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Von Olaf Plotke

Ute Marks hat Konflikte nie gescheut. Das war schon in ihrer Zeit als Journalistin so und auch als Geschäftsführerin des Stadtmarketings „Kleve Marketing“ blieb sie streitbar. Sie eckt an, weil sie leidenschaftlich für das kämpft, von dem sie überzeugt ist. Und ihre Überzeugung hieß immer Kleve. Das wird sich ändern. Nun muss sie auch für andere Städte kämpfen (Seite 2). Sie wird nun Beraterin von vielen Städten sein. Sie wird dort sagen, was sie auch hier gesagt hat: Stadt und Handel müssen innovativ sein. Man kann nicht so weitermachen wie bisher, wenn man das Rennen gegen den Internethandel nicht verlieren will und künftig verwaiste Innenstädte hat. Wer so denkt, der rüttelt an althergebrachten Strukturen. Das gefällt vielen nicht. Neues macht Angst. Ute Marks macht sicher einen Karrieresprung, aber sie wäre lieber geblieben. Doch im Rathaus waren die Würfel gegen sie gefallen. Man kann nur hoffen, dass das Stadtmarketing innovativ bleibt und nicht die Verwaltung eines Zustands droht. Das Erbe von Ute Marks ist keine Struktur, sondern eine Überzeugung: Lasst uns Neues wagen! Kleve wird noch merken, was es an dieser Frau hatte.

Kommentare   

#1 Nobody 23.07.2016 22:24
Herr Plotke, gut dass man weiß, dass Sie Satire lieben........ :-)
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