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Von Olaf Plotke

Die Klever Stadtspitze hat nun im Rahmen einer Pressekonferenz klar gestellt, dass in Sachen Rathaus der Bürgerwille zählt (siehe Seite 16). Nach der Kurier-Berichterstattung in der letzten Ausgabe war die Idee eines möglichen Neubaus auf dem Minoritenplatz schnell „weg vom Fenster“. Nun soll also das Rathaus an Ort und Stelle saniert werden. So wollte es der Bürger ja auch. Allerdings kommt man wohl um einen Teilabriss nicht herum, wie die Verwaltung mitteilte. Wie umfangreich der sein wird, kann oder will bislang allerdings niemand sagen. Die Befürchtung, die einige haben: Am Ende wird aus der Sanierung im Prinzip ein Neubau, bei dem man lediglich ein bisschen „altes Rathaus“ stehen lässt, um das Ganze der Öffentlichkeit noch als Sanierung verkaufen zu können.  Ich glaube, die Befürchtung ist unbegründet. Unsere Berichterstattung in der letzten Ausgabe zeigt, dass die Kontrolle der Politik durch die Medien funktioniert. So wird es sicher auch bei der nun doch geplanten Sanierung des Rathauses sein. Sollten hier Verwaltungsmitarbeiter oder Ratspolitiker auf Kosten der Steuerzahler übertrieben teure Architekturträume realisieren wollen, wird man das zu lesen bekommen. 

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