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Von Olaf Plotke


Droht der Neumarkt-Bebauung in Emmerich das Aus? Der einzige verbliebene Investor hat nun auf alle Fälle erklärt, er wolle sich nicht dazu verpflichten, die Einkaufspassage zur Kaßstraße auch wirklich zu bauen. Wie sollte er das auch können? Ihm gehören die Grundstücke ja noch gar nicht alle, die er für diese Passage benötigt. Und ob er sie überhaupt bekommt, ist ungewiss. Man muss es offen sagen: Welasa und ITG haben sich im Vorfeld der öffentlichen Neumarkt-Diskussion wie Amateure verhalten. Bevor man Pläne veröffentlicht, auf denen man munter Grundstücke überplant, sichert man sie sich – entweder durch Kauf oder durch Optionen. Alle guten Projektentwickler machen das so. Immerhin kann das Nein von dem Besitzer eines Mini-Grundstücks alle Planungen zunichte machen.  Dass die Politiker im Rat auf dem Durchstich zur Kaßstraße bestehen, ist verständlich, denn ohne ist das ganze Projekt nicht mal halb so toll. Aber je mehr die Politik aber auf der Passage beharrt, desto unmöglicher wird sie. Denn die Eigentümer der besagten Grundstücke können sich zurücklehnen und in Ruhe darüber nachdenken, wie viel Geld sie brauchen, um nie wieder arbeiten zu müssen. Und der Investor muss akzeptieren oder aufgeben. ITG hat das wohl erkannt und die Konsequenzen gezogen.  

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