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Sonntag 05 Feb 2012

„Das ist Höchstleistungsgartenbau“

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AgroAm Niederrhein. Die Wirtschaftskraft des niederrheinischen Gartenbaus war jetzt Thema einer ungewöhnlichen Runde: Auf Einladung der Netzwerkinitiative Agrobusiness Niederrhein diskutierten Vertreter der regionalen Banken mit Unternehmern aus dem Gartenbau und mit NRW-Finanzminister Dr. Helmut Linssen in Neuss über Finanzierungsfragen und Rahmenbedingungen für Investitionen.

„Wenn rund 20 Bankenvertreter und ein Finanzminister einer Einladung zum Thema Gartenbau folgen, dann ist das schon eine besondere Sache“, freute sich Martina Reuber nach der Veranstaltung. Sie hatte bereits in ihrer Begrüßung deutlich gemacht, worum es der Netzwerkinitiative geht: „Wir möchten, dass der Gartenbau als zukunftsfähiger Wirtschaftszweig, ja sogar als eine Leitbranche am Niederrhein wahrgenommen wird“, so Reuber. Diesen Ball nahm Finanzminister Linssen bereitwillig auf: Er lobte den Gartenbau am Niederrhein und seine Innovationskraft, durch die die Region zu einer der bundesweit bedeutendsten Gartenbaugebiete geworden sei. Und er wies darauf hin, dass das Land für größere Investitionen Bürgschaften anbiete – „ein Instrument, von dem im Gartenbau noch wenig Gebrauch gemacht wird, über das man aber nachdenken sollte“, so der Minister.

Für die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen machte anschließend Dr. Martin Berges die besondere Stellung des niederrheinischen Gartenbaus deutlich. „Der Niederrhein ist das einzig noch wachsende Gartenbaugebiet in Deutschland“, so der Kammerdirektor, der auch die günstigen Rahmenbedingungen nannte: starke Vermarktungsstrukturen, eine kompetente Zulieferindustrie, die Nähe zum Ballungsraum Ruhrgebiet – und natürlich Finanzdienstleister mit speziellem Know How im Gartenbau.

Die damit angesprochenen Bankenvertreter hörten mit Interesse, dass erfolgreiche Gartenbauer am Niederrhein Umsatzrenditen bis zu 20 Prozent erwirtschafteten und im Durchschnitt rund 60.000 Euro jährlich pro Gartenbaubetrieb in Modernisierungen investierten. Der Trend weise auf wachsende Betriebsgrößen hin, die rationaler arbeiten würden als noch vor einigen Jahren. „Wir haben es hier mit einem Hochleistungsgartenbau zu tun“, betonte Berges in seiner Rede vor den Bankenvertretern.

In der anschließenden Diskussionsrunde, die mit Henning Schmidt von der Landgard eG, Heinrich Hiep vom Landesverband Gartenbau Rheinland und weiteren Bankenvertretern prominent besetzt war, wurde noch einmal deutlich, dass die hiesigen Banken gut daran tun, sich auf die Branche einzulassen. „Wir brauchen Finanzdienstleister, die etwas vom Gartenbau verstehen“, machte die Runde deutlich. Und auch, dass die regionalen Institute diesem Anspruch durchaus gerecht werden.

 

Kurzmeldungen

  • Infoabend für alle Hundefreunde in Rees

    Rees. Am Samstag, 18. Februar, gibt es einen Themenabend zur Körpersprache durch. Beginn ist um 19 Uhr auf dem Fahrgastschiff Stadt Rees an der Promenade in Rees. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Anmeldungen: 02823/9193842.

     

     
  • Sterbehilfe-Matinee im Tichelpark-Kino

    Kleve. Im Tichelpark Kino gibt es am Sonntag, 5. Februar, und Sonntag, 12. Februar, eine Matinée zum Thema Sterbehilfe. Um jeweils 12 Uhr wird erst der Film „Halt auf freier Strecke“ von Andreas Dresen gezeigt. Anschließend sollen die Besucher Gelegenheit haben, mit lokalen Hospizgruppen ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt kostet 5 Euro.

     

     
  • FDP lädt zum Neujahrsempfang ein

    Emmerich. Am Sonntag, 12. Februar, feiert die FDP Emmerich ihren Neujahrsempfang in der Societät in Emmerich. Beginn ist um 11 Uhr. Gastreferent ist in diesem Jahr der Landtagsabgeordnete Kai Abruszat. Er wird über das Thema Dichtheitsprüfung referieren.

     

     
  • Jetzt kochen aber mal die Männer

    Kleve. Am Dienstag, 14. Februar, beginnt in der FBS Kleve ein neuer Kochtreff für Männer. Er geht über fünf Dienstage und beginnt jeweils um 19 Uhr. Anmeldungen: 02821/72320.

     

     
  • Gocher Festzelt wird aufgebaut

    Goch. Auf dem Klosterplatz in Goch beginnen die Vorbereitungen für den Aufbau des Festzeltes. Halbseitig wird der Platz aus diesem Grund ab dem Abend des 6. Februar gesperrt. Dann werden die ersten Materialien für den Bau des Zeltes und der Toilettenanlagen angeliefert. Voll gesperrt ist der Platz ab dem Abend des 7. Februar, voraussichtlich bis zum 25. Februar. Er steht dann als Parkplatz nicht zur Verfügung. Auch das Parken an der Mühlenstraße wird dann nicht möglich sein. Der Parkstreifen ist ausschließlich für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge vorgesehen. Wer hier parkt, wird abgeschleppt.

     

     
  • Die SPD Bedburg-Hau lädt zur Sprechstunde

    Bedburg-Hau. Am Donnerstag, 2. Februar, veranstaltet die SPD Bedburg-Hau eine Bürgersprechstunde im Rathaus Bedburg-Hau. Ratsmitglied Rainer Dekkers und die sachkundige Bürgerin Karin Wilhelm stehen von 17 bis 18 Uhr für Fragen zur Verfügung. Man kann sie auch anrufen: 02821/66081.