Formulare und andere Stolpersteine
Kreis Kleve. (5.02.2012) Der Neustart ist gelungen, die Zahl der Beratungen ausbaufähig, Konzepte dazu liegen nicht nur in der Schublade, sondern werden in Kürze umgesetzt. Der Jahresrückblick der Erwerbslosenberatungsstelle unter Federführung der AWO im Kreisverband Kleve sorgte bei den Protagonisten, trotz des grundsätzlich ernsten Themas, für Zufriedenheit. „Ich denke, man kann mit dem ersten Jahr zufrieden sein“, so Geschäftsführer Viktor Kämmerer.
Aufgrund gestrichener Finanzmittel musste die Beratungsstelle 2008 ihre Pforten schließen, konnte im vergangenen jedoch wieder zum Leben erweckt werden. In 327 Beratungen wurde in den darauf folgenden Monaten zahlreiche Themen angepackt, die Bezieher von Arbeitslosengeld I und II sowie von Arbeitslosigkeit Bedrohte beschäftigen. „Dabei geht es gleichermaßen um Behördliches, als auch um psychosoziale Probleme“, berichtet Andreas Schürings von Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, beim Schreiben von Bewerbungen, von Informationen zu Bildungs- und Teilhabepaket aber auch davon, Anlaufstelle zum Dampf ablassen zu sein.
Fast die Hälfte aller Fälle wurde auf telefonischem Weg betreut. Das sei vor allem der großen Fläche des Kreises geschuldet, erklärt der Berater und Sozialpädagoge. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Rees oder Straelen aus nach Kleve zu kommen, sei nun einmal schwierig… und teuer. „Deshalb arbeiten wir daran, auch in anderen Kommunen vor Ort sein zu können“, so Schürings.
Grünes Licht gäbe es bereits aus Emmerich, wo ein Mitarbeiter der Erwerbslosenberatungsstelle in den Räumlichkeiten der örtlichen AWO fortan donnerstags von 9 bis 14 Uhr anzutreffen sein wird. Dasselbe sei auch für Geldern geplant. Darüber hinaus werde die Zusammenarbeit mit anderen Beratungsstellen intensiviert und Kontakt zu Familienzentren hergestellt. „Dadurch hoffen wir, mehr Menschen erreichen zu können. Die bisherige Zahl kann durchaus verdoppelt werden“, sieht Viktor Kämmerer noch brachliegendes Potential.
62.000 Euro kostet die Einrichtung im Jahr, 50.000 Euro davon kommen aus Töpfen des Landes und der Europäischen Union. Die Differenz müsse man aus anderen Quellen generieren“, so Kämmerer.
Kurzmeldungen
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Schadstoffsammlung in Rees
Rees. Die nächste Schadstoffsammlung findet am Mittwoch, 23. Mai, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr auf dem Wertstoffhof der Firma Schönmackers am Melatenweg 152 b in Rees statt. Dort können Bürger aus dem Stadtgebiet Rees Schadstoffe aus privaten Haushalten bei der mobilen Sammelstelle zur umweltfreundlichen Entsorgung abgeben.
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Jazz-Konzert im Coffeehouse
Kleve. Am Freitag, 25. Mai, gastiert die Jazz-Band „Senary System“ im Coffeehouse Kleve. Beginn ist um 20.30 Uhr. Veranstalter sind die Jazzfreunde Kleve. Karten kosten im Vorverkauf 7 Euro bei Hintzen, CD-Line und im Coffeehouse. Vorbestellungen sind auch möglich unter der Rufnummer 02821/7609234. An der Abendkasse wird der Eintritt 9 Euro kosten.
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Wir lachen übers Studentenleben
Kleve. Am Donnerstag, 31. Mai, tritt der Kabarettist David Werker im Tichelpark-Kino auf. Er präsentiert sein Programm „Morgens 15.30 Uhr in Deutschland - Aus dem Leben eines aufgeweckten Studenten“. Beginn ist um 20 Uhr. Die Karten kosten 18 Euro, ermäßigt 16 Euro. Vorverkauf bei Buchhandlung Hintzen, Reisebüro Jaensch (beide Kleve), Reisebüro am Steintor in Goch und beim Kulturbüro Niederrhein unter 02821/24161. Es wird auch noch Karten an der Abendkasse im Tichelpark geben.
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Voba-Cup am Pfingstwochenende
Goch. Am 25. und 26. Mai findet das Voba-Pfingstturnier beim SV Asperden statt. Beginn ist am Freitag um 18 Uhr. Es treten Fußball-Junioren aus dem ganzen Kreis an. Am Samstag beginnt das Turnier um 10 Uhr.
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Jazz-Konzert mit Senary System in Kleve
Kleve. Am Freitag, 25. Mai, gastiert die Jazz-Band „Senary System“ im Coffeehouse Kleve. Beginn ist um 20.30 Uhr. Veranstalter sind die Jazzfreunde Kleve. Karten kosten im Vorverkauf 7 Euro bei Hintzen, CD-Line und im Coffeehouse. Vorbestellungen sind auch möglich unter 02821/7609234. An der Abendkasse wird der Eintritt 9 Euro kosten.
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Neue Ausstellung im Rheinmuseum
Emmerich. Am Sonntag, 20. Mai, wird im Rheinmuseum Emmerich eine Ausstellung mit Bildern des Malers Pro. Karl Pospischil eröffnet. Beginn ist um 11 Uhr. Die Ausstellung kann bis zum 8. Juli besichtigt werden.

