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Von Olaf Plotke

Als aufgeklärte Verbraucher wissen wir genau, wie wir für uns „das Beste rausholen“. Wir lassen uns im heimischen Reisebüro beraten und buchen den Urlaub dann online. Genauso „veräppeln“ wir den kompetenten Elektrohändler, wo wir uns stundenlang informieren und dann das begehrte Gerät im Internet bestellen. Hauptsache ein paar Euro gespart. Ja, wir sind schon ein ganz gewitzte Pfennigfuchser!  Der Werbering Bedburg-Hau hat zum verkaufsoffenen Sonntag deshalb die Aktion „Denk nach!“ gestartet (Seite 7). Damit machen die Händler auf die Bedeutung der heimischen Geschäfte für die Gemeinde aufmerksam. Gut so! Denn die Geschäftsleute tun weitaus mehr, als nur ihren Laden aufzuschließen: Arbeitsplätze, Unterstützung von Vereinen, Gewerbesteuern – das ist ein Verantwortungsbewusstsein, das wir vom anonymen Internethändler kaum erwarten dürfen.  Deshalb  müssen Sie keine Solidaritätskäufe tätigen. Aber Beratung und Service des heimischen Handels haben ihren Wert. Den sollte man beim Kauf immer auch beachten. Und dann braucht sich unser Fachhandel vor keinem Internethändler verstecken.

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