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Von Michael Terhoeven

Ich bin schon drin gewesen, in der neuen Zentrale der Volksbank Kleverland. Und als ich aus der obersten Etage einen Blick auf den Minoritenplatz, das Rathaus und das Haus Koekkoek werfen konnte, wurde mir klar, wie wichtig und richtig es war, dass die Klever Politik am Ende doch noch „Nein!“ zum Bau des Einkaufszentrums gesagt hat. Aus dieser etwas anderen Perspektive wird nämlich deutlich, wie wenig Fläche von diesem einstmals großen Platz schon jetzt nur noch übrig ist. Denkt man sich noch den einst von Sontowski angestrebten Bau hinzu, wäre das von Manfred Palmen im Zuge der Minoritenplatz-Diskussion an die Wand gemalte Bild vom Klever Grand Canyon womöglich schon gruselige Realität. Das potthässliche Rathaus mit seiner dunklen Gefängnis-Optik ist schließlich schon Bausünde genug. Ein Eindruck, der sich beim Blick von oben bestätigt. Für mich stellt sich mehr den je die Frage, ob der Minoritenplatz überhaupt in Gänze bebaut werden muss? Der Vorschlag der Offenen Klever, auf dem derzeitigen Parkplatz Platz für einen Erlebnispark zu schaffen, hat für mich nach diesem Perspektivwechsel noch einmal deutlich an Charme gewonnen. Übrigens: Auch aus dem Treppenhaus der neuen Volksbankzentrale kann dieser Blick „genossen“ werden. Wagen Sie doch auch mal den Perspektivwechsel!

Kommentare   

#1 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 28.11.2015 21:56
Ich bin ebenfalls drin gewesen .... das Gebäude ist für ein Bankinstitut, für eine Universalbank mit den vielen Spezialabteilungen mehr als gelungen, es ist optimal aufgestellt und unterstreicht den primären Stellenwert dieser Genossenschaftsbank.
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#2 Heinz Goertz 29.11.2015 10:05
"Der Vorschlag der Offenen Klever, auf dem derzeitigen Parkplatz Platz für einen Erlebnispark zu schaffen, hat für mich nach diesem Perspektivwechsel noch einmal deutlich an Charme gewonnen."
Zitat Herr Terhoeven

Der Minoritenplatz ist wirklich klein geworden. Sontowski wäre für Kleve eine Katastrophe geworden.
Ich stelle mir immer wieder vor, was für eine phantastische Aufwertung dieser ganze Bereich bekommen würde, wenn EDEKA Drunkemühle in den Besitz der Stadt kommen könnte und nach Abriss sich ein Blick auf die Klever Silhouette öffnet, der an anderer Stelle leider verbaut wurde.
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