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Von Olaf Plotke

Am 29. Juni soll der Rat der Stadt Kleve den Zusammenschluss der Wirtschaftsförderung mit dem Stadtmarketing (Kleve Marketing) beschließen. Denn durch die Vereinigung erhofft sich die Stadt eine schöne Kosteneinsparung - u.a. dadurch, dass beide Gesellschaften ins Rathaus einziehen und ihre bisherigen Standorte im Technologiezentrum (Wirtschaftförderung) und am Opschlag (Marketing) aufgeben. Das Verfahren der Zusammenlegung ist ein wenig aufwendig, weil die Marketingsgesellschaft-Miteigentümer Sparkasse und Volksbank ausbezahlt werden müssen und noch ein paar Formalien durchzuziehen sind, aber so richtig kompliziert wird es im Grunde nicht. Die Mitarbeiterinnen der Marketinggesellschaft werden übernommen und da Marketing-Chefin Ute Marks eh gekündigt hat, gibt es auch kein Gerangel um den Chefposten. Den wird der bisherige Klever Wirtschaftsförderer Dr. Joachim Rasch einnehmen. Herzlichen Glückwunsch! Obwohl ich eigentlich gar nicht sicher bin, ob man ihm wirklich gratulieren kann. Denn die Beschlussvorlage zur Zusammenlegung kann man durchaus auch als Ohrfeige für ihn verstehen, denn Rasch macht dann seinen Job und den von Ute Marks in Personalunion. Da war der Mann wohl vorher nicht richtig ausgelastet, oder wie?

Kommentare   

#1 ??? 13.06.2016 08:04
Es wäre nun wirklich angebracht, wenn die Bürgerschaft endlich offiziell über die Realität informiert wird.

Es schleichen sich die Gedanken ein, dass man von Seiten der Stadt, für dumm, naiv und nichtdenkend gehalten wird..........

Die, bis jetzt dargestellten Konstellationen, sind doch eindeutig, dass man nicht wirklich an Einsparungen denkt, sondern nur an personelle "Verschiebungen".

Es gibt immer mehr Stimmen, die sich allgemein übergangen und arrogant behandelt, fühlen!
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