NachtDerBands webGoch (31.10.2016). Es wird laut und es dürfte ebenso heiß wie kuschelig eng werden, wenn am Samstag, 5. November, zur Gocher „Nacht der Bands“ eingeladen wird. Und das zum mittlerweile 9. Mal. „Ich denke, es wird uns auch diesmal gelingen, wieder rund 1.000 Gäste zu mobilisieren, die Spaß an guter, handgemachter Livemusik haben“, sagt Cheforganisator Adam Ruta. Ab 20  und bis 2 Uhr gibt es ordentlich was auf die Ohren - von feinstem Rock‘n‘ Roll, über entspannten Reggae bis hin zu  krachendem Rock und hochkarätigem Funk & Soul. Der Clou: Für den Kneipenbummel der musikalischen Art braucht es lediglich eine Eintrittskarte mit der nach Lust und Laune alle Konzerte besucht werden können...
„Es sind diesmal zwar nur acht Lokale, die mitmachen werden, dafür spielen in Goch ausschließlich Lieblingsbands“, sagt Adam Ruta mit einem Augenzwinkern. „Colly and the Steam Rollers“ sind seit 16 Jahren im Auftrag des Rock‘n‘Roll unterwegs und hätten längst die Herzen der Gocher erobert. „Ich glaube, man würde es uns übel nehmen, wenn die Nacht der Bands hier ohne sie stattfinden würde“, so Ruta. „Granufunk“ sei hingegen ein Liebling der Kneipiers. „Ich gehe schwer davon aus, dass die auch im kommenden Jahr im Poorte Jäntje auftreten müssen“, weiß Adam Ruta um die Qualität der Partyband.
Seine persönliche Lieblingsband für den 5. April sind „The Candidates“. Vor allem Sänger Chris Platte hat es ihm angetan. „Ein ausgebildeter Opernsänger, der dazu in der Lage ist, den Rockgesang der 70er in seiner ganzen Bandbreite darzustellen. Da klingt ACDC schon mal ein bisschen anders“, empfiehlt Ruta den Besuch des Auftritts im König am Markt.
Doch auch die anderen Combos sind hörenswert. In Kempers Nr. 5 wird das „Soundgruft“ Vollgas geben, von Motown über Flower Power bis zu elektrisierenden Rocknummern unvergesslicher Gitarrenhelden aufleben lassen. „Session light“ heißt es im Stevens, während im Citybistro Federici die „Rasta Pacey Band“ an sonnigere Tage erinnern wird Ruta: „Bei den Rhythmen wird einem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit warm ums Herz.“ Die etwas andere Oldie-Band „Opa kommt!“ zu den Steak Brothers. Und dann wären da noch „Ranzig“. Die Jungs vom Niederrhein spielen im eXited.
Karten sowie das Programmheft gibt es im Vorverkauf in den Filialen der Volksbank an der Niers, bei der Kultourbühne und in den teilnehmenden Lokalen. An der Abendkasse kostet die Karte 15 Euro. Die Auftritte der Bands werden zeitversetzt starten, damit es von Anfang an und bis zur späteren Nachtstunde noch genug zu hören gibt und möglichst jeder möglichst viele Bands erleben kann Die Busse der Stadtwerke kreiseln ab 21 und bis weit nach 2 Uhr dreimal pro Stunde zwischen den Locations. Es werden vier Haltestellen eingerichtet.

 

Text & Foto: Michael Terhoeven

Kommentare   

#1 Fredl Haimer 31.10.2016 12:31
Sehr schön, dass echte Livemusik noch möglich ist. Normalerweise kommt ja heutzutage alles digitalisiert von der Festplatte - mit Hilfe diverser DJ's, die sich allen Ernstes als Musiker bezeichnen. Gut gemachte Livemucke bringt eine ganz andere Stimmung und es ist immer toll zu sehen und zu hören, wie die Jungs (und Mädels) ihre Instrumente beherrschen. Pack mas ihr Saitenwürger ;-)
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