Hafenkooperation von Duisburg bis Emmerich ist ein Muss
Am Niederrhein. Die Kooperation der Häfen von Duisburg bis Emmerich ist unverzichtbar und muss konsequent umgesetzt werden. Das betont Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve. „Die Konkurrenz schläft nicht. Wir dürfen deshalb keine Chance auslassen, unsere Standortqualität zu verbessern. Wo immer möglich, müssen wir den Vorsprung sichern und ausbauen“, unterstrich er anlässlich der Jahres-Pressekonferenz der IHK in Duisburg.
Angesichts der aktuellen Diskussionen in der Region verwies Landers auf die Fakten für die Kooperations-Initiative, die von der IHK von Anfang an unterstützt worden ist. Die Flächen für Unternehmensansiedlungen im Duisburger Hafen würden immer knapper. Die Nachfrage ist jedoch unvermindert hoch, trotz zwischenzeitlicher Folgen der Wirtschaftskrise. Vor diesem Hintergrund hält es die IHK für folgerichtig, verstärkt die niederrheinischen Hafenareale in den Fokus zu nehmen, die ebenfalls beste Standortvoraussetzungen für Investoren bieten. Das werde auch belegt durch die Entscheidungen von Unternehmen, sich in der letzten Zeit mit beachtlichen Investitionen im LippeMündungsraum und in Emmerich zu engagieren.
In genau die richtige Richtung für die geplante Kooperation der Häfen geht für die IHK auch die Absicht des Hafens Duisburg, einen Schienen-Shuttle nach Emmerich aufzubauen. Weitere Aktivitäten seien ohne weiteres denkbar. Beispielsweise könnten über das gemeinsame Standort-Marketing hinaus die Vermarktung von Flächen aus einer Hand sowie weitere Verkehrsangebote der Häfen und Dienstleistungen für Unternehmen realisiert werden.
Dabei steht für die IHK ebenso fest: Das Marketing muss durch ein professionelles Management nach internationalen Maßstäben erfolgen. Hier habe der Hafen Duisburg die umfassendsten Erfahrungen sowie entsprechende Erfolge aufzuweisen. Angesichts des Wandels der Hafenlandschaft in Nordrhein-Westfalen, in dem Fusionen, Kooperationen und gegenseitige Beteiligungen auf der Tagesordnung stünden, gebe es zu einer Kooperation der Häfen am Niederrhein keine Alternative.
Der vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, Dortmund, zu erarbeitende Masterplan wird forciert und finanziert vom Land NRW, einem der drei Gesellschafter des Hafens Duisburg. Die Untersuchungsergebnisse werden voraussichtlich Ende Mai vorliegen. Die IHK sieht gute Chancen, dass sich alle Beteiligten – von Duisburg bis Emmerich – darauf verständigen und ihn gemeinsam zügig umsetzen. IHK-Präsident Landers: „Das wäre ein großes Plus für unseren Wirtschaftsstandort.“ Foto: Reinhold Kolsberger
Kurzmeldungen
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Infoabend für alle Hundefreunde in Rees
Rees. Am Samstag, 18. Februar, gibt es einen Themenabend zur Körpersprache durch. Beginn ist um 19 Uhr auf dem Fahrgastschiff Stadt Rees an der Promenade in Rees. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Anmeldungen: 02823/9193842.
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Sterbehilfe-Matinee im Tichelpark-Kino
Kleve. Im Tichelpark Kino gibt es am Sonntag, 5. Februar, und Sonntag, 12. Februar, eine Matinée zum Thema Sterbehilfe. Um jeweils 12 Uhr wird erst der Film „Halt auf freier Strecke“ von Andreas Dresen gezeigt. Anschließend sollen die Besucher Gelegenheit haben, mit lokalen Hospizgruppen ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt kostet 5 Euro.
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FDP lädt zum Neujahrsempfang ein
Emmerich. Am Sonntag, 12. Februar, feiert die FDP Emmerich ihren Neujahrsempfang in der Societät in Emmerich. Beginn ist um 11 Uhr. Gastreferent ist in diesem Jahr der Landtagsabgeordnete Kai Abruszat. Er wird über das Thema Dichtheitsprüfung referieren.
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Jetzt kochen aber mal die Männer
Kleve. Am Dienstag, 14. Februar, beginnt in der FBS Kleve ein neuer Kochtreff für Männer. Er geht über fünf Dienstage und beginnt jeweils um 19 Uhr. Anmeldungen: 02821/72320.
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Gocher Festzelt wird aufgebaut
Goch. Auf dem Klosterplatz in Goch beginnen die Vorbereitungen für den Aufbau des Festzeltes. Halbseitig wird der Platz aus diesem Grund ab dem Abend des 6. Februar gesperrt. Dann werden die ersten Materialien für den Bau des Zeltes und der Toilettenanlagen angeliefert. Voll gesperrt ist der Platz ab dem Abend des 7. Februar, voraussichtlich bis zum 25. Februar. Er steht dann als Parkplatz nicht zur Verfügung. Auch das Parken an der Mühlenstraße wird dann nicht möglich sein. Der Parkstreifen ist ausschließlich für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge vorgesehen. Wer hier parkt, wird abgeschleppt.
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Die SPD Bedburg-Hau lädt zur Sprechstunde
Bedburg-Hau. Am Donnerstag, 2. Februar, veranstaltet die SPD Bedburg-Hau eine Bürgersprechstunde im Rathaus Bedburg-Hau. Ratsmitglied Rainer Dekkers und die sachkundige Bürgerin Karin Wilhelm stehen von 17 bis 18 Uhr für Fragen zur Verfügung. Man kann sie auch anrufen: 02821/66081.

