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Von Olaf Plotke

Man denkt da ja nicht täglich drüber nach: Aber der Besuch von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am nächsten Donnerstag auf dem Paulsberg in Uedem (Artikel Seite 12) macht wieder klar, dass das Zentrum für Luftoperationen am Standort Uedem/Kalkar nicht nur dafür da ist, um den Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn zu beobachten. Das gehört zwar auch zu den Aufgaben der Soldaten dort, aber Uedem/Kalkar ist eben auch im Kampf gegen den Terror eine wichtige Einrichtung. Von hier aus wird der gesamte Luftraum von Deutschland und Nordeuropa ständig überwacht.
Ursula von der Leyen kommt eben nicht nur zum Händeschütteln nach Uedem. Sie will sich informieren, welche Möglichkeiten die Luftwaffe im Falle eines von Terroristen gekidnappten Flugzeugs im deutschen Luftraum hat.  Denn von Uedem aus wird der Luftraum überwacht und von hier aus können Starfighter beordert werden, das gekaperte Flugzeug abzuschießen.
Man möchte sich ein solches Szenario nicht ausmalen, aber leider muss man es mittlerweile. Der Krieg gegen den Terror wird auch von Uedem aus geführt. Eine militärische Einrichtung dieser Art ist heute wohl unverzichtbar, aber ich betrachte sie immer mit gemischten Gefühlen.

Kommentare   

#1 juergen 10.08.2016 21:45
Oh je. Wieviel Terror bringen die eigenen Regierungen gezielt in diese Welt?
youtu.be/C11Ag10NwvI
Das war/ist der Wachmacher zum Beginn des dritten Jarhtausends.
Wer das begreift der kann von da an zwischen den Zeilen lesen.

Mut haben und mal selber denken, statt immer nur hinterher zu denken.
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