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Von Olaf Plotke

Bei der Verabschiedung des Emmerich-Reeser Sparkassenchefs Horst Balkmann wurde deutlich, wie schwierig die Fusion der Sparkassen Emmerich-Rees, Kleve und Straelen zur Sparkasse Rhein-Maas für alle Beteiligten war. Und man erhielt eine Ahnung davon, wie nah die Fusion vor dem Aus stand. Es war sicher kein Zufall, dass Balkmannn zwar Landrat Spreen, Emmerichs Bürgermeister Peter Hinze und den Emmerich Fraktionschefs Matthias Reintjes (CDU) sowie Andrea Schaffeld (SPD) für ihr Engagement bei der Fusion dankte, aber weder den Reeser Bürgermeister noch einen der dortigen Fraktionschefs nannte. Rees ist Miteigentümerin der Sparkasse und stellte kurz vor dem Abschluss neue Bedingungen und damit den ausgehandelten Fusionsvertrag infrage. Die Konsequenzen für die Sparkasse Emmerich-Rees hätten dramatisch sein können. Ohne die Fusion wäre sie wohl mittelfristig nicht überlebensfähig gewesen. Es ist gut gegangen. Zum Glück. Balkmann wollte am Ende seiner Amtszeit den Mitarbeitern und Kunden kein Trümmerfeld hinterlassen, das abgewickelt wird, sondern eine Sparkasse mit Zukunft. Das ist gelungen. Er ist einer der Architekten der Sparkassenfusion. Balkmann hat in den 47 Jahren bei der Sparkasse viel geleistet - dies aber ist sein eigentliches Lebenswerk und Vermächtnis für Emmerich und für Rees.

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