Warum wir Stefan Mappus dankbar sein könnten
Mein geschätzter Kollege Ralf Daute hat auf kleveblog.de ja korrekterweise die völlig berechtigten Jubel-Artikel über die gebürtige Donsbrüggerin Susanne Verweyen-Mappus (vermutlich aus Gründen der Chronistenpflicht) um den Hinweis auf die gestrige Razzia im Hause Mappus/Verweyen-Mappus ergänzt. Natürlich wollen jetzt alle wissen, was dran ist an den Vorwürfen gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg. Wer weiß, welche Fragen da in den nächsten Monaten beantwortet werden...
Uns im Kreis Kleve interessiert eigentlich nur die Antwort auf eine Frage. Nämlich die nach der politischen Zukunft von Mappus´ Schwiegermutter Inge Verweyen aus Donsbrüggen. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert sitzt die heute 73-jährige Hausfrau nun im Klever Kreistag, war lange Jahre stellvertretende Landrätin und wurde kürzlich sogar zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion in der Landschaftsversammlung gewählt (zweifacher Entschädigungssatz!). Man darf sicher sagen, dass sie unverzichtbar ist für die Kreis Klever CDU und den ganzen Kreis Kleve. Sie gehört sozusagen zum Inventar.
Angeblich sollen aber Kräfte, die unter einem heftigen Anfall von Jugendwahn leiden, in der Vergangenheit bereits mal versucht haben, sie aus der politischen Verantwortung zu drängen. Sauerei!
Diese Bemühungen sollen ein jähes Ende gefunden haben, als ihr Schwiergesohn dann in Baden-Württemberg so richtig wichtig wurde, also spätestens mit seiner Ernennung zum Landes-Verkehrs- und Umweltminister im Jahr 2004. Ich kann mir zwar nicht denken wie Herr Mappus auf die Kreistagsbesetzungsliste Einfluss genommen haben soll (wäre ja auch undemokratisch), aber man erzählt es sich so. Aber wenn er es doch irgendwie geschafft hat, die schützende Hand über Inge Verweyen zu halten, dann kann man ihm das vielleicht auch mal zu Gute halten.
Olaf Plotke, 12. Juli 2012
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Kommentare
Stimmen die Vorwürfe auch nur teilweise, muß man hier hart durchgreifen, d.h. eine harte Bestrafung fordern, Streichung aller Altersbezüge, Einkommen und Vermögen bis auf den Teil einziehen, den er zum Leben benötigt.
Der kleine Arbeitnehmer verliert Haus, Hof und Beruf, wenn er die Portokasse nicht ordentlich führt.
Das sind die, welche Dr.Helmut Kohl "Für Sie bin ich der Herr Bundeskanzler!" in der Spenden-Affäre beraten das Mandat wahrgenommen haben.
Da fällt mir ein, hat da nicht unser Weezer Charming Boy gearbeitet? Ihr wisst schon, der in Berlin der Merkels Angela die Hausverwaltung macht und durch seine geschliffene Wortwahl aufgefallen ist.
So klein ist die Welt!
kann sich nur wundern, wie ein einzelner Banker einen MP als Marionettte führen konnte und alle staatsrechtlich en Mechanismen aushebeln konnte.
Wie naiv muß man eigentlich sein,um Aufträge in Millionenhöhe zu vergeben ohne das vorher ein detailiertes Angebot vorgelegen hat,vom fehlen üblicher Vergleichsangeb ote mal abgesehen.
Schön das die Staatsanwaltsch aft jetzt die Arbeit aufgenommmen hat.
Schade das ein Parteibuch ausreicht um eine solche Machtfülle zu bekommen.
Frau Verweyen rate ich, ihre menschliche Einstellung mal dort zu praktizieren, wo sie tätig ist .... in den Kontrollräten der Körperschaften und Anstalten. Wird hier unmenschlich gehandelt, hört man ihre Stimme nicht.!
Konkret: Genau so wie die Dinge um EnBw und Hr. Mappus aufgeklärt werden müssen - genau so müssen die Dinge um Unterstadtbebau ung, Bürgerbefragung , Theo Brauer ( als "Leitwolf", wie eben Hr. Mappus auch) aufgeklärt werden. Was ist denn deine Maxime hier: " Die Großen hängt man auf - die Kleinen läßt man laufen"?
Geht aber so, ganz ehrlich, nicht und ich appelliere an dein Gewissen!
Hier im Land gilt: die Kleinen hängt man auf ......
Da machen große Teile der "freien" Presse mit. Leider sind nur wenige Journalisten bereit, als Instrument der Demokratie zu dienen.
Dein persönlicher Hass auf die Klever Verwaltung kann ich nicht teilen, da ich komplett andere Erfahrung gemacht habe.
Ich laß mich da auch von BILD-Anhängern (zu denen ich dich nicht zähle) nicht beeinflussen.
Eine durchaus zutreffende Analyse interner
Machtspielchen und der Absetzbewegunge n findet sich in der Badischen Zeitung.
www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/die-suedwest-cdu-in-der-krise-distanzieren-geht-nicht
Ich kann mir nicht helfen. Irgendwie wirkt das auf mich wie eine Blaupause für die hiesigen Verhältnisse.
Schwer zu verstehen für mich. Kenne viele Bürger, die ebenfalls mehr als zufrieden sind mit Verwaltung und Führung der Kreisstadt. Ich persönlich würde gern für den BM arbeiten, er motiviert, kann mitreißen und Leistungen honorieren, er ist verläßlich, ehrlich und ein TOP-Manager.