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Eine Bühne, zwei Flügel, zwei Pianisten

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KlaviersommerKleve. (15.07.2012) Wolfgang Dahms ist sich sicher: Geld kann es nicht sein, das dermaßen hochkarätige Musiker Jahr für Jahr nach Kleve lockt. „Ich denke, es liegt vielmehr am besondere Ambiente des Forstgartens und der Lockerheit dieser etwas anderen Klassik-Veranstaltung“, so der organisatorische Leiter des 24. Klevischen Klaviersommers. Die vierteilige Konzertreihe startet am Sonntag, 22. Juli.
„Auch im Jahr vor unserem silbernen Jubiläum wollen wir Akzente setzen“, verspricht der künstlerische Leiter Prof. Boguslaw Jan Strobel klassischen Musikgenuß der besonderen Art. Das liegt zum einen an der Qualität der auftretenden Pianisten, zum anderen am Thema. „Es spielen, mit einer Ausnahme, immer zwei Künstler an zwei Flügeln“, erklärt Strobel. Teilweise seien musikalische Partnerschaften extra für den Klaviersommer gebunden worden.
Den Anfang am 22. Juli um 17 Uhr macht Paolo Giacometti, der  bereits im vergangenen Jahr das Eröffnungskonzert bestreiten sollte. Das fiel jedoch aufgrund schlechter Witterung aus. Er tritt zusammen mit Georg Friedrich Schenck, beide sind Professoren an der Robert-Schumann Musikhochschule in Düsseldorf, auf. „Sollte das Wetter erneut Anlass das zu geben, ein Konzert absagen zu müssen, steht am entsprechenden Sonntag um 13 Uhr eine entsprechende Mitteilung auf der Homepage www.klevischer-klaviersommer.de“, sagt Wolfgang Dahms.
Am späten Abend des 22. Juli, um 22 Uhr, bittet Boguslaw Jan Strobel zu einem Nocturne-Konzert - der einzige Solo-Auftritt der Konzertreihe. Weitere Termine sind der 29. Juli sowie der 5. und 12. August. Die auftretenden Pianisten kommen aus Südkorea, Belgien und Deutschland, sind entweder aufstrebende Talente oder renommierte Stars der Szene.
„In jedem Jahr lassen sich mehr Konzertbesucher verzeichnen“, sagt Alwine Strohmenger-Pickmann, Vorsitzende vom ausrichtenden Klevischen Verein für Kultur und Geschichte/ Freunde der Schwanenburg. „Das liegt wohl auch daran, dass wir keine Barrieren durch Kleidung oder andere Vorschriften schaffen.“ Im Gegenteil. Picknicken, das knallen von Sektkorken oder das Mitbringen von Kindern oder Hunden sei nicht nur kein Problem sondern durchaus erwünscht. „Außerdem erlebt man hier bei freiem Eintritt ein Programm, für das andernorts 60 und mehr Euro zu zahlen wären“, so Alwine Strohmenger-Pickmann - Programmheft inklusive.
 

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