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Goch (04.11.2016). Sperrig sei das, was in Fleisch und Blut übergegangen ist. „Ehemaliges Gelände der Reichswaldkaserne. Wie klingt und wie wirkt das? Ich finde, unser neues Stadtviertel hat etwas Besseres verdient“, sagt Gochs Bürgermeister Ulrich Knickrehm. Die alten Militäranlagen seien schließlich längst verschwunden, stattdessen hätten bereits die ersten Bauherren damit begonnen, dort ihr Eigenheim zu errichten. Die Zeit für etwas Neues sei damit endgültig angebrochen. Und das gilt auch für den Namen. Und bei der Suche sind, wie bei der Geländegestaltung, wieder alle Gocher Bürger aufgerufen, Ideen zu entwickeln - Belohnung inklusive.
Gesucht werden sogar zwei Namen: einer für das gesamte Gelände und einer für die erste Straße im Viertel. „Wir hätten auch eine Agentur beauftragen oder uns in der Verwaltung selbst etwas ausdenken können. Wir sind aber eine miteinander Stadt. Zudem hat das mit der Namensfindung schon beim GochNess hervorragend funktioniert. Das war auch das Ergebnis eines Wettbewerbs. Der Name ist längst zur Marke geworden“, lädt Ulrich Knickrehm zum Mitmachen ein.
Jeder Bürger ab einem Alter von 16 Jahren mit Wohnsitz in Goch kann einen kombinierten Vorschlag aus Viertel- und Straßennamen einreichen. Eine Jury bestehend aus dem Bürgermeister sowie Vertretern aus den Bereichen Kunst und Kultur (Museumschef Dr. Stephan Mann), Heimatverein (Willi Vaegs), Rat (Wilhelm Ariaans) und Werkstattverfahren (Manfred Tielkes) wählt den besten Kombi-Vorschlag aus. Der wird mit einem Preisgeld in Höhe von 250 Euro belohnt. „Zudem wird der Name des Einsenders auf einer Messingtafel verewigt, die auf dem Gelände angebracht wird“, erklärt Knickrehm das Prozedere. Einsendeschluss ist Montag, 28. November. Die Vorschläge mit dem Stichwort „Mein Vorschlag“ können per Post (Stadt Goch, Markt 2 in 47574 in Goch) oder E-Mail an pressestelle@goch.de eingereicht werden.
Während des Pressegesprächs gab es weitere Informationen zur Umgestaltung des 27 Hektar großen Geländes. Der Ringschluss wird wohl noch ein paar Jahre auf sich warten lassen. „Wenn wir das bis Ende 2020 geschafft haben sollten, wäre ich hochzufrieden“, so Knickrehm. Entscheidender Faktor sei hier die Deutsche Bahn, unter deren Gleisen man Teile der Straße hindurchführen muss. Außerdem berichtete der Bürgermeister, dass im süd-östlichen Teil des neuen Viertels die Ansiedlung von Ladenlokalen angedacht sind.

 

Text & Foto: Michael Terhoeven

Kommentare   

#1 Ruf Johann 04.11.2016 17:03
Mein Vorschlag

als Siedlung ... Am Kasernenteich ..

und als Straße .. Im / Am Schützengraben
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#2 Controleur 07.11.2016 21:54
Die meisten Bürger werden gar nicht merken, dass sie an der Nase herumgeführt werden. Der Obrigkeit ist es mit diesem Thema wieder einmal mehr gelungen, den Bürger in die Entscheidungen einzubeziehen; allerdings nur in solche Entscheidungen, die sie dem Volk gerne überlassen.Die wichtigen Entscheidungen dagegen, wie z.B. die Erhöhung der eigenen Diaten, werden natürlich nicht zur Diskussion gestellt.

Ein bevormundeter Bürger
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#3 Susanne M. 09.11.2016 07:32
zitiere Controleur:
Die meisten Bürger werden gar nicht merken, dass sie an der Nase herumgeführt werden. Der Obrigkeit ist es mit diesem Thema wieder einmal mehr gelungen, den Bürger in die Entscheidungen einzubeziehen; allerdings nur in solche Entscheidungen, die sie dem Volk gerne überlassen.Die wichtigen Entscheidungen dagegen, wie z.B. die Erhöhung der eigenen Diaten, werden natürlich nicht zur Diskussion gestellt.

Ein bevormundeter Bürger


So ein Unsinn! Von welchen Politikern wird hier geschrieben? Bis auf den Bürgermeister sind die Gocher Ratsvertreter ehrenamtlich tätig. Sie erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung und der Bürgermeister sein Gehalt nach Beamtenrecht.
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#4 Susanne M. 09.11.2016 07:32
zitiere Controleur:
Die meisten Bürger werden gar nicht merken, dass sie an der Nase herumgeführt werden. Der Obrigkeit ist es mit diesem Thema wieder einmal mehr gelungen, den Bürger in die Entscheidungen einzubeziehen; allerdings nur in solche Entscheidungen, die sie dem Volk gerne überlassen.Die wichtigen Entscheidungen dagegen, wie z.B. die Erhöhung der eigenen Diaten, werden natürlich nicht zur Diskussion gestellt.

Ein bevormundeter Bürger


So ein Unsinn! Von welchen Politikern wird hier geschrieben? Bis auf den Bürgermeister sind die Gocher Ratsvertreter ehrenamtlich tätig. Sie erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung und der Bürgermeister sein Gehalt nach Beamtenrecht.
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#5 Controleur 12.11.2016 15:29
zitiere Susanne M.:
zitiere Controleur:
Die meisten Bürger werden gar nicht merken, dass sie an der Nase herumgeführt werden. Der Obrigkeit ist es mit diesem Thema wieder einmal mehr gelungen, den Bürger in die Entscheidungen einzubeziehen; allerdings nur in solche Entscheidungen, die sie dem Volk gerne überlassen.Die wichtigen Entscheidungen dagegen, wie z.B. die Erhöhung der eigenen Diaten, werden natürlich nicht zur Diskussion gestellt.

Ein bevormundeter Bürger


So ein Unsinn! Von welchen Politikern wird hier geschrieben? Bis auf den Bürgermeister sind die Gocher Ratsvertreter ehrenamtlich tätig. Sie erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung und der Bürgermeister sein Gehalt nach Beamtenrecht.



Die Begriffe „ehrenamtlich“ und „beamtenrechtlich“ sind allenfalls dazu geeignet, die tatsächliche Abzocke durch Politiker zu verschleiern.
Was alleine hier zählt sind die konkreten EUROBETRÄGE; und diese stellen den Politikern ein Armutszeugnis aus.

Während wir alle als Nichtpolitiker nur noch eine Grundrente erwarten, die inflations-bedingt wahrscheinlich noch nicht einmal die nötigsten Kosten decken wird, haben Politiker hinter dem Rücken des Volkes in Selbstbedienungsmentalität sich eine Überversorgung genehmigt, selbstverständlich mit Hilfe des hierzu von den gleichen Politikern gesondert erlassenen Gesetzes – in diesem Fall ist es das Beamtengesetz.
Und Menschen die das nicht gutheißen und nicht verstehen wollen, dass sie als normale Arbeitnehmer zunächst einmal 157 Jahre arbeiten müssen, damit sie eine Altersversorgung in jener Höhe erlangen, wie sie nur Politikern vorbehalten ist, werden mit dem Schimpfwort „Populisten“ belegt.
Die neueste Strategie der herrschenden Politiker ist es nun, teure Werbefeldzüge auf Kosten des Steuerzahlers zu initiieren, die auch dem letzten zweifelnden Bürger die Parole einimpfen sollen, die da heißt: „Weiter so, es gibt keine Alternativen“!

Ein bevormundeter Bürger
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