Theodor Brauer erklärt Studenten treffend den Klever Stadtrat
Wenn es um die Hochschule Rhein-Waal geht, kennt Kleves Bürgermeister Theodor Brauer keine Parteien (kleine kaiserliche Anspielung). Naja, er vergisst natürlich nicht, regelmäßig zu betonen, dass es die CDU-geführte Landesregierung war, die die Hochschule in der Schwanenstadt ermöglichte. Aber das ist in Ordnung. Man soll die eigenen Erfolge nicht verstecken und wenn die "Sozen" pennen, dann soll man das ruhig sagen. Aber leise, damit die nicht auch noch aufwachen. (Aber die Gefahr besteht ja wohl eher nicht.)
Aber zurück zum Thema: Brauer ist ein Freund offener Worte. Das zeichnet ihn aus. Gestern sagte er vor Studenten unserer Hochschule diesen bemerkenswerten Satz: "In Kleve gibt es keine Opposition!"
Das war natürlich bezogen auf die Einmütigkeit, mit der die Stadt hinter der Hochschule Rhein-Waal steht. Aber ich finde, dieser Satz ist doch auch eine hübsche Beschreibung der Situation im Klever Stadtrat.
Wie hieß noch gleich der Vorsitzende der Klever SPD-Ratsfraktion???
Hier zur Erinnerung ein Bild von ihm.

(Passt hier nicht Hesekiel 28,19?)
Olaf Plotke, 12. Oktober 2011
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Kommentare
Man kann den Rat der Stadt auflösen - niemandem fiele es auf. Hr. Frantz, u.a., sind zu sehr Bestandteil des Buches "Der Untertan" von Heinrich Mann...
Zur Hochschule - schön und gut. Leider fokussiert sich aber in der Klever Verwaltung und Politik ( was ja wohl dasselbe ist)alles allein darauf; Kinder und Schulen gehen den Bach herunter...
Mal im Ernst: Es gibt u.a. keine Opposition in Kleve, weil ER das nicht zuläßt; durch sein System der Kumpane, Amigos, verwaltungsrech tlicher Obstruktionen uvm.
Es ist das eine Ding, dass Frantz und Co. sich ständig abnudeln und einwickeln lassen, ganz klar. Genau so ist es aber auch Fakt, dass jeder Widerstand durch die Hintertür im Keim erstickt wird, wenn er sich nicht kaufen läßt. Da ist ER Meister drin...
Wenn es dir hilft: Beim Tausch der "ersten Bürger" helfe ich dir gern und jederzeit, sag' nur Bescheid...
Wenn es gelingt, einen solchen Mann nach BH zu bekommen, laufe ich -nur mit Socken bekleidet- zu Fuß bis Kalkar.
Ich machs jetzt mal in der Art und Weise, wie ja die Piraten unfassbar tolle(ironieken nzeichnung) Politik betreiben und stelle Fragen:
1. Warum gibt es noch keine Gesamtschule in Kleve, obwohl Hr. Brauer ende 2009 großspurig im Stadrat eine beschleunigte Ansiedlung ankündigte?
2. Warum gibt es immer noch kein Jugendparlament in der Stadt Kleve, obwohl sich Hr. Brauer groß als Schirmherr für den grandios gescheiterten Workshop zum Thema politisches Engagement von jugendlichen aufspielte?
3. Seit wann ist Presseaufmerksa mkeit gleichbedeutend mit politischem Erfolg?
Warum ist das Rathausverfahre n das Paradebeispiel für Demokratie und Bürgerbeteiligu ng: Die Leute wollten eine Sanierung für 6,1 Mio Euro - und bekommen einen Neubau für 12-14 Mio Euro?!
Warum gibt es keine Fragestunde in Ausschüssen?
Warum dürfen sich betroffene BürgerInnen in Kleve nicht zu Wort melden?
Warum plant Kleve offenbar schon an der Auflösung der Realschule Hoffmannallee - ohne, dass die Eltern informiert sind?
Warum dürfen Eltern nicht mal was fragen?!
über konkrete Daten und Fakten würde ich mich auch freuen, oder ist es mit den guten Kenntnissen doch nur Übertreibung.
Die Bibel ist meiner Ansicht nach alles andere als entsetzlich. Man sollte sie viel öfter lesen. Es stehen viele kluge Dinge drin. Wie dieser Link doch wieder einmal beweist, nicht wahr?
Alte Strauß-Taktik.