Standing Ovations beim Jahreskonzert
Kranenburg-Nütterden. Mit einem wahren Klangfeuerwerk präsentierte sich der Musikzug der Allgemeinen Schützengesellschaft Nütterden seinem Publikum. In diesem Jahr hatte der Musikzug mit seinem Vorsitzendem Michael van Oyen gleich mehrere Überraschungen parat. Zunächst spielte das Nachwuchsorchester des Musikzuges, welches aus zehn jungen Musikerinnen und Musikern besteht, die im vergangenen Jahr ihre Ausbildung begonnen haben. Danach betrat das Jugendorchester die Bühne und spielte zum zweiten Mal in den Jahreskonzerten des Hauptvereins mit.
Easy Popsuite oder Kumbaya ertönten unter dem bewerten Dirigat von Jochen Thönneßen. Die 45 Musikerinnen und Musiker des Hauptorchesters eröffneten Ihr Jahreskonzert mit einer Komposition für Harmonieorchester, die den Namen des diesjährigen Mottos trägt „BAND POWER“. Eine gute Band Power hatte der Musikzug auf jeden Fall, dafür hatte Dirigent Georg Arntz gesorgt. Dem Publikum wurde ausnahmslos gehobene Unterhaltungsmusik unserer Zeit geboten. Mit „GRÖNEMEYER!“ beeindruckten die jungen Musiker ebenso, wie mit dem furiosen Werk „SNOW“ der RedHotChillyPeppers oder den „Good Vibrations“. Sauberer Klang in allen Registern und satte Akkorde bestimmten das Kolorit des Orchesters. Schon zum Ende der ersten Konzerthälfte war der voll besetze Wolfsberg zu einer Stätte der Rock- und Popmusik geworden! Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Kranenburg, Herr Heiden lobte den Musikzug in seiner Ansprache zum Konzert und sagte: „Wenn man zum Musikzug nach Nütterden kommt, dann erwartet den Besucher immer Qualität.“
Zum Ende der ersten Konzerthälfte wurden junge Musiker ausgezeichnet, die mit Bestehen Ihrer Bronzeprüfung zum ersten Mal im Orchester mitwirkten. Diese waren an der Querflöte Ann-Sophie Reintjes, Kim Reintjes, Catarina Böhmer, an der Klarinette Teresa Heeks, Lilli Bungartz) am Saxophon Kilian Wölfl, am Flügelhorn Simon Wölfl, Mirko Püpplichhuisen, an der Trompete Markus Böhmer (Juniorabzeichen), Hendrik Bungartz, am Horn Niklas Fockenberg, am Tenorhorn Leon Janssen (Juniorabzeichen), Marcel vom Bruch, an der Posaune Alexander-Maximilian Frische und am Schlagzeug Till Lohmann. Zudem wurden junge Musiker ausgezeichnet, die ihre Silberprüfung bestanden haben. Diese waren an der Querflöte Doreen Ingenbleek, an der Klarinette Lisa Büns und am Flügelhorn Lena Büns. Die Auszeichnungen wurden vom Präsidenten des Blasmusikverbandes NRW e.V., Herrn Herbert Krey vorgenommen. Er lobte die Arbeit des Musikzuges in der Kinder- und Jugendausbildung und war sichtlich erfreut über so viele junge Musikerinnen und Musiker, die ihre Freizeit im Dienste der Musik verbringen.
In der zweiten Konzerthälfte betrat der Musikzug ASG in neuer Uniform die Bühne. Dies war sicherlich die größte Überraschung des Abends. Gerd van Oyen, der Vorsitzenden der ASG und Ehrenvorsitzende des Musikzuges, hatte in monatelanger Arbeit darauf hingewirkt, dass der Musikzug nun zum Jahreskonzert 2010 in neuer Uniform auftreten konnte. Er erzählte an diesem Abend wie es dazu kam, dass diese wertvolle Anschaffung möglich wurde. Des Weiteren kann der Musikzug seither auf einen Schellenbaum verweisen, den Gerd van Oyen dem Musikzug noch am Vorabend des Konzertes schenkte. Der Musikzug ist seinem Ehernvorsitzenden sehr dankbar und weiß die hohe Bedeutung dieses Geschenkes sehr zu schätzen.
Die zweite Hälfte des Konzertes legte den Blick auf die Rock- und Popmusik vergangener Tage. Mit „Boney M. in Concert“ und „Les Humphries“ führte der Musikzug sein Publikum ein weiteres Mal in lang anhaltenden Applaus. In einem Werk mit Namen Flower Power entführte der Musikzug sein Publikum in die Welt der Blumenkinder und Woodstock. Mit Standing Ovations lies Georg Arntz letztlich den Saal singen, alle Konzertbesucher sangen vollmundig „Es ist so schön ein Musikant zu sein“, und „Großglocknerblick“ bevor sich der Musikzug um seinen Dirigenten mit Werken von Verdi von seinem Publikum verabschiedete.
Kurzmeldungen
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Infoabend für alle Hundefreunde in Rees
Rees. Am Samstag, 18. Februar, gibt es einen Themenabend zur Körpersprache durch. Beginn ist um 19 Uhr auf dem Fahrgastschiff Stadt Rees an der Promenade in Rees. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Anmeldungen: 02823/9193842.
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Sterbehilfe-Matinee im Tichelpark-Kino
Kleve. Im Tichelpark Kino gibt es am Sonntag, 5. Februar, und Sonntag, 12. Februar, eine Matinée zum Thema Sterbehilfe. Um jeweils 12 Uhr wird erst der Film „Halt auf freier Strecke“ von Andreas Dresen gezeigt. Anschließend sollen die Besucher Gelegenheit haben, mit lokalen Hospizgruppen ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt kostet 5 Euro.
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FDP lädt zum Neujahrsempfang ein
Emmerich. Am Sonntag, 12. Februar, feiert die FDP Emmerich ihren Neujahrsempfang in der Societät in Emmerich. Beginn ist um 11 Uhr. Gastreferent ist in diesem Jahr der Landtagsabgeordnete Kai Abruszat. Er wird über das Thema Dichtheitsprüfung referieren.
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Jetzt kochen aber mal die Männer
Kleve. Am Dienstag, 14. Februar, beginnt in der FBS Kleve ein neuer Kochtreff für Männer. Er geht über fünf Dienstage und beginnt jeweils um 19 Uhr. Anmeldungen: 02821/72320.
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Gocher Festzelt wird aufgebaut
Goch. Auf dem Klosterplatz in Goch beginnen die Vorbereitungen für den Aufbau des Festzeltes. Halbseitig wird der Platz aus diesem Grund ab dem Abend des 6. Februar gesperrt. Dann werden die ersten Materialien für den Bau des Zeltes und der Toilettenanlagen angeliefert. Voll gesperrt ist der Platz ab dem Abend des 7. Februar, voraussichtlich bis zum 25. Februar. Er steht dann als Parkplatz nicht zur Verfügung. Auch das Parken an der Mühlenstraße wird dann nicht möglich sein. Der Parkstreifen ist ausschließlich für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge vorgesehen. Wer hier parkt, wird abgeschleppt.
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Die SPD Bedburg-Hau lädt zur Sprechstunde
Bedburg-Hau. Am Donnerstag, 2. Februar, veranstaltet die SPD Bedburg-Hau eine Bürgersprechstunde im Rathaus Bedburg-Hau. Ratsmitglied Rainer Dekkers und die sachkundige Bürgerin Karin Wilhelm stehen von 17 bis 18 Uhr für Fragen zur Verfügung. Man kann sie auch anrufen: 02821/66081.

