olafplotke

Von Olaf Plotke

Die Art und Weise wie vor  drei Jahren versucht wurde, das Sontowski-Center auf dem Minoritenplatz in Kleve zu realisieren, war ein unwürdiges Schauspiel. Stadtspitze, CDU-Fraktion, der Beirat der Wirtschaftsförderung, der Volksbank-Chef u.a. hingen sich lange Zeit mächtig rein für Sontowski. Dass die Vergabekammer urteilt, dass Sontowski das Gefühl haben musste, die Sache mit dem Center wäre eine ausgemachte Sache, ist nicht wirklich verwunderlich. Auch dass das Verfahren intransparent gewesen sei, kann man m. E. nicht ernsthaft bezweifeln. Allerdings wähnte sich Sontowski wohl lange als Profiteur genau dieses Verfahrens. Die Ratsentscheidung gegen ihn war aber nicht intransparent. Sie kündigte sich auf der Straße an: Viele Bürger formierten sich in der Initiative Denkpause, kämpften vehement gegen das Projekt und wurden dafür von der Politik teilweise übel beschimpft. Aber die Bürger gaben nicht auf und hatten Erfolg. Letztlich knickte auch die CDU ein und verabschiedete sich von Sontowski. Dass die Bürger nun womöglich die Rechnung für das Verfahren zahlen müssen, dass sie selbst schon als intransparent und unfair kritisierten, ist unerträglich. Wenn es dazu kommen sollte, muss das Konsequenzen haben: Nicht nur für den juristischen Berater der Stadt, sondern auch für die Wortführer in Politik und Verwaltung.

Kommentare   

#1 Martin Fingerhut 28.08.2016 09:26
Tja, Herr Plotke, Sie bezeichnen das Verfahren als "intransparent".
Damit haben Sie inSoFern Recht, daß alles so weit irgendMöglich vor uns Bürgern verborgen gehalten wurde
- und wird !
Vor mehr als 2 Wochen hat die VergabeKammer entschieden.
Wo bleibt die PresseMitteilung der Stadt ?
Wann sind die Fraktionen informiert worden ?
Wo bleiben deren statements dazu ?
Erst durch Interviews der Presse erfahren die Bürger, wie die Fraktionen über das Urteil urteilen.
Und daß die Stadt Beschwerde einlegen will - eines Tages.
Die Stadt hat ja Übung darin, Fristen zu vertrödeln.

Warum informiert nicht unsere Verwaltung sofort über die Entscheidung ?
Warum müssen es erst schon längst die Spatzen von den Dächern pfeifen ?
Unter den CenterEntwicklern - zu denen Sie ja immer noch guten Kontakt haben -
macht sich Kleve mal wieder lächerlich bis auf die Knochen.
Sowohl in der Sache wie auch durch die HeimlichTuerei.
Danke, daß Sie so wichtige Informationen zuverlässig den Bürgern mitteilen.

Unsere Recht Peinliche HofPostille verschweigt die Blamage immer noch.
deren aktuelle "Top"Meldung : heute Nacht gab's ein Gewitter !

Eigentlich müßte - auch damit haben Sie Recht - ein Gewitter auf Politik und Verwaltung niederPrasseln.
Ein Orkan müßte alle "Verantwortlichen" hinwegFegen,
welche diesen Schlamassel derMaßen unverantwortlich angerichtet haben.

doch : " Konsequenzen ? "
Konsequenzen gibt es in Kleve nicht.
In Kleve wird einfach so - ohne AuswahlMöglichkeit - für 8 Jahre wiederGe"wählt" !

Sie halten das Verfahren für "intransparent".
Nein !
Das intrigante PossenSpiel der LaienSpielSchar ist höchst "transparent" :
Alles ist nur zu durchSichtig !
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#2 HP.Lecker 29.08.2016 09:23
Ich habe das ganze Verfahren seinerzeit nicht verstanden - mglw. lag es tatsächlich an der mangelnden Konsequenz.

Da stellt ein Projektentwickler ein Projekt vor, um dessen Realisierung er sich auf einem Kaufgrundstück bemüht. Er beauftragt dazu ein namhaftes Architektenbüro, das dann erste Skizzen anfertigt und dann eine erste Idee präsentiert, die eine Gabionenwand enthält, was zu Unmut in Teilen der Bevölkerung führte. Danach korrigierte das Büro seinen Entwurf. Es wurden erste Visualisierungen präsentiert, die in dieser Bewerbungsphase üblich sind, was die Planungs- und Detailtiefe betrifft. Exemplarisch wird den Bürgern zudem ein bereits planerisch vertiefter Fassadenausschnitt vorgestellt, in dem auf die geplanten Materialitäten eingegangen wurde. Nach alledem wurde sich dann um den Mieter- und Pächterbesatz "gestritten" - also jener Parameter, der sich beliebig austauschen läßt. Die Politik forderte von Projektentwickler Namen von Pächtern ein und zwar als Entscheidungsgrundlage. Das erschließt sich mir nicht. Denn vor der Entscheidung ist nach der Entscheidung.

Wir dem auch sei, letztlich gab es Gründe, weshalb die Politik beschloss, dem Projektentwickler Sontowski den Zuschlag zu verweigern.

Hätte Sontowski denn im Rahmen seiner Bewerbung ausgearbeitete Ausführungsplanungen (im Sinne der HOAI) vorlegen sollen, in denen sämtliche Architektur- und Baudetails minutiös dargestellt sind in Verbindung mit zwanzig Jahre befristeten Pachtverträgen, damit die Politik eine angemessene Entscheidungsgrundlage erhält???

Wie dem auch sei. Offenbar sieht es das Gericht im Ergebnis nicht wesentich anders als ich.
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#3 tinMar huterFing 29.08.2016 17:09
Stell Dir vor, es geht um Sontowski und (fast) keiner schreibt dazu.

Unvorstellbar ?

Doch, doch !

Der WeltRaum - unendliche Weiten ...
In einem völlig eigenen Universum, genannt DauteVersum,
treibt eine Welt ganz für sich allein vor sich hin.

In fast Sontowski-Schwere-losen Zustand.

Bereits vor mehr als 2 Jahren gab es schon mal einen Kontakt zwischen jener eigenWilligen Welt und der unseren.
( www.kleveblog.de/minoritenplatz-ein-seltsamer-brief-aus-einer-anderen-welt/ )

Jetzt konnten Astronomen Dank höchstAuflösender Detektoren
geringste Spuren von Sontowski-Vitaminen auch auf dem seltsamen Planeten Dauterian entdecken :

Gerade mal 5 1/2 Stunden, nachDem die NRZ ihren Bericht onLine schaltete,
viel ein winziger AbGlanz dieses Lichts auf Dauterian :
In der schwachen Dämmerung dort reichte es zu nicht mehr als einem müden Verweis auf die OriginalQuelle.
( www.kleveblog.de/vergabekammer-hat-entschieden-sontowski-siegt-klatsche-fuer-stadt )

Dort heimische LebeWesen reagierten - wohl wegen der Trübheit - ungewöhnlich spärlich :
"ot" zwitscherte ein frommes Wünschlein
und "to" trug seinem Herrchen artig die Leine hinterHer.

Es reichte noch nicht einmal zu dem sonst üblichen Ritual,
bei dem "ot" und "to" mit "la", "lo" und "ba" darüber fachSimpeln,
welcher gepflegte RotWein am besten geeignet sei,
die Niederlage vor der VergabeKammer schmackhaft zu würzen.

Ein von der Erde aus gesandter Ruf verhallte im DauteVersum unverstanden.

Johannes der Täufer verwies auf die ZeitVerschiebung zwischen den Welten,
die jedoch ein Rätsel nicht zu lösen vermag :

Warum wird im DauteVersum der Artikel der NRZ für "exclusiv" erachtet ?
Ist die bereits 8 Stunden vor der NRZ ausgesandte brandHeiße Information des Kurier's
für dautianische Verhältnisse zu hell, um wahrgenommen zu werden ?

Wird auf Dauterian stets nur im Trüben gefischt ?
Hat die dauterianische Evolution SchutzFilter geschaffen,
all zu erhellendes über Sontowski auszublenden ?

Gehört eine gehörige Portion " selektive Wahrnehmung " zum PR-Geschäft ?
[ Nein,
nicht "PublicRelations" wie die irdische www.daute-kommunikation.de/,
sondern PR = PoesieAlbum-Regulierung. ]
auch und gerade in Sachen Sontowski ?

"MesserJocke" scheint ein Fossil aus jener FrühZeit zu sein,
als das DauteVersum noch näheren Kontakt zu unserer Welt hatte.
"MesserJocke" fühlt sich "abgezogen".
Wenn er damit mal nicht Recht hat ...

Stell Dir vor, es geht um Sontowski und (fast) keiner schreibt dazu.

Na also, geht DOCH.

Wunderbar !

Welch glücklicher Planet, der in ein PoesieAlbum ( "KleveBlök" oder so ähnlich ) paßt.
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#4 Martin Fingerhut 30.08.2016 13:09
Ich freue mich, mein AlterEgo ( #3 ) beruhigen zu können :

Selbst in weite Ferne, auf den einsam um sich selbst kreisenden Planeten Dauterian,
hat - mit 3 Tagen Verspätung - ein famoser Kurier das Licht der Erkenntnis bringen können :

www.kleveblog.de/vergabekammer-hat-entschieden-sontowski-siegt-klatsche-fuer-stadt/#comment-281268

Allerdings herrscht bei gewissen Bewohnern des DauteVersums trotzDem weiterhin die Dunkelheit der Ratlosigkeit :

www.kleve---blog.de/kon---takt/#comment-281271 ( #762 )
{ Weil die Site - wie mein VirenWarner zu Bedenken gibt - nicht ganz koscher zu sein scheint,
sichere ich vorsorglich den obigen und weitere Links mit eingefügten "---",
damit niemand durch versehentliches Clicken gefährdet wird.
Den Text, auf den ich mich beziehe, zitiere ich lieber. }

Auf die Frage
###
761. Jürgen Böll am 30. August 2016 um 08:07 Uhr :
Warum werden Stellungnahmen von Usern nicht in den Threat abgedruckt.
Werden diese Stellungnahmen übersehen oder was ist der Grund?
###
wird umfassend geantwortet :
###
762. rd am 30. August 2016 um 11:30 Uhr :
@Jürgen Böll ???
###

Vor lauter BingoSpielen und WaffelnBacken in der gastronomischen Welt
waren die Signale am Firmament wohl übersehen worden.

Das entspricht alter Dautianischer Tradition :
www.kleve---blog.de/kon---takt/#comment-85803 :

###
402. Martin Fingerhut am 24. März 2014 um 08:47 Uhr :
[...] Schon im Sommer 2013 haben wir gemeinsam festgestellt ( s. #331 ),
daß Sie zwischen 26% und 45% der NICHT-spam-Kommentare löschen.
Ein Jahr zuvor, 2012, waren es – INKLUSIVE Spam – in der Regel kaum 10%. [...]
###

Bereits vor rund 3 Jahren hatten Statistiken ergeben,
daß bis zu knapp 50% der Signale nicht ins PosieAlbum gelangen !

Also, Herr Böll, ersparen Sie dem armen PR-Strategen ( s. #3 ) weitere Verwunderung.
Es ist bestimmt auch so schon Arbeit genug,
die wichtigen Signale aus der GeschäftsWelt mühsam ins PoesieAlbum zu regulieren.
Ganz abgesehen von den Strapazen einer wochenLangen PKK ( PflaumenKuchenKritik )
und anderem, das weit bedeutender ist als irdische läppische Milliönchen.

Wenden wir uns lieber spannenden wissenschaftlichen Rätseln zu :

Immer noch auf Antwort harren die Fragen des

" Cui bono ? "
www.kurier-am-sonntag.de/.../7451-die-denkpause-zweifelt-an-bebauungsplan#comment-5962

und nach einem MusterBeispiel für Propanda
www.kurier-am-sonntag.de/.../7451-die-denkpause-zweifelt-an-bebauungsplan#comment-6718
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#5 Martin Fingerhut 02.09.2016 09:57
Von Beginn haben viele vor den teuren Folgen gewarnt,
insbesondere die offenen Klever.
www.offene-klever.de/index.php/aktuelles/stadtentwicklung/138-sontowski-ist-zurueck-war-der-kampf-der-buerger-vergebens

Stets wurden die Warnungen abgetan und in den Wind geschlagen.
Jetzt bewahrheiten sie sich wohl doch.

Die RP zitiert die diversen Fraktionen.
www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/nach-sontowski-urteil-klever-ratsfraktionen-sind-empoert-aid-1.6226180

Daß Fabian Merges dabei zu Recht daran erinnert, von Beginn an gewarnt zu haben,
versteckt die Reichlich Peinliche zeitung ganz hinten in ihrer Notiz.
Wer liest, was so weit unten steht ?

Nun verschafft die Klever StadtVerwaltung höchstSelbst dem Statement der OKs die gebührende Publicity :

www.kleve.de/de/aktuelles/vergabeverfahren-sontowski-buergermeisterin-sonja-northing-zu-dr.-fabian-merges/
Vergabeverfahren Sontowski - Bürgermeisterin Sonja Northing zu Dr. Fabian Merges

chapeau !
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