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Von Michael Terhoeven

21 Millionen Euro zur Rettung der Sparkasse Emmerich-Rees?! - Das ist eine echte Hausnummer, vor allem wenn man bedenkt, dass sich der Kreis Kleve vor gerade einmal vier Jahren mit einer „Finanzspritze“ in Höhe von 10 Millionen Euro in die Stadtsparkasse einkaufte. Die davon erhofften Effekte verpufften. Im Januar startete mit der Aufnahme von Fusionsgesprächen ein neuer Anlauf. Der Anteilseigner Rees war am Ende jedoch nicht gewillt, den für die Rettung aufgezeigten Weg mitzugehen, stahl sich mit einem „Nein“ aus seiner 4,62 Millionen Euro schweren Verantwortung. Der Stadt Emmerich hingegen, ist „ihre Sparkasse“ sogar stolze 12,18 Millionen Euro wert. Und das aus gutem Grund, bieten Sparkassen doch weitaus mehr als anonyme (Internet-)Großbanken jemals zu leisten im Stande wären: ein trotz einiger Schließungen nach wie vor engmaschiges Filialnetz, den unmittelbaren und persönlichen Kontakt zum Kunden bis in die Ortschaften hinein, aber auch eine erhebliche finanzielle Unterstützung für das Allgemeinwohl. Ohne diese Zuschüsse würden heute zahlreiche Vereine und soziale Einrichtungen kaum bis gar nicht mehr existieren können. Der Erhalt von 185 Arbeitsplätzen spielt da fast schon eine untergeordnete Rolle. 

Kommentare   

#1 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 29.05.2016 10:23
21 Millionen zur Rettung .... wen kümmerts? Den Bürger anscheinend nicht .... wie ist es mit der Haftung und der Verantwortung der Verursacher? Da schweigt des Sängers Höflichkeit! Übergroße und ethisch unberechtigt hohe Bezüge, Pensionsrückstellungen für Vorstände und utopische Altersversorgungen sind das Dankeschön an diese leitenden Personen. Die Zeche zahlt der Bürger, der ja Eigentümer der Sparkassen ist. Fehlt allerdings ein Minibetrag von 10 Euro in der Portokasse, .... sieht die Konsequenz anders aus ....!
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