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Von Michael Terhoeven

Anfang November schlägt im Kampf um das Emmericher Neumarkt-Projekt der Gong zur nächsten Runde. Dann wird sich der Aufsichtsrat der Emmericher Baugenossenschaft  (EBG) mit dem von Investor Josef Schoofs und der Stadtverwaltung ausgearbeiteten Angebot (siehe Artikel auf Seite 3) beschäftigen. In diesem wurde nicht in allen, aber in den wesentlichen Punkten auf die Forderungen der EBG eingegangen. Bürgermeister Peter Hinze ließ ausrechnen, dass die zusätzlichen Maßnahmen für den Erhalt der strittigen 19 Quadratmeter umfassenden Grundstücksparzelle einen rechnerischen Gegenwert von 75.000 Euro hätten. In seinem Schreiben klingt das, als ob es sich um ein Angebot handelt, das man eigentlich nicht ausschlagen kann. Wenn er sich da mal nicht vertut. Bei diesem unsäglichen Endlos-Verfahren geht es nämlich längst nicht mehr nur um  Zahlen, Daten und Fakten. Die vielen Salti vorwärts, rückwärts und seitwärts des Investors aus Kevelaer haben bei Politikern und Bürgern nicht nur regelmäßig für Kopfschütteln bis hin zu Verärgerung geführt. Sie sorgen auch für ein ungutes Gefühl. Mit jeder Zusage gegenüber Schoofs stellt sich mittlerweile die Frage, mit welchen Überraschungen er wohl als nächstes um die Ecke kommt. Egal wie sich der BGE-Vorstand entscheidet: Es wird spannend bleiben...

Kommentare   

#1 Basta 16.10.2016 21:41
Liest sich nicht gut für Emmerich. Ein SPD-Bürgermeister, der sich als Erfüllungsgehilfe eines umstrittenen Inverstors positioniert, taugt nichts.
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