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Von Olaf Plotke


Reichlich Wind macht seit Wochen die selbst ernannte Bürgerinitiative „Neumarkt 21“ in Emmerich. Wobei man einmal klar stellen muss, dass es sich hier ganz offensichtlich nicht um die Initiative von Bürgern, sondern um die Initiative eines Bürgers handelt: Paul Geominy. Der scheint getrieben zu sein von einer tiefen Abneigung gegen das Wohn- und Handelsprojekt, das Welasa auf dem Neumarkt plant. Erst Freitag kam in der Redaktion wieder ein Wutbrief von ihm an.  Auch darin spricht er einmal mehr von einer „deutlichen Mehrheit“ der Bürger, die das Welasa-Projekt angeblich ablehnen würde. Einen Beweis für diese Behauptung bleibt er schuldig. Und wer einmal die in typischer Geominy-Pauken-und-Trompeten-Manier angekündigte Facebook-Seite seiner Initiative besucht, der stellt fest, dass sich dort bis Freitag gerade einmal ein krümmeliger Unterstützer angemeldet hat (vermutlich er selbst).  Nein, von diesem Lautsprecher sollten sich die Ratsmitglieder am Dienstag nicht irritieren lassen. Auch nicht davon, dass er angeblich das Interesse der Einkaufscenterentwickler der Hahn AG an Emmerich geweckt hat. Welasa hat Bestnoten für sein Projekt erhalten. Die Argumente bleiben richtig. Und eines davon war, dass das Welasa-Projekt notfalls auch ohne Durchstich zur Kaßstraße realisiert werden kann. 

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