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Von Michael Terhoeven

„Es ist kein Haus, es ist... anders!“ - Das waren einst die Worte von Herman van Veen, als die Idee zum Bau des  Alfred J. Kwak-Hauses Gestalt annahm. Visuell spektakulär, heilpädagogisch unterstützend, ökologisch beispielhaft und für Kinder sinnlich lebensnah soll das Haus, oder besser: der Park werden. Keine Frage: Es ist ein tolles Projekt, das da am Kesseler See geplant wird. Es ist aber auch ein sehr Ambitioniertes und alles andere als ein Schnäppchen, soll das Kwak-Haus doch nicht nur pädagogisch wertvoll, sondern auch ein Hingucker werden. Das kam bei vielen Menschen in Goch, im Kreis Kleve und über die Grenzen des Niederrheins hinaus gut an. Verschiedenste Aktionen zur die Realisation des Kwak-Haus wurden gestartet, jede Menge Geld gesammelt oder gleich der Stiftung gespendet. Mehrere Millionen Euro kamen so in den vergangenen Jahren zusammen. Als „Gegenleistung“ gab es bisher ein schickes Modell, eine noch schickere Computeranimation und drei Termine für einen möglichen Baubeginn, die allesamt verstrichen, ohne dass am Kesseler See auch nur ein Kubikmeter Erde bewegt wurde. Seitdem herrscht Funkstille. Seit zwei Jahren. Vertrauensbildend ist ein solches Verhalten nicht gerade. Und: Geduld ist endlich.

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