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Sonntag 05 Feb 2012

In allen Wirtschaftsbereichen mehr Optimismus

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WirtschaftAm Niederrhein. Die Stimmung in der Wirtschaft hat sich zum Sommer hin merklich aufgehellt. Wie die aktuelle Konjunkturumfrage der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve ergibt, sind die Signale aus den Unternehmen deutlich: höhere Auftragsbestände, Umsatzsteigerungen und verbesserte Kapazitätsauslastungen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Es bleiben aber Unwägbarkeiten. Ich nenne hier nur die Euro-Turbulenzen, die Entwicklung der Rohstoffpreise und die Lage der öffentlichen Haushalte.“

Nach der repräsentativen Befragung von rund 300 Betrieben (über 50.000 Beschäftigte) überwiegt erstmals wieder seit zwei Jahren das Konjunkturprädikat „gut“ gegenüber einer negativen Bewertung (22 : 13 %). Zwei Drittel der Betriebe sind zudem mit der wirtschaftlichen Situation immerhin „zufrieden“. Die konjunkturelle Besserung betrifft sowohl die Industrie als auch den Handel und das Dienstleistungsgewerbe. Gewachsen ist auch die Zuversicht: Auf jedes Unternehmen mit eher negativen Zukunftsaussichten (12 %) kommen drei, die mit einer weiteren Verbesserung der Geschäftslage rechnen (35 %). Damit steigt der IHK-Konjunkturklimaindex zum vierten Mal in Folge. Der Aufschwung setzt sich derzeit fort.

Ein deutliches Signal geht von den exportierenden Unternehmen aus. Die Nachfrage aus dem Ausland nimmt wieder zu. 30 % der Unternehmen gehen davon aus, dass die Auslandsumsätze im Laufe des Jahres noch weiter steigen. Nur noch knapp 8 % erwarten Rückgänge. Im Vorjahr betrug das Verhältnis noch 11 : 42 %. Der Export entwickelt sich wieder zum Konjunkturmotor. Voraussetzung ist eine weitere Stabilisierung der Auslandsmärkte. Positive Signale verzeichnet die Niederrheinische IHK auch für die Investitionen der Unternehmen. Einem Betrieb, der in diesem Jahr weniger investieren will (15 %), stehen zwei gegenüber, die ihre Investitionen ausweiten wollen (28 %). Auch hier ist dies der erste positive Saldo seit zwei Jahren.

Überraschend gut hat der Arbeitsmarkt bisher die Wirtschaftskrise überstanden, gestützt auch durch das Instrument der Kurzarbeit. Die Unternehmen halten so lange wie möglich an ihren Belegschaften fest. Dies gilt insbesondere angesichts des sich ausprägenden Fachkräftemangels. Für das laufende Jahr liegen die Betriebe mit voraussichtlich steigenden oder sinkenden Mitarbeiterzahlen in etwa gleich auf (18 : 17 %). Zwei Drittel gehen von unveränderten Zahlen aus. „Auch hier haben wir eine wichtige Marke erreicht. Wir benötigen aber noch mehr Schub, um Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern und auch neue zu schaffen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dietzfelbinger.

 

Kurzmeldungen

  • Infoabend für alle Hundefreunde in Rees

    Rees. Am Samstag, 18. Februar, gibt es einen Themenabend zur Körpersprache durch. Beginn ist um 19 Uhr auf dem Fahrgastschiff Stadt Rees an der Promenade in Rees. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Anmeldungen: 02823/9193842.

     

     
  • Sterbehilfe-Matinee im Tichelpark-Kino

    Kleve. Im Tichelpark Kino gibt es am Sonntag, 5. Februar, und Sonntag, 12. Februar, eine Matinée zum Thema Sterbehilfe. Um jeweils 12 Uhr wird erst der Film „Halt auf freier Strecke“ von Andreas Dresen gezeigt. Anschließend sollen die Besucher Gelegenheit haben, mit lokalen Hospizgruppen ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt kostet 5 Euro.

     

     
  • FDP lädt zum Neujahrsempfang ein

    Emmerich. Am Sonntag, 12. Februar, feiert die FDP Emmerich ihren Neujahrsempfang in der Societät in Emmerich. Beginn ist um 11 Uhr. Gastreferent ist in diesem Jahr der Landtagsabgeordnete Kai Abruszat. Er wird über das Thema Dichtheitsprüfung referieren.

     

     
  • Jetzt kochen aber mal die Männer

    Kleve. Am Dienstag, 14. Februar, beginnt in der FBS Kleve ein neuer Kochtreff für Männer. Er geht über fünf Dienstage und beginnt jeweils um 19 Uhr. Anmeldungen: 02821/72320.

     

     
  • Gocher Festzelt wird aufgebaut

    Goch. Auf dem Klosterplatz in Goch beginnen die Vorbereitungen für den Aufbau des Festzeltes. Halbseitig wird der Platz aus diesem Grund ab dem Abend des 6. Februar gesperrt. Dann werden die ersten Materialien für den Bau des Zeltes und der Toilettenanlagen angeliefert. Voll gesperrt ist der Platz ab dem Abend des 7. Februar, voraussichtlich bis zum 25. Februar. Er steht dann als Parkplatz nicht zur Verfügung. Auch das Parken an der Mühlenstraße wird dann nicht möglich sein. Der Parkstreifen ist ausschließlich für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge vorgesehen. Wer hier parkt, wird abgeschleppt.

     

     
  • Die SPD Bedburg-Hau lädt zur Sprechstunde

    Bedburg-Hau. Am Donnerstag, 2. Februar, veranstaltet die SPD Bedburg-Hau eine Bürgersprechstunde im Rathaus Bedburg-Hau. Ratsmitglied Rainer Dekkers und die sachkundige Bürgerin Karin Wilhelm stehen von 17 bis 18 Uhr für Fragen zur Verfügung. Man kann sie auch anrufen: 02821/66081.