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Von Olaf Plotke

Die Klever CDU war immer etwas besonderes. An ihr kam man nicht vorbei. Ronald Pofalla meinte mal, das ginge und wollte an den Klevern vorbei Ulrike Ulrich zur Landtagsabgeordneten küren. Die Klever organisierten mehrere Reisebusse, fuhren zum Parteitag und sorgten dafür, dass Manfred Palmen gewählt wurde. Heute könnte die Klever CDU wohl nicht mal mehr einen Kaffeenachmittag bei Wanders organisieren. Wer sollte es auch tun? Seit dem Rücktritt des geschäftsführenden Vorstands um Aloys Hermanns weiß irgendwie kein Mensch mehr, wer die Partei überhaupt noch führt. Dass Manfred Palmen seinen „Brandbrief“ (siehe Artikel rechts) an den ehemaligen Vorsitzenden, statt an den noch im Amt befindlichen Restvorstand schickte, zeigt doch, dass nicht einmal er weiß, wer in der Klever CDU wenigstens auf dem Papier noch was zu sagen hat. Palmens Analyse der Situation der Klever CDU ist hart, aber zutreffend. Die Klever CDU existiert derzeit nicht mehr. Man fragt sich, warum der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Günther Bergmann nicht längst eingegriffen und für geordnete Verhältnisse gesorgt hat? Hat er vielleicht ein Interesse daran, dass der größte Stadtverband in der Kreis Klever CDU kurz vor Wahl des CDU-Landtags- und Bundestagskandidaten führungslos ist?

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