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Von Olaf Plotke

Über das geplante Wohn- und Geschäftshaus von Josef Schoofs auf dem Emmericher Neumarkt kann man wirklich keine Satiren mehr schreiben. Man braucht auf den Karnevalssitzungen der  neuen Session einfach nur die  Zeitungsausschnitte der letzten Jahre vorzulesen über angeblich durchschlagene Knoten, Grundstückskäufe, immer neuen Fristen für Unterschriften, Daten für den Baubeginn usw. Der Neumarkt ist so etwas wie Emmerichs Variante des Berliner Flughafen-Versuchs. Vielleicht sollte man mal eine spezielle Stadtführung ausarbeiten, die Besuchern Emmerichs absurdeste Baustelle zeigt. Dann wäre der ganze Driss mal zu was gut. Aber jetzt soll es ja angeblich aufwärts gehen. Denn Investor Schoofs hat mehr oder weniger in letzter Minute die Unterschrift vorgelegt, die ihm die Abstandsunterschreitung zum Deutsche Bank-Gebäude erlaubt (siehe Seite 3). Es überrascht uns wenig, dass nun doch noch eine Unterschrift fehlen soll - nämlich die von der Deutschen Bank selbst, die in dem Gebäude nur Mieter ist. Die soll bis zum 15. Dezember vorliegen. Blicken Sie noch durch? Ich würde Ihnen ja gerne sagen, was ich über dieses Projekt und die Beteiligten wirklich denke, aber ich fürchte, ein Teil meiner Aussagen würde Sie sehr verunsichern...

Kommentare   

#1 Paul Geominy 22.11.2015 13:51
Der neue Bürgermeister knüpft nahtlos an das ziellose Verhalten seines Vorgängers an und ist weit davon entfernt sich mit den Grundsatzfragen des Problems zu befassen. Der große showdown hat begonnen, die Politik schläft jedoch weiter und folgt den Vorgaben der Drahtzieher im Hintergrund.

Neumarkt21
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#2 Matze 22.11.2015 18:10
Schoofs schiebt der Politik den schwarzen Peter zu. Das wird nichts. Jede Wette.
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