Guido de Werd erhält den Krunekroane-Orden
Kranenurg. (29.01.2012) Noch ruht die 15 Zentimeter große Bronzeplakette in ihrer Schatulle. 22 Mal wechselte sie bereits den „Besitzer“, befindet sich derzeit in den fürsorglichen Händen von Paul Wilbers. Er ist Vorsitzender des Partnerschaftsverein Groesbeek-Kranenburg-Ubbergen, dem letztjährigen Preisträger der Karnevalsgesellschaft Krunekroane Kranenburg. Am Sonntag, 29. Januar, wird Wilbers die Laudatio auf den neuen Ordensträger des „Kranich“ halten.
Im Rahmen des Internationalen Prinzenfrühschoppens (ab 9 Uhr, Bürgerhaus Kranenburg) steht dann ein Mann im Mittelpunkt, der nach eigener Aussage „von Haus aus kein großer Karnevalist“ ist: Guido de Werd, Senior-Kurator des Museums Kurhaus Kleve und Leiter des Hauses Koekkoek. Das ist jedoch kein Kriterium, wenn das Gremium zusammentritt, um „Verdienste für die Pflege und Förderung des europäischen Gedankens“ zu würdigen. Bei dem Kranich handele es sich, so Kranenburgs Zugleiter Thomas Peters, schließlich nicht um einen Karnevalsorden im herkömmlichen Sinne.
Vor rund 40 Jahren wurde Guido de Werd über die Grenze „geschubst“. Zu seinem Start als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Haus Koekkoek hätten gerade einmal drei Zeilen in der Zeitung gestanden. „Zum Glück haben Museen heute einen ganz anderen Stellenwert“, sagt der 64-jährige Niederländer, der seine grenzüberschreitende Idee von Anfang an gelebt hat… und sich an seinem ersten Tag in Kranenburg gleich ein Knöllchen abholte. Willkommen in Deutschland! Vor allem vor der Öffnung der Grenzen, so der heutige Kurator und Museumsleiter, seien es schwierige Jahre gewesen. „Umso schöner ist es, einer solchen Ehre zu teil zu werden. Ich freue mich, schließlich kommt so aus einer großen Bürgerschaft.“
Jetzt beginnt für de Werd der karnevalistische Ernst des Lebens. Mit der Annahme des Ordens ist es nämlich nicht getan. Für ihn ist beim Umzug am 19. Februar zudem ein Platz auf dem Wagen des Zugkomitees reserviert. Über das Kostüm habe er sich noch keine Gedanken gemacht, so Guido de Werd.
Kurzmeldungen
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Schadstoffsammlung in Rees
Rees. Die nächste Schadstoffsammlung findet am Mittwoch, 23. Mai, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr auf dem Wertstoffhof der Firma Schönmackers am Melatenweg 152 b in Rees statt. Dort können Bürger aus dem Stadtgebiet Rees Schadstoffe aus privaten Haushalten bei der mobilen Sammelstelle zur umweltfreundlichen Entsorgung abgeben.
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Jazz-Konzert im Coffeehouse
Kleve. Am Freitag, 25. Mai, gastiert die Jazz-Band „Senary System“ im Coffeehouse Kleve. Beginn ist um 20.30 Uhr. Veranstalter sind die Jazzfreunde Kleve. Karten kosten im Vorverkauf 7 Euro bei Hintzen, CD-Line und im Coffeehouse. Vorbestellungen sind auch möglich unter der Rufnummer 02821/7609234. An der Abendkasse wird der Eintritt 9 Euro kosten.
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Wir lachen übers Studentenleben
Kleve. Am Donnerstag, 31. Mai, tritt der Kabarettist David Werker im Tichelpark-Kino auf. Er präsentiert sein Programm „Morgens 15.30 Uhr in Deutschland - Aus dem Leben eines aufgeweckten Studenten“. Beginn ist um 20 Uhr. Die Karten kosten 18 Euro, ermäßigt 16 Euro. Vorverkauf bei Buchhandlung Hintzen, Reisebüro Jaensch (beide Kleve), Reisebüro am Steintor in Goch und beim Kulturbüro Niederrhein unter 02821/24161. Es wird auch noch Karten an der Abendkasse im Tichelpark geben.
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Voba-Cup am Pfingstwochenende
Goch. Am 25. und 26. Mai findet das Voba-Pfingstturnier beim SV Asperden statt. Beginn ist am Freitag um 18 Uhr. Es treten Fußball-Junioren aus dem ganzen Kreis an. Am Samstag beginnt das Turnier um 10 Uhr.
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Jazz-Konzert mit Senary System in Kleve
Kleve. Am Freitag, 25. Mai, gastiert die Jazz-Band „Senary System“ im Coffeehouse Kleve. Beginn ist um 20.30 Uhr. Veranstalter sind die Jazzfreunde Kleve. Karten kosten im Vorverkauf 7 Euro bei Hintzen, CD-Line und im Coffeehouse. Vorbestellungen sind auch möglich unter 02821/7609234. An der Abendkasse wird der Eintritt 9 Euro kosten.
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Neue Ausstellung im Rheinmuseum
Emmerich. Am Sonntag, 20. Mai, wird im Rheinmuseum Emmerich eine Ausstellung mit Bildern des Malers Pro. Karl Pospischil eröffnet. Beginn ist um 11 Uhr. Die Ausstellung kann bis zum 8. Juli besichtigt werden.


