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Von Olaf Plotke

Dass die Rosenmontagszüge in Rees und Kleve ausgefallen sind, ist nicht schön. Viele Menschen hat das enttäuscht - nicht zuletzt die Wagenbauer, die viel Zeit darauf verwandt haben, sich an diesem Tag dem Narrenvolk zu präsentieren.
Die Erklärung für die Absage ist einfach: Es gab eine Sturmwarnung und die Verantwortlichen handelten verantwortlich und sagten den Zug ab. Doch die Menschen, die sonst die einfachen Antworten bevorzugen, wollten hier partout andere Gründe finden. Und sie fanden sie auch, bzw. erfanden sie: Da war davon die Rede, die Polizisten würden alle in Köln gebraucht, andere wussten, dass das Bundesbauministerium dem Deutschen Wetterdienst die Sturmwarnung diktiert hatte, die Stadt den Zug abgesagt hat, um Reinigungskosten zu sparen und natürlich waren für einige auch die Flüchtlinge schuld - wie und warum auch immer.  Dass man in Goch und Uedem trotzdem gezogen ist, erschütterte die Verschwörungstheoretiker nicht. Das wird entweder ignoriert oder irgendwie zum Teil des geheimen Plans umgedeutet. Leute, die verrückte Sachen glauben, gab es schon immer und wird es immer geben. Dass es so viele sind, kann einen schon verstören. Leid tun mir die Verantwortlichen deren Arbeit und echtes Bemühen dadurch in den Schmutz gezogen werden. 

Kommentare   

#1 juergen 13.02.2016 22:47
Verschwörungstheoretiker? Theo kommt vom Göttlichen. Muss wohl ein wenig Wahrheit dran sein.
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