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Freitag 18 Mai 2012

Foerster: Kein Rauswurf durch Landesschiedsgericht!

E-Mail

Friedrich FoersterKleve. Der ehemalige Klever Ratskandidat Friedrich Foerster bleibt Grüner. Via Presseerklärung teilte der umstrittene Klever Grüne heute mit, dass das Landes-Schiedsgericht der Grünen sich gegen einen Parteiausschluss Foersters ausgesprochen habe und "dass kein partei-schädigendes Verhalten (...) zu ermitteln war." (Zitat Schiedsgericht laut Foerster). Den Ausschluss hatten die Klever Grünen beantragt.

Der Ausschlussantrag des Klever Ortsverbandes sei damit in vollem Umfang abgelehnt worden, teilte Foerster dem Kurier mit. Das Schiedsgericht bemängelte dennoch einige Wortwahlen von Foerster.

Der Grüne zeigte sich am Ende des Verfahrens erfreut: "Natürlich bin ich froh und erleichtert. Die Kritik an meiner einen oder anderen Wortwahl, und sei es nur in internen E-Mails, nehme ich selbstverständlich ernst."

 

Kommentare 

 
#1 Jens-Uwe Habedank 26.08.2011 17:30
Nun kann man Friedrich Foerster bzw. den Grünen in Kleve nur wünschen, dass es so läuft wie bei den Linken: Nachdem bereits dort gleichfalls ein Begehren der Mandatsträger auf Ausschluss eines Mitgliedes gescheitert war - sind die Antragsteller gegangen.
Wie schön könnte ein Klever Rat z.B. ohne den Diplom-Sozialpädagogen S. Garisch (Antragsteller) und seine kruden Hygiene-Vorstellungen sein...?!
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#2 Bernd Derksen 27.08.2011 15:42
Wenn schon der Vorstand der Klever Grünen, offenbar einmütig, den Ausschluss eines Mitgliedes beantragt, sollte man solide Begründungen haben. Dies war offenkundig nicht der Fall. Insofern ist es eine schallende Ohrfeige für jedes Vorstandsmitgli ed.
Ich bin gespannt auf deren Stellungnahme. Oder traut man sich diese nicht zu?
_______________

@Olaf P.

Der Begriff "umstritten" wird oft von Journalisten zur Diskreditierung von Menschen genutzt. Ich mag ihn daher zur Beschreibung von Menschen nicht.

Jeder Mensch mit eigenen Gedanken hat nicht nur unumstrittene Ansichten. Insofern scheint mir der Begriff an sich so wenig aussagekräftig wie z.B. "denkend".

Außer man möchte Menschen isolieren und damit schaden, vor allem mit machtpolitische n Hintergedanken.
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