northignwahl6Kleve (13.5.2015). So stellte sich Sonja Northing den Mitgliedern von SPD, FDP und Offenen Klevern am Dienstag, 12. Mai in der Wasserburg Rindern vor. Hier die Rede im Wortlaut:

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ von Vaclav Havel

Guten Abend.

Mein Name ist Sonja Northing und ich bin gewiss, dass dieser Abend Sinn macht. Ich bin voller Zuversicht und Optimismus, dass Kleve eine gute Zukunft wählt. In diesem Sinne begrüße ich Sie/Euch alle herzlich.

Ich möchte Teil dieser Zukunft sein und erzähle nun meine eigene Geschichte: 1968 in Kleve als Sonja Derith geboren, aufgewachsen in Donsbrüggen. Schon in der ersten Klasse in der Grundschule lernte man schnell, sich durchzusetzen. Ich sag nur: 8 Mädchen und 21 Jungen. Und wir waren gleichberechtigt!

northignwahl5Nachmittags spielten wir wild draußen und die kleine Sonja wurde Bandenchefin. Zuhause wurden meine ältere Schwester Silvia und ich mit viel Liebe und Humor erzogen.

Fünf Werte meiner Eltern, die mich für immer geprägt haben: „Du musst nicht alles wissen und können, du musst dir nur zu helfen wissen“

Grundsatz Nr. 1 – Halte eine Lösung für möglich, suche und finde sie und vertraue dabei auf die Hilfe anderer.

Grundsatz Nr. 2: „Kind, mach es mal mit Freude, denn du musst es ja doch tun – Beim Abtrocknen von Geschirr kam das gerne zum Einsatz Pflichterfüllung mit Optimismus und Freude gepaart

Der dritte wichtige Wert: „Lügen, stehlen, Kinderheim“ Ehrlichkeit bedingt Glaubwürdigkeit

northignwahl11Grundsatz Nr. 4: „Wenn du auf jemanden zeigst, zeigen dabei drei Finger auf dich selbst“ Die Verantwortung liegt bei dir selbst und suche nicht die Schuld bei anderen

Und sehr wichtig!

„Schau morgens und abends in den Spiegel, und wenn du das kannst, ist alles gut“

Gib alles, das reicht.

In den so geschnürten Werterucksack kam noch das Gefühl der Dankbarkeit.

Die Freude, dass man es besser hatte, in einer Demokratie leben zu dürfen, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu haben, in den Genuss guter northignwahl13Schulbildung zu kommen und gleichberechtigt aufzuwachsen.

Diese von anderen errungenen Werte hoch zu halten und sie aktiv zu leben, bestimmte folgerichtig dann meinen beruflichen Werdegang.

Vorbilder waren sicherlich mein Vater, Werner Derith, der bei der Stadtverwaltung arbeitete und mein Großvater, Johann Derith, der Bürgermeister von Donsbrüggen war. Bürgermeister Karl Thelosen gehörte als Cousin meiner Mutter, Hedwig Derith auch zu meiner Familie.

Politik ist mir also nicht fremd.

Nach dem Abitur am Johanna Sebus Gymnasium wurde ich Inspektoranwärterin bei der Stadt Kleve. Ein Studium des öffentlichen Rechts kombiniert mit betriebswirtschaftlichen Aspekten und einem Praxisanteil in der Verwaltung hier vor Ort. Perfekt für mich, mich hier in Kleve in das Gemeinwesen einzubringen!

Meinen damaligen Eid auf die freiheitlich, demokratische Grundordnung habe ich bis heute durchgängig gehalten. Darauf bin ich stolz!

northingwahl4Mein Vater starb 1982 plötzlich und mit 50 Jahren viel zu früh, meine Mutter folgte ihm kurz vor Ende meiner Ausbildung als ich 21 Jahre alt war. Zur Selbständigkeit erzogen, habe ich diese Krisen gemeistert und mein Lachen Dank meiner Familie und meiner Freunde nie verloren. Nach einer kurzen Zeit als Referentin des damaligen Stadtdirektors Manfred Palmen, ging ich gerne ins Sozialamt. Als erste weibliche Leistungssachbearbeiterin in eine Männerdomäne.

Auch hier stand ich meinen Mann bzw. Frau. Sinnhaft helfen zu können, direkt mit Menschen zu arbeiten auch wenn es manchmal heiß herging, fand ich gut. Dort traf ich auch auf einen besonderen Menschenschlag. Meine Kolleginnen und Kollegen, die ich bis heute schätze, weil sie ihre Arbeit immer mit einer ehrenwerten, sozialen Haltung verrichtet haben und es Ihnen selten gedankt wurde. Mit vielen arbeite ich auch heute noch zusammen und sie sind heute Abend hier um mich zu unterstützen.

Ich galt schon immer als eigensinnig und eigenwillig.

Möglicherweise auch weil ich mich maßgeblich für eine Arbeitsplatzuntersuchung zur Schaffung besserer organisatorischer Rahmenbedingungen im Sozialamt einsetzte. Hier lernte ich mittelbar Personalratsarbeit kennen und achten.

northignwahl14Bis heute ist meine Nähe dafür erhalten geblieben und meine leidenschaftliche Art mich zu engagieren.

Kennen Sie den Film „Kleve – Einmal erster Klasse“? Ein Film zur 750 Jahr Feier der Stadt Kleve. Karl Kisters, Michael Kerst, Klaus van Briel um nur einige Namen zu nennen, ließen mich mitmachen.

Wer auf die 80/90 er Jahre steht, unbedingt nochmal rein sehen. Ich in jung! Fröhlich!

1995 kam ich zur Volkshochschule. Als Verwaltungsleiterin war ich Bindeglied zwischen den pädagogischen Mitarbeitern und der Verwaltung. Konsens herstellen, Verständnis für eine andere Sichtweise haben, koordinieren und organisieren lernte ich dort.

Teamorientiert führte ich das Verwaltungsteam ohne direkte Weisungsbefugnisse zu haben. Also zählten nur gute Argumente und keine Hierarchie. Eine gute Erfahrung, die ich auch heute mit 80 Kolleginnen und Kollegen nutze. Kooperativer Führungsstil - was sonst?

In den Jahren 2004 bis 2009 verschaffte ich mir als Rechnungsprüferin einen guten Überblick über die Gesamtverwaltung. Mein Prüfauftrag reichte vom Museum, über Vergaben für Feuerwehrautos zu Dienstleistungen für die Offene Ganztagsbetreuung, zur Ausstattung von Schulen, Prüfung der Kassengeschäfte und der Kämmerei, den Umweltbetrieben, der Sozialhilfe und vieles mehr.

Offene Kommunikation ist Voraussetzung einer wertschätzenden Fehlerkultur. Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Und wir sind alles Menschen und keine Roboter. Aus Fehlern lernt man. Punkt!

northignwahl12Während dieser Lernprozesse wurde am 14.06.2006 am Tag des Fußballspiels Deutschland gegen Polen (das Siegtor fiel in der 1. Minute der Nachspielzeit durch Oliver Neuville) aus Sonja Derith – Sonja Northing.

Mein persönliches Sommermärchen, welches seit 20 Jahren währt; meine wundervolle Stieftochter Eileen bekam ich direkt mitgeliefert. Ich bin glücklich verheiratet und mein Mann Achim sieht das auch so!

Bestätigen können das aber auch unsere lieben Freundinnen und Freunde, die heute Abend natürlich auch hier sind um mich wie immer zu unterstützen. Euer Zuspruch, Euer Glaube an mich und Eure tatkräftige Unterstützung (Hundesitten, putzen, Gartenarbeit und noch vieles mehr) haben mir die Kraft und den Freiraum gegeben, 2009 Leiterin des Fachbereichs Arbeit und Soziales zu werden.

Dafür nochmals Danke!

northingwahl3Ich führe mein Team mit Liebe, klar und deutlich. Wir sind insgesamt 10 Führungskräfte im Team. Ich vertraue meinen Mitarbeitern und bin auf ihre Fähigkeiten angewiesen. Insofern schaffe ich gute Rahmenbedingungen um eine qualitative und effiziente Bearbeitung zu gewährleisen. Meine Kolleginnen und Kollegen werden stetig informiert und geschult. Ich bin für sie da. Meine Türe steht für sie auf.

Als erstes habe ich ein durchgängiges Besprechungsmanagement eingeführt, welches sich nicht als Einbahnstraße „von oben nach unten“ versteht. So kann jeder sich einbringen und Verbesserungsvorschläge machen. Dies ist nicht nur erlaubt, sondern wird gewünscht und eingefordert. Die Öffnungszeiten wurden gemeinsam sowohl bürger- als auch mitarbeiterfreundlich geändert.

Eine eigene Abteilung „Fallmanagement/Arbeitsvermittlung“ wurde aufgebaut. Sowie eine Organisationseinheit „Bildung und Teilhabe“. Unter meiner Federführung wurde ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Fachbereiche Jugend und Familie und Arbeit und Soziales entwickelt. Gute Rahmenbedingungen führen zur Mitarbeiterzufriedenheit und dieses ist wichtigste Voraussetzung für eine serviceorientierte, bürgernahe Verwaltung.

Sollten mich die Klever zu ihrer ersten weiblichen Bürgermeisterin wählen, werde ich diese Thematik forciert angehen.

Dass ich den Bürger, den Souverän achte und ernst nehme, habe ich in den letzten fünf Jahren im Sozialausschuss bewiesen. Dort stelle ich die Arbeit im sozialen Bereich umfassend dar und informiere über Neuerungen und Ziele. Gemeinsam wird mit allen Politikern, egal welcher Partei lösungsorientiert gearbeitet. Gezankt wurde nie. Ich finde, das spricht für sich. Dies dürfte auch einer der Gründe gewesen sein, mich zu fragen, ob ich mir vorstellen könnte, mich als Kandidatin für das Bürgermeisteramt zu bewerben.

Ohne Ihre Idee des gemeinsamen Kandidaten, hätte mich die Anfrage nicht gereizt. Diese Idee des Gemeinsamen, alle Blickwinkel zu einem Ganzen zu einen, entspricht meiner Überparteilichkeit. So trafen Idee und Person aufeinander.

northignwahl15Mutig präsentierte ich mich authentisch in der Findungskommission. Dort traf ich auf ehrenwerte, engagierte und herzliche Menschen. Diese hatten sich auf diesen neuen Weg begeben um gemeinsam über Parteigrenzen hinweg dem Wohl der Stadt zu dienen. Ich habe mich dort direkt zuhause gefühlt. Es fühlte sich einfach „richtig“ an.

Mögliche Zweifel meinerseits hat es seither nicht gegeben, von Rücktrittsabsichten ganz zu schweigen.

Ich blicke nach vorne und vertraue auf alle Menschen, die mich unterstützen. Ich bin nicht alleine, im Gegenteil. Ich erhalte so viel Zuspruch.

Immer wieder zugefasst in dem einen Satz: „Du schaffst das!“.

Ich kann nicht mit jahrelanger Ratsarbeit aufwarten. Aber meine scheinbare Schwäche wird eine große Stärke sein. Unvoreingenommen, die Dinge und vor allem die Menschen neu zu betrachten, wäre für alle eine neue Chance.

Man sagt: Ich kann mich schnell und zügig informieren, mich beraten lassen, mich einarbeiten, repräsentieren, verbinden, moderieren, motivieren, begeistern und letztendlich auch Entscheidungen treffen.

Ich übernehme Verantwortung. Mit der richtigen Haltung, der richtigen Vorgehensweise können dann die Sachthemen nach Priorität abgearbeitet werden. Der Mensch muss dabei nicht in den Mittelpunkt gerückt werden. Der Mensch steht im Mittelpunkt.

northignwahl8Nur um einige Dinge zu benennen, die mir und ich denke vielen Bürgern am Herzen liegen bzw. unter den Nägeln brennen. Der Verkehr in der Stadt nimmt immer mehr zu. Erst dachte man, die Baustellen sind schuld. Das legt sich wieder. Doch leider nein. Die Straßen sind besonders zu den Hauptverkehrszeiten verstopft. Ich arbeite in der Oberstadt und wohne in der Unterstadt. 25 Minuten sind da nichts. Kleve braucht ein umfassendes und wirksames Verkehrskonzept. Insellösungen wie das Radwegekonzept und das Parkraumbewirtschaftungskonzept bleiben Stückwerk. Der Gesamtzusammenhang muss hergestellt werden. Es geht nicht das eine ohne das andere. Die Stadt Siegburg mit 40.000 Einwohnern hat dies bereits gemacht. Ausgehend von einer Istbestandsanalyse über eine Bedarfsabfrage bei Bürgern und Gewerbetreibenden, einer Verkehrsprognose wurden Teilkonzepte, die ineinander greifen, entwickelt. Der motorisierte Individualverkehr, wurde wie der ÖPNV in Gänze betrachtet. Ein Fahrradkonzept fand die gleiche Berechtigung wie das Fußwegekonzept und das Thema Parkraum fand Berücksichtigung. Im Gesamtkonzept werden zukunftsfähige Lösungen angeboten. Nach Wichtigkeit werden die Ergebnisse kurzfristig, mittelfristig und langfristig umgesetzt und dienen nicht nur jedem Bürger, sondern vor allem dem Wirtschaftsstandort. Wir sollten von Besseren lernen.

Die Klever Schulen sind ein wichtiges Thema um das sich jetzt alle sehr bemühen. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Die Vielfalt denorthignwahl9r angebotenen Schulformen muss oberstes Ziel sein. Aber nicht nur die konsequente Umsetzung der Baumaßnahmen muss im Fokus stehen. Die flexible und bedarfsgerechte Betreuung der Schüler muss optimiert werden. Dabei muss verstärkt auf die Qualität der Betreuungsangebote eingegangen werden. Das gleiche gilt für die Randzeiten bei der Kindergartenbetreuung. Für die Kinder von berufstätigen Eltern muss es auch außerhalb der Regelzeiten ein flexibles Betreuungsangebot geben. Diese Aufgaben sind fachbereichsübergreifend zu steuern und zu koordinieren. Auch hier würde ich mich auf die Kompetenz der entsprechenden Fachbereiche verlassen.

Nun ein eigener Wunsch, mehr Vision für die Zukunft, in Abhängigkeit der Finanzlage. Schön wäre es, wenn in Kleve noch mehr los wäre. Aufbauend auf die vorhandene Kulturszene sollte die Kleinkunst gestärkt werden. Musik überwindet alle Grenzen. Darf ich mir ein Kulturzentrum ähnlich dem "doornroosje" in Nijmegen in natürlich kleinerer Form wünschen. Dinorthignwahl10es soll aber nur ein kleiner Auszug der Ideen sein.

Exemplarisch sozusagen, nicht abschließend zu verstehen. Nicht das morgen in den Medien steht, Frau Northing hält ein umfangreiches 3-Punkte Programm bereit. 

Nach diesem Abend wird mit Ihrer Unterstützung ein gemeinsames Programm ausgearbeitet. Und ich freue mich auf Besuche in den Ortsteilen. Dort werden mich die Menschen kennenlernen und wir werden ins Gespräch kommen. Donnerstag, Christi-Himmelfahrt geht es los. Griethausen, Düffelward und dann Keeken. Vielleicht sehen wir uns.

Ich habe die Zuversicht als Bürgermeisterin von Kleve viel bewegen zu können, unsere Stadt weiter voranzubringen, in die Zukunft zu führen.

Dabei soll die politische Arbeit in der Stadt transparenter, moderner und sachgerechter gestaltet werden, gemeinsam mit dem Rat kreativ, partnerschaftlich und erfolgreich.

Die Klever Bürger sind so interessiert wie noch nie, sich in alle Belange einzubringen. Das sollten wir nutzen.

Eine neue, lebendige politische Kultur, eine konstruktive Zusammenarbeit aller, im Stadtrat, zwischen den Fraktionen, mit der Verwaltung, mit den Bürgerinnen und Bürgern und einer Bürgermeisterin, die den offenen Dialog sucht und den fairen Umgang pflegt, mit allen. Es braucht vielleicht Zeit, aber es wird gelingen. Ich bin mir sicher!

Ich bin bereit. Und ich verspreche, mit Herz und Verstand alles zu geben: Offen, klar und herzlich!

Vielen Dank, dass ich mich heute als parteilose Bewerberin um die Kandidatur zum Bürgermeisteramt vorstellen durfte. Und jetzt würde ich gerne von Ihnen demokratisch legitimiert werden.

Es wäre mir eine Ehre. Danke."

 

PS: Zur Wahl von Sonja Northing gibt es nun auch einen Notiz-Blog. Hier klicken, um direkt zu "Sie hat die Arme schön: So gewinnt Sonja Northing die Bürgermeisterwahl" zu gelangen (hier klicken).

Kommentare   

#1 janine kölling 13.05.2015 10:52
Sonja Northing for Bürgermeisterin!
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#2 Kritisch fragen 13.05.2015 11:34
Wenn man ihre langatmigen und sprachlich zumeist grausamen Vorträge aus dem Sozialausschuss kennt, ist zumindest eines gewiss: Diese Antrittsrede stammt zu 100 Prozent nicht aus ihrer Feder. Und da sie nun ja offiziell Kandidatin und eine Person des öffentlichen Lebens ist, wird das, was sie fromm und frei in ihrer Rede so alles behauptet, hoffentlich auch mal hinterfragt und durchleuchtet. So manch ein Vogel hat nämlich schon gezwitschert, dass es um Ihren kooperativen Führungsstil nicht wirklich gut bestellt ist: (... Vom Administrator gelöscht. Solche Tatsachenbehauptungen werden auch dadurch nicht besser, dass man sie im Konjunktiv formuliert)
Eventuell können unsere investigativen Journalisten und Blogger ja ihre Fühler mal in diese Richtung ausstrecken. Oder ist das vielleicht gar nicht gewünscht?
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#3 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 13.05.2015 14:27
Mit Sicherheit eine sehr sympathische Frau, für den Managerjob als Bürgermeister/in bedarf es bedeutend mehr. Aber: gute Manager hat die SPD im Kreis kaum .... auf Kreisebene siehts besser aus.
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#4 B.R. 13.05.2015 15:30
@ Olaf Plotke )

Ich weiss, wie man die rote Farbe aus dem Gesicht von dem Herrn oben in dem Bild wieder herausbekommt; und zwar fehlen da gutartige bakterien im Darm.
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#5 Anita Hell 13.05.2015 16:26
Ich glaube Frau Northing jedes wort. Deshalb werde ich sie am 13. September auf jeden Fall wählen. Verwaltung kann sie. Politik lernt sie. Ihre Einstellung macht Hoffnung auf kooperative Zusammenarbeit.
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#6 no zu northing 13.05.2015 17:39
Auf keinen Fall darf diese eiskalte Frau Bürgermeister werden.
Diese vorgetäuschte Herzlichkeit, solange alles gut geht, aber wehe,
man hat eine andere Meinung oder ihr passt nicht, was man sagt, GUTE NACHT!

Und viel zu sagen hat sie auch nicht, was soll diese endlose Vorstellerei?
Frau Northing ehrlich und offen (lol) wie Sie so schön sagen: Würden Sie bei einem Vorstellungsgespräch, bei welchen Sie ja zur Genüge teilnehmen,sowas begrüßen?
Von wegen meine ganze Familie war in der Politik, ich will jetzt auch! Sowas würden Sie in der Luft zerreißen, auch wenn Sie das "offen und ehrlich" niemals zugeben würden.
Wer sagt denn, das sie ihr Wissen, wie Verwaltung geht, auch positiv einsetzt?
In der Menschheitsgeschichte haben schon viele gewusst, welche Knöpfe man drücken muss und haben Schindluder damit getrieben.
Und dazu ist diese Frau auch fähig.
NO ZU NORTHING!
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#7 Kritisch fragen 13.05.2015 18:47
@Olaf Plotke: Was Sie als Tatsachenbehauptung abtun, ist die Aussage zweier Menschen, die unter Frau Northing gearbeitet haben (und das heute aus guten Gründen nicht mehr tun). Es gibt da so viele spannende Details, die das bisher insbesondere auch in den Blogs aufgebaute Bild der herzlichen Verwaltungsmanagerin auf drastische Weise zum Einsturz bringen. Da ich jedoch wieder befürchten muss, zensiert zu werden, nenne ich nur Themenbereiche, um die es geht (und die man sich mal als guter Journalist genauer anschauen sollte): Mitarbeiterfluktuation, unbesetzte Stellen, Bearbeitungsdauer von Fällen, Führungsstil, Führungsqualitäten etc. Das stimmt hinten und vorne nicht mit dem von ihr selbst gezeichneten Bild und den Jubelrufen aus den Blogs und Sozialen Netzwerken überein. Hier ist Aufklärung angesagt, damit sich der Wähler ein ehrliches Bild über Frau Northing machen kann.
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#8 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 13.05.2015 18:53
@ 6

.... nicht nur deshalb wäre ich als Klever für Artur Leenders, der hat über Jahrzehnte bewiesen, dass er menschlich sehr hoch anzusiedeln ist, dazu kommen noch seinen anderen vorzüglichen Attribute.
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#9 Administrator 13.05.2015 19:42
@Kritisch fragen

Bitte mal nach Tatsachenbehauptung und Werturteil googeln oder wikipedia befragen.

Ansonsten können Sie interessante Insiderinformationen gerne per Mail, Telefon oder persönlich an unsere Redaktion weiterleiten. Vertraulichkeit ist garantiert.
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#10 Der Laie 13.05.2015 19:44
@6 no zu northing

"Wer sagt denn, das sie ihr Wissen, wie Verwaltung geht, auch positiv einsetzt?"

Da bekommen doch nicht etwa jetzt schon ein paar Abteilungsleiter Frack sausen, ob der Gefahr,das jemand sagt,treten sie mal einen Meter zurück,ich mache ihnen mal vor wie es geht.

Das Frauen doppelt so gut wie Männer sein müssen um anerkannt zu werden,ist ja nun hinlänglich bekannt,aber das Männer auch heute noch mit durchsetzungs starken Frauen Probleme haben, ist doch nur ein Zeichen übergroßer eigener Schwäche.
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#11 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 13.05.2015 19:59
Ich denke, im Normalfall sind Frauen einfach besser als Männer, mitfühlender, barmherziger .... dies gibts jedoch auch bei Männern, deshalb: alles Gute für Frau Northing, die ich nicht voll und ganz beurteilen kann - aber den Job des BM für Arthur Leenders, den kann ich als Bedburg-Hauer von ganzem Herzen empfehlen.
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#12 B.R. 13.05.2015 22:02
Es ist doch so einfach, Bürgermeister zu werden in Kleve:
Man muss in der verbleibenden Frist nur noch einen Kandidaten aufstellen, der einen bekannten Namen hat; ob das dann Theo Brauer, Marie Luise Klotz oder Gabriele Pauli ist, ist völlig wurscht, um diese drei Not und Elend Kandidaten zu schlagen.
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#13 B.R. 14.05.2015 11:14
Schön und gut,
dass Frau Northing eine Rede gehalten hat; von wem auch immer die geschrieben wurde.

Ich hatte aber gedacht,
dass SPD Mitglieder, die keine Pflegeeinrichtung oder kein Hotel besitzen, auch mal ein Frage stellen dürfen an Frau Northing.
Statt dessen wird wieder herumgeschleimt, was das Zeugs hält; und der interessierte Bürger hat den Eindruck, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis man sich in aller Öffentlichkeit gegenseitig besteigt.
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#14 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 14.05.2015 12:04
Als Privatier bin ich immer wieder überrascht, welche Menschen zu Führungspersönlichkeiten heranwachsen .... immerhin: es gibt immer was zum Lachen ....
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#15 B.R. 14.05.2015 16:21
Jemand der ein deutsches Sozialamt leitet, muss mit allen Wassern gewaschen sein; das zeigen zumindestens Erfahrungswerte aus vielen deutschen Städten.

Es geht in erster Linie um klamme Kommunen und Vorgaben von oben;
dass die Menschen und ihre Schicksale dabei zwangsläufig mit Füssen getreten werden, liegt auf der hand.

Und wenn uns jetzt die Geschichte von der herzensguten Frau Northing erzählt wird, klingt das alles sehr unglaubwürdig; ich habe vielmehr den Eindruck, dass man Frau Northing auserkoren hat, um die Vorgaben von bestimmten einflussreichen Leuten in Kleve durchzusetzen.


Und das restliche Wahlprogramm lautet: alles andere wird schon die Sintflut richten

Laut kleveblog möchte Frau Norhing kleve sozialgerechter gestalten.
Die dafür zuständigen Mittel sollen die Verwaltungsangestellten ausfindig machen, denen sie grosses Potential in der Hinsicht zu traut.
Selber hat man offensichtlich keine Ahnung davon, wie es praktisch umzusetzen ist, aber die Mitarbeiter werden es schon richten.

Und in der Zeitung steht heute, dass Frau Northing nicht wüßte, wie es um den Haushalt der Stadt Kleve bestellt ist, weil da würde wenig Transparenz herrschen.
Wenn man keine Ahnung hat, wie wäre es denn bitte schön, man würde sich ein bisschen schlau machen in der Hinsicht ? z.B. bei Herrn Rütter.
Die Spatzen pfeifen es schon lange von den Dächern, dass Kleve kurz vor der Pleite steht: Hinweise darauf sind eine atemberaubend schnelle Abnahme der Luftbuchungen in der Ertragsrechnung (Ausgleichsrücklage), und dass Herr Haas gerne über die ansonsten völlig undurchschaubare Ertagsrechnung philosophiert; über die auch für den Laien leicht verständliche Finanzrechnung bekommt der Aussenstehende dagegen so gut wie keine Auskunft.

Nun hat aber der Herr Rütter das erste mal für mich erkenntlich, die finanziellen Probleme angesprochen, dass es um die Finanzrechnung (Liquidität) der Stadt Kleve nicht gut steht.

Man bräuchte mehr solche wie Leute wie Herrn Rütter, die sich an der Realität orientieren; statt dessen versucht man die Probleme auszusitzen indem man sich völlig unglaubwürdig gegenseitig mit allgemeinen Floskeln beweihräuchert.
Und nach den Wahlen wird dann das grosse Debakel kommen, da bin ich mir ziemlich sicher.
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#16 Fragender 14.05.2015 18:01
zitiere Kritisch fragen:
Mitarbeiterfluktuation, unbesetzte Stellen, Bearbeitungsdauer von Fällen, Führungsstil, Führungsqualitäten etc. Das stimmt hinten und vorne nicht mit dem von ihr selbst gezeichneten Bild und den Jubelrufen aus den Blogs und Sozialen Netzwerken überein. Hier ist Aufklärung angesagt, damit sich der Wähler ein ehrliches Bild über Frau Northing machen kann.


Genau an diesen Punkten muss angesetzt werden. Dann wird man nämlich sehr schnell feststellen, dass es sich bei den Aussagen der Frau Northing hauptsächlich um heiße Luft handelt. Die Bearbeitungszeit für Anträge auf u.a. ALG II ist im Verhältnis zu anderen Kommunen unverhältnismäßig lang. Steckt da vielleicht Methode hinter? Wer trägt dafür die Verantwortung, wenn nicht die Leiterin des Fachbereich 50 - Arbeit und Soziales der Stadt Kleve. Sie sollte erst einmal Ordnung in ihren eigenen Laden bringen. So lange sie dies nicht hinbekommt, ist sie auch nicht geeignet einer Stadt mit ca. 50.000 Einwohnern vorzustehen.
Übrigens, Udo Jansen und Artur Leenders sind für dieses Amt ebenfalls absolut ungeeignet.

Daniel Rütter wäre der richtige Mann für diese Position. Er überzeugt schon seit Jahren durch kritische und konstruktive Oppositionsarbeit.
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#17 no zu northing 14.05.2015 18:32
Ich sage nicht, dass Frau Northing nicht ermessen kann, was in anderen Menschen vorgeht. Nein, das kann sie sehr gut.
Aber was sie aus diesem Können macht, ist einfach nur zum ........
Sie weiß genau, was sie machen muss, um IHRE höchstpersönlichen Ziele durchzusetzen, die sie dann natürlich als "sachliche Entscheidung" tarnt.
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#18 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 14.05.2015 18:39
@ 15

Den Haushalt der Kreisstadt Kleve kann sich jeder Bürger besorgen, ich lese und werte ihn seit der Zeit, als ich noch kritischer und somit unbeliebter Mitarbeiter einer Anstalt war, die zu einem Drittel der Stadt gehört.

"Jemand der ein deutsches Sozialamt leitet ... " für mich: sollte der ein großes Herz für die haben, die am Rand stehen, denn: fast alle sind schuldlos an ihrem Schicksal - Ausnahmen gibts immer.
Ich kann allerdings nicht beurteilen, wie und ob das auf die Angesprochene zutrifft.
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#19 no zu northing 14.05.2015 19:17
@10 der laie
Warum soll nicht jemand seine Meinung kundtun, der Frau Northing kennt?
Das normale "Stimmvieh" bekommt ja nur das herzliche, gütige Gesicht von ihr zu sehen. Aber Vorsicht! Sie hat auch ein anderes Gesicht, und das ist erschreckend hässlich.
Niemand ist verpflichtet, sich bei Vorstellungen in einem schlechten Licht zu zeigen, bei Vorstellungen wird nunmal gelogen, was das Zeug hält.
Man muss aber auch damit rechnen, das diese Maske heruntergerissen wird und die GANZE Wahrheit ans Licht kommt.
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#20 Der Laie 14.05.2015 21:00
@15 B.R.
Natürlich wird da noch einiges auf die Klever Bürger zukommen,der Kämmerer spricht nicht umsonst in Nebensätzen von einer Anhebung der Grundsteuer um 15%.In der Streitsache Sontowski /Stadt Kleve ist es ebenfalls verdächtig ruhig.Bei dem Getöse in der Vergangenheit um die Bebauung des Minoriten Platzes etwas zu ruhig.Ausserdem stehen ja wohl auch noch wegen des Bensdorp Geländes und der Sanierung der Briener Str. der Stadtverwaltung Klagen vor Gericht bevor.Der scheidende Bürgermeister hinterlässt alles andere, nur keinen ordentlichen Haushalt.Die Entwicklung des Unions Gelände ist auch ein ungelöstes Problem.Was bringt ein schicker neuer Busbahnhof,wenn dann der Blick auf Bauschutt Halden fällt.Da möchte man bei der Gestaltung des ehemaligen Bahnhof Gebäudes ein Mitspracherecht,für die Gestaltung und Nutzung der Industrie Brache hat man jedoch kein Konzept.Irgendwie hat man das Gefühl, dass das Klever Dreigestirn nur die Zeit von Frühstück bis Mittag überblicken kann.
Egal wer sich demnächst die Bürgermeister Kette umhängen wird,an der jetzigen Klever Situation noch etwas zu verschlechtern,wird selbst für einen Neuling schwierig werden.
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#21 Erbarmen bitte! 15.05.2015 09:05
Frau Northing ist sicher eine nette Frau und auch kompetent in ihrem Beruf.
Aber befähigt sie das zur Bürgermeisterin?
Hat sie sich eigentlich jemals ehrenamtlich engagiert? Hat sie außerhalb ihres Berufs irgendwas für das Allgemeinwohl getan? Mir ist nichts bekannt und sie selbst hat auch nichts dahingehend erwähnt.
Es erscheint mir unglaubwürdig, dass sich nun jemand für alle Bürger einsetzen will, der zuvor kein ehrenamtliches Engagement gezeigt hat.
Mir erscheint das alles wie eine Fassade.
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#22 Crybaby 15.05.2015 10:39
Zu #21:
Genau, ab mit Frau Northing in die Karnevalsvorstände oder wie oder was?
Ach nee, da sind ja schon genug ehrenamtliche Politiker.

Aber davon ab:
Ich bin auch nicht für Frau Northing, denn bei bestimmten Sozialisten muss ich ständig an den Spruch von Maggie Thatcher denken:
„Das Problem der Sozialisten ist, dass ihnen irgendwann das Geld der anderen ausgeht.“

Der User-Habedank hat ja auch so seine Erfahrungen mit Frau Northing - Einzelfall?

Ich war ja stets für Frau Prof. Dr. Klotz. Aber das scheint sich nun auch erledigt zu haben.

Also bleibt aus meiner sich nur noch WILLI.
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#23 B.R. 15.05.2015 10:41
Kann man sich schon vorstellen, was nach der Wahl von Frau Northing zur Bürgermeisterin los ist.

Einer hats gewußt, dass kein Geld da ist; und der Rest wird so etwas ähnliches sagen:
Konnten wir doch alles nicht ahnen, das war doch alles völlig intransparent, was die da vorher gemacht haben.
Außerdem haben wir 12 Stunden am Tag hart gearbeitet. 12 Stunden am Tag haben wir und gegenseitig geknutscht, geküsst und lieb gehabt.
Wo sollen wir denn noch die Zeit hernehmen, um uns um andere Sachen zu kümmern?
Andere gehen nur 8 Stunden am Tag arbeiten, und genau diejenigen beschweren sich jetzt darüber, dass wir unseren Pflichten nicht nachgekommen sind. Die Bürger in Kleve werden im dreister.
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#24 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 15.05.2015 10:45
@ 22

Ich danke. Hätte es aber sehr, sehr schwer mehr als 3 Prozent der Stimmen zu bekommen. Selbst bei Wahlen zur Arbeitnehmervertretung in einer Anstalt, in der ich 44 Jahre Dienst tat, langte es nicht. Bin halt jemand, der durch Erziehung und Überzeugung sehr sozial denkt und nicht buckeln kann.
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#25 B.R. 15.05.2015 15:29
Sonja, mach Schluss mit hässlich:
Als erste Amtshandlung reiss das neue Rathaus wieder ab, und alle Sozialhilfeempfänger in Kleve werden dir es verzeihen, wenn du nur ungern ihre Anträge bearbeitet hast, nur um dich bei Herrn Haas hochzuschleimen.
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