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Von Olaf Plotke

„Wir reden nicht über Finger oder Investoren“, sagte der technische Beigeordnete Jürgen Rauer vor dem Klever Bauausschuss. Damit wies er alle Spekulationen zurück, die drei vorgestellten Varianten für eine mögliche Minoritenplatzbebauung würden irgendwie eine Vorentscheidung für einen Investor sein - gemeint war natürlich Kleves-überall-Investor Bernd „Mom“ Zevens (Seite 16 d. Printausgabe). Zwei der Varianten, über die die Bürger am Montag diskutieren, sind grundverschieden: Einmal gibt es eine größtmögliche Bebauung (3.980 m²) mit kleinstmöglichem Platz (1.040 m²) und einmal eine kleinstmögliche Bebauung (2.600 m²) mit großem Platz (4.000 m²). Und dann gibt es eine Variante, die als Mittelweg verkauft wird, aber im Grunde auch eine große Lösung ist, nur auf den ersten Blick nicht so aussieht. Statt drei Gebäuden (große Variante) gibt es nur zwei. Aber wer genau guckt, der erkennt, dass der Größen-Unterschied gering ist: Gerade einmal 230 m² kleiner sind die Bauten in dieser Variante im Vergleich zur großen. Was noch auffällt: Im Gegensatz zu den anderen beiden Varianten sehen die vorgegebenen Bauflächen ungewöhnlich klar umrissen aus - man meint praktisch eine genaue Gebäudeform zu erkennen. Sicher nur ein Zufall.
Mein Tipp übrigens: Diese Variante kommt und Mom baut. Wer wettet dagegen?

Kommentare   

#1 Martin Fingerhut 18.09.2016 00:03
### „Wir reden nicht über Finger oder Investoren“, sagte der technische Beigeordnete Jürgen Rauer ###

Wo er Recht hat, hat er Recht !

Wer hätte je erlebt, daß das, was Herr Rauer sagt, nicht die Wahrheit ist ?

WAS Herr Rauer sagt, ist wahr.
sozusagen : ein rauer Ausschnitt aus der Wahrheit ...

Interessant ist meist, was er NICHT sagt.

Wie wär's mit :

" Wir REDEN nicht darüber. "
- Wir ARBEITEN daran.

?
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#2 Martin Fingerhut 18.09.2016 19:13
Das, was Rauer sagt, trifft zu.
Interessant ist oft das, was er NICHT sagt.
Manche interessante Information muß deshalb aus ihm herausGekitzelt werden.

Solches ist Dr. Merges am DonnersTag gelungen.
Der alte Fuks hat Rauer zu einer Aussage verlockt,
die bestätigt, was viele bereits ahnten :
" Beim Hotel Rilano ist nie geplant gewesen, es könne aus 2 getrennten Gebäuden bestehen - auch nicht zu Anfang. "

Das allSeits beliebte und bewunderte architektonische MeisterWerk
steht in jenem Bereich, wo die von den Bürgern gewählte Variante C ( ASTOC )
ZWEI getrennte Häuser vorgesehen hatte.
Selbst zusammenGerechnet waren sie weit kleiner als Mom's Palace, der jetzt dort steht.

Doch obwohl die Bürger "C" gewählt hatten,
obwohl dort 2 getrennte, mäßig große Häuser entstehen sollten,
obwohl der Rat sich das Votum der Bürger zu eigen gemacht hatte,
obwohl der Rat der Verwaltung den Auftrag erteilt hatte, Variante C zu verwirklichen,
gesteht der technische BeiGeordnete nun endlich öffentlich ein,
daß die Verwaltung von Beginn an ganz anders geplant hat.
Nicht 2 getrennte Häuser sondern einen durchGehenden QuerRiegel.

Dem Auftrag des Rates zuWider.

Was noch alles vom BürgerVotum über die Spoy gegangen ist,
ist täglich zu "erleben" :

1 komplette Etage PLUS 1,30m höher als von den Bürgern gewählt.
Etliche Meter länger als von den Bürgern gewählt.
Einige Meter breiter als von den Bürger gewählt.
Statt einer Marina nur ein Mini-Marinädchen.
Statt einer bequemen Abstufung hinab zum Wasser eine halsBrecherische SteilKlippe.

Wenn also morgen in der StadtHalle etwas vorgestellt wird,
dann möge sich jeder dazu auch vorstellen,
was bei solcher VerwaltungsTradition am Ende stattDessen tatsächlich gebaut werden wird.

und von wem.
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