olafplotke

Von Olaf Plotke

Der Minoritenplatz in Kleve steht wieder auf der politischen Agenda. Am Donnerstag wird sich der Bau- und Planungsausschuss mit ihm befassen. Dann wollen die Fraktionen erste Eckpunkte für die künftige Entwicklung festlegen. Die Bürgerinitiative Denkpause aber befürchtet, dass nun am Bürger vorbei die Sache entschieden werden soll. Sie fordert einen Workshop für die Bürger ein. Ich bin davon überzeugt, dass es diese Veranstaltung schon sehr bald geben wird. Immerhin hat der Rat das selbst 2014 so beschlossen und die neue Bürgermeisterin Sonja Northing hat die Beteiligung der Öffentlichkeit im Wahlkampf fest versprochen. Nicht zuletzt der Minoritenplatzdiskussion verdankt sie ihre Wahl. Die Präsentation der Minoritenplatz-Vision von Bernd Zevens hinter verschlossenen Türen irritiert allerdings etwas. Warum waren hier keine Bürger eingeladen? Immerhin hatte Architekt Hülsmann die Grundplanung bereits öffentlich vorgestellt. Es ist vor allem Zevens, der hier eine Chance vertan hat, die Bürger für seine Vision zu begeistern.
Donnerstag reden erstmal die Fraktionen. Danach gibt es eine Grundlage für weitere Diskussionen zum Minoritenplatz - auch öffentliche. Spannend wird sein, wie groß das Verlangen der Bürger ist, den Platz zu entwickeln. Gegen etwas zu sein, ist immer einfacher.

Kommentare   

#1 Martin Fingerhut 05.06.2016 15:50
aus dem offenen Brief der DenkPause,
der an sämtliche RatsMitglieder gerichtet ist :

###
Wir, die Denkpause für die Unterstadt, erinnern den Rat an seine Versprechen. Wir fordern die gemachten Zusagen jetzt endlich zu erfüllen. Der Minoritenplatz gehört allen Klevern. Der Workshop, bei dem alle Bürger ihre Wünsche und Ideen für den Minoritenplatz einbringen können, darf nicht noch länger aufgeschoben werden.
###

Sie haben Recht, Herr Plotke, vor andertHalb Jahren hatte der Rat beschlossen
###
Um eine umfangreiche Transparenz im Verfahren zu gewährleisten, soll nun der Öffentlichkeit [...] Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Das Beteiligungsverfahren […] soll in einem Workshopverfahren durchgeführt werden [...] Ziel der Öffentlichkeitsbeteiligung im Workshopverfahren ist es, mit allen Beteiligten eine harmonische und wertvolle Nutzung des Minoritenplatzes zu erreichen.
###

Damals - 2014 ! - hatte Herr Rauer den WorkShop für " Januar, spätestens Februar " versprochen.

Doch tatsächlich hielt er andertHallb Jahre lang alle hin.
Den schwarzen Peter dafür schob er dem Rat in die Schuhe.
" Weil die Fraktionen noch keine EckPunkte eingereicht hätten. "
Dabei waren solche EckPunkte gar nicht erforderlich.

Eigentlich sollte der WorkShop völlig offen sein.
Die Bürger sollten von Grund auf entwickeln können,
ob überhaupt und ggf. wie der MinoritenPlatz bebaut oder sonst genutzt werden könnte.

Sie schreiben,
Sie seien ### davon überzeugt, dass es diese Veranstaltung schon sehr bald geben wird. ###

Worauf gründen Sie diesen Optimismus ?

Noch BEVOR am DonnersTag die von Herrn Rauer inzwischen erpreßten EckPunkte dargelegt werden,
wird genau jenes Verfahren ins Grab geschubst,
zu dem der WorkShop einst beschlossen wurde.
Damit ist der WorkShop vom Tisch !

StattDessen soll ein völlig neues Verfahren auf den Weg gebracht werden.
eines im TurboGang !
Glauben Sie, für die ExpressExekution wird noch ein WorkShop neu beschlossen ?
Glauben Sie, die CDU-grüne Mehrheit wird sich noch ernsthaft damit behelligen,
was Klever Bürger wünschen ?
Wozu, wenn sie doch schon einen kompletten Plan auf dem Tisch liegen haben ?
Auf jenem Tisch, über den sie sich gerade mal wieder ziehen lassen.

Ich wette, Mom scharrt schon mit den Hufen,
wann er die schönen roten Bagger endlich anrollen lassen kann.
Zitieren
#2 Der Laie 05.06.2016 17:05
Was ist eigentlich aus der Sontowski Klage vor der Vergabekammer geworden.
Oder wurde ein Vergleich geschlossen,über deren Inhalt stillschweigen vereinbart wurde?
Zitieren
#3 Martin Fingerhut 05.06.2016 21:34
@ #2 Der Laie :
Vor circa einem Jahr stand auf der TagesOrdnung des verheimlichten Teils der RatsSitzung sinnGemäß :
VergabeVerfahren SontowskiFläche : BeEndigung des Verfahrens.

( Ist schon eigenArtig : Die TagesOrdnung des verheimlichten Teils hängt öffentlich aus,
später ist sie aber nirgends mehr zu finden. )

Schätze, damals ist so beschlossen worden, wie von der Verwaltung vorgesehen :
Das VergabeVerfahren wurde - endlich - für beEndet erklärt.
mit andertHalb Jahren Verspätung.
Denn Ende 2013 hatte die CDU sich noch strikt geweigert,
genau dies zu beschließen.

StattDessen wurde lediglich " Sontowski kein Zuschlag erteilt " .

Soweit ich das PolitikGeschacher verstehe,
dürfte somit Sontowski in der HauptSache Erfolg gehabt haben.

Warum sonst scheute 2014 die CDU es so sehr wie das WeihWasser,
das Verfahren für beEndet zu erklären ?

Soweit ich das (Vergabe)Recht verstehe,
ging es danach - und geht es vermutlich immer noch - um SchadenErsatz.

Sontowski kann wohl nicht per GerichtsUrteil der Zuschlag erteilt werden,
jedoch kann Sontowski mindestens jene Kosten ersetzt verlangen,
die nach dem ersten OK des Rates entstanden sind.
Etwa für die hübschen Bildchen, die uns den Klotz schmackhaft machen sollten.

Bestimmt werden sie auch versuchen,
den ganzen Reibach einzuklagen,
den sie an dem Projekt gemacht hätten
und der ihnen nun flöten geht,
weil er Mom zugeschustert wird.

übrigens :
EbenFalls in der DezemberSitzung 2014 wurde mit höchster Dringlichkeit ein neuer B-Plan für das Gelände der oberen "Post" aufgelegt.
Es muß schon der 10. Anlauf gewesen sein, die vorherigen 7 scheinen im Sande verlaufen zu sein.
Wegen dem enormen ZeitDruck, der damals gemacht wurde,
hatte ich schon den Verdacht, das Gelände an der Hagschen Straße sei Sontowski als Ersatz anStelle des MinoritenPlatzes angeboten worden.
DORT hätte Sontowski wenigstens nicht gar so viel Schaden anrichten können
und vielleicht hätte es sogar geklappt, die Gegend zu beleben.
Doch dann haben es wohl doch nur 2 Knilche gekauft,
die erst wahnSinnig Druck gemacht haben müssen,
obwohl sie - angeblich bis augenscheinlich - gar keine Ahnung hatten,
was sie mit dem Ding anfangen sollten.
Auch das steht am DonnersTag auf dem SpielPlan.
Mal abwarten, was nun aus dem Hut gezaubert wird.
Von dem damals ach so furchtbar eiligen B-Plan
habe ich jedenfalls schon lange nichts mehr gehört.
Zitieren
#4 Martin Fingerhut 06.06.2016 08:12
### die neue Bürgermeisterin Sonja Northing hat die Beteiligung der Öffentlichkeit im Wahlkampf fest versprochen. ###

Ja, sie hat versprochen, sich dafür einzusetzen.
Mehr allerdings kann sie nicht.
Sie hat nur 1 einzige der 45 Stimmen im Rat.

Die CDU-grüne Mehrheit bestimmt alles fast im AlleinGang.
" Repräsentativen Absolutismus " nannte das jemand.

Was stellen sich die CDU-grünen unter "BürgerBeteiligung" vor ?
###
Sobald sich die politischen Parteien positioniert haben [...],
eine architektonische Grobplanung vorliegt,
sollten Politik und Verwaltung eine Bürgerveranstaltung einberufen,
um die Bevölkerung von Beginn an im Entscheidungsprozess mitzunehmen.
###
" Von Beginn an " wenn doch längst grob geplant worden ist ?
Dann dürfen wir Bürger wohl gnädigerWeise noch wählen,
ob wir einen dunklen Klinker möchten oder einen noch dunkleren ...

Bei der SPD kommt "Beteiligung" erst gar nicht vor.
StattDessen wird ein " Investorenwettbewerb / Architekten Wettbewerb " angeregt.

Auch die FDP verzichtet großZügig darauf,
die Bürger zu beteiligen.

Einzig den offenen Klevern ist die BürgerBeteiligung zentrales Anliegen.
###
Entscheidend ist, dass die Bürger ihre Wünsche und Ideen einbringen.
In Veranstaltungen sollen die Bürger Ideen und Anregungen einbringen,
die die Planungen beeinflussen, zu einer Weiterentwicklung führen
und damit schrittweise die Planung konkretisieren.
###
Deshalb rammen sie mit ihrem KonzeptPapier auch keine EckPflöcke in den MinoritenPlatz
### sondern stellen Grundzüge zur Diskussion ###.
Der Kurier berichtete ausführlich darüber :
www.kurier-am-sonntag.de/.../10935-offene-klever-so-wird-der-minoritenplatz-zum-ereignisplatz
Für die offenen Klever steht BürgerBeteiligung ### am Anfang des Prozesses ###.
nicht erst nach grober Planung wie von den CDU-grünen.

Die Mehrheit aus CDU-grünen, SPD und FDP wird schon allein deshalb über die Köpfe der Bürger hinWeg bestimmen,
weil sie den MinoritenPlatz endlich erledigen will.
( Hatte Herr Bay nicht einst geschrieben, für den RatHausNeuBau gestimmt zu haben, um diese Papiere von seinem SchreibTisch räumen zu können ? Vom gleichen Kaliber "SchreibTischTäter" sitzen zu viele im Rat. )

Klappe zu - MinoritenPlatz tot !
Zitieren
#5 ??? 06.06.2016 09:47
#4. Martin Fingerhut

So "einfach" kann und sollte man das nicht beschreiben.

Wenn öffentlich zu lesen ist, dass Ende April 2016, in der
nicht-öffentlichen Veranstaltung (Wasserburg Rindern), den Ratsmitgliedern und der Verwaltung eine neue Perspektive zur Bebauung und Gestaltung des Minoritenplatzes, vorgestellt wurde, muss man natürlich hinterfragen, wer an der Verwaltungsspitze ist, und somit das eigentliche "Bestimmungsrecht" hat, ob die einfachen BürgerInnen eingeladen werden oder nicht!
Zitieren
#6 Martin Fingerhut 07.06.2016 08:22
@ #5 ??? :
In #4 wolle ich an #1 anknüpfen.
Herr Plotke hatte kommentiert,
er sei überzeugt, den WorkShop werde es bald geben.
Dagegen spricht ganz "einfach" die Situation im Rat,
wie ich in #4 dargelegt habe.

Die CDU-grüne StimmenMehrheit ist objektive Realität.

Was hinter der Geheimserei steckt, ist Spekulation
- nicht durch neutrale Zahlen erklärbar.
Rein sachlich - zumindest bisher - nicht zu verstehen.

Was ich - subjektiv - von der geheimen KommandoSache in der WasserBurg halte,
habe ich bereits damals beschrieben :
www.kurier-am-sonntag.de/notizblog/5228-das-undurchsichtige-spiel-um-den-minoritenplatz#comment-14906

Nach wie vor verstehe nicht,
wie überhaupt ganz offiziell die Stadt - vertreten durch die BürgerMeisterin - zu einer Präsentation einladen kann,
bei der es ausschließlich um die privaten Interessen eines einzigen "Investors" geht.

Nach wie vor halte ich es für falsch, daß das unter strengster GeheimnisKrämerei gehalten wurde und zum Teil noch wird.

Der einzigen Grund, den ich bisher entdecken konnte, warum das geheim bleiben mußte, wäre,
wenn der "geheimnisVolle" Investor selber es zur Bedingung gemacht hätte.

Im Prinzip hat Herr Plotke Recht :
### Es ist vor allem Zevens, der hier eine Chance vertan hat, die Bürger für seine Vision zu begeistern. ###

Jedoch ergibt sich genau daraus auch ein - für Mom - plausibler Grund, das ganze zu verheimlichen :
Wenn er ahnt, daß seine "Vision" die Bürger ganz und gar nicht begeistern wird !

Dabei war HülsMann vor andertHalb Jahren noch relativ einhellig gelobt worden.
Es steht also zu befürchten, daß das 5FingerModell inzwischen sehr "verschlimmBessert" wurde
seit Mom seine Finger im Spiel hat.
Zitieren
#7 Bernd Derksen 07.06.2016 23:46
Der Hinweis, dass die Bürgermeisterin die Verantwortung für die Nichtöffentlichkeit dieser Firmenpräsentation im städtischen Rahmen trägt, erscheint mir richtig.
(Ich fand auch, dass Martin Fingerhut da zunächst von dieser Zuständigkeit und Verantwortung abgelenkt hat.)

Aus meiner Sicht wirft das Fragen auf. Abseits der Offenen Klever gibt es diesen Bedarf, zumindest öffentlich wahrnehmbar, im Klever Rat offenbar nicht.
Die Bürgerrepräsentanten scheinen es mehrheitlich in Ordnung zu finden. (Da kann zumindest der Pöbel der gemeinen Bürger nicht stören ... ;-) Und es ist doch auch ein schönes Streicheln für die eigene Bedeutsamkeit... ;-) )

Nach dem Motto: Erst mal die lokale politische Elite auf Kurs bringen, äh: überzeugen. Die setzen das dann schon durch. Auch gegen mögliche renitente Querulanten... ;-)
Zu frühe öffentliche Debatten schaden dabei.

Ein Mom weiß schon, warum er sich noch am Wahlabend persönlich um die Kontaktpflege zur absehbaren neuen Amtsinhaberin bemühte... ;-)
______
Nix für ungut, Frau Northing. Gibt halt Leute, die in jede Richtung gerne mal kritisch kommentieren/nachfragen.

Ein gegenüber dem Amtsvorgänger überkritischer Klever Blogger scheint sich ja mittlerweile eher als verkappter Pressesprecher der Bürgermeisterin zu verstehen... ;-)
Zitieren
#8 Martin Fingerhut 08.06.2016 16:25
@ #7 Bernd Derksen :
Zwar kenne ich niemanden, der gegenÜber dem vorigen BM überKritisch war,
und es ist mir auch schleierhaft, wie die - leider - sachlich notwendige Kritik noch hätte überBoten werden können,
jedoch sprechen Sie einen Aspekt zu Recht an :
Die Presse- und ÖffentlichkeitsArbeit der Verwaltung läßt seit JahrZehnten
keine Wünsche übrig : keine Wünsche ihrer GEGNER.

jüngstes Beispiel :
Seit mindestens 1 Woche fehlt in der Übersicht der SitzungsTermine
die RatsSitzung am 29. Juni.
( rat.kleve.de/ris/inhalt/sitzungstermine/ )
Ganz zu schweigen von der tageLang unvollständigen onLineVersion der TagesOrdnung des Bau- und PlanungsAusschusses,
in der ausgerechnet die heikelsten Punkte "zufällig" fehlen.

Eine simple MitTeilung, WARUM Mom's GalaVorstellung auf der WasserBurg
unter strengster GeheimHaltung verborgen wurde,
hätte Spekulationen von vorneHerein vermieden
- und könnte sie m.E. immer noch beenden.

Ich halte die GeheimnisKrämerei nach wie vor für falsch
und kann es mir nur dadurch erklären,
Mom selber habe auf die GeheimHaltung bestanden.
Doch das ist nur meine Einschätzung,
die mir zwar plausibel klingt,
für die ich aber keinerlei Beleg habe.

In #4 habe ich mich auf simple Tatsachen bezogen :
auf die MehrheitsVerhältnisse im Rat.

Spätestens am 29. wird offenbar werden,
wem das einstige Versprechen des WorkShops in Wahrheit wie ernst war.
Oder - falls geheime Abstimmung beantragt wird - wem besonders an der Geheimserei liegt.
Zitieren
#9 ??? 08.06.2016 16:54
#8. Martin Fingerhut

Selbst, wenn Herr Zevens auf eine Geheimhaltung irgendeiner Art für seine Pläne, "bestanden" hätte, würde das natürlich nur in einer privaten Unterhaltung erfolgen können, und nicht in "offiziellem Rahmen".

Das würde also eventuell im Umkehrschluss heissen können, dass man sich "erpressbar" gemacht haben könnte......... ?

Es ist wiederum ev. nur eine einfache Denkweise, einfacher BürgerIn........
Zitieren
#10 Jens-Uwe Habedank 09.06.2016 09:27
Es gab da mal eine Filmreihe, wo mir der Satz " Ich mache Ihnen ein Angebot, was Sie nicht ablehnen können.." die Quintessenz der Gesellschaftsstruktur beschrieb - spielte dieser Film in Kalabrien oder Kleve..?
Zitieren
#11 Martin Fingerhut 09.06.2016 09:43
@ #9 ??? :
Ich halte Mom für Manns genug, seine Forderungen belegbar schriftlich zu übermitteln.
Aber selbst falls ich mich täuschen sollte :

Sie meinen, Mom könnte auf die Idee kommen,
rund heraus abzustreiten, die Geheimserei habe ER verlangt ?

Mag schon sein,
doch : Würden Sie ihm das glauben ?

Wenn er wirklich so sehr dafür wäre, seine Pläne offen zu präsentieren,
warum hat er dann nicht schon längst die Bürger eingeladen ?
So, wie Hülsmann und Thieme vor andertHalb Jahren in der HRW ?

Warum muß dann selbst die HofBerichtErstattungsGazette
www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/zevens-will-den-minoritenplatz-bebauen-aid-1.6025671
sich bescheiden mit ### Laut den üblich gut unterrichteten Kreisen ### ?

Warum kann sie ihren JubelArtikel nicht krönen mit etwas im Stile von
" Wie seine Majestät, unser höchstGelobter Kaiser von Kleve, gnädigst kundZuTun geruhte,
dürfen seine Untertanen sich freuen auf ... " ?

Gespickt mit einem Dutzend aktueller Visualierungen ?
einschließlich der eingestandenen DachTerrassen ?
Wo denn sonst als auf dem EG ?

Warum speist die Reichlich Peinliche zeitung uns ab mit nem urAlten Bildchen der 5Finger,
das längst überholt ist ?

Warum muß sie zur Abschreckung es extrem verzerrtes DrohnenFoto des MinoritenPlatzes dagegenSetzen ?

Braucht es wirklich einen so schlimmen "Vergleich",
um Mom's tatsächliche "Visionen" als so eben noch ertragbar erscheinen zu lassen ?

Warum liefert Mom nicht längst uns allen seine Fakten ?

Weil es Mom so sehr drängt, seine Pläne zu offenbaren ?
Zitieren
#12 ??? 09.06.2016 11:43
#11. Martin Fingerhut

Was mich an dieser "Geheimniskrämerei" massiv stört, ist, dass diese von der Verwaltungsspitze und dem demokratisch gewählten Rat, "inszeniert" wird! Und das bei einem Wahlversprechen, das als allerhöchste Offenheit dem Klever Bürgertum gegenüber, (offensichtlich) galt........
Zitieren
#13 Der Laie 09.06.2016 13:06
@11 Martin Fingerhut
Wo sind denn die anderen Investoren die Schlange stehen um den Minoritenplatz zu bebauen.Der größte Hemmschuh dürfte doch die Forderung nach dem Bau einer Tiefgarage sein,die bis ans Rathaus grenzt.
Wenn die Verwaltung ein Städtebauliches Konzept hätte, könnte man die Fläche auch in einzelne Parzellen aufteilen und so auch mehrere Investoren finden die mit kleineren Budges das Konzept umsetzen könnten.
Doch wer hängt sich dann die Tiefgarage ans Bein.
Irgend jemand wird Abstriche machen müssen,entweder die Ratsvertreter von der Vorstellung der Höhe der Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf und einer Tiefgarage.
Oder die Bürger, das auf dieser Fläche ein Eyecatcher entsteht,der die Unterstadt aufwertet.
Das Mom einen langen Atem hat,konnte man beim Kauf des Schweitzehauses und bei der Zeitdauer bis zum Abriss des Unilever Verwaltungsgebäudes sehen.
Wünschen kann man sich vieles, aber wo sind die Leute die auf eigenes Risiko die Wünsche in die Tat umsetzen wollen.
Auch ein Sontowski verlagert die Risiken in geschlossene Immobilienfonds.

Jetzt wird man sehen, worauf es den Ratsvertetern ankommt,das die Bürgermeisterin trockenen Fußes ins Rathaus kommt, damit die Frisur sitzt,oder ein gelungenes optisches Gesamtbild zu hinterlassen.
Zitieren
#14 Martin Fingerhut 10.06.2016 08:27
Hallo Frau Rohra, hallo Max,

während wir im Foyer der StadtHalle zusammenTrugen,
wer welche BruchStücke von Frau Northing's Erklärung an den Bau- und PlanungsAusschuß verstanden hatte,
kam Frau Northing vorbei und half uns mit einem Teil aus,
das wegen der miserablen Akustik bei keinem von uns 3en angekommen war.

Habe ich jetzt alles richtig zusammenGepuzzlet ?

Mom wollte eigentlich ausschließlich der Verwaltung seine Pläne präsentieren ?
Frau Northing hat das kategorisch abgelehnt
und sofort verlangt, daß auch sämtliche Fraktionen eingeladen werden ?
Weil der Rat der Souverän sei und deshalb als erster informiert zu werden habe ?

Frau Northing habe die Fraktionen gefragt,
ob sie mit diesem Vorgehen einverstanden seien ?
Dürfen wir schließen, offenbar hätten alle zugestimmt ?

Frau Northing hat NICHT gesagt, Mom habe es ausdrücklich abgelehnt, auch die Öffentlichkeit zu informieren ?
Jedoch ergibt sich das sowohl indirekt aus Frau Northing's Beschreibung
wie auch recht offen daraus, daß Mom sich geweigert hat, seine Pläne während einer öffentlichen FraktionsSitzung der offenen Klever zu präsentieren ?

Frau Northing hat versprochen, sich bei Mom dafür einzusetzen, der Öffentlichkeit sein Vorhaben vorzustellen.
Bis zum Ende des Sommers ?
Sie glaubt, Mom dazu bewegen zu können ?
Zitieren
#15 Elvira Rohra 10.06.2016 14:12
#14. Martin Fingerhut

Hallo Herr Fingerhut,

Sie haben Recht, die Akustik war gestern nicht gut, oder die Mikrophone nicht gut eingestellt....... ich weiß es nicht. Aber ich nehme es so hin, da ich ja als einfache, bürgerliche Zuhörerin in der letzten Reihe saß.

Um nicht noch mehr Mißverständnisse zu fördern, werde ich mich dazu jetzt nicht öffentlich äussern.

Ich werde zu diesem Zeitpunkt jetzt nur wiedergeben, dass ich als Schlusspunkt es so verstanden habe, dass ein Büro als Bürgeranlaufstelle für Bürgermeinungen bezgl. einer "Minoritenplatz-Bebauung", beauftragt werden soll, das nach der Sommerpause, in Kleve tätig werden sollte.

So, wie ich es vorsichtig verstanden habe, hat die sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Sonja Northing, uns das im Foyer versprochen.

Falls ich die Situation falsch verstanden habe, bitte ich darum, zu korrigieren!
Zitieren
#16 Max Knippert 12.06.2016 10:13
Martin hat es, meiner Meinung nach richtig zusammengefasst. Die Pläne sollten 'nur' der Verwaltungsspitze vorgestellt werden. Ich denke, das Frau Northing hier eine Tradition durchbrochen hat, die ihr Vorgänger ein Jahrzehnt lang, an der Bürgerschaft und dem Rat vorbei, betoniert hatte. (Stichwort Hotelgrundstück). Das die Planungen allerdings noch der breiten Bürgerschaft vorgestellt werden, sehe ich nicht. Warum auch? Als Investor und verantwortlicher Architekt würde ich jetzt erst einmal abwarten was für Fraktionen für Eckpunkte festlegen. Es war Konsens der Fraktionen, erst diesen Prozess abzuschließen und auch die Bürger mit einzubeziehen. Dies soll ein externes, auf Stadtplanung spezialisiertes Büro, übernehmen. Erst danach würde ich als Investor, ein darauf angepassten Entwurf der Öffentlichkeit vorstellen. Die Offenen Klever haben kürzlich Hülsmann und Zevens angeboten, bei einem Dienstags Stammtisch, die Pläne ALLEN Bürgern vorzustellen. Dies wurde abgelehnt...

Aber hier möchte ich ausdrücklich betonen, das mir persönlich egal ist wer letztendlich baut und zeichnet, aber es muss genau das sein, was der Rat mit den Bürgern gemeinsam festgelegt hat!
Zitieren
#17 Der Laie 12.06.2016 12:52
zitiere Max Knippert:
,,

Aber hier möchte ich ausdrücklich betonen, das mir persönlich egal ist wer letztendlich baut und zeichnet, aber es muss genau das sein, was der Rat mit den Bürgern gemeinsam festgelegt hat!


So lukrativ dürfte das bauen an dieser Stelle nicht sein,oder warum ist bei der europaweiten Ausschreibung nur Sontowski als Bieter geblieben.

Ein privater Bauherr kann aus budgetierten 6 Millionen halt nicht mal eben 12 Millionen Euro auf der Schlussrechnung stehen haben.
Auch wenn aktuell Kredite für Bauvorhaben sehr günstig sind,erwirtschaftet man mit Grünflächen keinen Gewinn, sondern hat für dessen Pflege und Unterhalt nur Kosten zu tragen.

Mal schauen wie lange es sich Kleve leisten kann,die Fläche nicht zu verkaufen,oder ob es wie in Bedburg-Hau bald so weit ist, das Naherholungsfläche in Bauland umgewandelt wird, um Geld in die Gemeindekasse zu spülen.
Zitieren
#18 pd 13.06.2016 12:27
Das man sein Bauvorhaben erstmal den Baufachleuten in der Verwaltung vorstellt ist eigentlich gängige Praxis und hat wenig mit Verschwörung zu tun.

In der Regel gibt's dann Hinweise und bestenfalls Tipps von der Verwaltung was für machbar gehalten wird und was nicht, danach wird eine konkretisierte Planung dem Bauausschuss vorgestellt und der läßt dann durchblicken ob ja oder nein, die eigentliche Entscheidung trifft dann aber der Rat, in der Regel wird dort der Empfehlung des Bauausschusses gefolgt.

Völlig unüblich ist es, ein Bauvorhaben zunächst in der breiten Öffentlichkeit zu diskutieren.

Jetzt ist der Minoritenplatz sicher eine Sonderfall aber Mom versucht da eigentlich den normalen Weg. Ob er sich auch hier durchsetzt finde ich spannend, es ist nämlich so wir der Laie in Kommentar 17 passend bemerkt hat: die von der Bevölkerung gewünschte Bebauung ist von einer Privatperson (um das böse Wort Investor zu vermeiden) nicht zu Leisten. Entweder macht der Rat in Sachen Tiefgarage/Grundstückspreis deutliche Abstriche oder die Klever Wählerschaft wird mit einer Zuklotzung verprellt.

@ Olaf Plotke

Bitte mal in Erfahrung bringen was den jetzt aus Sontowski geworden ist, hat die Stadt Kleve zahlen müssen oder nicht? Danke.
Zitieren
#19 Martin Fingerhut 13.06.2016 16:04
@ #17 Der Laie :
Daß es finanziell nicht sonderlich lukrativ sein kann, auf dem MinoritenPlatz zu bauen,
ist jenen zu verdanken, die unbedingt eine TiefGarage für lächerliche 12 Karossen unters RatHaus mogeln mußten.
Nun muß jemand die Zufahrt herstellen
und dazu eine große TiefGarage betreiben.
Gerade weil das alles so unsinnig ist,
muß aus der Fläche des MinoritenPlatzes
das allerLetzte herausGequetscht werden,
damit sich das ganze wenigstens annähernd rentiert.
Können eh schon darauf wetten,
daß am Ende die StadtWerke einspringen müssen,
die Garage zu betreiben.
Die StadtWerke haben ja bereits mindestens 2 Millionen Erfahrungen damit,
zu Mom's Gunsten selber zurückZuStecken.
Doch dann ist der MinoritenPlatz schon zuGeklotzt
und - ohne die TiefGarage am Hals - kann es lukrativ werden.
Das ist mal wieder die typische Aufteilung :
Den Gewinn steckt einer allein ein,
den Verlust müssen wir alle einstecken.

@ #18 pd :
Gewiß behellige ich nicht den Rat,
wenn ich mir mein privates Häuschen bauen will.
Auch um eine Fabrik im GewerbeGebiet
braucht der Rat sich in der Regel nicht zu kümmern.
Solange alles in die vorhandenen BebauungsPläne reinPaßt !

Hier jedoch geht es nicht nur um ein zu Recht besonders heiß diskutiertes FiletStück im Herzen der Stadt.
Hier geht es vor allem um ein Gebiet, für das eigentlich der B-Plan erst völlig neu aufgestellt werden soll.
Eigentlich im Dialog mit dem Bürger.
Da hat Mom's Vorgehen durchAus ein G'schmäckle.
Es wirkt verdächtig wie
" Jetzt macht mal schön artig einen B-Plan so, wie er mir am besten in den Kram paßt ! "

### danach wird eine konkretisierte Planung dem Bauausschuss vorgestellt ###
Bereits vor andertHalb Jahren waren die GrundZüge der Planung recht konkret
und - damals - öffentlich präsentiert worden.
Warum jetzt geheimnisKrämern ?
Zitieren

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren