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Von Olaf Plotke

Wohin mit dem Flüchtlingen? Die Kommunen im Kreis Kleve suchen derzeit händeringend nach Wohnraum. Vermieter können jubeln - sie realisieren Preise, von denen man vor Jahren noch träumen konnte. 15 Euro pro Quadratmeter in Emmerich - das soll keine Seltenheit mehr sein. Wenn aber allein in Emmerich in diesem Jahr mit bis zu weiteren 1.000 Flüchtlingen gerechnet wird (derzeit sind es ca. 500), dann muss ganz schnell neuer Wohnraum her. CDU und BGE haben den Ankauf des Hantermann-Gebäudes vorgeschlagen. Das könnte die Stadt vergleichsweise günstig erwerben und für die Unterbringung von Flüchtlingen umbauen. Die SPD lehnt die Idee aber ab, u.a. weil es sich um eine Gewerbeimmobilie handelt und dort Wohnen nur für Flüchtlinge erlaubt sei. Ist die Flüchtlingskrise einmal vorbei, hätte die Stadt ein Wohnhaus, das für anderes Wohnen nicht zugelassen ist. Stimmt. Aber es glaubt ja niemand ernsthaft, dass die Flüchtlingszahlen in den nächsten Jahren abnehmen. Und es war ausgerechnet die heimische SPD-Abgeordnete und Bundesbauministerin Barbara Hendricks, die den Weg für die Nutzung von Gewerbeimmobilien als Flüchtlingsunterkünfte frei machte. Die SPD torpediert mit ihrer Kritik nicht nur die Idee von CDU und BGE, sondern ihre eigene Ministerin.

Kommentare   

#1 juergen 13.02.2016 22:51
Flüchtlinge? Haben wir in Dänemark Polen Tschechien Österreich Schweiz Frankreich Belgien Luxembourg Nederlande Krieg? Warum kommen Leute / Personen aus aller Herren Länder zum Punkt X hier nach Europa? Wurde in 1968 bereits diese Zeit und das was hier vorgeht eingeleitet?
Nur der der selbst fragt bekommt eine Antwort die halbwegs einer Wahrheit entspringt. Auf Medien zu hören ist der Unselbsten Weg.
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#2 RoterEimer 14.02.2016 14:34
Klingt logisch! Warum ist da noch nie einer drauf gekommen?!?! Olaf P.?
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