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Von Olaf Plotke

In Emmerich und Uedem haben diese Woche Informationsabende zur Flüchtlingshilfe stattgefunden. Dabei ging um einen Gedankenaustausch, aber auch darum, neue Wege der Hilfe anzustoßen und Probleme auszuräumen. Man hört in diesen Tage immer, dass „die Stimmung kippt“. Ich weiß gar nicht genau, was das bedeutet. Werden nicht nur einfach die lauter, die sowieso nicht helfen (wollen)? Ich jedenfalls bin immer noch beeindruckt von den vielen Menschen, die bereit sind, ihre Freizeit zu opfern, um Flüchtlingen zu helfen. Das Engagement kann man auch dann anerkennen, wenn man selbst Vorbehalte gegen die deutsche Flüchtlingspolitik hat. Wer sich für andere einsetzt, sollte immer Respekt verdient haben. In der Flüchtlingshilfe sind viele kirchliche Organisationen und Gruppen aktiv. Sie leben die Nächstenliebe. Das ist die Seite des Christentums, in der der Glaube wahrhaftig wird. Hier beweist er sich. Umso trauriger finde ich es, dass die muslimischen Gemeinden in der Flüchtlingshilfe nicht wirklich sichtbar sind. Es mag auch von ihnen Initiativen geben - allein, man merkt es nicht. Das ist schade. Eine geglückte Integration zeigt sich auch daran, dass auch unsere muslimischen Mitbürger wie selbstverständlich mithelfen - zusammen mit den Christen.

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