber dann kann man die eigenen Bürger natürlich nicht so schön schröpfen. Deshalb werden irgendwelche Argumente erfunden warum wir mit den absurdesten Techniken überteuerten Strom produzieren müssen.
Zitieren
#16 Wähler 07.09.2015 08:15
Atomkraft ist die rentabelste, sicherste und emmissionsärmste Art, Energie zu produzieren.
Daran ändert auch Fukushima nichts. Was dort passierte, ist in Deutschland unmöglich.
Wir sollten uns dem Ökoterror entgegenstellen und auf unseren gesunden Menschenverstand hören.
Zitieren
#17 weiblich 07.09.2015 09:22
Wollen wir mal die weibliche Seite hinzufügen: einfach mal täglich 2h im Wald spazieren und den Kopf frei machen, alle Sinne öffnen und danach weiterdenken, wenn es sich dann nicht von selbst erledigt hat.
Zitieren
#18 Heinz Goertz 07.09.2015 11:12
Im Kreis Kleve gibt es einen Waldflächenanteil von 12%. Davon ist aber nur 1% richtiger Wald. Der Rest ist Plantagenwald, der ökologisch überhaupt keine Bedeutung hat.
1, in Worten: EIN WINDRAD spart soviel CO2, wie der Ganze Reichswald bindet! So die Berechnungen der Windradgenossenschaft in Kranenburg.
Und dafür gibt es auch noch fette Dividenden. Herr Bay, Ratsmitglied der GRÜNEN im Stadtrat, stellt dann auch regelmäßig die Frage an die Verwaltung, ob die geplanten Windräder denn Volkswindräder werden. Wegen der Dividenden für alle. Erinnert mich dann immer an KdF-Wagen(Volkswagen).
Welch eine glücklichen Zukunft steht meiner kleinen Enkelin bevor.
Es gibt in Zukunft überhaupt kein CO2-Problem mehr! Die Klimaerwärmung wird beendet! Wälder überflüssig. Unsere Gletscher werden wieder größer und eine neue Eiszeit wird den eisigen Mantel über den Unfug decken, den Menschen verbrechen können.
Zitieren
#19 Fisch 07.09.2015 12:34
@16. Wähler

Man kann zu Ihrem Kommentar nur davon ausgehen, dass Sie noch jung an Jahren sind.......es wäre sonst für alle Kernkraftgegner, besonders für die aktiven hier am Niederrhein (Kalkar!!!) ein "Schlag ins Gesicht".......
oder haben Sie die Katastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986,
Block 4, nicht mitbekommen oder vergessen........ich nicht......man sollte selbst danach hier in der Gegend kein Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten essen, da "verstrahlt".........
bitte vordenken, denken, nachdenken........ Danke!
Zitieren
#20 Der Laie 07.09.2015 12:41
@18
Leider ist die Weisheit trotz vieler Klimagipfel noch nicht bis nach China und in die USA vorgedrungen.Da laufen noch die dreckigsten Kohlekraftwerke mit staatlichem Segen munter weiter.Denn dort gilt einfach nationales Interesse und Wirtschaftswachstum vor Klimaschutz.
@15
Wie dicht stehen die AKW´s der Franzosen und Belgier an der Grenze zu Deutschland, 60 km und näher,wie weit wurden die radioaktiven Wolken von Tschernobyl nach Westen getragen.Deutschland lebt nicht auf einer Insel der Glückseligen, weit ab von anderen Gefahrenquellen.
Warum werden WEA kaum ins Ausland verkauft, weil dort keine Subventionen fliessen,die WEA`s unter ökonomischen Gesichtspunkten nicht wirtschaftlich sind.
Wer sichert eigentlich die Atomsprengköpfe der Amerikaner die in Rheinland Pfalz stationiert sind?
Deutschland hat mit dem abschalten der eigenen AKW´s keinen höheren Schutz als mit laufendem Betrieb,das Märchen von neuen wachsenden Arbeitsplätzen,wenn WEA `s nur in Deutschland verkauft werden können,ist auch kein Dauerbrenner.
Wie weit sind wir eigentlich noch davon entfernt, bis wieder vor jedem Firmenschild das Logo VEB prangt.Die Planwirtschaft der Regierung nimmt immer groteskere Züge an,da wird reguliert wer was wohin liefern darf,da werden den Netzbetreibern für Investitionen 7 % Rendite zugesagt,da zahlt jeder der ein Dach über den Kopf hat, Beiträge für das Staatsfernsehen,egal ob er einen Fernseher hat oder nicht.
Da die Hälfte der Abgeordneten in den Parlamenten nicht gewählt wurden, sondern nur auf Parteiticket den gut dotierten Job erhalten hat,wird sich in Deutschland so schnell nichts ändern.
Zitieren
#21 Fisch 07.09.2015 12:50
#17. weiblich

......glücklich sind diese Menschen, die, die Zeit haben, um täglich zwei Stunden im Wald spazieren zu können.......einfach zu beneiden..... :-)
Zitieren
#22 Heinz Goertz 07.09.2015 14:30
@19. Fisch

Jetzt muss die Katastrophe von Tschernobyl dafür herhalten, dass wir unsere die Reste unserer naturnahen Wälder vernichten.

Die landwirtschaftlichen Flächen mit Gülle und Mais versauen damit ein Gasmotor betrieben wird.
Regenwälder für unser Bauholz und Palmölplantagen für unseren Bioanteil im Sprit gerodet werden.
Das hat mit Geld, Renditen, Gier zu tun und nichts, aber auch gar nichts mit Ökologie. Fisch, das sollten Sie in Ihrem Alter wissen.
Zitieren
#23 Fisch 07.09.2015 16:06
#22. Heinz Goertz

Missverständnis!!!

In meinem Kommentar 19. geht es alleine gegen Kernkraftwerke!!!

In meinem Alter weiß ich, wovon ich spreche und schreibe......ich war und bin immer aktiv...........
Zitieren
#24 Heinz Goertz 07.09.2015 17:23
@Fisch

Fisch, tut mir leid. Bin ich natürlich auch. ABER: Die Freunde der Windräder tuen aber so, als könnten Windräder im Reichswald und anderen Wäldern, Kernkraftwerke in Europa verhindern.
Ich habe schon geschrieben, dass bei Windstille in Deutschland(Kontinentalwetterl agen) die Atomreaktoren in unseren Nachbarländern mit Hochleistung arbeiten müssen um Deutschland mit ausreichend Strom zu versorgen.
Den Eindruck zu erwecken, dass das mit mehr Windrädern, vor allem in Wäldern, nicht mehr der Fall ist, dies ist die große Verarschung. Es geht um Geld, viel Geld, Subventionen, abgreifen von Fördermitteln. Es geht um die große Lüge, dass unsere Wälder nichts Wert sind und deshalb geopfert werden dürfen!
Zitieren
#25 Peter Wanders 07.09.2015 22:35
Wir haben doch mal gelernt:
Wälder binden CO2 und vermindern damit den Treibhauseffekt.
Ein Windrad bindet kein CO2.
Bäume bilden O2, dass wir zum Leben brauchen.
Ein Windrad bildet kein O2.
Ein Baum und der Wald filtern und binden Staub, reinigen die Luft.
Ein Windrad bindet 0 Staubkörnchen.
Aus einem Baum kann man Dachstühle, Fußböden, Möbel, Decken etc. herstellen und damit das gebundene CO2 sicher in unserer Umgebung lagern.
Ein Windrad kann man höchstens recyceln.
Bäume werfen Eiszapfen nicht zig Meter weit, Windräder wohl.
Wälder sind die Heimat von zigtausenden Tieren. Windräder vertreiben die Tiere.
(Unbehandeltes) Holz gilt als gesunder Baustoff und der Wald als gesundheidsfördernde Erholungsfläche. Der Infraschall und der Schlagschatten der Windräder macht Tiere und Menschen krank.

Wie kann ein Mensch mit gesundem Menschenverstand darauf kommen, Wald zu roden, um Windräder aufzustellen?
Zitieren
#26 Peter Wanders 08.09.2015 06:13
Müllverbrennungsanlagen stoßen Gase aus, die z.T. in hohem Maße krebserregend sind. Dies war eines der Argumente gegen WEAs östlich der Müllverbrennungsanlage an der A12 bei Westervoort, da die Rotoren die Luft durchmischen und damit gifige Gase beschleunigt in die unteren Luftlagen bringen.
Westlich von Kleve hat auch Nimwegen eine Müllverbrennungsanlage.
Deren Wärme soll jetzt ausreichen 14.000 Haushalte mit Fernwärme zu heizen.
Die WEAs im Reichswald werden dann auch in der Region Kleve den Nimweger Rauch nach unten quirlen. Da kann man sich die langen Schornsteine eigentlich auch gleich sparen.
Müll zu verbrennen und als Energie zu verkaufen ist eines der heutigen Geschäftsmodelle, mit denen auch Politiker in Aufsichtsratsposten viel Geld verdienen.
Dann macht das Recyceln auch gleich viel weniger Sinn, nicht wahr.
Deshalb sah man schon vor 15 Jahren LKWs des Dualen-System-Deutschland über die Grenze zur Müllverbrennungsanlage an der A12 fahren.
Hier wird aus von Bürgern getrenntem Müll auf ganz andere Art Kapital gemacht. Wir werden in unserem Haushalt zum Sortierer von Brennstoffen gemacht.
Dass dabei auch noch jede Menge CO2 frei kommt ist für die Freunde eines warmen Klimas ein schönes Nebenprodukt.
Zitieren
#27 Erbarmen bitte! 08.09.2015 09:20
@Peter Wanders:
Für die gefällten Bäume müssten die WEA-Betreiber an anderer Stelle neue pflanzen. Ihr Argument ist keins.
Zitieren
#28 Heinz Goertz 08.09.2015 11:23
@27. Erbarmen bitte

Sie sind ein gläubiger Mensch, Erbarmen bitte. War ich auch, bis ich der Sache auf den Grund gegangen bin. Das sind Ammenmärchen, Ausgleichsflächen werden gepachtet, für einen begrenzten Zeitraum, z.B. 20 Jahre. Danach könnten sie als Gewerbeflächen dienen.
Setzen Sie bitte keine Unwahrheiten in die Welt.
Wo bitte, soll soviel Fläche zur Verfügung stehen wie zubetoniert wird?
Zitieren
#29 Peter Wanders 08.09.2015 11:33
@Erbarmen bitte
Falsch.
Die WEA-Betreiber müssen nicht Bäume pflanzen sondern Ökoausgleichspunkte kaufen. Die gibt's heute sogar bei Ebay.
Funktioniert so wie mit den CO2-Zertifikat-Handel. Da gabs gerade auch das große Erwachen... mit den russischen Zertifikaten.

Bei den Öko-Punkten ist es z.B. so, dass die Waldfläche in WEA-Industrieanlage umgewidmet wird. Dies hat dann möglicherweise hunderte Jahre Bestandsrecht als Gewerbefläche.

Wenn jemand Bäume pflanzt für die Ökoausgleichsabgabe, darf er nach 20 Jahren diese Fläche wieder neu als Ökopunkte aktivieren.
So kann man mit diesem Schummelgesetz in 100 Jahren gleich 5 Umwandlungen von Wald in Gewerbeflächen generieren.
Ist Ihnen lieber "Erbarmen bitte" klar, zu wessen Vorteil das konstruiert ist und wer beim Entwurf dieses Gesetzes die Finger an der Tastatur hatte?
Zitieren
#30 Heinz Goertz 08.09.2015 13:42
@18. Heinz Goertz

Ich möchte hiermit klarstellen, dass mein Kommentar 18., bitterer Sarkasmus ist! Bin manchmal so, sorry für die Missverständnisse.

Selbstverständlich sind die 12% Waldfläche im Kreis Kleve richtiger Wald. Einen anderen als diesen haben wir nicht. Von einem Wald zu sprechen, der nur Plantagenwald sei, entspringt natürlich den Ideen der Windradlobby.
Windräder in unsere letzten Walder zu stellen, wäre das wohl dümmste, was man machen könnte. Ich habe es schon geschrieben:
Auch unser Reichswald regeneriert mit seinem Anteil unsere "noch" schöne Welt. Windräder gehören dort nicht hin! Niemals!
Zitieren
#31 jürgen 08.09.2015 21:01
(Gelöscht)

Bitte keine Gedichte o.ä. auf unserer - kommerziellen - Plattform posten, ohne Zustimmung des Autors. Urheberrechtschutz!

Admin.
Zitieren
#32 Günter van Meegen 14.09.2015 15:45
Georg Maes: „Dieser Bereich dient ausschließlich der industriellen Holzproduktion und besteht nur aus Nadelbäumen.
Ausschließlich Nadelbäume???
Wenn man den Wald vor lauter (Nadel) Bäumen nicht sieht!
www.gegenwindreichswald.eu/karten.html
Zitieren
#33 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 14.09.2015 16:03
@ 32 Stimmt! Hier wächst nur "Billigholz", kein für alle wertvoller Laub- oder Mischwald!
Zitieren

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren