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Von Michael Terhoeven

 „Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt!“ - Frei nach diesem Credo agierten im Gocher Haupt- und Finanzausschuss jetzt die Fraktionen von CDU und SPD. Dort wurden von Schwarz-Rot, entgegen aller Warnungen, noch nicht gemachte Einnahmen auf dem Papier mal eben locker-flockig um satte 1,25 Millionen Euro nach oben geschraubt (siehe Artikel auf Seite 3). Man beschließt also, dass man mehr einnimmt. Da staunt der Kaufmann. Wenn es nur so einfach wäre. Im Gegenzug wurden die von der Verwaltung vorgeschlagenen Steuererhöhungen im selben Maß gesenkt. Das ist durchaus legitim und auch nett gegenüber den Bürgern, doch ist das Risiko, mit diesem Haushalt erneut eine Bruchlandung hinzulegen, durch diesen Taschenspielertrick deutlich gestiegen. Wenn‘s gut geht: Glück gehabt! Wenn nicht, hat es allerdings nichts mit Pech zu tun, sondern mit grober Fahrlässigkeit. Geradezu zynisch erscheint da eine Aussage von SPD-Fraktionschef Klaus-Dieter Nikutowski. Der erinnerte Neu-Bürgermeister Ulrich Knickrehm daran, dass dieser mit dem Ziel angetreten war, am Ende seiner Amtszeit einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren zu können. Und bis dahin seien es ja noch ein paar Jahre...

Kommentare   

#1 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 12.03.2016 18:35
Ich vergleiche mal die Gocher CDU und die Gocher SPD mit einem an einer Blinddarmentzündung erkrankten Patienten, der dem Chirurgen den Blinddarm entfernen möchte. Selten habe ich so gelacht wie über die Einstellung derjenigen, die Goch über lange Jahre amteurhaft regiert haben....
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