olafplotke

Von Olaf Plotke

 Ich gebe der Klever Stadtverwaltung hier mal wieder Gelegenheit, einen offenen Brief aufzusetzen, der dann auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht wird. Die Stadtverwaltung hat sich seit der Brauerschen Spätphase angewöhnt, Kritik oder auch nur vermutete Kritik an ihr mit einem Empörungsreflex zu beantworten. Schon die kritische Frage eines Ratsmitglieds kann diesen Reflex auslösen. Und der geht so: Die vermeintliche Kritik wird als unerträglicher oder herabsetzender Angriff auf die Mitarbeiter der Verwaltung hingestellt und zum Vorwurf umgedeutet, der „mit Nachdruck“ zurückgewiesen wird. „Wir sind unfehlbar“ ist die Devise. Nach dem Urteil der Vergabekammer zu Gunsten Sontowskis und gegen die Stadt (der Kurier berichtete) sagten Ratsmitglieder und Medien ihre Meinung und die war nicht immer frei von Kritik und Zweifeln am Vorgehen der Verwaltung. Zu recht, wie wohl jeder finden muss, der das Verfahren beobachtet hat und halbwegs bei Verstand ist. Die Verwaltung hätte dazu schweigen können. Aber sie schrieb lieber öffentlich an die Kritiker. Denn die Verwaltung macht ja keine Fehler, keiner dort. Selbst wenn ein Mitarbeiter die Stadtkasse plündert und es der Vorgesetzte über Jahre nicht merkt, hat keiner einen Fehler gemacht. Und wer was anderes sagt, bekommt einen offenen Brief. So wie ich jetzt...

Kommentare   

#1 Martin Fingerhut 04.09.2016 00:06
Gegen 4beinige Hunde, die zu kritisch gucken und eventuell auch mal beißen, wird ein " Bei's Verbot " ausgesprochen.
zumindest wird's so ausgesprochen.
Wie wird's geschrieben ?

JedenFalls wird ein "MaulKorb" verhängt !

Kritischen Bürgern, aufklärenden Journalisten, verantwortungsBewußten RatsMenschen und anderem Ungeziefer
wird ebenfalls mit dem MaulKorb gedroht.
BaysVerbot ?
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#2 VG 04.09.2016 02:52
"Brauerische Spätphasen" gibt's nicht nur in Kleve ;)
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#3 Kellener 04.09.2016 07:48
Olaf, um Himmels Willen, wie kannst du es wagen unserer Päpstin Sonja mit ihren Bischöfen Willibrord, Jürgen, und Wolfgang so respektlos zu begegnen?
Die ziehen dich auf Erden durch alle Instanzen bis vor das Bundesverfassungsgericht und sollte das nicht helfen halt auch noch vors letzte Gericht.
Auch der abgetretene Papst Theo wird kein gutes Wort mehr für dich übrig haben.
Tip: Mit einer Spende von 500,00 kann man die Päpstin zu einem Gericht einladen und nochmal alles in Ruhe besprechen.
Vielleicht hilft es ....
ihr ;-)
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#4 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 04.09.2016 11:29
Man sollte jedoch bedenken, dass viele Politiker "es" wirklich nicht besser können - ohne hier eine Entschuldigung vorbringen zu wollen. Wer also beispielsweise der Fusion einer kerngesunden Sparkasse wie Straelen mit einer Sparkasse in Kleve und einer - auf die Zukunft bezogen -nicht existenzfähigen Sparkasse Emmerich-Rees zustimmt, der hat einfach die Kenntnisse nicht, die es bräuchte - eigentlich schade - aber: der Wähler letztlich entscheidet.
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#5 B.R. 04.09.2016 12:14
(...)

Sonja war eine völlig unbekannte graue Maus auf dem noch graueren Sozialamt der Stadt Kleve. Ihre Vorgesetzten waren Brauer und Haas .

Angesichts der drohenden Wolken, die in Gestalt von Sontowski über die Stadt Kleve zogen, konnten Brauer und Haas nicht viel Interesse haben an einem zukünftigen relativ unabhängigen Bürgermeister. Denn dann bestünde die Gefahr, dass mal ordentlich Tacheles geredet wird, insbesondere was die führenden Verwaltungsmitarbeiter angeht.
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#6 Gabi Heimsoth 04.09.2016 15:04
.......und ich habe Freunde und Bekannte gebeten Sonja zu wählen mit der festen Überzeugung Sie sei offen, fair und herzlich und auch fähig diese Position als Bürgermeisterin zu besetzen. Liebe Freunde und alle diejenigen vielen Klever Bürger bei denen ich um die Stimme für Sonja geworben habe, ich bitte um Entschuldigung. Es war ein großer Fehler. Mit dem Wissen von heute über Ihr Tun und Handeln, über ihre Unfähigkeit mit anderslautenden Meinungen und Kritik um zu gehen würde Sie meine Stimme nicht mehr bekommen. Ich bin als sachkundige Bürgerin im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung. Dort habe ich am eigenen Leibe erfahren, wie man "abgewatscht" wird, wenn man es wagt beispielsweise Fragen zur Wirtschaftlichkeit und Notwendigkeit von Personalentscheidungen stellt. Seit dem Tag an kennt Sonja mich nicht mehr und kehrt mir den Rücken zu.
Armes Kleve.
Das schwelt schon lange in mir und musste jetzt einfach mal raus. Gabi Heimsoth
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#7 B.R. 04.09.2016 21:43
Frau Northing hat sich bei Herrn Haas und Herrn Brauer bestimmt nicht beliebt gemacht, weil sie so nett gewesen ist zu den Sozialhilfeempfängern. Denn dann wäre die Stadt Kleve jetzt schon Pleite.

Im Kreis Kleve gibt es übrigens eine Hartz4 Regel, die per mündlicher Propaganda weitergegeben wird:
Ziehe niemals nach Goch.
Und bevor du nach Kleve ziehst, ziehe besser nach Goch.
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#8 Bernd Derksen 04.09.2016 22:34
@Olaf Plotke
Schön kritisch. Gefällt mir!

@Gabi Heimsoth
> musste jetzt einfach mal raus. >
Danke dafür.
Ich halte es für unabdingbar, kritische Fragen an der entsprechenden Stelle zu stellen und stellen zu können. Wenn man dafür abgestraft werden sollte, wirkt dies kontraproduktiv für die Funktionsfähigkeit des entsprechenden Gremiums.
Und da Sie als sachkundiger Bürgerin Vertreterin vieler anderer Bürger sind, scheint es mir angemessen, die interessierte lokale Öffentlichkeit über Ihre Eindrücke in Kenntnis zu setzen.
Und sei es nur, weil Frau Northing nun vielleicht auf Sie zugehen kann und sich erklären, rechtfertigen, entschuldigen, o.ä. kann/wird.
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#9 Martin Fingerhut 05.09.2016 11:38
@ #6 Gabi Heimsoth :

Voriges Jahr gab's so viel Begeisterung ...,
voriges Jahr habe ich selbst von Leuten, die ich für "unverbesserliche" CDU-Wähler hielt,
gehört, daß sie Northing wählen wollten.

Dieses Jahr habe ich noch keinen einzigen gefunden, der sie wiederWählen würde.

Schade und schlimm für Kleve,
wie sich Frau Northing selber demontiert.

andererSeits :
Wer sonst stand voriges Jahr zur Wahl ?
Wer und was sonst wäre über uns gekommen ?

Mir ist ein Übel dann doch noch lieber als noch viel schlimmeres.

Hoffentlich wird uns nach der nächsten Wahl nicht erst richtig übel.
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#10 Erbarmen bitte! 05.09.2016 18:57
Wo bleibt eigentlich die Kommunikationsoffensive der Bürgermeisterin? Wurde da vor der Wahl nicht eine neue Kultur des Miteinanders angekündigt?
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#11 Bürger 05.09.2016 19:31
@10 Erbarmen bitte
Das macht sie doch gerade, nur in die falsche Richtung.
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#13 Martin Fingerhut 06.09.2016 09:01
gestern Abend im TZK, vor Beginn einer Präsentation von PR-Profis
" tue gutes und rede darüber "
verkündete Frau Northing stolz :

Für den MinoritenPlatz dürfen die Bürger sich zwischen 3 Varianten entscheiden,
die sich nur im Maß der Bebauung unterscheiden.

Erinnert an KasperleTeater :
SelbstVerständlich dürfen die Bürger frei entscheiden,
was für ein RatHaus sie haben wollen :
- ein neues RatHaus mit blauem TürKnauf
oder
- ein neues RatHaus mit gelbem TürKnauf
oder
- ein neues RatHaus mit rotem TürKnauf !

Wenn da die Bürger am Ende nicht doch mal rot sehen.

Tue gutes und rede darüber ...

geredet werden wird

ob diese "AusWahl" Kleve wirklich gut tut ?

Die BürgerMeisterin jedenFalls tut so als ob.

Ob die Klever immer noch so mit sich umspringen lassen ?
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#14 Johann Hartmann 09.09.2016 15:21
Es ist gängige Praxis für Politiker, reflexartig sofort alles zu dementieren, abstreiten, und Empörung vorzutäuschen, wenn sie kritisiert worden sind. Dabei kann Kritik doch so hilfreich sein, weil ansonsten in einer geschlossenen Gesellschaft (Rat der Stadt Kleve) zumeist nur den eigenen Interessen gedient wird.
Und wenn es gar Geheimtreffen auf irgendeinem Hinterland-Hof mit einem omnipräsenten Investor gegeben haben soll, der seit Jahrzehnten das Zepter nicht nur in Kleve schwingt, dann, ja dann wird es Zeit für Plotke! Journalisten sind grundsätzlich verpflichtet, die Missstände u. a. in den Kommunen öffentlich zu machen, damit der Bürger überhaupt davon erfährt.
Ein typisches Beispiel ist die Vergabe für den Minoritenplatz in Kleve um den ehemaligen Investor Sontowski.
Für u. a. eben auch diesen potentiellen Skandal bedarf es eines Journalisten, der die Verfehlungen schonungslos aufdeckt, beim Namen nennt, und sich nicht einschüchtern lässt. Und dafür ist Plotke der absolut richtige Journalist. Ob nun in seinen „Ansichten“ oder zum Bericht “Klever Stadtverwaltung keilt gegen Kritiker“ in der letzten Ausgabe.
Plotke findet, entsprechend der jeweiligen Sachlage, zumeist die richtigen Worte. Deutlich und klar in der Ansage, durchaus provozierend, manchmal grenzwertig, aber erfrischend, und meist nicht im Sinne der Protagonisten in Politik und Gesellschaft. Gäbe es Plotke nicht, müsste man ihn schnellstens erfinden.
Bleiben Sie am Ball, Herr Plotke!
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#15 Onkel Wolf 09.09.2016 16:02
Da notiert der Schwerhörige, was ihm der Blinde berichtet, der Dorftrottel korrigiert es, und die Kollegen in den Pressehäusern schreiben es ab. Jede Geschichte wird von Neuem aufgegossen mit demselben abgestandenen Lügensud, um dann anschließend das »herrliche« Gebräu dem ahnungslosen Volke zu kredenzen.
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#16 Heinz Goertz 09.09.2016 17:58
@ 14. Johann Hartmann

Zitat Johann Hartmann:
Es ist gängige Praxis für Politiker, reflexartig sofort alles zu dementieren, abstreiten, und Empörung vorzutäuschen, wenn sie kritisiert worden sind. Dabei kann Kritik doch so hilfreich sein, weil ansonsten in einer geschlossenen Gesellschaft (Rat der Stadt Kleve) zumeist nur den eigenen Interessen gedient wird.

Tja Herr Hartmann, hier entlarven Sie sich leider selber. Sie haben brass auf Politiker im PLURAL, also auf den Rat der Stadt Kleve, dass heißt auf alle im Rat. Und hier fühle ich mich angesprochen, weil ich einer davon bin.

Dass, was Sie wahrscheinlich meinen, war die Chefin der Verwaltung?

Aber mir, und dem Rat zu unterstellen, dass wir "zumeist nur den eigenen Interessen" dienen, da hört der Spaß bei mir auf!
Und deshalb möchte ich von Ihnen Fakten, Fakten und nochmals Fakten
für Ihre Behauptung. Ansonsten möchte ich Sie bitten, die Sache zu berichtigen.
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#17 B.R. 09.09.2016 20:45
Olaf sollte sofort nach Moyland reisen, denn es kursieren in Kleve schon seit Jahren die Gerüchte, dass alles seinen Anfang nahm als sich Ruffing und Riek beim Golfspielen in Moyland kennenlernten.
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#18 juergen 09.09.2016 23:30
zitiere Gabi Heimsoth:
.......und ich habe Freunde und Bekannte gebeten Sonja zu wählen mit der festen Überzeugung Sie sei offen, fair und herzlich und auch fähig diese Position als Bürgermeisterin zu besetzen. Liebe Freunde und alle diejenigen vielen Klever Bürger bei denen ich um die Stimme für Sonja geworben habe, ich bitte um Entschuldigung. Es war ein großer Fehler. Mit dem Wissen von heute über Ihr Tun und Handeln, über ihre Unfähigkeit mit anderslautenden Meinungen und Kritik um zu gehen würde Sie meine Stimme nicht mehr bekommen. Ich bin als sachkundige Bürgerin im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung. Dort habe ich am eigenen Leibe erfahren, wie man "abgewatscht" wird, wenn man es wagt beispielsweise Fragen zur Wirtschaftlichkeit und Notwendigkeit von Personalentscheidungen stellt. Seit dem Tag an kennt Sonja mich nicht mehr und kehrt mir den Rücken zu.
Armes Kleve.
Das schwelt schon lange in mir und musste jetzt einfach mal raus. Gabi Heimsoth


Oh je, wieder eine Glaubensfraktion
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#19 juergen 09.09.2016 23:32
zitiere Onkel Wolf:
Da notiert der Schwerhörige, was ihm der Blinde berichtet, der Dorftrottel korrigiert es, und die Kollegen in den Pressehäusern schreiben es ab. Jede Geschichte wird von Neuem aufgegossen mit demselben abgestandenen Lügensud, um dann anschließend das »herrliche« Gebräu dem ahnungslosen Volke zu kredenzen.

genial
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#20 Martin Fingerhut 10.09.2016 17:17
@ #15 Onkel Wolf :
### Da notiert der Schwerhörige, [...] dem ahnungslosen Volke zu kredenzen. ###
Läßt sich jene Kette treffender beschreiben,
welche Kleve um den Hals liegt ?
RechtsBeistand - Verwaltung - Rat - HofPresse

Wobei mit "Rat" selbstVerständlich nur die - leider - satte Mehrheit gemeint ist.
Und umgekehrt mit "Verwaltung" NICHT die - leider - quasi "hungernde" Mehrheit all jener ehrlichen und fleißigen MitArbeiter,
die ihre Arbeit eigentlich ordentlich machen möchten.
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#21 Martin Fingerhut 11.09.2016 10:34
UpDate zu #13 :

Die "TürKnäufe" zeichnen sich allmählich ab :

Für die Sitzung des Bau- und PlanungsAusschusses
( am DonnersTag, 15., 17:30 im "blauen" Salon der StadtHalle )
kündigt die DruckSache an, es würden 3 "BebauungsMöglichkeiten" vorgestellt :
A : RestPlatz 800m² PLUS 3 Bauten
B : RestPlatz 4.000m² PLUS 1 Bau
C : RestPlatz 1.800m² PLUS 2 Bauten

( . . . / B e b a u u n g s p l a n Nr. 1-279-2 für den Bereic.pdf )

Mal ein wenig Übersicht in die "AusWahl" bringen :

NachDem wohl sämtliche Fraktionen hoch und heilig gelobt haben,
den RasenStreifen entlang der HafenStraße
( die sogenannte "WallGrabenZone" )
nicht bebauen zu wollen,
sollten die Bauten sich auf den Bereich zwischen RatHaus und VolksBank beschränken.

Das jedoch ist - welch Wunder ! - praktisch genau jene Fläche,
die einst (?) von Sontowski mit einem 4.800m² "kleinen" "GeschäftsHaus" "beglückt" werden sollte.

Zwischen "Sontowski" und RatHaus-RatsSaal-Scala blieb noch ein "Plätzchen" übrig.
Dieses könnte so etwa 800m² mickrig gewesen sein.

Somit ging es um insgesamt ca. 4.800m² + 800m² = 5.600m².

Unter "BebauungsMöglichkeit" A erwarte ich deshalb :
800m² RatHausHinterHof bis zur Scala PLUS "Sontowski" aufgespalten in 3 Stücke
( Herrn Rauer zu liebe verkneife ich mir, " aufgespreizt in 3 Finger " zu schreiben. )

Bei "BebauungsMöglichkeit" C müßten die beiden Bauten zusammen 3.800m² GrundFläche haben.
Das sind immer noch 80% "Sontowski".

Bei "BebauungsMöglichkeit" B verbleiben zwar 4.000m€ RatHausPlatz
- was sich toll anhören mag -
doch daneben in Bau von weiterhin stolzen 1.800m² GrundFläche.

Das dürfte reichen für einen 2. HotelPalast.
oder für 2 weitere VoBaProtzKlötze.

Schöne AusSichten ...

Tolle AusWahl, nicht wahr ?

Am 19. haben die Klever die Wahl :

Reicht ihnen das, was ihnen aufgetischt wird ?

oder werden Sie sagen :
" Uns reicht's !!! "
?
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#22 B.R. 11.09.2016 20:33
@ 21 Martin Fingerhut )

Nun warten Sie doch mal ab, Sie sind immer so ungeduldig.In der RP von samstag steht doch, Herr Hass rät allen Politikern und interessierten Bürgern zu Besonnenheit und Gelassenheit.
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