FlüchtlingshilfeEmmerich (22.10.2016). Es waren vor allem Ehrenamtliche Helfer, die sich der Flüchtlingswelle entgegenstellten. Mit großem Einsatz, noch mehr Herzblut und einigem Improvisationsvermögen sorgten sie dafür, dass das ganz große Chaos ausblieb. Nach der „Erstversorgung“ steht die Flüchtlingshilfe mittlerweile vor neuen Herausforderungen... und damit auch die Helfer. Die Stadt Emmerich hat darauf reagiert, hat zusammen mit dem Haus der Familie eine entsprechende Veranstaltungsreihe erarbeitet, die am 5. November starten wird.
„Tür an Tür mit neuen Nachbarn“ nennt sich das (Weiter-)Bildungsangebot für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe. Die Idee dazu stammt von den Ehrenamtlichen selbst. „Das Thema wurde am Rande einer Veranstaltung ende August laut“, erzählt Vera Artz, Leiterin der Stabsstelle Integration und Asyl bei der Stadt Emmerich. Zunächst einmal wird am 5. November ein eintägiger Basiskurs angeboten, der sich vor allem an Einsteiger richtet. „Aufgrund der Geschehnisse während der Silvesternacht in Köln und der derzeitigen gesellschaftlichen Diskussion ist die Zahl der Helfer rückläufig. Wir sind um jeden froh, der sich mit uns für die Flüchtlinge einsetzen möchte“, sagt Manfred Lesaar vom Haus der Familie.
Dem Basiskurs folgen zwischen November 2016 und Oktober 2017 zehn Weiterbildungsangebote. Es sollen Fragen beantwortet werden, die bei der Arbeit der Ehrenatmlichen mit und für die Flüchtlinge aufgetaucht sind. So geht es im Januar um das Asylverfahren und die Anerkennung der Migranten, im Februar heißt es „Distanz und Nähe: Selbstrefelxion in der Flüchtlingsbegleitung“ und im werden religiöse Unterschiede in den Herkunftsländern von Flüchtlingen diskutiert. „Es geht nicht mehr nur um schnelle Hilfe und ein Dach über den Kopf, sondern darum, die Menschen, die hierher kommen, zu verstehen“, so Annette Melzer. „Wir wissen kaum bis gar nichts von Kulturen außerhalb Europas.“ Die Pastorin und Psychotherapeutin wird die Treffen leiten - im Fall der Fälle unterstützt von entsprechenden Experten.
Anmeldungen zu den monatlich stattfindenden Terminen werden im Haus der Familie Emmerich unter 02822/704570 entgegen genommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Text & Foto: Michael Terhoeven

Kommentare   

#1 B.R. 22.10.2016 18:27
Selbst der primitivste Urwaldstamm versucht seine Mitglieder zu schützen.
Nur die deutschen Politiker kriegen nichts auf die Reihe. Seelenruhig schauen sie zu, wie Schleuser Mutti und Lothar Ahnungslos ohne jegliche Identitätsüberprüfung junge, gesunde Männer aus fremden, den westlichen Werten feindlich gesinnten Kulturen einschleusen.

Ein Blick auf die Luftbilder der Balkan Route hat für Donald Trump übrigens ausgereicht, um das angebliche Flüchtlingsmärchen zu entzaubern: " Das sind keine Flüchtlinge. Das ist eine Armee. Das ist eine Invasion. "

Die deutschen Medien tun sich derzeit allerdings noch sehr schwer mit Politikern , die gerne die Wahrheit herauspoltern.
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#2 Fredl Haimer 22.10.2016 20:14
zitiere B.R.:
Seelenruhig schauen sie zu, wie Schleuser Mutti und Lothar Ahnungslos ohne jegliche Identitätsüberprüfung junge, gesunde Männer aus fremden, den westlichen Werten feindlich gesinnten Kulturen einschleusen.


Das ist der Knackpunkt bei dem Thema und mir gehts ums verrecken nicht in den Schädel, wie sorglos und naiv die Verantwortlichen mit dem Thema umgehen. Wie kann man sich freiwillig solche Leute ins Land holen? Mittlerweile ist es doch offensichtlich, welche Probleme wir damit importieren.

Bei den Elendsbildern aus Syrien will man helfen, die Berichte über die ausgebombten Familien mit kleinen Kindern sind unerträglich.

Die Realität hier schaut dann wieder ganz anders aus. Gefühlte 90% sind junge Männer - oft laut, aggressiv und die sind wahrscheinlich keine Gehirnchirurgen und Atomphysiker. Schaut man dann die einschlägigen Polizeiberichte (XY Einzelfall) an, versteht man die Welt nicht mehr. Und die Medienlandschaft wundert sich über den Begriff Lügenpresse.

(...)
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#3 Basta 22.10.2016 21:12
Der Hintze sollte jetzt mal lieber schnell für Alle bezahlbare Wohnungen bauen. Den Flüchtlingen kriecht er förmlich in den Hintern, aber der Genossenschaft haut er gegen die Birne, weil die beim Neumarkt was besseres für die alten Mieter will als der Investor plant. Hintze ist auch nur ein Blender. Nicht besser als der Dicke.
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#4 Heinemann 24.10.2016 20:17
Hallo!

Wahrscheinlich ist es den Kommentatoren entgangen - aber in diesem Artikel ging es um Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, und darum, wie sie sich - auf eigenen Wunsch - weiterbilden, um ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten besser/erfolgreicher auszuüben.

Es ging gar nicht darum Frau Merkel (oder Herrn Hintze) zu verunglimpfen.


Naja, und wenn man eh schon am Artikelthema vorbei schreibt, kann man ja auch gleich "Realität" mit "Gefühl" gleichsetzen, oder?

"Die Realität hier schaut dann wieder ganz anders aus. Gefühlte 90% sind junge Männer"

Ja, isso, das hab´ich so im Gefühl ;-)


Ein toller Satz war auch:

"Der Hintze sollte jetzt mal lieber schnell für Alle bezahlbare Wohnungen bauen. "

Ich wusste gar nicht, dass Herr Hintze Bauunternehmer + Multimillionär ist! Aber man lernt ja jeden Tag etwas Neues dazu ;-)

Schönen Abend allerseits!
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