ACE in Kleve fordert: Straßenschäden zügig beseitigen
Kreis Kleve. Der ACE Auto Club Europa im Kreis Kleve fordert eine zügige Beseitigung der unter anderem durch Frost verursachten Straßenschäden. ACE-Vorsitzender Walter Stark sagte am Mittwoch in Kleve: „Bevor die Mittel aus dem Konjunkturprogramm II verfallen, sollte das Geld für die Instandsetzung von Straßen verwendet werden“.
Foto: Reinhold Kolsberger
Stark weiter: „Wir appellieren an die Bundesregierung, die Kommunen bei der Beseitigung von Winterschäden an Straßen und Gehwegen nicht länger hängen zu lassen.“ Städte und Gemeinden befinden sich in einer so großen Finanznot, dass sie die erforderlichen Mittel zur Beseitigung von Schlaglöchern und anderer Straßenschäden nicht alleine aufbringen können. Wer unter diesen Vorzeichen den Kommunen eine angemessene finanzielle Unterstützung verweigert, sei mitverantwortlich für die wachsende Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit und für die Schäden, die an Fahrzeugen entstehen.
Der Bund gibt bislang keinen einzigen Cent Zuschuss für kommunale Straßensanierung und für den Substanzerhalt, obwohl das Bundesverkehrsministerium in diesem Jahr über 12 Milliarden Euro und damit über zwei Milliarden mehr verfügt als in den sonst üblichen Verkehrshaushalten. Bevor die unter anderem für Verkehrsprojekte vorgesehenen Mittel aus dem Anfang 2009 beschlossenen Konjunkturprogramm II (18 Milliarden Euro), etwa wegen Planungsverzögerungen von Baumaßnahmen verfallen, sollte das Geld für die ad hoc erforderliche Instandsetzung von Straßen verwendet werden. Das gebietet die politische Pflicht, pragmatische Lösungen anzustreben und dagegen vorgebrachte rechtliche Bedenken zurückzustellen.
Unabhängig von den akuten Winterschäden sind bereits mehr als 64.000 Kilometer des rund 400.000 Kilometer umfassenden kommunalen Straßennetzes schon seit Jahren von bösartigem "Asphaltkaries" befallen. Diese Strecken sind schon so sehr von Schlaglöchern und Flickstellen zersetzt, dass nur noch eine Generalsanierung helfen kann. Stark: „Die Kosten dafür betragen nach unseren Schätzungen rund 25 Milliarden Euro.“ Neben dieser Schlaglochproblematik ist der normale jährliche Investitionsbedarf an kommunalen Straßen, Fuß- und Gehwegen bis 2020 auf mehr als 12 Milliarden Euro zu beziffern. Demnach müssen in den nächsten zehn Jahren rund 122 Milliarden Euro in die kommunalen Straßen investiert werden. Wer jetzt darauf verzichtet, macht die Sache für Gebühren- und Steuerzahler später noch um ein Vielfaches teurer; denn die Schäden potenzieren sich.
„Wir wünschen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer politischen Weitblick, fügt Stark in Richtung Berlin hinzu: „Dann wird er schnell erkennen, dass man das Geld nicht Erben und Hoteliers nachwerfen darf, wenn es zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur so bitter nötig gebraucht wird.“
Wer als Bürger ein Schlagloch seiner Kommune melden will, kann dies beim Schlaglochmelder des ACE Auto Club Europa tun unter: www.ace-online.de/schlaglochmelder.
Kurzmeldungen
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Tag der offenen Tür wird verschoben
Kranenburg. In Absprache mit der Bezirksregierung verlegt die Hanna-Heiber-Schule ihren ursprünglich für den kommenden Samstag geplanten „Tag der Offenen Tür“. Damit soll zunächst Ruhe und Zeit für die am Montag, 13. Februar, beginnenden Anmeldungen für die mit Kleve und Bedburg-Hau geplante Sekundarschule bleiben. Der „Tag der Offenen Tür“ wird dann im März stattfinden.
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Infoabend für alle Hundefreunde in Rees
Rees. Am Samstag, 18. Februar, gibt es einen Themenabend zur Körpersprache durch. Beginn ist um 19 Uhr auf dem Fahrgastschiff Stadt Rees an der Promenade in Rees. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Anmeldungen: 02823/9193842.
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Sterbehilfe-Matinee im Tichelpark-Kino
Kleve. Im Tichelpark Kino gibt es am Sonntag, 5. Februar, und Sonntag, 12. Februar, eine Matinée zum Thema Sterbehilfe. Um jeweils 12 Uhr wird erst der Film „Halt auf freier Strecke“ von Andreas Dresen gezeigt. Anschließend sollen die Besucher Gelegenheit haben, mit lokalen Hospizgruppen ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt kostet 5 Euro.
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FDP lädt zum Neujahrsempfang ein
Emmerich. Am Sonntag, 12. Februar, feiert die FDP Emmerich ihren Neujahrsempfang in der Societät in Emmerich. Beginn ist um 11 Uhr. Gastreferent ist in diesem Jahr der Landtagsabgeordnete Kai Abruszat. Er wird über das Thema Dichtheitsprüfung referieren.
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Jetzt kochen aber mal die Männer
Kleve. Am Dienstag, 14. Februar, beginnt in der FBS Kleve ein neuer Kochtreff für Männer. Er geht über fünf Dienstage und beginnt jeweils um 19 Uhr. Anmeldungen: 02821/72320.
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Gocher Festzelt wird aufgebaut
Goch. Auf dem Klosterplatz in Goch beginnen die Vorbereitungen für den Aufbau des Festzeltes. Halbseitig wird der Platz aus diesem Grund ab dem Abend des 6. Februar gesperrt. Dann werden die ersten Materialien für den Bau des Zeltes und der Toilettenanlagen angeliefert. Voll gesperrt ist der Platz ab dem Abend des 7. Februar, voraussichtlich bis zum 25. Februar. Er steht dann als Parkplatz nicht zur Verfügung. Auch das Parken an der Mühlenstraße wird dann nicht möglich sein. Der Parkstreifen ist ausschließlich für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge vorgesehen. Wer hier parkt, wird abgeschleppt.

